Donnerstag, 14. April 2011

Trudelnde Giganten

Mmmmhhh.... Gamestar sackt um 20 Prozent im Vergleich zum Vorjahr ein, PC Games dagegen hält sich. Hat irgendwer Vorschläge, die das erklären könnten?

75 Comments:

At 14 April, 2011 19:10, Blogger Erdknuffel meint...

Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

 
At 14 April, 2011 19:11, Blogger Erdknuffel meint...

Also ich weiß nicht wie es den anderen geht aber für mich war damals mit dem Weggang von Gunnar Lott schluss (bzw seinem Wechsel in den Online-Bereich). Wobei damals schon der Wechsel von Jörg Langer eine bittere Pille war.

Ich kann es nicht 100%ig sagen aber mir fehlten damals einfach irgendwann die ausgedehnten Reports. Klar waren sie nie ganz weg, aber der Heftschwerpunkt änderte sich zusehends. Das wird nicht den Absturz in 2010 erklären aber vielleicht geht es ja in diese Richtung.

 
At 14 April, 2011 19:16, Anonymous Anonym meint...

Das liegt u.a. daran, dass die PcGames allesmögliche mit in ihre Rechnung einbezieht.
Sie haben vllt nicht so viel verloren wie die GS, der vorhandene Verlust wird aber quasi "getürkt" um besser da zu stehen.

 
At 14 April, 2011 19:58, Anonymous Thandor meint...

Naja, es gibt sicher viele Gründe. Aber diese Internet Fixierung, man kann es nicht anders sagen, die hat glaube ich großen Anteil.

Alles was man an Artikeln lesen will, dazu viele Videos, gibts auf der Seite. Sei es nun diesen Monat der Crysistest oder der Rifttest. Letztens hat ein Redakteur im Forum es quasi Diebstahl genannt, wenn man mit Werbeblocker auf die Seite geht! Man fasst sich langsam an den Kopf und fragt sich, ob da jemand wohl gerade aus Angst vor dem Tod Selbstmord begeht - machen, machen kann man eh nichts.

Und das, obwohl im Forum lange Zeit die Nutzung von Werbeblockern selbst von Moderatoren empfohlen wurde ...

Nun, ich weiß noch, wann ich mir meinen ersten Werbeblocker für FF zugelegt habe: Das war nach dem missglückten Relaunch, wo man die verbuggte Seite noch schlechter sehen konnte, wenn die Werbung nicht ausblendete. Trotzdem habe ich mir GS diesen Monat mal wieder gekauft, finde sie zu dünn und mit zu wenig Artikeln, aber es sind gute Artikel und schöne Videos.

 
At 14 April, 2011 20:30, Anonymous Anonym meint...

Seit dem Relaunch ist die Gamestar einfach nicht mehr die Gamestar. Anstatt möglichst viel zu bieten, ist das Layout so verschwenderisch und die Seitenanzahl auch so niedrig wie noch nie.

Dass man dann noch weniger bietet als Online, ist sowieso tödlich für ein Magazin.

 
At 14 April, 2011 20:36, Blogger Mick meint...

@anonym1: Das sind die IVW-Zahlen, bei denen "bescheißen" alle gleich und nur im überschaubaren Rahmen.

 
At 14 April, 2011 21:09, Anonymous Anonym meint...

Gamestar? Ja, das war mal eine große Liebe vor vielen, vielen Jahren. Damals war ich aber auch noch ein junger Gamer und die Spieleszene war wesentlich nerdiger, als sie das heute ist.

Was aber machte die Gamestar so speziell? Nun, einmal war da das tolle Layout, die großzügigen Spieletests, aber auch die Redaktion mochte ich sehr, allen voran den bissigen Witz eines gewissen MICK SCHNELLE. Auch Jörg war mir sympathisch. Das Team vermittelte den Eindruck, als wäre es auch privat eine eingeschworene Gemeinschaft. Dann kamen die großen,vielleicht auch notwendigen Veränderungen.

Allerdings veränderte sich auch seither die Spieleszene sehr stark. Heute ist die Konkurrenz riesig. Ich fände es in diesen Zeiten fast Selbstmord eine eigene Spieleseite aufzumachen, wo einzelne Tester auf Youtube-Kanälen mit billig produzierten Videos schnell mal zwischen 50-300k Leute ansprechen können.

Die PCGames kenne ich fast gar nicht mehr, weswegen ich jetzt auch nicht weiß, warum die Zahlen dort stabil geblieben sind. Unter einigen Onlinespielern genießt die Gamestar jedenfalls keinen sonderlich guten Ruf mehr.

Ich nähere mich bald dem 30. Lebensjahr und gehöre irgendwo mittlerweile zum alten Eisen in der Spielerschaft. Aufgewachsen noch mit den Klassikern Red Baron, LucasArts Adventure-Reihen, erwachsen geworden mit einigen MMO-Titeln verliere ich auch mit jedem Jahr das Interesse an Spielen.

Einerseits fehlt da natürlich die Zeit, schließlich zählt man nun zur arbeitenden Bevölkerung und hat auch noch andere Hobbies. Andererseits sprechen mich auch nur noch wenige Spiele an. Vieles ist mittlerweile auch sehr stark auf die Konsole zugeschnitten, und obwohl ich meine Anfänge mit einem Sega Master System machte, finde ich, dass darunter die Komplexität mancher Spielereihen gelitten hat.

Insgesamt ist mein Interesse spürbar zurückgegangen. Für die jüngere Spielergeneration (15-24 Jährigen) will ich jetzt nicht sprechen. Erfahrungsgemäß nehmen da Konsolentitel und Massen-MMOs (WoW) eine größere Bedeutung ein.

Fakt ist aber auch, dass die Gamestar in illegalen Tauschbörsen häufiger gehandelt wird, als alle anderen Spielemagazine.

Ich weiß schon nicht mehr, wie lange der Kauf eines Spielemagazines zurückliegt. Ich informiere mich fast ausschließlich über das Internet, vorrangig über unser eigenes kleines Rollenspielfanforum, über Youtube, ab und an Gamona, seltener Gamestar.

Als alter Rollenspielhase erhoffe ich mir von SWTOR nochmal einen kleinen Schub.

 
At 14 April, 2011 21:15, Blogger Piano meint...

Ui ja, jede Menge. Aber da das niemanden bei der GS interessiert, sag ich dazu nix. Außer, dass sie halt Idioten waren, dich rauszuschmeißen. Damit fing es schonmal an. Wieder ein Nagel zu ihrem Grab. Wir zu dritt im Wiedervrekauf bei Bayern steigern dagegen den Umsatz monatlich und das, obwohl die Jungs derzeit schlecht spielen. Es sind oft Kleinigkeiten mit sehr großer Wirkung und es macht Spaß mit anzuschauen wie die eigenen Vorschläge und Veränderungen so viel Positives bewirken. Nicht böse sein Mick, du weißt, was mir die GS bedeutet hat. Aber wer nicht hören will, muss fühlen. Auch wenn mein Herz blutet.

 
At 14 April, 2011 21:46, Anonymous Anonym meint...

Der schlechte Relaunch isses schuld.

 
At 14 April, 2011 22:33, Anonymous Bernd meint...

Also ich als ehem. GS-Abonnent bin jetzt bei Gamersglobal. Übrigens durch einen Artikel von dir, lieber Mick. An dieser Stelle noch mal vielen Dank dafür ;)

 
At 15 April, 2011 09:24, Blogger Eresthor meint...

Ja, die GameStar war mal wirklich toll. Nette Schreiberlinge, die einem sympatisch waren und die sich genau wie man selber für Spiele interessierten. Heute dagegen - heute gibt es Michael Graf und Co.
Die Webseite ist auch nicht mehr zu geniessen, und ohne Werbeblocker gar nicht zu ertragen.

