Freitag, 26. Juni 2009

Aug in Aug mit der Geschichte

Ruhr-Uni-Bochum, Mitte der 80iger Jahre. Im Gängelabyrinth falsch abgebogen, den falschen Seminarraum erwischt, Tür aufgemacht und... vor mir sitzt der leibhaftige Carl Friedrich von Weizsäcker. Der knurrt mir ein »Reinkommen und Hinsetzen« zu und wendet sich wieder an seine Zuhörer. Ich habe nur blöd geguckt, mich gemurmelt entschuldigt und dann ganz vorsichtig die Tür wieder zu gemacht - von außen. Wären mir Otto Hahn, Werner Heisenberg oder Niels Bohr persönlich begegnet, wäre ich sicherlich nicht weniger perplex gewesen.

Donnerstag, 25. Juni 2009

Die Kuh macht MUH

Ich mag ja Firmen mit Humor. So zum Beispiel die Milch Union Hocheifel, die unter der Abkürzung MUH auftritt. Aber warum gibt es keine Firma namens BLÖK (Britische Lämmer aus ökologischer Kontrolle)? Die könnten doch lecker Lammragout anbieten. Und die GRUNS (Ganz Reinliche Und Niedliche Schweine) hat die leckersten Schnitzel der Welt. Ich sollte unbedingt in die Werbung als MICK (Mit Irrsinnig Comischem Kontent) ... oder so spät nicht mehr so viel Cola light trinken.

Mittwoch, 24. Juni 2009

Fragen, die die Welt bewegen

Wer hat eigentlich das Copyright auf das Copyrightzeichen? Und wenn wir schon mal dabei sind: Hat irgendjemand das Copyright aufs Copyright? Ist das TM-Logo selbst schon eine Trademark?

Sonntag, 21. Juni 2009

Filme, wie ich sie mag

Ohne Rendereien, dafür mit richtigen Helden und einer spannenden Geschichte: Und das alles in Technicolor. Heute Nacht kommen im Ersten zum 100sten Geburtstag von Errol Flynn gleich zwei Klassiker mit ihm hintereinander. Robin Hood - König der Vagabunden und Kim - Geheimdienst in Indien. Eigentlich bin ich ja totmüde, aber mit ein bisschen Disziplin und viel Cola müsste ich das eigentlich schaffen können.

Donnerstag, 11. Juni 2009

Ein Dell-ikates Angebot

Ich habe gerade gelesen, daß Dell "ein Unternehmen von signifikanter Größe" kaufen will. Eigentlich will ich ja gar nicht verkaufen, aber bei 10 Milliarden Dollar würde ich mich vielleicht vom Redaktionsbüro Michael Schnelle trennen. Liebe Dell Manager, ich würde euch auch als Berater weiterhin zur Seite stehen, ihr bekommt meine wertvolle Kundenliste und, genau, einen acht Jahre alten Dell-Rechner, der hier schon eine Weile bei mir im Keller rumgammelt. Und weil ihr es seid, lege ich noch meine komplette Maddrax-Sammlung und ein Autogramm von Peter Molyneux oben drauf. Vom Erlös kaufe ich mir dann ein großes Eis, die Hypo Real Estate und vielleicht einen der kleineren Benelux-Staaten. Die restlichen 9,999999 Milliarden Dollar lege ich aufs Sparkonto.

Ein ernsthafter Aufruf

Vielleicht ist dem einen oder anderen Leser ja der anonyme Mensch aufgefallen, der in meinem Blog vor nicht allzulanger Zeit durch besonders aggressive Postings auf sich aufmerksam gemacht hat. Er gab sich als Polizist im gehobenen Dienst aus, beschimpfte mich als Arbeitslosen, der den ganzen Tag faul auf der Couch liegt und zählte schließlich noch seine angeblichen Statussymbole auf, wobei er ganz besonders stolz auf seinen angeblichen 5er Dienst-BMW war. Diese haltlosen Beschimpfungen waren zwar schnell gelöscht. Da der Mensch aber eine gewisse Renitenz an den Tag legte, habe ich seine Postings einer guten Bekannten von mir vorgelegt, die eine PR-Agentur leitet. Dort ist man auf die Verwaltung und Beantwortung von Fanpost an Prominente spezialisiert. Unbedarft wie ich war, steckte ich den Typen noch in die Kategorie der Menschen, die mich einfach nicht mögen. Doch so einfach ist das wohl offensichtlich nicht. Es gibt einige Leute, die eine ernsthafte psychische Störung haben und ihre eigenen Probleme auf andere übertragen, so erklärte mir meine Bekannte. Bei denen in der Agentur trudeln permanent Briefe von Leuten ein, die ihr gesamtes Scheitern auf Promis übertragen. Sie machen zum Beispiel Fußballer für ihr berufliches Versagen verantwortlich. Es gibt wohl sogar tragische Fälle, wie eine Frau, die Til Schweiger für eine Fehlgeburt verantwortlich machte. Besonders interessant: Sie werfen diesen Promis gern vor, doch keiner richtigen Arbeit nachzugehen, und deshalb "all die Millionen", die sie angeblich dafür bekommen, nicht zu verdienen. Und wenn ich auch sicherlich kein Prominenter bin, so scheint dieser Mensch scheinbar mich auserwählt zu haben, seine persönliche Nemesis zu sein. Wahrscheinlich, so vermutet meine Fanpost-erfahrene Bekannte, ist er selber arbeitslos, wäre gern Polizist, hat aber keine richtige Perspektive und ärgert sich deshalb wohl darüber, dass jemand wie ich als Journalist mit PC-Spielen sein Geld verdient, was doch seiner Meinung nach gar keine richtige Arbeit ist. »Diese Leute empfinden das wirklich als extrem ungerecht", erklärte sie mir, »und sind im tiefsten Innern von der Richtigkeit ihrer Behauptungen überzeugt.« »Das«, so erklärt sie mir weiter, »ist oft schon ein Schritt auf der Leiter zum Stalker, die sich manchmal nur noch mit der echten Polizei bremsen lassen.« Nun will ich nicht die Pferde scheu machen, wahrscheinlich war der anonyme Typ wirklich nur ein frustrierter Mensch, der hier mal Dampf ablassen wollte. Doch die Worte meiner Freundin haben mich schon ein wenig beunruhigt. Deshalb mein Aufruf an den Anonym, der wahrscheinlich echte Probleme zu bewältigen hat: »Such dir professionelle Hilfe und versack nicht im Internet. Nicht die Welt ist böse, es erscheint dir nur so. Geh zum Arzt!«

Sonntag, 7. Juni 2009

Das Wort zum Sonntag

Recht hat er!

Mittwoch, 3. Juni 2009

Engländer in Serie

Seitdem ich mich an Dr. House sattgesehen habe (ist mir einfach zu düster geworden), ist meine neue Lieblingsserie Life. Auch da spielt ein Engländer die Hauptrolle. Komisch, ob den Amis die Schauspieler ausgegangen sind?

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