Samstag, 20. Februar 2010

Ubi in Erklärungsnot

Manchmal tun mir einige Presseleute schon leid. So zum Beispiel dieser Ubi-Mensch, der in einem Interview mit PC Gamer tapfer versucht, den restriktiven Knebel-Kopierschutz der neuen Ubi-Spiele zu verteidigen. Richtig lustig wird es am Schluss:
PCG: What I think a lot of us would really like is a firm commitment that you understand our worries that the servers are going to go down and suddenly we've just got some trash data on our hard drives that we've paid for.


Ubisoft: The system is made by guys who love PC games. They play PC games, they are your friends.


PCG: So you can commit to saying that those systems will be patched out?
Ubisoft: That's the plan.
PCG: It's the plan, or it's definitely going to happen?
Ubisoft: That's written into the goal of the overall plan of the thing. But we don't plan on shutting down the servers, we really don't."

Das ganze Interview gibts hier. Wers lieber auf deutsch liest, findet hier eine Übersetzung der Kollegen von Gamersglobal.

9 Comments:

At 20 Februar, 2010 19:08, Blogger OliveR meint...

Da können die Herrschaften erklären was sie wollen. Ein Spiel mit einer Online-Aktivierung kommt mir nicht ins Haus. Wenn sie meinen, meine Rechte als Käufer beschneiden zu können, dann werden sie wohl oder übel andere Kunden suchen müssen. Mein Geld bekommen sie jedenfalls nicht.

 
At 20 Februar, 2010 22:21, Blogger Michael meint...

Einen Punkt verstehe ich net: "The second: that you can install the game on as many PCs as you like, as many times as you like."

Also auch beim Kumpel? Oder bei 10 Kumpel? Oder darf immer nur einer Spielen dann? ;)

 
At 20 Februar, 2010 22:34, Blogger Mick meint...

das ist dann wie bei Steam. Du kannst es auch auf einer Million PCs installieren, aber es darf immer nur einer spielen. Das ist ja nicht das Neue daran.

 
At 21 Februar, 2010 20:09, Blogger Eresthor meint...

Also bei so einem System werde ich auch keinesfalls mitmachen.

Ich denke auch, es wird sich für Ubisoft als kontraproduktiv erweisen. Leute, die ein Spiel gerne spielen möchten, aber keine Lust auf StaSi haben, werden das Spiel eben gecrackt aus dem Netz herunterladen.

 
At 21 Februar, 2010 23:21, OpenID doscorazonesblog meint...

Erst kommt Assassin's Creed 2 anders als angekündigt erst Monate nach den Konsolenfassungen für den PC und dann sowas. Ne, sorry Ubisoft. Wenn das so weiter geht, stirbt für mich der PC als Spieleplattform, was echt schade wäre.

Aber auch EA hat einen neuen kopierschutz ausprobiert und musste feststellen, dass der Erfolg keiner war...

 
At 22 Februar, 2010 10:54, Blogger Piano meint...

Ich finde diese Art von Kopierschutz eine Frechheit. Und was ist mit den Leuten, die vielleicht noch keine Flatrate haben? Die auf Grund vom Gemäuer eine scheiss Verbindung haben zum Internet? Vielleicht machen die das auch extra, um uns alle zum Konsolenspielen zu zwingen...

 
At 22 Februar, 2010 12:05, Blogger Mick meint...

stimmt, Ubi verfolgt leider immer noch den völlig falschen (und wie ich finde reichlich dummen Weg), den zahlenden Kunden zu gängeln, statt zu belohnen.

 
At 22 Februar, 2010 20:15, Blogger Michael meint...

Vielleicht sollte man die Konsolen boykottieren und mehr PC Spiele von Ubisoft kaufen. Dann denken die, vielleicht läuft der PC Markt doch nicht so schlecht, und kommen wieder zur Besinnung.

Wenn man jetzt diese Spiele am PC boykottiert, denken die sich nur: Ok, wenn eh keiner am PC mehr spielt, bringen wir nur noch für Konsolen raus.

Ich frage mich, wieso die PS3 ohne diese Gängeleien auskommt. Oder täusche ich mich da? Für Assassins Creed 2 dort, muss man doch nicht dauernd online sein, oder?

 
At 22 Februar, 2010 22:25, Blogger cirdanx meint...

Jetzt hab ich mir auch mal das Interview ganz durchgelesen.

Neu ist das Ganze ja nicht, aber es wundert mich doch warum ständig mehr auf die Onlineaktivierung bzw. -zwang bestehen.

Jetzt Ubisoft, bald Blizzard mit SC2..nun ja, wird wohl ein eher flaches Spielejahr für mich.

Natürlich, alternativ könnte man auch das Spiel kaufen (oder auch nicht) und einen "no internet patch" drüberziehen, der garantiert schnell erscheinen wird.

Diese Firmen brauchen sich doch nur die Konkurenz ansehen, wie "erfolgreich" diese Art des Schutzes ist.

Na ja, was solls, machen sich damit ja nur unbeliebt bei den ehrlichen Kunden.

Ich denke nicht daran ein Spiel zu kaufen das mich zwingt meine Internetverbingung einzuschalten weil der Hersteller es so will. Da verzichte ich lieber aufs spielen.

 

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