Montag, 13. September 2010

Trübe Aussichten

Das ist nicht mehr mein Schalke, das ist der FC Magath ... und den mag ich nicht. Nach dem Gasprom-Desaster der nächste Schritt vom liebenswerten Traditionsverein zum wurzellosen "Eventfußball-Medienkonzern."

24 Comments:

At 13 September, 2010 20:26, Anonymous Julian meint...

Ich versteh deine Sorgen. Aber trotzdem ist Schalke so viel mehr als ein "Eventfussball-Medienkonzern". Dafür sorgen wir Fans schon noch selber.

Glück Auf!

 
At 13 September, 2010 22:17, Blogger Mick meint...

glaube ich nicht. Guck mal nach England, da haben die jetzt schon diese Verhältnisse. Ich habe keine Lust einer Horde Kickersöldner aus Wasweißichwoher ohne besondere Vereinsbindung zuzugucken, wie sie seelenlosen Fußball spielen. Ob die Meister werden oder nicht, ist mir völlig egal.

 
At 14 September, 2010 10:52, Anonymous hoschi meint...

Aber das sagst du jetzt auch nur weil sie letzter sind und es zur Zeit scheisse läuft. Komischerweise kommen solche Aussagen wenn sie wie letzte Saison 2. sind nicht und da war Schalke kein Stück weniger eine Söldnertruppe. Deshalb finde ich dein Eintrag gerade etwas sehr platt.

 
At 14 September, 2010 12:09, Blogger Mick meint...

wie kommst du darauf? Kannst ja mal nach dem Gasprom-Eintrag hier suchen, der ist deutlich älter. Also bitte nichts unterstellen, was nicht stimmt. Was heute als Profifußball durchgeht (und damit meine ich nicht nur Schalke) ist nichts anderes als eine gigantische Reklameveranstaltung mit dem ziel mehr, mehr und noch mehr Geld zu machen. Vereine sind dabei eigentlich nur störend, die meisten betrachten sich ja freiwillig schon als Konzerne, die von Managern gesteuert werden. Also der Weg, den die Bayern schon vor 30 Jahren gegangen sind und für den der Rest der Welt sie gehasst hat. Noch ein paar Jahre und hier ist es genauso wie in England. Beliebigkeitsfußball, der irgendwelchen Russen gehört und keine Sau mehr interessiert ...

 
At 14 September, 2010 12:11, Blogger Mick meint...

das einzige was unser Staat zumindest tun könnte, wenn er denn nur wollte wäre diesen Vereinen die komplette sportförderung zu streichen und sämtliche "Nebenkosten" wie Polizeieinsätze etc. komplett in Rechnung zu stellen. Sei wollen privatwirtschaftliche Unternehmen sein? Gut, dann sollen sie aber auch die Kosten gefälligst selber tragen...

 
At 14 September, 2010 15:09, Anonymous hoschi meint...

Jetzt wirfst du aber wirklich alles in einen Topf. Ein bisschen differenzierter muss man die Sache schon sehen. Vor allem was soll die Kritik an Bayern? Gerade was die Führungsriege dort veranstaltet steht im krassen Kontrast zu dem was andere Top Vereine in Europa, besonders die in England, gesponsort von Scheichs und reichen Russen, veranstalten. Bayern ist einfach ein sehr gut geführter Verein was man von Schalke halt nicht sagen kann. Auch die Identifikation der Spieler dort mit dem Verein ist größer als zB in Schalke.
Du bemängelst dass Manager bei Fussballvereinen das sagen haben? In welchem Jahrzehnt lebst du eigentlich. Im Fussball heutzutage geht es um Millionen, egal ob Top Club oder Mittelmaß-Verein.
Da kann man nicht einfach irgendeinen Hans-Wurst hinsetzen (was leider oft trotzdem der Fall sit), der ohne jegliche wirtschaftliche Sicht die Sache angeht.
Wenn du das alles nicht willst, dann schau halt irgendwelche Amateur Kicks in den untersten liegen an. Da bekommst du das geboten was du willst.