Ich habe die GS immer noch abonniert, weil es leider auch keine bessere Konkurrenz gibt. Wenn es eine Spielezeitschrift gäbe, die journalistisch sauber und interessiert über Spiele berichten würde und dabei nicht jedem Internettrend hinterherläuft, nicht versucht auch noch eine Webcommunity zu sein - ich würde sie sofort kaufen. Man muss als Zeitschrift eben mehr bieten als eine x-beliebige Webseite. Wenn man das nicht tut wird man auch nicht gekauft. Wenn ich einfach nur Klickibunti haben will, brauche ich dafür keine Spielezeitschrift.

 
At 15 April, 2011 09:24, Blogger Eresthor meint...

@Mick: Gib doch mal bitte die Quelle für deine -20%.

 
At 15 April, 2011 09:39, Anonymous Hazamel meint...

Zu dem, was anonym (ziemlich das gleiche Alter) schon geschrieben hat, kommt aus meiner Sicht noch was anderes dazu:
Wenn ich was wissen will, dann bekomme ich das meistens schneller und meistens genauso gut im Netz. Dazu mit Sachen wie Videos oder Links usw.
Wenn ich ehrlich bin, dann gehe ich auch nur noch auf die Seite wenn ich die Rezi zu einem Spiel suche.
Ist jetzt sicher sehr buh und auch eigentlich ein anderes Medium, aber ich finde den Ansatz, den GameOne mit ihren "Eine Stunde..." verfolgt immer ganz gut. Man hat dann schonmal was vom Spiel gesehen und weiß grob was einen erwartet (Das Video von Ghostbusters: Sanctum of Slime hat mich vor einem Fehlkauf bewahrt ;) )

Was Print angeht bin ich mittlerweile zur GEE gewechselt. Die ist sehr anders, aber ich mag den Stil, der sich mehr mit der Kultur rund um die Videospiele beschäftigt.

 
At 15 April, 2011 09:40, Anonymous Diedel meint...

Mein Abo hatte ich zum Jahresende nach zwölf Jahren gekündigt.

Im Laufe der Zeit wurde Schritt für Schritt fast alles gestrichen, was die Gamestar besonders machte. Übrig blieben aus meiner Sicht nur noch die "Redaktions"-Videos und die nostalgisch-witzigen Zehn-Jahres-Rückblicke.

Wenn ein einst hochwertiges Produkt qualitativ immer schlechter wird, werden irgendwann auch die treuesten Stammkunden abspringen. Nächste Woche wird die IVW übrigens die kompletten Zahlen präsentieren, also auch die Entwicklung bei den Abonnements.

Immerhin liegen die Verkäufe noch bei über 100.000 Exemplare. Die GamePro ist auf 25.000 herunter.

Man kann Wetten abschließen, wie lange es die Printausgaben noch geben wird.

 
At 15 April, 2011 09:47, Anonymous Diedel meint...

@Eresthor

Quelle siehe hier:
http://www.gamestar.de/community/gspinboard/showthread.php?t=396075

Die kompletten Zahlen gibt es demnächst bei IVW:
http://daten.ivw.eu/index.php?menuid=12&u=&p=&t=Alphabetischer+Gesamtindex&b=a

 
At 15 April, 2011 09:53, Blogger Stefan meint...

Als Abonnent (der Gamestar) von schon immer fühlte ich spätestens seit dem übel missglückten Relaunch letzten Jahres, dass es Zeit war, getrennte Wege zu gehen. Gekürzte Heftartikel, die nur Online vollständig zu finden waren und dem mir zu jugendlichen neuen hippen Design mit dünnen Inhalt waren die Hauptgründe für das Ende unserer Liebe. Spätestens seit Gunnar Lott als Chefredakteur wegbrach (aber auch schon zuvor) verlor sich zunehmend mein Interesse an dem Heft.
Die PC-Games hatte ich bis zur Gamestar-Gründung regelmäßig gelesen. Danach hatte ich sie mir immer mal wieder der attraktiven Vollversionen wegen zugelegt und fand sie nicht besonders herausragend. Besonders die Heftvideos fielen gegenüber der Gamestar mächtig ab.
Inzwischen aber - seit dem Fall der Gamestar - lese ich die PC Games wieder regelmäßig und bin mit ihrer Entwicklung nicht unglücklich. Ursache, dass ich wieder verstärktes Interesse an der PC Games hegte, war übrigens der hübsche wöchentliche Podcast.

 
At 15 April, 2011 12:49, Anonymous Anonym meint...

Ich bin seit einer gefühlten Ewigkeit Abonnent der Gamestar (direkter Wechsel von der alten PowerPlay) und spiele tatsächlich seit Jahresanfang mit dem Gedanken das Abo zu kündigen!

Ich denke nicht das es wirklich an den Redakteuren liegt, weil ich die Artikel von Fabian und Daniel eigentlich ganz gerne lese.

Allerdings stört mich persönlich sehr, dass in relativ vielen Artikeln mittlerweile steht "könnt Ihr Euch auf der Website angucken" oder "haben wir nicht geschafft wird online unter Quicklink...nachgereicht"!

Ich lese ein Spielemagazin, weil ich gerne ein Heft in der Hand habe in dem alles steht, auch wenn es nicht 100 % aktuell ist. Wenn ich was aktuelles will, dann schau ich bei einem Online-Magazin, wie dem von Jörg.

Die Gamestar sollten sich mal überlegen, worum es in einem MONATLICH erscheinenden Heft geht. Es geht halt nicht um Aktualität, sondern um Tests die Umfangreich das Spiel beschreiben und etwas tiefer gehen, als die Online-Artikel.

Ach ja, und das wichtigste! Diese Geschichte mit den Wertungen zur Zeit der PowerPlay (mit Heinrich) und der Gamestar (mit Jörg und später Gunnar) hatte ich das Gefühl das die Wertung bestand hatte und ich mich ganz gut drauf verlassen konnte, aber jetzt sind die meisten Spiele die einen Gamestar bekommen zu gut bewertet und erwecken relativ oft den Eindruck, dass die Publisher schon einen gewissen Einfluß haben.

Mag alles subjektiv sein, aber ich bin dafür das Jörg Langer, Heinrich Lehnhardt, Martin Deppe und Mick Schnelle die Rechte an der PowerPlay kaufen und ein ordentliches Printmagazin machen!

Zu dem Relaunch brauch ich nix sagen, weil der echter blödsinn ist und einfach nur weniger Text bietet.

P.S. Warum bist Du noch kein Stargast bei den Spieleveteranen gewesen? ;-)

 
At 15 April, 2011 13:24, Blogger Der Imperator meint...

Wenn wundert's, wenn die Sympathieträger nach und nach das Boot verlassen, jeder Relaunch ein Schlag ins Gesicht der "alten" Leserschaft ist und ein Großteil der Themen auf die Homepage verlagert wird.

Ich lese die GameStar seit ihren ersten Ausgabe und habe mich Anfangs immer auf das neue Exemplar gefreut. In den letzten 2 Jahren ist dieses Gefühl gänzlich verschwunden.
Inzwischen ertappe ich mich dabei, dass ich die Zeitschrift nur noch lustlos überfliege und höchstens noch den beiliegenden Vollversionen Beachtung zolle. Schade um die Bäume, die dafür sterben mussten.
Mein Abo werde ich daher wohl demnächst kündigen. Für mich der einzig logische Schritt, aber irgendwie macht mich das auch traurig, schließlich begleitet mich die GameStar seit fast 15 Jahren.

 
At 15 April, 2011 14:34, Anonymous Anonym meint...

Ich denke es liegt auch daran, dass sie so gut wie alle ihrer Videos auch auf youtube hochladen, wo man sie sich gratis ansehen kann. Was ich eine Frechheit finde ist allerdings, dass sie FAST alle Videos von der Heft DVD ein paar tage nach release des aktuellen heftest auch auf youtube hochladen und man sie sich gratis ansehen kann.

