Donnerstag, 23. Juli 2009

Aus dem Dunkel tönt der Tod

Bei uns in der Gegend wacht ja schon seit Jahren ein recht kompetenter Sicherheitsdienst nachts über unsere Straßen. Aber ich erschrecke immer noch, wenn mir aus dem Dunkel eines geparkten Autos ein »Guten Abend, Herr Schnelle« entgegenklingt. Dann gehe ich im Geiste meine sämtlichen lässlichen und weniger lässlichen Sünden durch und erwarte jeden Moment, dass mir ein freundlicher Herr aus Italien ein Angebot macht, das ich nicht ablehnen kann. Vielleicht sollte ich nicht so viele Krimis gucken...

7 Comments:

At 24 Juli, 2009 09:16, Blogger Eresthor meint...

Ihr habt einen privaten Sicherheitsdienst? Wo wohnst du denn, in der bayerischen Bronx? Oder in der Münchner "grünen Zone"?
Ich glaube das würde mir auch Angst machen. Da bin ich ganz froh, daß ich bei uns ohne besondere Vorkehrungen auf die Straße kann - auch nachts.

 
At 24 Juli, 2009 13:33, Blogger Metzlar meint...

Mich würde mal interessieren was die für nen Stundenlohn haben. :-)
Aber schlecht ist sowas bestimmt nicht. Hätte auch gerne sowas für zu Hause. :-D

 
At 24 Juli, 2009 13:34, Blogger Metzlar meint...

Ah und Steffi ist wieder ganz sichtbar. Nur so mal angemerkt :-D

 
At 24 Juli, 2009 13:48, Blogger PropheT meint...

Rise and shine, Mr. Schnelle, rise...and shine.

Das wäre gruselig.

 
At 24 Juli, 2009 17:16, Blogger Mick meint...

@Eresthor: Nee, das hier ist ein klassisches Villenviertel. Hier ist es friedlicher als auf dem Friedhof. Es geht eher darum gegen Einbrüche vorzubeugen und verdächtige Personen abzuschrecken.
@Metzlar: Ja, das ist schon sehr angenehm. Hier passiert garantiert nix. Und Steffi hat eben so lange genörgelt... wenn die so weitermacht, dann... ;-)

 
At 25 Juli, 2009 10:31, Blogger Chris meint...

Ich käme mir da aber auch ständig beobachtet vor - vom Sicherheitsdienst. So richtig unbefangen kann man dann nachts nicht mehr auf der Terrasse eine rauchen und mit Freunden reden - wer weiß, wer's hört; oder beim Heimkommen im Dunkeln etwas schwanken oder in der Nase bohren - in jedem Auto kann einer im Dunkeln sitzen und zusehen.

 
At 28 Juli, 2009 07:54, Blogger Dietmar meint...

Während meines Studiums habe ich auch ein paar Jahre für einen Sicherheitsdienst gejobbt. Naja, ich war jung und brauchte das Geld.

Das einzige "kriminelle" Vergehen in der ganzen Zeit war, dass sich einer heimlich in der Nacht Bausand klauen wollte. Keine Erinnerung, ob ich ihm noch etwas zugerufen hatte oder ob der Strahl meiner Taschenlampe reichte, um ihn sein Fluchtfahrzeug besteigen zu lassen.

An einer Eskalation der Angelegenheit hatte ich meinerseits keinerlei Interesse, weil meine Freundin ganz zufällig und ziemlich unoffiziell gerade bei mir war...

 

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