 
At 14 September, 2010 16:54, Blogger Mick meint...

mir fehlt jegliches Verständis für jemanden, der sich als Fußballfan bezeichnet (ich vermute mal, du hälst dich für einen) und gleichzeitig Verständis für die "wirtschaftliche Seite" hat. Das ist dann reines Geschäft, wer sowas will, findet sicher auch die Bayern gut. Das begann ja mit den Beckenbauers und Hoeneß ion den 70igern, die ja auch in der Nationalmannschaft Geld vor Spielfreude setzten. Beckenbauer hat es nach Cosmos geführt, den Wurst-Uli an die Spitze des Vereins, der schon seit 30 Jahren keinerlei Seele besitzt... wahrscheinlich nie besessen hat. Betreib Fußball als "Millionengeschäft" und du wirst auch genau das kriegen, ein Geschäft, geführt von Rechenschiebern, denen das Quartalsergebnis über alles geht. Wenn jemand wie dieser Herr Magath meint, jedes Jahr mal eben die Mannschaft auswechseln zu müssen, wie andere die neue Modekollektion, bitteschön. Mit Vereinsfußball hat das nichts zu tun.
Wäre mirt übrigens neu, dass einer der Herren Starspieler auch nur die geringste Verbundenheit zum FC Hollywood (der Name kommt ja nicht von ungefähr) zeigen würde, allesamt Kickersöldner. Ich hbe keine Lust mir irgendwelche zusdammengewürfelten Großverdiener anzugucken, die eine Saison lang hier spielen und morgen da. Wenn Schalke mittlerweile meint, diesen Weg gehen zu müssen, dann sollen sie sich nicht wundern, wenn übermorgen das Stadion leer ist, wenn das auch der letzte Fan gemerkt hat.

 
At 14 September, 2010 19:07, Anonymous Scattered Mind meint...

Wer kein Verständnis für die wirtschaftliche Seite aufbringt, ist äußert naiv. Wir alle wollen Fußball auf höchstem Niveau sehen (und um den gewaltigen Fortschritt im Sport zu erkennen, muss man nicht einmal 20 Jahre zurückgehen). Spieler sind dadurch viel mehr gefordert als früher. Das ist Leistung, die sie selbstverständlich bezahlt haben wollen. Stadien müssen regelmäßig renoviert werden, bei vielen Vereinen steht immer noch ein Ausbau an, denn die Atmosphäre mit 70.000 Leuten im Stadion ist nun mal besser als auf dem Bolzplatz um die Ecke, wo es eine Sensation ist, wenn die Besucherzahlen mal dreistellig werden. All das will bezahlt werden. Dazu kommen dann noch Schiedsrichter, Betreuer, ... .
Dazu kommen noch Kosten für das eigentliche Ausrichten der Liga, der internationalen Wettbewerbe (denn welcher Fußballfan möchte nicht wissen, wo sein Verein im Vergleich zum Ausland steht?) usw.

Das ist eine Entwicklung, die sich über Jahrzehnte hin vollzogen hat und keinesfalls erzwungen wurde. Die laufenden Kosten sind schlichtweg gestiegen. Wenn die Kosten in die Millionen gehen, braucht man nun mal Manager, die Erfahrung im Umgang mit solchen Summen haben (sollten). Setzt du da einen hin, der nicht darauf schaut, dass Gewinn gemacht wird, kann das nicht gut gehen.

Ganz ab davon wird in Deutschland im Gegensatz zu den anderen Ländern wenigstens noch was getan, damit die totale "Verwirtschaftlichung" der Liga unterbunden wird (Stichwort 50+1). Dadurch geht den Vereinen Kapital in Millionenhöhe durch die Lappen. Dennoch schließen unsere Vereine international allmählich wieder auf. Ich sehe Deutschland da also eher in der Vorreiterrolle.

Auch deine Erwartung, die Stadien würden in Zukunft leer bleiben, wird wohl nicht eintreffen. Der Blick ins Ausland lässt da das Gegenteil vermuten.

Und zum Thema FC Bayern: da liegst du leider auch daneben. Bayern leistet ausgezeichnete Jugendarbeit, das muss sogar ich als BVB-Fan zugeben. Viele Spieler kommen aus der eigenen Jugend und rate mal, wo eben diese Spieler langfristige Verträge unterschreiben, obwohl aus dem Ausland bessere Angebote vorliegen?

Fazit: ja, die berüchtigten Söldner gibt es auch in der BuLi. Ja, Manager gucken tatsächlich aufs Geld (welch Überraschung). Doch sind die alle deswegen böse? Nein, denn vieles davon kommt eben auch der Weiterentwicklung des Sports zu gute.

 
At 14 September, 2010 19:43, Anonymous Anonym meint...

Warum regst du dich dann so auf dass der Herr Magath die Mannschaft auswechselt wenn es doch eh alles Söldner sind? Dann kann es ja egal sein.