 
At 15 April, 2011 15:40, Blogger Mick meint...

@alle: vielen Dank für eure Meinungen. Vor allem bei GS kann man daraus einige interessante Denkansätze ableiten, die ich von hier aus gern zur Verfügung stelle.
Aber irgendwie ist immer noch nicht die Frage beantwortet, warum es bei GS gerade nach unten geht, aber bei PC Games nicht.

 
At 15 April, 2011 15:43, Blogger Mick meint...

@eresthor: z. B. hier http://www.dwdl.de/zahlenzentrale/30924/ivw_12011_die_auflagenzahlen_im_detail/page_14.html

 
At 15 April, 2011 16:21, Anonymous Anonym meint...

Ich wüsste nicht, warum ich 60 Euro für ein Jahresabo der Printausgabe von Gamestar bezahlen sollte, wenn ich für 20 Euro oder weniger ein Jahresabo des Premiumzugangs auf der Internetseite bekomme. Gamestar hat meiner Meinung nach immer noch die beste Berichterstattung und die sympathischsten Redakteure. Würden sie ihren Fokus wieder auf die Printausgabe legen, dann würde ich auch die wieder abonieren.

Ich kenne die PC Games kaum, deshalb weiss ich auch nicht, ob es bei der PC Games einen Relaunch der Art Gamestar gab. Der Relaunch der Gamestar hat anscheinend viele Leute geärgert, mich besonders der Fokus auf den Onlinebetrieb. Sofern sich die PC Games in den letzten Jahren treu geblieben ist, könnte das der Grund sein, warum sich die PC Games gehalten hat.

 
At 15 April, 2011 16:36, Anonymous Anonym meint...

Interessant wäre eigentlich, wie viele neue Abo´s abgeschlossen werden... Es wird ja wahrscheinlich nicht so sein, das nur alte Abo´s gekündigt werden....

Die PCG hat ja lt. Wikipedia wesentlich weniger Abonnenten als die Gamestar....Da würde die Frage ja naheliegen, ob generell die älteren (30+) langsam das interesse an den Zeitschriften verlieren und Ihre Abo´s kündigen...schließlich macht die Gamestar ein riesen Aboplus, als die Leser der ehemaliegen PCPlayer dazu kamen...wenn ich nun davon ausgehe, dass Abonnenten wie ich ewig und drei Tage ihr Abo haben und jetzt drüber nachdenken zu kündigen, weil Ihnen nach dem Relaunch die Texte fehlen, die Sie gerne lesen..., dann würde ich sagen das die Altersstruktur der Leser von PCG und Gamestar vielleicht unterschiedlich sind...oder die PCG eher die ältere Zielgruppe bedient..., weil die älteren evtl. Gewohnheitstiere sind und nicht so oft das Magazin wechseln....???

Naja, ich werd mir gleich mal eine PCG kaufen und meine völlig leihenhafte, unverständliche und unbedeutende These prüfen....

 
At 15 April, 2011 16:51, Anonymous Diedel meint...

@Mick

Bei den Diskussionen im GS-Forum sind mir drei mögliche Antworten aufgefallen:
1. die PCG soll sich inhaltlich verbessert haben
2. die Gamestar dürfte inzwischen die teuerste Spielzeitschrift sein
3. bei den Vollversionen liegt die CBS vorne

Punkt 2 und 3 könnten bei Jugendlichen mit begrenztem Taschengeld ausschlaggebend sein, wenn die sich als Laufkundschaft am Kiosk entscheiden.

Bei den Abo-Zahlen liegt die GS immer noch weit in Front (hat mehr als PCG und CBS zusammen).

 
At 15 April, 2011 16:52, Blogger Stefan meint...

Ich sehe das ähnlich wie der Kommentar von vorhin. Die Gamestar hat mit dem Relaunch und die Fokussierung auf Online das treue Stammpublikum vergrault (mich zumindest), während die PC Games bisher recht konservativ auf Print fokusiert bleibt. Bei der PC Games-Heftausgabe habe ich gefühlt einen höheren Mehrwert als bei der Gamestar, die sich mehr zu einem Werbeblatt für gamestar.de entwickelt hat.

 
At 15 April, 2011 18:57, Anonymous Rene meint...

Interessant. Ich will auch keine Theorien aufstellen warum das so sein könnte, aber meine Erfahrung mit Gamestar war folgende:

Ein Abo hatte ich selbst nie, hab mir das Heft aber immer am Kiosk geholt und das Jahre lang, und musste da schon feststellen das es zwar angenehm dicker wurde aber das meiste aus Werbung bestand, was mich immer mehr nervte.

Außerdem, wirklich mit Interesse hab ich nur Artikel von dir, Christian Schmidt und Petra Schmitz gelesen. Nicht nur merkte man das der/die Verfasser/in Ahnung hatte wovon er/sie schrieb, die Artikel waren auch teilweise humorvoll aber gleichzeitig sachlich geschrieben. (meiner Meinung nach, schreiben zu viele Reporter pro-Studio xy, selbst wenn das Spiel Mist ist)

Dann hast du nicht mehr dort gearbeitet und die beiden letzteren haben auch immer weniger geschrieben, damit gab es für mich keinen Grund mehr das Heft zu kaufen. Ich hab nichts persönlich gegen die anderen "Spielereporter", aber ich halte Artikel von z.B. M.Graf nicht aus, auch wenn er noch so sympathisch sein mag. (hätte jederzeit ihn durch Pia ersetzt, aber das ist halt nur meine Meinung)

Was das Onlineabo betrifft, so war ich immer schon der, der eine gedruckte Ausgabe bevorzugt und außerdem surf ich auf genug game-news Seiten, was Gamestar-Online für mich schon wieder uninteressant macht, da die internationalen Seiten meistens (gefühlt) schneller sind.

Hab selbst seit gut einem Jahr keine Ausgabe mehr gekauft und werd das dabei auch belassen.

mfg Rene

 
At 15 April, 2011 19:11, Anonymous playdude92 meint...

Meine Perspektive hierauf ist in diesen Foren wahrscheinlich ungewöhnlich (nehm ich an), da ich "erst" seit etwa 4/5 Jahren die Gamestar regelmäßig kaufe. PC games hab ich auch ab und zu gelesen, fand ich aber nie so gut.
Mir ging es denke ich beim Lesen immer am meisten um ein Erleben der fantastischen Spiele-Welt. Dabei hat es mir geholfen, dass ich die Redakteure mochte und ihnen einfach gern beim Reden über Spiele zugehört habe. Deswegen hab ich viel lieber ausführliche Previews über kommende coole Spiele gelesen, als die Tests. Das beste war halt für mich von einem tollen Spiele-Konzept zu lesen und mich schonmal darauf freuen zu können (errinnere mich da besonders an Assassins Creed, Crysis, Mass Effect 2. Dragon Age, Deus Ex 3). Die Tests hab ich natürlich auch gelesen, aber Realität ist nunmal ernüchternd^^ (meistens). Was für mich irgendwie an Spass verloren hat, sind die Videos. Ich springe auf ner DVD über die meisten Videos weg, weil sie entweder von langweiligen Spielen handeln oder mir schon aus dem Internet bekannt sind. Redaktionsvideos seh ich dagegen meistens (zu i-welchen Specials oder so). Vielleicht solte es davon mehr geben, denn alles in allem find ich die DVDs doch meistens langweilig, und das gilt für Video- und Datenbereich. Durch die Vorveröffenlichung der spannenden Videos im Netz reduziert sich der unbekannte Teil von GS-DVDs für mich meistens auf B-Game-Quatsch (und die wenigen aber guten Reportgage-Videos. Die Redaktion (die Show, nicht die echten Leute) ist irgendwie zwiespältig für mich. Meistens findet man irgendwas zu lachen aber der Stil ist so extrem nerdig, dass es doch häufig schwer fällt es weiterzusehen und es nicht einfach aus Scham abzustellen. Irgendwie glaub ich auch nicht, dass diese Video-Reihe was ist, das Jugendliche cool finden oder auch nur verstehen.
Naja, ich mag die GS trotzdem alles in allem und halte sie immer noch für das beste Spielemagazin.

