Freitag, 26. Juni 2009

Aug in Aug mit der Geschichte

Ruhr-Uni-Bochum, Mitte der 80iger Jahre. Im Gängelabyrinth falsch abgebogen, den falschen Seminarraum erwischt, Tür aufgemacht und... vor mir sitzt der leibhaftige Carl Friedrich von Weizsäcker. Der knurrt mir ein »Reinkommen und Hinsetzen« zu und wendet sich wieder an seine Zuhörer. Ich habe nur blöd geguckt, mich gemurmelt entschuldigt und dann ganz vorsichtig die Tür wieder zu gemacht - von außen. Wären mir Otto Hahn, Werner Heisenberg oder Niels Bohr persönlich begegnet, wäre ich sicherlich nicht weniger perplex gewesen.

3 Comments:

At 26 Juni, 2009 16:37, Blogger Chris meint...

Schade, daß man in solchen Situationen immer zu spät schaltet. So ein Seminar wäre sicher beeindruckend gewesen. Auch sein Bruder Richard ist heute noch klüger als der halbe Bundestag, habe ich das Gefühl.

 
At 26 Juni, 2009 16:42, Blogger Mick meint...

na ja, das war irgendein physikalisches Spezialseminar. Keine Ahnung, ob ich damals mit meinem Grundstudiumswissen hätte folgen können.

 
At 01 Juli, 2009 00:53, Blogger bolle meint...

Ja, an der Uni stolpert man manchmal über wichtige Leute.

Und etwas OT, wills aber der Welt nicht vorenthaletn: Habe grad den Babelfish-translator ausprobiert, französisch:

Im l'abgebogen de falsch de Gängelabyrinth, repaire falschen l'erwischt de Seminarraum, leibhaftige Karl Friedrich von Weizsäcker de der de sitzt de MIR de l'und… Vor d'aufgemacht de Tür.

Erinnert n bisschen ans Elsass ;)

 

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