Und natürlich ist Fussball ein Geschäft. Das geht nicht anders. Wie soll eine Profi-Liga (egal in was) kein Geschäft sein- sollen die etwa jeden Samstag gegeneinader spielen aus Jux und Dollerei? Das war noch nie der Fall, selbst früher als es nocht nicht um diese Millionen-Beträge ging.


Mit deiner Betrachtungsweise kann man alles, aber auch wirklich alles in der Welt als Böse hinstellen.
Dann reg dich doch zB genauso über die Spieleindustrie auf die mit ihren Spassprodukten nur Geld scheffeln will und ob den Leuten das Spiel auch Spass macht total am Arsch vorbei geht.

 
At 14 September, 2010 20:12, Anonymous Anonym meint...

mick hat recht!
der fc bayern ist ein ziemlich seelenloser verein, dem im wesentlichen erfolgsfans hinterher laufen. dass der verein wirtschaftlich top geführt ist, ist natürlich zunächst kein nachteil. allerdings wirkt der fc bayern entscheident mit an der front, die fußball zu einem reinen event umfunktionieren will. so gewinnt man evtl kurzfristig neue kunden (bewusst nicht: "fans"), die können aber auch in einigen jahren einem neuen trend hinterherlaufen. auch wenn das niemand hören will in diesen zeiten: der etwas rauhe charme des fußballs, der nicht so recht zu dem angestrebten hochglanzprodukt bundesliga passen will, könnte in einigen jahren ganz aus der ersten liga verschwunden sein. dann ist man endlich diese laut gröhlenden fans los und auf den tribünen darf sich überall gesetzt werden. und wenn die kunden dann irgendwann lieber zum basketball/halma/sackhüpfen gehen, fragt man sich wie man die lästigen freien plätze vertuschen kann (in italien beginnt man jetzt planen drüber zu legen. schöne neue fußballwelt)

 
At 14 September, 2010 23:30, Blogger Mick meint...

@anonym2:Sehr schön formuliert, ich will Fan sein, nicht Kunde.
@die anderen beiden: Wieso setzt ihr die Schere in euren Köpfen an? Warum akzeptiert ihr das auch noch? Und wer glaubt in einer überfüllten Brüllarena mit Sponsorennamen, Sitzplatzheizung und angeschlossenem Mechandisingbereich mehr Spaß zu haben, als auf einem Bolzplatz, war offensichtlich noch nie auf einem. Wenn euch sowas gefällt... mir auf jeden Fall nicht. Dann stehe ich tatsächlich lieber auf dem Bolzplatz, und gucke Leuten beim kicken zu, die das gern machen und über deren Sieg man sich dann auch freut. Wer vergisst, woher Emotionen kommen, kann sich ja diese Plastikliga mit Eventcharakter antun. Die Extremauswüchse könnt ihr euch jetzt schon in Ami-Ligen gleichwelcher Sportart angucken. Alle Teams gehören irgendwem, wechseln mal eben die Stadt, wenns dem Maketing in den Kram und Spaß muss künstlich erzeugt werden durch eingeblendete Schwachsinnsstatisktiken zu jedem Spielzug. Brrrrrrrr......

 
At 14 September, 2010 23:42, Blogger Mick meint...

@anonym2: noch was: exakt, Fußball lebt auch vom rauen Charme, eben auch seiner Fans, der lieber in de Eckkneipe steht, Currywurst isst, auch mal ruppig ist und nicht mit Louis Vittontäschchen nach dem Weg zur VIP-Lounge fragt. Oder einen Spieltag im Stadion als Familienausflug mit Gattin und Kindern einplant. VIP-Lounge!!! Familientag!!! Doppel-Brrrrrrrrrr.................

 
At 15 September, 2010 10:06, Anonymous Scattered_Mind meint...

"Warum akzeptiert ihr das auch noch?"
Akzeptieren und verstehen sind zwei verschiedene Paar Schuhe. Bitte verdreh mir nicht die Worte im Mund. Danke.

"Und wer glaubt in einer überfüllten Brüllarena mit Sponsorennamen, Sitzplatzheizung und angeschlossenem Mechandisingbereich mehr Spaß zu haben, als auf einem Bolzplatz, war offensichtlich noch nie auf einem."
1. Spaß != Stimmung
2. Ja, die Stimmung auf der Dortmunder Südtribüne ist bombastisch, auf dem Bolzplatz seh ich das nicht.
3. Spar dir bitte die Polemik

"Dann stehe ich tatsächlich lieber auf dem Bolzplatz"
Na dann wär ja alles geklärt. Ich geh ins Stadion, du guckst Kreisklasse und alle sind glücklich.

