Freitag, 30. Januar 2009

Post vom Ajatollah

Als ich seinerzeit beim Joker Verlag angefangen habe, haben wir die von Leser eingesandten Komplettlösungen noch per Hand direkt vom Brief abgetippt. Da aber oft der Name des Lesers nur auf dem Briefumschlag stand, fügten wir beim Tippen meist zuerst Dummy-Namen ein, die wir dann am Schluß gegen die richtigen Bezeichnungen ersetzt haben. Bis auf ein einziges Mal. Deshalb stand im Heft: »Diese Lösung schickte uns Ajatollah Keitelfeltz aus Teheran.« Komischerweise hat sich nie jemand darüber beschwert. Wer noch alte Amiga Joker-Hefte hat, kann ja mal suchen, ob er den Ajatollah findet. Ich weiß nur noch, daß das in den frühen Heften vor 1994 gestanden haben muss. Ich bin echt gespannt.

Sonntag, 25. Januar 2009

Hätte Gerhard Schröder...

... auf Frederick Forsyth gehört und das hier getan, wäre er vielleicht jetzt noch an der Macht. Herrlicher Kommentar älteren Datums des Bestsellerautors aus dem Stern. Und alle Fans der Political Correctness werden sich garantiert an seinem offenen Brief an Günther Oettinger erfreuen.

Auf der Suche nach dem gelben Kind

Eine Landstraße in Nordrhein-Westfalen Anfang der 80iger Jahre. Neben mir hält ein englischer Militärlaster. Die gabs damals häufiger bei uns, denn die Tommies waren dort als Kriegsüberbleibsel stationiert. Der Fahrer beugt sich raus und fragt nach dem Weg nach Recklinghausen. In meinem besten Schulenglisch versuche ich dem Mann zu helfen und schlage mich auch ganz tapfer. Bis ich ihm dann sagen will, dass er irgendwann an ein »gelbes Schild kommt, auf dem Recklinghausen steht.« Auf Englisch hieß das dann bei mir »And then you see a yellow child with Recklinghausen on it.« Mit diesen Worten habe ich mich dann freundlich von dem Mann verabschiedet. Erst deutlich später ist mir dann aufgefallen, was ich wirklich gesagt habe. Manchmal denke ich heute noch daran, daß wahrscheinlich ein armer Engländer bis heute durch NRW streift auf der Suche nach dem gelben Kind.

Donnerstag, 22. Januar 2009

Guten Rutsch

Wieso werden eigentlich Straßen immer pefekt von Schnee und Eis befreit, Gehwege aber so gut wie nicht? Zumindest hier in Baldham sind die Wege rutschig, voller Eis und Schnee. An Zebrastreifen blockieren riesige Schneehaufen den Übergang. Die Folge: Praktisch jeder muss über die trockene Straße laufen, um nicht auf der Nase zu landen.

Mittwoch, 21. Januar 2009

Freiheit für Bernd!

Unglaublich! Diese miesen Hausbesetzerschweine scheuen wirklich vor keiner noch so skrupellosen Untat zurück. Ich fordere lebenslänglich bei Wasser und Brot ... ähm... lebenslänglich bei Wasser!!!

Mittwoch, 14. Januar 2009

Ein Missverständnis

Liebe Frauen, Männer, die brav den Müll rausbringen, sich an euren Topfpflanzen erfreuen und mit euch gern ins Theater gehen, wurden von euch domestiziert oder haben resigniert. Sie sind aber keinesfalls emanzipiert!

Dienstag, 13. Januar 2009

Faultier im Winterschlaf

So sollte es öfter sein: Bequem im Sessel faullenzen, einen spannenden Schmöker lesen und zugucken, wie sich die anderen in der Wintersonne den Hintern abfrieren. Und wenn mir das zu langweilig wird, einfach ein entspannendes Nickerchen halten.

Donnerstag, 8. Januar 2009

Neues Jahr, neues Glück

Puh, das neue Jahr ist mittlerweile schon stolze acht Tage alt, und mir will einfach nix Spannendes/Witziges/Interessantes (Nichtzutreffendes bitte streichen) einfallen. Ein guter Grund, die Kommentarfunktion wieder zu aktivieren, vielleicht weiß ja jemand da draußen was Weltbewegendes...

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