 
At 15 April, 2011 19:26, Anonymous Anonym meint...

Im Zuge des Gamestar Relaunches hab ich auch ein paar PC Games Hefte gekauft und die waren vom Layout und auch Inhalt einfach wertiger. Man hatte auch mehr Seiten.

Da wird der Redakteursbonus, im Hinblick auf das schlechte Heft, immer kleiner.

Da mein GS Abo noch bis August läuft, hab ich aber wieder von der PCG abgesehen. Aber danach... wer weiß...

 
At 16 April, 2011 11:13, Anonymous HawkS73 meint...

Hallo Mick, Die Antwort auf die Frage, warum GS abfällt und PCGames sich hält, ist für mich sehr offensichtlich.

-Reduzierung des Gesamtumfanges in rasendem Tempo.
Noch Anfang 2010 hatte die GameStar (auch schon magere) 148 Seiten Umfang. Dann, von einer Ausgabe zur anderen wurden 16 Seiten gestrichen. Vollkommen Kommentar los. Das Heft sank auf die jetzige "Größe" von 132 Seiten. Schon zu der Zeit gab es anhaltenden Beschwerden im Forum, das der Umfang der GS immer weiter abnahm. Im Gegenzug tauchten immer mehr Tests und Artikel Wochen vor Hefterscheinen schon auf GS.de auf. Ungekürzt. Umsonst. Für Jedermann zugänglich. Wer ist so blöd und bezahlt dann noch für ein Heft das fast vollständige online zu finden ist? Mit dem ReLauch, dazu später mehr, gab es hagelnde Kritik nach mehr Umfang und mehr Tests. In dem Zuge stocke GS das Heft als Reaktion auf die Kritik wieder um 16 Seiten auf und erreicht damit lediglich wieder den Mitte 2010 Umfang. Diese 16 Seiten mehr werden noch werbeträchtig auf dem Cover beworben, nach dem Motto "schaut her wir sind wieder dicker geworden". Dann, kaum vier Ausgaben später, werden diese 16 Seiten wieder zusammengestrichen. Nach tagelang anhaltender Kritik äußert sich die Redaktion, dass dies die normale Saisonale Umfangschwankung sei. Ja gut, nur wirbt man nicht erst mir mehr Umfang, und streicht ihn dann wieder.

- Der ReLaunch mit Ausgabe 10/2010.
Das ehemals eher auf Seriosität ausgelegte Aussehen der GS verwandelte sich von einem Monat zum anderen in so etwas wie PCAction. Ein Bilderbuch für Pubertierende. Knallig Bunt wurde die GS mit riesigen Screenshots zugepflastert. Auf die Kritik über das neue Aussehen reagierend, sagt Christian Schmidt dann, das dies Absicht sei, man wolle dem Querleser in der U-Bahn auffallen. Aber, über den Schock der neuen Optik nicht genug verwundert, wurde die Schriftgröße verdoppelt! Auch Artikelüberschriften nehmen plötzlich den Raum einer HALBEN Seite ein. Jeder Artikel beginnt mit einem 5 Zeilen hohen Buchstaben. Der Text ist flatterig und durch unzusammenhängende, unpassend eingeschobene, Textblöcke unterbrochen. Aber das ist nicht das schlimmste. Durch diese Spielerrein mit den Schriftgraden, den rieseigen Überschriften und Screenshots steht auf den wenigen 132 Seiten noch weniger wie zuvor! Auch das wird kritisiert aber die Redaktion bekundet nur, die Test seine jetzt ausführlicher denn je. Einseitige Tests gäbe es nun nicht mehr, jeder Test habe mindestens zwei Seiten. Durch das Streichen von kleinen Titeln wäre nun mehr Platz um AAA Produktionen zu testen.

- So und nun zur PCGames in dem Zusammenhang. Die ReLaunch Ausgabe der GS 10/2010, ist die Ausgabe in der StarCraft2 getestet wird. Ohne Frage in AAA-Titel. Wie viel Platz gönnt GS diesem Titel? Vier Seiten! Hallo? Das meist erwartet Strategie Spiel seit, ja seit StarCraft1, und es bekommt nur VIER Seiten? Aber was ist das. Der Online Test auf GS.de hat SIEBEN Seiten! Im Gegenzug hat der SC2 Test bei PCGames 12 Seiten (meine es waren 12 Seiten). Das ist jetzt nur ein Titel steht aber symbolisch für das, warum PCGames sich hält und GS in sich im Absturz befindet. PCGames widmet großen Test nachwievor auch Artikel im zweistelligen Seitenzahlbereich. GS tut das so gut wie nicht mehr. Nein, lieber stellen sie größere und umfangreichere Tests online und begründen die kürzeren Tests im Heft mit der beschränkten Seitenzahl. Wohl gemerkt, auch wenn das Layout seit ReLaunch, dezent, angepasst wurde, verschwendet es immer noch gern 5/9 Seiten auf Grafiken und Bilder (der große BF Bericht). Nehme ich eine PCGames und eine GS und legen beide aufgeschlagen nebeneinander, sehe ich eine total Umkehr dessen was vor ein paar Jahren noch war. Die PCGames war das Bilderbuch, die GS das um Seriosität bemühte Heft. Heute ist es genau umgekehrt. Weil viele, so behaupte ich das seriöse bevorzugen, wechseln immer mehr ehemalige GS Leser zu PCGames.

Um es auf einen Nenner zu bringen: Online kills the GameStar!

 
At 16 April, 2011 11:33, Anonymous Hasel meint...

Ich kann nur für mich sprechen:
Mein Grund für die Kündigung meines jahrelangen Abonnements war der Relaunch vergangenes Jahr.
Inhalt musste zugunsten eines neuen, angeblich besseren (aber platzverbrauchenderen) Layouts weichen, weniger Spiele wurden getestet, die Kolumnen wurden kleiner. Der Umfang der einzelnen Tests nahm auch ab, teilweise werden im Heft nur noch gekürzte Versionen gedruckt, schließlich gibt es die volle Version online.

Es ist selbstverständlich, dass man sich nach einer gewissen Zeit alte Zöpfe abschneiden muss, wie es Christian (Schmidt) im Forum umschrieben hat. Dass dies aber gerade auf diesem Wege geschehen musste, war aus meiner Sicht ein Fehler. Mir ist es ein Rätsel, wie man sich in Zeiten, bei denen es eh immer schwieriger wird Werbekunden zu akquirieren (dementsprechend die Heftseiten schrumpfen) auch noch für ein solch vergleichsweise verschwenderisches Layout entscheiden kann.
Christian hat diesen Schritt so erklärt: Man wolle, dass der Sitz-Nachbar in der UBahn, wenn er sähe wie man das Heft liest, sofort Interesse an dem Heft bekäme. Meiner Meinung nach ist das zu kurz gedacht und entspricht eher Augenwischerei. Anstatt mit inhaltlichen Punkten zu überzeugen, vernachlässigt man diese zugunsten des Erscheinungsbildes.

Zur Kündigung geführt hat dann letztendlich aber das arrogante Auftreten im Forum von einigen Redakteuren. Bereits unmittelbar nach dem Relaunch hat man signalisiert, dass keinerlei Bereitschaft zu Richtungsänderungen bestehe, komme was wolle. Die Leser sollten sich nicht so anstellen, das Meinungsbild im Forum entspräche eh nicht der Realität. In Wirklichkeit gäbe es fast nur positive Leserbriefe zum Relaunch. Wer sich nicht mit dem neuen Weg anfreunden könne, gehöre halt nicht mehr zur Zielgruppe, dementsprechend wenig sei seine Meinung wert. (so direkt wurde es natürlich nicht gesagt, aber so waren meiner Meinung nach einige Aussagen zu interpretieren)

Ich habe ja immer noch die Hoffnung, dass man sich von diesem Weg nochmal abwendet, die schlechten Quartalszahlen schüren diese Hoffnung etwas.
So lange sich an der Strategie nichts ändert und ich mich als potentieller Kunde nicht nochmal wertgeschätzt fühle (-> siehe dargelegte Reaktion auf Kritiken im Forum), werde zumindest ich mir keine neue Gamestar kaufen.