"Die Extremauswüchse könnt ihr euch jetzt schon in Ami-Ligen gleichwelcher Sportart angucken."
Klar, such dir wahllos ein Negativbeispiel aus und impliziere, es sei in der BuLi auch (fast) so weit. Warum der Vergleich vollkommener Blödsinn ist, steht schon in meinem ersten Posting, ein Posting, welches du offensichtlich sehr genau gelesen hast -.- .

 
At 15 September, 2010 10:45, Anonymous hosch meint...

Was Kreisklasse und untere Ligen angeht: Die Spieler da würden von heut auf morgen den Verein wechseln und zum Erzrivalen gehen wenn sie dafür ein bisschen Kohle bekommen würden. Nur weil die Vereine dort nicht das Geld haben heisst das noch langen nicht dass sie und die Spieler nicht genauso handeln würden wie die in den oberen Ligen. Heile Welt gibt es auch da nicht.

Selten einen Post hier mit solcher verallgemeinernder Polemik gelesen.
Als ob Fussball nur was für besoffene ruppige Assis wäre. Ja die machen (auch) die Stimmung. Aber die "Normalen" gab es auch schon immer und wenn die mit ihren Kindern mal nen Ausflug ins Stadion machen oder von mir aus sich mal ein "Promi" in eine VIP Lounge verirrt? Wayne? Deswegen ist die BuLi noch lange kein seelenloses Kommerzprodukt, zumindest nicht in der Form wie wie du es hinstellst.

 
At 15 September, 2010 20:24, Anonymous Christoph meint...

Ausgerechnet Beckenbauer und Hoeneß sind aber zwei ganz, ganz schlechte Beispiele für Söldnermentalität.
Beckenbauer ist erst mit 32, als er schon alles mit Bayern (mit 13 zum Verein gekommen) gewonnen hatte, was es so gibt, nach Amerika gegangen, um dort doch nochmal zsm. mit Pele zu spielen. Und Uli Hoeneß (mit 18 zum Verein gekommen) musste schon mit 27 seine aktive Karriere wegen seines Knies aufgeben und hat dann den tief verschuldeten Verein "F.C. Bayern München" saniert. Und da dieser Kurs in jeglicher Beziehung erfolgreich war, hat er so weitergemacht. (Wäre ja blöd, wenn nicht!) Dass der Rest der Republik die Bayern hasst, liegt ja wohl neben der stereotypen Antipathie gegen das dickköpfige Voralpenvölkchen in erster Linie am sportlichen Erfolg. Mitleid kriegste geschenkt, Neid musste dir verdienen.
Es ist eben leider ein Teufelskreis, dass die reichen Vereine sich besseres Personal leisten können und damit die Erfolge feiern, die dann wiederum die Schieflage bei den Preisgeldern verursachen. OK, bei Schalke klappt das gerade (noch?) nicht. ;-)
Ohne dass der Kommunismus im Fußball ausbricht, wird sich das traurigerweise auch erstmal nicht ändern.

 
At 15 September, 2010 20:59, Anonymous herrhase meint...

ich bin da voll auf micks seite, das was die vereine groß gemacht hat waren die fans die ihr letztes geld lieber an der glükauf kampfbahn ausgegeben haben als zuhause fürn sonntagsbraten etc.

fussball sind fans, feindschaften, n bischen rauh, aber auch mal mit herz und tränen, choreografien etc.
gerne auch mal n paar bengalische lichter (wenn man nicht grade seine umwelt abbrennt) aber die ultras und co werden in kleine blöcke gepfercht damit fussball familientauglich ist für den schönwetter fan...

der geldkram wird immer schlimmer, klar waren häßler matthäus und co auch schon söldner, aber die haben sich das noch erkämpft und wurden nicht wie heute schon mit 19 gehyped und zugeschissen mit geld.

naja egal

 
At 15 September, 2010 21:50, Anonymous Anonym meint...

