Mittwoch, 4. März 2009

Latex-Träume

Ein Bekannter von mir ist Physiker und arbeitet oft mit LaTeX. Wer's nicht kennt: Das ist kein naturwissenschaftlicher Schweinkram, sondern eine sehr spezielle Textverarbeitung. Und weil er was gesucht hat, gab er neulich »LaTeX« völlig ohne böse Hintergedanken als Suchbegriff bei Google ein. Seitdem hat er einige sehr interessante Seiten des Internets kennengelernt...

12 Comments:

At 04 März, 2009 14:09, Blogger Gloegg meint...

Das gleiche passiert mir wenn ich "PosEx" suche...
(Für nicht-programmierer, dies ist eine erweiterung (Ex) der Funktion "Pos", die nach Vorkommnissen einer Zeichenfolge innerhalb eines Textes sucht)...

 
At 04 März, 2009 16:12, Anonymous Sempai meint...

Yeahh, Lack & Leder *lässt die Peitsche knallen* . Erinnert mich an eine Dozentin, die immer enge Hosen aus Leder trägt.

 
At 04 März, 2009 16:45, Blogger hugn meint...

Ist mir letztens auch passiert -.-
Aber LaTeX ist nunmal das Beste an Textverarbeitung (wenn man es denn so nennen will) was auf dem Markt zu finden ist.

 
At 04 März, 2009 19:58, Anonymous hoschi meint...

@hugn: Nein LaTex ist nicht das Beste an Textverarbeitung. Es ist gut für bestimmte Sachen, aber das wars dann auch schon. Ich hab selber schon Arbeiten in LaTex geschrieben. Und bin wieder zu Word gewechselt, weil ich festgestellt habe dass eine sauber einegestellte Wordvorlage mit automatischen Inhaltsverzeichnis und sämtlichen Pipapo mittlerweile um einiges besser ist als Latex. Denn Latex hat wicklich seine Schwächen in vielen Bereichen. So zu arbeiten ist teilweise nicht mehr zeitgemäß. Ich sag nur Tabellen... Latex müsste noch sehr deutlich weiterentwickelt werden und zwar von einer zentralen Stelle, damit es das nonplus-ultra in sachen textverarbeitung wird.

 
At 04 März, 2009 23:55, Anonymous Christoph meint...

@hoschi: DAS kann man so definitiv nicht stehen lassen. LaTeX ist eines der ausgereiftesten Programme überhaupt. Mag sein, dass es für Ungeübte einfacher zu durchschauen ist, alles grafisch im WYSIWYG-Stil zu haben, aber wenn man gut eingearbeitet ist, schlägt TeX alles andere um Längen. Gerade die Erstellung von Tabellen funktioniert mit TeX deutlich komfortabler und vor allem besser angepasst, da man sich nicht um Spaltenbreiten etc. kümmern muss. Auch Inhalts-, Abbildungs- oder Tabellenverzeichnisse funktionieren hiermit deutlich besser.
Wenn ich irgendwo noch ein Bild einfügen will oder den Seitenrand ändere, muss ich mich nicht darum kümmern, wie sich das auf den Rest des Dokuments auswirkt.
Der größte Vorteil ist aber natürlich der Textsatz an sich: TeX betrachtet nicht nur einzelne Zeilen, sondern ganze Absätze bezüglich Silbentrennung (funktioniert bei Word sowieso nie so wie ich es mir vorstelle) und produziert im direkten Vergleich (gleicher Text, gleiche Schrift, gleiche Randeinstellungen, ...) ein wesentlich schöner lesbares Ergebnis. (Wer das nicht glaubt: http://user.uni-frankfurt.de/~muehlich/tex/wordvslatex.html )

Ganz davon abgesehen: Wer einmal ernsthaft versucht hat, ein wissenschaftliches Dokument (besonders mit mathematischen Inhalten) mit Word zu schreiben, wird mir zustimmen, dass es zu LaTeX keine Alternative gibt.

@Thema: Und ich hab bei der Überschrift als erstes an LaTeX gedacht, dann aber vermutet, dass vermutlich wohl doch etwas anderes zur Sprache kommt, als ich damit zuerst assoziiere...

 
At 05 März, 2009 07:38, Blogger Kelloggs meint...

Für Texte die mehr als 10 Seiten beanspruchen und viele Abbildungen und evtl. sogar Formeln beinhalten, ist LaTex das Nonplusultra. Jeder, dem Word schon mal ohne erkenntlichen Grund alle Abbildungen verschwinden hat lassen, weiß wovon ich rede.

Zwischenzeitlich gibt es für LaTex auch schöne und komfortable Wysiwyg-Editoren, die zuverlässige Arbeit leisten.

 
At 05 März, 2009 11:50, Blogger Mick meint...

@Christoph: Ja, ja, die Naturwissenschaftler... wobei man sich wirklich fragen muss, welches Superhirn auf LaTeX kommt und die sicherlich ungewollte Doppeldeutigkeit nicht erkennt.

 
At 05 März, 2009 11:51, Blogger Mick meint...

@alle anderen LaTeX-Trolle, die ich hiermit an den Ohren ziehe: Heeeh, tragt eure Kreuzzüge über die wahre Lehre da aus, wo es jemanden interessiert. :-)

 
At 05 März, 2009 12:13, Anonymous Christoph meint...

Gut: TeX wurde von Donald Knuth entwickelt, die Erweiterung LaTeX kommt von Leslie Lamport, der einfach die ersten beiden Buchstaben seines Nachnamens vorangestellt hat.
Und genau genommen ist der letzte Buchstabe ja auch ein griechisches Chi und wird auch so ausgesprochen.

 
At 05 März, 2009 12:26, Blogger Mick meint...

eben, gesprochen, aber genauso geschrieben. Da gehört schon reichlich viel Naivität oder Weltfremdheit dazu, sowas nicht zu berücksichtigen. Und das Chi als Buchstaben zu verwenden, verbietet sich generell, eben wegen der offenkundigen Verwechslungsgefahr.

 
At 05 März, 2009 16:17, Anonymous Sempai meint...

Ich kenne Chi nur als Namen eines süßen Mädels^^.

 
At 05 März, 2009 21:12, Anonymous hoschi2 meint...

@Christoph: Ich war selber auch mal ein LaTeX-Jünger und hab immer allen erzählt wie toll es doch ist. Aber irgendwann war mir die ganze Kompiliererei einfach zu wider und ich hab mich dann einfach mal richtig mit Word auseinandergesetzt. Word kann nämlich viel mehr als man denkt. Und nein, dort verschwinden keine Bilder. Man sollte sie halt auch nicht direkt in die Datei einbinden sondern einfach nur den Pfad referenzieren. Jede Kleinigkeit die man in Latex machen will was auch nur minimal vom Standard abweicht frisst unmengen an Zeit bis man es hinbekommt, auch wenn man sich damit auskennt. Ich kenne selbst LaTex-Freaks die sich zwar sehr gut mit Latex auskennen aber bei vielen Sachen trotzdem ewig bruachen bis sie es hinbekommen. Leute sehts ein, LaTex ist Schnee von Gestern, denn Progamme wie Word haben in Sachen Formatierung und Schriftbild deutlich dazugelernt und sind mit ihrer WYSIWG-GUI und Tools wie zB das direkte Reinmalen von Vektorgrafiken usw. LaTex im Endeffekt deutlich überlegen. Und mal ehrlich, wer sagt er benutzt LaTex will doch auch nur im gewissen Sinne damit ausdrücken wie er (vielleicht zurecht) in PC-Dingen anderen überlegen ist :-)

 

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