 
At 16 April, 2011 12:47, Anonymous Sempai02 meint...

Ich als Leser seit 12/1997 *ob Mick noch Gummihühnchen testet?* bin allgemein seit dem Weggang von Jörg Langer und dir Mick nicht mehr so begeistert von GameStar wie früher. Vollversionen sind mir egal, die besseren hat man eh schon zu Hause, aber die PC Games wurde in den letzten Monaten besser, der GameStar eher schlechter. Ich sehe allerdings auch den Markr für Spielezeitschriften noch als zu groß an. Junge Leute kaufen keine Spielezeitschriften mehr und für uns ältere sind diese noch zu sehr auf eben jene Jugendlichen gestrickt. Ein Spielemagazin für Leute über 18 wäre mal eine tolle Sache, z.B. mit Rückblicken auf die 80er und 90er.

Für den GameStar sehe ich aber keine Hoffnung mehr. Bald wird es wieder fünfstellig und dann verschwinden einige Redis in der Versenkung, andere kommen vielleicht bei z.B. Gamersglobal unter, einer Seite, die ich gerne mit 10 €uro im Quartal unterstütze. Auch deshalb ist aktuell die Frage: Brauche ich noch den GameStar oder selbst die PC Games, wenn mir Gamersglobal tolle Spieleinfos gibt? Dazu noch auf Wunsch mit Beteiligung von normalen Nutzern, deren Schreibe auch oft richtig gut ist?

 
At 16 April, 2011 14:17, Anonymous Anonym meint...

War lange Abonnent der GS, PCGames "das Heft" habe ich nur gelegentlich gelesen. Nach Jörg's Weggang und der Stagnation bzw. Verflachung der Artikelqualität hatte ich bald keinen Grund mehr für das Abo: Meine Zeit ist knapp. Online kann ich mir aussuchen, was ich lesen will. Ich bekomme es sofort und aktuell, umsonst, ohne Werbung, mit Videos und kann sofort mehrere Quellen vergleichen.

Heute kommt mir die PCGames weniger elitär, jünger, frischer und entspannter als die GS vor. Das ist natürlich sehr subjektiv. Ich höre deren Podcast regelmäßig - die GS hat's ja wohl aufgegeben, auch wenn deren Versuche nie besonders gut waren. Die Zukunft ist GamersGlobal.

 
At 16 April, 2011 16:44, Anonymous Anonym meint...

Viele Gründe sprechen dafür.
Aber der wohl entscheidendenste ist der absolut miserable Relaunch und die Verarschung der Leser.
Weniger Inhalt und Preis erhöhen, klar das logischste was man machen kann..NOT!.
Desweiteren ist die Games um einiges Lesbarergeworden (im gegenteil zur GS mit ihrem flattersatz und diese gräßlichen zwischen zeiler in weiß auf schwarz). Auch die Redaktion an sich ist bei der Games besser geworden obwohl noch meilenweit von der GS, aber immerhin. Aber das allein rettet die GS nicht mehr.
Außerdem bietet die Games für jeden Geschamck etwas (Magazin,+DVD,Extendet,...) während die GS nur auf die XL setzt.
Außerdem ist die GS nichts weiter mehr als eine Resteverwertung ihres Online Auftritts.
So das waren nur ein paar Punkte aber meinermeinung nach die wichtigsten.
Ach ja und bevor ichs vergesse, noch ein Punkt. Das verlorene Vertrauen, durch 0 Tranzparenz und verarsche am Leser.
Keine Erklärung oder warum denn der Preis erhöht wurde (Magazin), die schlechte 16Seiten Politik und und und....
Und was macht die GS, NICHTS.
Es ist einfach nur Traurig

Ein ehemaliger Leser nach 13 Jahren GS

 
At 16 April, 2011 16:46, Anonymous Anonym meint...

ES gibt keine GS mehr, das ist ein Bildermagazin mit ein wenig Text.

 
At 16 April, 2011 16:48, Anonymous Anonym meint...

früher wollte die GS SERIÖS(´07) sein, heute ist sie ein POPMAGAZIN, also das Gegenteil

 
At 16 April, 2011 17:29, Blogger Gabumon meint...

Nun der Hauptunterschied zwischen PCG und Gamestar ist: Die PCGames verschenkt ihre Artikel nicht so ohne weiteres Online. Die haben eigene Artikel für Online und Heft. Gamestar packt fast alles VORAB auf die Website. Das was nicht Zeitkritisch ist (Reports) kommt kurz danach. Viel mehr noch. Auf der Website sind die Artikel teilweise länger, vieles was nicht im Heft steht usw.


Selbst Videos etc gibt es auf der Website mehr als im Heft. Warum sollte man dafür Geld ausgeben wenn man es auf der Website umsonst kriegt. Das einzige was mich dazu bewegt das Heft mit DVD zu Kaufen ist die Vollversion, wenn ich diese noch nicht habe.

Aber auch hier kann Gamestar meist nicht mehr Punkten. Von 5/10 bis 5/11 hab ich 7 Ausgaben ohne Datenträger, und nur 3x die XL gekauft. Das Heft kauf ich eigentlich nurnoch weil ich es seit der Erstausgabe habe, sonst würd ich das auch schon nicht mehr tun.

PCGames hat natürlich auch ein paar Tricks, z.b. die WoW Ausgabe die es nur zusammen mit der PCGames gibt. Aber das ist eben Taktisch Klug gewählt. Gamestar hätte auf sowas kommen müssen, aber da Interessiert Print ja keinen mehr..

Der Relaunch der Total in die Hose ging war da nurnoch der Gipfel der Unverschämtheit..

 
At 16 April, 2011 17:48, Blogger MadCat meint...

@Mick: ich hatte mir nach der Relaunch-Ausgabe eine PC Games zum Vergleich gekauft. Muss ehrlich sagen, dass ich mich durch die PC Games deutlich umfassender informiert gefühlt habe.

Als GS-Leser von Beginn an, war das eine ziemlich bittere Pille. 13 Jahre lang war die GS für mich immer das wesentlich bessere Magazin - ein treuer Begleiter durch den Spieledschungel. Egal ob Layout, Schreibstil und Informationsgehalt -- alles war der PC Games IMO deutlich voraus.

Der Relaunch hat alles mit einem Schlag ausradiert. Einzig der Sympathie-Faktor gegenüber den Redakteuren bleibt für mich noch ein Vorteil der GS. Das aber vielleicht auch nur, weil ich einige kenne und schon eine Weile Babysitter im Forum bin.

Falls ich für das Heft bezahlen müsste, würde ich inzwischen zur PC Games greifen oder gar kein Magazin mehr kaufen. GamersGlobal ist ein vollwertiger Ersatz, vor allem wegen Dir, Deinem Bruder, Heinrich, Jörg und einem gutem Konzept, von dem eigentlich jeder profitiert.

 
At 16 April, 2011 18:13, Anonymous Thandor meint...

Ist es eigentlich wirklich so, dass Redis bei gs gar nix mitzusprechen haben bei solchen Entscheidungen, wie es mit dem Heft weitergeht?

 
At 16 April, 2011 18:28, Blogger MadCat meint...

Nach meiner massiven Relaunch-Kritik (im GS-Pinboard), die ja größtenteils in Richting IDG ging, antwortete Chris Schmidt, dass der Relaunch alleiniges Werk der Redaktion war.