@ scattered mind:
das negativbeispiel muss man aber nicht lange suchen.
da könnte man zb red bull nehmen. die haben in österreich einen traditionsklub aufgekauft und alles, was diesen klub ausgemacht hat, zerstört (salzburg; klubfarbe, name, logo - einfach alles). derselbe konzern versucht sich jetzt auch im deutschen fußball. ich gehe jede wette, dass die in wenigen jahren ebenfalls in deutschland ihre mannschaft in der ersten liga platiziert haben (nach vw, bayer und hopps spielzeug die nächste plastiktruppe die aufgrund von vielen millionen eines gönners spielt und eine mannschaft verdrängt, die in ihrer region fest verwurzelt ist und die eben die menschen interessiert und bewegt).
was die "assis" angeht:
natürlich behauptet niemand, dass nur geistige tiefflieger im suff ins stadion gehen. fakt ist aber auch, dass von den edelplätzen der stadien kaum ein relevanter teil der stimmung kommt. und diese kundschaft, die eben niemals den ascheplatz aus der nähe betrachten würde, fördert man, wenn man weiterhin die ticketpreise anhebt (siehe england).
was hoeneß angeht: klare sache, der mann ist tief mit dem fc bayern verwurzelt. aber wie sagte er vor garnich so langer zeit noch:
"für die scheiß stimmung seit ihr doch verantwortlich". damit erübrigt sich doch jeder kommentar ;-)

 
At 15 September, 2010 22:11, Blogger Mick meint...

@Christoph: Doch,auch bei Hoeneß und Beckenbauer war die schon ausgeprägt, wir erinnern uns alle an den Spieleraufstand zur WM 74, unter der Führung besagten Herrn Beckenbauers.
Viel schlimmer ist aber was die beiden (und einige andere) nach ihrem ausscheiden als aktive Spieler dem Fußball angetan haben. Und die Generation-Rummenigge danach. Derzeit gipfelt es in den unrealistischen Vorstellungen, wie man mit Übertragungsrechten noch mehr Geld herausquetschen kann, notfdalls mit eigenem Sender. Zum Glück hat das Kartellamt da bei uns ja enge Grenzen gesetzt, dennoch stehen diese beiden Herren in allererster Front der Fußballentkerner, die aus dem rauen Ballsport mit Charme ein Mulitmillionen-Mediaevent auch hierzulande machen wollen.
Übrigens gönne ich jedem Verein Erfolg, wofür ich die Bayern zutiefst verabscheue (und offensichtlich nicht nur ich), ist eben jenes FC Hollywoodgebahren, das so weit vom schönen Fußball entfernt ist, wie Herrn Hoeneß Privatanwesen vom Hasenbergl.

 
At 16 September, 2010 16:06, Anonymous DanielH meint...

Ich wollte nur mal anmerken, dass der FC Hollywood gestern, im Spiel gegen Rom, sechs Spieler aus der eigenen Jugend in der Startformation hatte. Soviel zum Thema Vereinsverbundenheit und Söldnertruppe.

 
At 16 September, 2010 16:22, Anonymous herrhase meint...

vfl und bayer leverkusen würde ich nicht als plaste clubs ansehen, die gibt es ebenfalls recht lange und die sinin der region verwurzelt. krass finde ich rb leipzig... das ist wahre retorte...

diese vermarktung der rechte ist übel, das stimmt wohl, aber es scheint genug doofe zu geben die 20€ im monat für fußball im tv ausgeben

 
At 16 September, 2010 18:18, Anonymous hoschi meint...

@DanielH: Mit Argumenten darfst du da gar nicht kommen. Bayern = erfolgreich = Söldnertruppe. Zu mehr sind die nicht in der Lage.
Die Realität ist aber: andere sogenannte "Traditionsclubs" wie Schalke, HSV usw. sind in der Rangliste der Söldnerclub-Menatlität viel viel weiter oben als Bayern.

@Mick: Ja ne is klar. Die Hoeness,Beckenbauer und Rummenigges sind die Vorreiter des seelenlosen Medienevents. Die sind einfach nur erfolgreich weil sie es drauf haben und das liegt unter anderem einfach daran, dass sie eben nicht so sind wie du es beschreibst. Denn wäre das der Fall hätten die Bayern schon längst verzockt wie die meisten anderen Vereine in den letzten Jahrzehnten

 
At 01 Oktober, 2010 14:36, Blogger Christoph meint...

Man wird kaum sagen können, daß der FC Bayern letzte Saison vom schönen Fußball so weit entfernt war.

Auch mag ich Magath, den alde Hessekopp.

Aber ich verstehe ansonsten ziemlich gut, daß man als Schalkefan derzeit einiges durchmachen muß, und da meine ich nicht die Spielergebnisse.

Aber sich so hineinzusteigern, wie es die Diskussion hier tut, finde ich - wie die meisten typischen Blog-Comment-Schlachten, die sich hier alle paar Monate entwickeln - in erster Linie amüsant.

 
At 24 Dezember, 2010 21:17, Anonymous Anonym meint...

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At 26 Dezember, 2010 17:54, Anonymous Anonym meint...

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