Dazu fällt mir eigentlich nur eins ein: verarschen kann ich mich auch alleine.

 
At 16 April, 2011 18:38, Anonymous Thandor meint...

Okay, das war deutlich :ugly:
Aber ich hab gerade heute mal die PC Games gekauft, zum Vergleichen, mir gings auch so: Oh, so viele Informationen, so viel Text ... auch wenns halt die PC Games ist-

Aber das Ding macht den Eindruck, als würde es fast platzen vor Informationen, die es dem Leser gerne mitteilen möchte. Ist ja fast wie früher in meinen PC Spieleheften, ging mir unwillkürlich durch den Kopf. Da hätte auch keiner gesagt, mehr als acht Spiele testen wir nicht pro Heft. Da waren es im Gegenteil gerade die Tests der Gurken, die besonders lesenswert waren, hust, El Fish, hust.

 
At 16 April, 2011 18:49, Blogger Mick meint...

@Thandor: Ich kann nur sagen wie es zu meiner Zeit war (da gabs ja auch so manchen Relaunch): Mitjubeln durfte man, widersprechen eher nicht. Das endete dann schließlich in einem "Es interessiert uns nicht, was du zu sagen hast", vom stellvertretenden Chefredakteur.

 
At 16 April, 2011 19:52, Blogger Gabumon meint...

El Fish? Die PCGames hat damals El Fish keine Wertung gegeben weil es kein Spiel ist. Hab ich auch so gesehen als ich das letzten Getestet und einen Review zu geschrieben hab.

Naja welcher Chef lässt sich denn schon von seinen Untergebenen widersprechen? Meist sind die aber wesentlich enger an der Basis. Mir kommt es bei der Gamestar/Gamepro wie eine Absichtliche Demontage vor. Nach dem Motto "seht her Print ist tot nehmt Web".. was das im Endeffekt bringen soll ist natürlich die andere Frage

 
At 16 April, 2011 20:47, Blogger Kristian meint...

El Fish? Die PCGames hat damals El Fish keine Wertung gegeben weil es kein Spiel ist.

An diese Replik an einen Leserbrief in der PC Player kann ich mich auch noch erinnern :) "Wir haben El Fish nicht mit null Punkten bewertet. Wir haben ihm keine Wertung gegeben." Der Satz muss jetzt fast 20 Jahre her sein 1993 ? das zeigt, welchen Stellenwert die Player damals für mich hatte, dass ich Stellen noch fast wörtlich zitieren kann.

Oder die englische Red Alert Werbung, über die man sich auf der letzten Seite lustig machte: Ein Foto, Hitler von hinten, wie er zu einer riesigen aufmarschierten Menge spricht und darunter: It's a great feeling.

Über so was hat man sich damals lustig gemacht, heute werden schlicht wow comics gezeichnet, wenn einem mal wieder nichts einfällt.

@ Mick Danke, schade.

 
At 16 April, 2011 23:56, Anonymous Anonym meint...

Ich glaube ja nach wie vor nicht, dass der typische Zeitschriftenkäufer nach der Qualität der Texte entscheidet oor dn Inhalt einer Zeitschrif mit ihrer Onlinepräsenz abgleicht.

Wenn der Rückgang auf den Relaunch zurückzuführen ist, dann mMn deshalb, weil er die Gewohnheitskäufer abschreckt: Wer heutzutage noch Geld für eine Zeitschrift ausgibt, der tut das nicht selten nur deshalb, weil er es es schon immer so gemacht hat. Wenn so jemand nun auf einmal ein neues Produkt in den Händen hält, besteht wohl eine gewisse Gefahr, dass er seine Kaufentscheidung noch einmal überdenkt und das Heft dann zurücklegt.

 
At 17 April, 2011 03:23, Blogger Gabumon meint...

Der Typische Zeitschriftenkäufer geht wohl nach mehrern Kritieren

Vollversion - Ein Teil der Heftkäufer die ich kenne kauf sich 1 Magazin und zwar immer das wo ihm die Vollversion am besten gefällt (sog. Vollversionsspringer)

Layout / Inhalt - Hängt eng zusammen, denn wenn der Inhalt schlecht Präsentiert wird (Gamestar *hust*) reisst auch der beste inhalt nichts raus. Gamestar unterbietet im Umfang und Inhalt mittlerweile sogar Teilweise die PCAction.. Diese Leute wechseln das Heft wenn eines der beiden nicht mehr Stimmt

Immerkäufer (inkl Abo) - sind die, die eigentlich immer das Heft kaufen (bzw mehrere) da muss schon was Gravierendes Passieren, dass die dieses nicht mehr tun. (Unerwartet Hässlicher Relaunch, Neuausrichtungen etc)..

Gamestar dürfte in allen 3 Bereichen immer mehr Verlieren, wenn man mal in deren Forum liest findet kaum einer das Neue Layout auch nur in Ansätzen gelungen, von den Seitenkürzungen (erst draufschreiben 16 Seiten mehr und die dann 2 ausgaben Später wieder zu streichen, erhöhung des Werbeanteils ohne Ausgleich etc) Angeblich gibt es Hunderte von eMails/Briefe die das neue Layout toll finden (sicher die 10000 weniger Heftkäufer :ugly:)

Bei der Vollversion Punktet meist CBS, gefolgt von der PCGames. Gamestar halt selten mal eine die nicht schon auf 1-2 anderen Heften war oder eine die gar Freeware oder MMO Client ist. Auch da verliert man käufer

Aktuell macht man bei der GAmestar halt ALLES falsch was man falsch machen kann. Das erinnert fatal an die PCPowerplay

 
At 17 April, 2011 10:20, Blogger Piano meint...

Ja, der Relaunch war witzig. Überschriften so groß wie ne Viertelseite. :-) So alt und grau ist die Stammleserschaft nun wirklich noch nicht. Oh, Verzeihung. WAR die Stammleserschaft.

 
At 17 April, 2011 19:27, Blogger Eresthor meint...

Mick und allen Kommentatoren vielen Dank für die interessanten Einblicke und die spannende Diskussion. Hat mich sehr zum Nachdenken angeregt. Ist schon interessant, was man alles so macht und mit sich machen lässt, nur weil man es immer schon gemacht hat...
Ich habe gerade mein GameStar-Abo gekündigt.

 
At 17 April, 2011 19:47, Blogger Mick meint...

Huch, das ist nun aber echt nicht meine Absicht gewesen...

 
At 17 April, 2011 23:08, Anonymous Anonym meint...

warum wurdest du eigentlich bei der gs rausgeworfen mick?

 
At 18 April, 2011 05:07, Anonymous Choplifter meint...

Ich habe noch sämtliche Ausgaben der Amiga Joker, PC Player und Gamestar im Regal. Und ich gebe zu, seit den letzten 2 Jahren habe ich das Gamestar-Abo nur noch aus Gewohnheit. Die Vollversionen interessieren mich fast nie oder hab ich schon, Extras wie Poster oder Themenhefte gibts schon lange nicht mehr, Demos, Patches und Spielelösungen wurden mit dem Hinweis aufs Internet zum großen Teil gestrichen. Dazu die "Wir machen ständig alles neu, modern und marktgerecht"-Haltung und eine Arroganz gegenüber den Wünschen der Leser plus lächerlichem Heftumfang. Mag sein, dass der Redaktion finanziell einfach das Wasser bis zum Hals steht, aber ich kaufe kein Magazin aus Mitleid.
Vielleicht wird es langsam Zeit, sich mal nach einem unverkrampfteren Blatt umzusehen...

 
At 18 April, 2011 09:49, Blogger Eresthor meint...

@Mick: Naja, es hat ja auch nicht direkt damit zu tun, was du gesagt hast. Es war mehr so der Denkanstoß.

@Anonym: Das ist ne Frage, die du an Micks Stelle sicher auch nicht in der Öffentlichkeit diskutieren könntest.

 
At 18 April, 2011 12:46, Blogger Mick meint...

@Anonym: Ich wurde nicht rausgeworfen. Mein Zeitvertrag wurde nicht verlängert, so wie bei einigen anderen Kollegen zu der Zeit auch. Offizieller Grund: Die Redaktion wird verkleinert. Inoffiziell wird meine nachhaltige Kritik und Herrn Lotts Einstellung zu mir sicherlich auch nicht schuldlos daran gewesen sein.

 
At 18 April, 2011 12:51, Anonymous House meint...

Das ist wirklich eine sehr interessante Diskussion hier. Das läuft natürlich auch so ein bisschen gegen das "Wir haben uns alle lieb und sind alle beste Freunde"-Bild, das man so von der Redaktion hat.

 
At 18 April, 2011 13:13, Blogger Mick meint...

na ja, jeder der mal ne Sekunde nachdenkt kann doch unmöglich glauben, dass wir da alle und immer die besten Freunde waren. Die Redaktion Gamestar (wie alle anderen Redaktionen auch) ist ein ganz normaler Firmenbetrieb mit Affinitäten und Animositäten, wie überall woanders auch. Und natürlich gibt es Leute, mit denen ich mich nicht an einen Tisch setzen wollte, und andere, die tatsächlich sympathische Kollegen sind.

 
At 18 April, 2011 13:42, Blogger Gabumon meint...

@Choplifter

Das ist mir auch schon Aufgefallen das die Gamestar keinen "Themenhefte" mehr hat, Computecs Resterampe PCAction hat sowas mittlerweile seit einigen Ausgaben, und das sogar in der Normalen Kioskausgabe..

Gut die hat zwar auch nur 114 Seiten, aber das "Extra" sieht im Zeitschriftenregal beim Händler nach "Mehr" aus

 
At 19 April, 2011 09:03, Anonymous Anonym meint...

was hattest du denn fuer probleme mit gunar, mick?

 
At 19 April, 2011 13:15, Anonymous Starvision meint...

Um mal auf das Thema zurückzukommen.

Ich kann nur zur Gamestar etwas sagen. Ich habe mir jedes Heft seit fast Anfang an gekauft und will meine Kritik hier an die teilweisen sehr guten Kritiken der anderen Kommentaren anschließen.

Die Gamestar hat für mich zwei Zwecke:
1.) Was gibts für neue Spiele, die für mich interessant sind?
2.) Lektüre auf dem stillen Örtchen

Deswegen hatte ich nie ein Abo. Auf dem dem Klo gibts keine Öffnung zum Einlegen (und Abspielen) von DVDs und auch keinen Internetzugang für die Online-Inhalte. Und in all den Jahren war es trotz mehrfacher Nachfrage nicht möglich nur die Zeitschrift ohne DVD/Vollversion-Gedons zu abonnieren.

Ich bin mittlerweile über 30, habe Familie und mein Zeit zum Zocken ist übersichtlich geworden. Ich kann in der Regel eh immer nur ein Spiel spielen und brauche dafür länger als noch mit 20. Es ist mir egal, ob der Test von Call of Duty 42 erst eine Ausgabe später da ist. Und unter uns die Spielemagazin-Zielgruppe wird durch uns (die Jungs um die 30) repräsentiert. Die Älteren zocken kaum, die jüngeren kaufen immer weniger Printprodukte.

Der Relaunch war mir persönlich egal. Auf die Informationen kommt es an. Richtig ist aber, dass das Heft nach immer weniger "Sitzungen" ausgelesen ist. Ich muss mir schon (die grauenhaften) Zeitschriften von meiner Frau mit aufs Klo nehmen. Die Ideen für interessante Reportagen sind rar geworden und vor allem kaum so geschrieben, dass man diese aufmerksam zu ende lesen will. Die Hardwarereports sind wichtig, können aber kürzer ausfallen. Klar brauche ich den Plunder zum Zocken, aber eigentlich bin ich Zocker, nicht Bastler.

Zu guter letzt und mir am wichtigsten: ICH BRAUCHE KEIN HEFT MIT 50%-PREVIEWS! Ich will die Tests von Spielen lesen, die ich auch direkt im Anschluss kaufen kann! Eine einfache Liste der Previews mit kurzer Inhaltsangabe auf einer DIN A4-Seite reicht mir als Preview-Abteilung. Diesen Hype-Mist um Spiele, die dann solide 72% bekommen brauche ich nicht.

 
At 20 April, 2011 14:54, Anonymous Diedel meint...

Die Abo-Zahlen der Gamestar sind laut IVW gegenüber dem Quartal IV/2010 nur um 1647 gefallen und im Vergleich zu I/2010 um 5988 (von 57.785 auf 51.797). Es ist also doch eher die Laufkundschaft, die wegbleibt.

Die Abo-Zahlen der "PC Games" sind von I/2010 bis I/2011 von 28.090 auf 24.097 gefallen.

 
At 20 April, 2011 22:04, Anonymous phil meint...

Ich les die Gamestar vor allem deswegen nur noch selten (bzw kauf sie mir),weil ich allgemein weniger zeit zum spielen hab,und so gut wie alles auch online bekomm.

Aber von dem Trend,das die Leser auf Onlineangebote ausweichen, sind ja alle Printmedien betroffen,da ist die GS kein einzelfall.Und von den Spielemagazinen ist sie immer noch das beste,da können PCgames und PCaction nicht mithalten (zumindest meiner Meinung nach)


Fänds in Zukunft auch etwas cooler von dir,nicht mit Häme auf sinkende Absatzzahlen zu reagieren,nur weil du mal bei denen rausgeworfen wurdest.Klar ist es nachvollziehbar,aber ich finds ein stückweit auch einfach kindisch.

 
At 21 April, 2011 03:04, Blogger Gabumon meint...

Jemanden der ein Abo hat zu Vergraulen ist auch schwieriger als einen Kioskkäufer, aber auch 1600 Abobezieher zu verlieren wiegt schwer..

Auch das kann man sich bei Gamestar eigentlich nicht Leisten..

Normal muss man die Laufkundschaft überzeugen ein Abo abzuschließen damit neue nachkommen um den Wegfall der alten zu Kompensieren..

 
At 21 April, 2011 10:43, Blogger Mick meint...

@phil: Welche Häme? Mir gings tatsächlich darum rauszukriegen, wieso Gamestar 20 Prozent verliert und PC Games nicht. Was macht die PC Games also richtiger als GS? Und dazu habe ich einfach mal die Leser bzw. Ex-Leser befragt. Du siehst ja was für spannende Antworten dabei rausgekommen sind.
Glaub mir, ich freue mich wahrlich nicht über sinkende Verkaufszahlen, schließlich haben wir das Heft seinerzeit mit ganz viel Schweiß, Blut und Tränen aufgebaut. Außerdem ist Gamestar immer noch einer meiner Kunden, wie du als aktiver Leser sicher weißt.

 
At 21 April, 2011 17:49, Anonymous Diedel meint...

In der Mai-Ausgabe 06/2011, die die Abonnenten wohl heute schon bekommen haben, sind laut GS-Forum nur noch sechs (in Zahlen: 6) Spieletests.

 
At 21 April, 2011 19:39, Blogger Gabumon meint...

+ keine Vollversionen auf dem Datenträger, kaum Videos, im Grunde ist fast garnichts drauf..

Dazu nur 101 Seiten Redaktioneller Inhalt..

Wenn man wissen will woran die Gamestar kaputt geht, diese Ausgabe ist ein gutes Beispiel

 
At 22 April, 2011 12:49, Anonymous Anonym meint...

@Gabumon
Jupp ganz deiner Meinung.
Die aktuelle Ausgabe ist ein sehr gutes Beispiel, WAS bei GS schief läuft

 
At 22 April, 2011 15:41, Blogger Gabumon meint...

Ich frag mich nur in wie weit das eine Reaktion auf die Verkaufszahlen ist, der Verlag weiss ja auch Monatlich das es mit dem Heft bergab geht.

Nur ist an der Vollversion sparen sicher keine gute Idee wenn die anderen im gleichen Monat mit Topspielen um sich Werfen.

PCG hat Tomb Raider Legend, PCAction hat Titan Quest (gut das war schon auffer PC Games, aber besser als Freeware isses allemal)

 
At 22 April, 2011 19:47, Anonymous Haserl meint...

Auf die Vollversionen zu verzichten und stattdessen das Geld in andere Ressourcen zu investieren, finde ich gar nicht so schlecht. Nur muss man dann eben inhaltlich überzeugen.

 
At 22 April, 2011 20:53, Blogger Gabumon meint...

Davon sieht man nur an der Gamestar garnichts..

Wenn man jetzt auf die Vollversion verzichtet hätte man 32 Seiten mehr machen können..

 
At 23 April, 2011 21:27, Anonymous Anonym meint...

Ich habe meine GS-Abo seit 1999 und habe nach Erhalt der aktuellen Ausgabe mein "XXL-ab-18-Abo" gekündigt.

Wie hier schon gepostet wurde ist diese Ausgabe ein weiterer Tiefpunkt auf der anhaltenden Talfahrt der GS, sowohl was Inhalt als auch Umfang angeht.

Dazu die Videos von "Jingles" zerstört, ein mickriger Hardwarepart, der mittlerweile von jedem Hinterhof-Blogger in die Tasche gesteckt wird und eine Online-Community die sich zu einem viel zu großen Teil aus intelektuell herausgeforderten Kleinkindern mit gestörter Artikulation rekrutiert.

Goodbye Gamestar, es war eine schöne Zeit - aber ich fühle mich schon eine Weile bei Gamersglobal um einiges wohler.

 
At 25 April, 2011 18:06, Blogger Gabumon meint...

Naja mittlerweile beschimpfen ja Gamestar Redakteure Forenuser schon als Trolle, oder bezeichnen zu Recht Negative Postings als "Wüstes Geschimpfe"..

Da muss man sich nicht Wundern das einem die Kunden wegrennen wenn man ihnen Quasi ins Gesicht Spuckt, und das immer und immer wieder..

Naja Spätestens wenn die Kündigung reinflattert ist dann großes Entsetzen..

 
At 30 April, 2011 22:54, Anonymous roland meint...

Mick, wir waren doch beste Kollegen - wenn ich an Dinge wie die legendäre Würstchen-Diät in unserem Zimmer denke ... ;)

Vielleicht hat die PC Games noch mehr Auflage, weil die die ganzen verschiedenen Geschmacksrichtungen (mit/ohne DVD/Vollversion) zusammen zählen? Wenn es die noch gibt?

@Kristian: "Oder die englische Red Alert Werbung, über die man sich auf der letzten Seite lustig machte: Ein Foto, Hitler von hinten, wie er zu einer riesigen aufmarschierten Menge spricht und darunter: It's a great feeling."

Dafür darfst Du mir danken. ;) Die Werbung habe ich eigenhändig für das Finale aus einer englischen Zeitschrift scannen lassen.

@alle: Ich lese eigentlich keine deutschen Zeitschriften mehr, aus allen genannten Gründen, aber auch, weil die in den USA nicht erhältlich sind. Was ich aber seit nun über 15 Jahren jeden Monat lese, ist die EDGE aus England. Die hat genau das, was ich an den Heften der frühen 90er geliebt habe: Große Stories, von der Redaktion gestartet und nicht nur Teil eines Firmenbesuchs, dazu große, große Features, Interviews, ein tolles Layout und die Tatsache, dass da von 1-10 gewertet und das auch ausgenutzt wird. Kaum ein Spiel kriegt eine 8 oder 9, eine 10 gab es in knapp 20 Jahren EDGE glaube ich ein halbes Dutzend Mal.

 
At 30 April, 2011 23:52, Blogger Mick meint...

wie könnte ich diese glücklichen Wurst-Momente je vergessen... ;-)
Aber die Edge? Engländer eben, werten eben gern erratisch. Kann mich noch an die 6 für irgendein Need for Speed aus purer Boshaftigkeit erinnern...

 
At 03 Mai, 2011 13:18, Blogger Gabumon meint...

Die Auflagen zählt man immer zusammen.

In der Gamestar IVW ist doch auch Magazin/1DVD/XL drin

in der PCGames eben Magazin, Normal, Extended, WOW Dingen und noch eine..

 
At 03 Mai, 2011 22:55, Anonymous Anonym meint...

Die Gamestar lebt einfach von der Redaktion und den wirklich gut kommentierten Test- bzw. Vorschauvideos. Für mich war das Heft an sich immer schon nicht so interessant, hauptsächlich die DVD. Und die finde ich gut, wenn ich auch finde, dass die XL - DVD eine arge Abzocke is. Da is ja schließlich so gut wie nix drauf.

 
At 03 Mai, 2011 23:28, Anonymous Anonym meint...

Hier mal meine 2cents.
Ich denke Die PC Games arbeitet ganz anders als GameStar und macht das sehr clever.

Wenn wir pcgames.de und das Print-Heft vergleichen, was fällt da auf?
Kaum Gemeinsamkeiten. Es werden nur sehr, sehr selten und ausgewählt Tests vor Print online gestellt. Ansonsten fährt Computec ziemlich erfolgreich die Die-10-größten-Bananen-in-Videospielen und andere Geschichten, die wenig journalistisches Können erfordern, sich aber richtig gut klicken. Pardon für den Fall das hier ein pcgames.de-Redakteur mitliest. Die News sind gut, aber diese Specials sind was sie sind, sorry to say.

Das ist alles mehr Fastfood als Spielejournalismus, aber das ist gut so. Wer gut geschriebene Previews und ausführliche Tests lesen will, sprich Qualitätsjournalismus will, soll sich doch bitte das Heft kaufen.

Auf gamestar.de hingegen bekomme ich alles, aber auch wirklich alles aus dem Heft kostenfrei aufgetischt. Wenn ich mir überlege das beispielsweise die aktuelle Risen 2-Coverstory jetzt schon online ist, kann ich nur mit dem Kopf schütteln. Das ist exklusiv und sowas haut man nicht online raus. Nur sowas verkauft doch noch Hefte, deswegen gibt es ja exklusive Deals nur für Print. Bei Rage hat man wenigstens gewartet bis das Heft nicht mehr am Kiosk war. Ganz ehrlich: Ich kaufe mir die GameStar nur noch aus Verbundenheit zur Redaktion, weil ich Print schätze und wg. der Coverstories. Die DVD ist nach wie vor die Beste am Markt, aber auch die Videos sind alle viel zu früh online. Nur für die wirklich brillant gemachten "Die Redaktion"-Folgen kaufen sicher noch viele Fans das Heft. Aber es kann und darf nicht sein, das ein zahlender Kunde ernsthaft lesen muss: Den Rest bekommst du online. Zum Nulltarif. So erzieht man sich eine Generation, die nicht mehr bereit ist für Qualität zu zahlen. Nun kenne ich die Onlinezahlen nicht, glaube aber nicht das IDG damit so viel Geld verdient wie Print weil allein die Anzeigenpreise in ganz anderen Dimensionen liegen.

Spannend wären hier natürlich zahlen, auch wenn wir die wohl nicht kriegen werden. Was verdient IDG mit GameStar.de und kann es die Print-Verluste ausgleichen?

Ansonsten schön hier mal verschiedene Meinungen zu hören :O)

 
At 03 Mai, 2011 23:31, Anonymous Anonym meint...

Huch, wo ist der Edit-Button? Es soll natürlich "Zahlen" heißen :)

 

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