Mittwoch, 24. Dezember 2008

Wunderliche Wünsche

Ein Freund aus Amiland meinte neulich: Ihr Deutschen glaubt nicht an Gott, sondern an die Mülltrennung. In diesem Sinne wünsche ich allen Bloglesern Fröhliche Weihnachten oder Happy Recycling.

Freitag, 19. Dezember 2008

Im Würgegriff der Radiomafia

Morgen ist es wieder mal so weit. Ich bin zwangsweise stundenlang mit dem Auto unterwegs und mein Bei-/Mitfahrer kann ohne Verkehrsfunk nicht leben. Also bedeutet das: Antenne Bayern-Alarm! Allein schon diese stets super-obercool-gnadenlos witzischen Dampfplauderer mit ihrer quietschguten Laune... brrr... zum Kotzen. Die haben dann meist auch noch so blöde, pseudokomische Namen wie Goofy Meier oder sowas... Und dann die Musik. Ich wette das mindestens 20 mal Laaaaast Christmas, Drivin Home for Christmas und lauter andere musikalische Verbrechen, die allesamt so absolut gar nichts mit Weihnachten zu tun haben, versuchen werden, mein Hirn zu erweichen. Und wenn das nicht reicht, gibts garantiert synapsenkillende Reklame von den ganzen Möbelfritzen (Ottfried Fischer gehört am roten Stuhl aufgehängt), als ob ich bei denen je was kaufen würde. Alles in allem Horror pur. Vielleicht schneide ich mir unterwegs einfach ein Ohr ab und schicke das diesen Funkhausterroristen, als Mahnung oder so...

Dienstag, 16. Dezember 2008

Schöne Bescherung

Derzeit trudelt ja die eine oder andere Weihnachtskarte von Geschäftspartnern ein. Daß dieses Jahr die Geschenke (ich wäre schon für einen simplen Schokonikolaus dankbar) nicht so üppig ausfallen, ist klar. Peinlich finde ich aber immer solche Karten à la: »Wir verzichten dieses Jahr auf Geschenke und werden stattdessen das New Yorker Ballet/ den Verein »Handys für Somalia«/ notleidende Banker auf Island mit einer großzügigen Spende bedenken.« Dann doch lieber den Schokoweihnachtsmann. Der Brüller war aber das Geschenk einer Firma, deren Namen ich hier mal gnädigerweise verschweige. In einem braunen Din-A5-Umschlag lag eine schmucklose Billigkarte mit aufgedrucktem Standardtext und ein Bastei Rätselheft! Jetzt überlege ich, ob ich nicht auf meinen Weihnachtskarten zu einer Spendenaktion für dieses Unternehmen aufrufen soll. Offensichtlich brauchen die jeden Cent...
P.S. (weil es so viele Nachfragen gab): Nein, das war kein Spielehersteller, sondern eine offensichtlich hungerleidende Presseagentur.

Edel-Nachtisch

Daß ich da erst jetzt drauf komme: Man nehme einen Becher naturbelassenen, ungesüßten Joghurt und veredle ihn mit einem Schuß eines leckeren Rotweins. Sehr schmackhaft.

Sonntag, 14. Dezember 2008

Geht Endlich Zum Teufel

An einem Strand
auf Helgoland
gleich hinter dem Deiche
fand man heut' eine Leiche

Sie war so schön
und kugelrund
doch Blei im Bauch
ist ungesund

Und die Moral von der Geschicht'
Die GEZ betrügt man nicht.

Ich weiß, das Reimschema knarzt ganz gewaltig, aber als Reklame für die Gebührengeier wäre das doch deutlich netter und ehrlicher, als diese peinliche Natürlich zahl' ich-Kampagne.. Aber natürlich zahl' auch ich gern für den Erhalt ungezählter Arbeitsplätze in den stolzen 14 Landesmedienanstalten und eine ganze Schar Spartenprogramme, die keiner guckt.

Fieses beim Italiener

Ich habe ja nichts gegen die italienische Küche. Aber bei mir sträuben sich alle sieben Sinne etwas, das »Cozze alla Marinara« heißt zu bestellen. Manche Gerichte sollte man hierzulande vielleicht mit einem etwas attraktiverem Namen vermarkten. Obwohl »Miesmuschel« jetzt auch nicht gerade viel besser klingt...

Freitag, 12. Dezember 2008

CO2 für einen guten Zweck

Wo bleibt denn der Klimawandel, wenn man ihn mal braucht? Denn Schnee kann ich gerade gar nicht gebrauchen. Wie wärs mal mit einem Winter ohne Schnee und Eis? Also der direkte Übergang vom Herbst zum Frühling, spätestens im Januar. Ich habe heute auf jeden Fall mal ne Flasche Sprudel ausgasen lassen, wäre ja gelacht, wenn ich nicht zumindest die heimischen Temperaturen anheben könnte... Wer macht mit?

Sonntag, 7. Dezember 2008

Bin im Laden

Es gibt ja viele Läden im Internet. Mein Lieblingsgeschäft ist aber dieses hier. Da gibt es vom Butterbrot über ein Glas Wasser bis hin zum Beutel heiße Luft einfach alles, was der Mensch so zum Leben braucht. Mein persönlicher Tip: Eine Flasche norwegisches Bier der Marke Schadel Eksplosion. Da habe ich sicherlich schon einige hundert Euro gelassen und täglich werden es mehr.

Donnerstag, 4. Dezember 2008

Der gemolkene Kunde

Es ist schon toll, wie schnell Preissteigerungen an uns Kunden weitergegeben werden. Milchpreis rauf? Dann wird werden Quark und Käse in Windeseile gleich mal 50 Cent teurer. Hoher Ölpreis? Die Fluglinien klatschen im Monatstakt immer neue Zusatzgebühren drauf, die teilweise den eigentlichen Flugpreis übertreffen. Und umgekehrt? Milch und Öl sind derzeit so billig, wie schon lange nicht mehr. Doch weder das Fliegen noch Quark, Käse oder Joghurt gibts deshalb günstiger. Und noch son Ding: Wenn ich Geld vom Automaten hole, ist das binnen weniger Minuten auch tatsächlich von meinem Konto abgebucht. Mache ich eine Einzahlung oder Überweisung dauert es locker zwei oder drei Tage. Und bei Überweisungen ins Ausland könnte man meinen, das Geld würde per berittenem Boten überbracht.

Montag, 1. Dezember 2008

Ein Quantum Einsicht

Ah, guck an. Zumindest einer der Hauptschuldigen am Niedergang der Bondreihe zeigt Einsicht. Selbst Daniel Craig scheint es aufgefallen zu sein, dass die letzten beiden Bondfilme mit Bond nix zu tun hatten. Jetzt fordert der gute Mann selbst mehr Sex und die Rückkehr von Q (und damit technische Spielereien). Wenn er schon mal dabei ist, alte Tugenden zurückzufordern, sollte er am besten gleich die Rolle aufgeben und einem Kollegen anbieten, der dem Gentlemen-Agenten eher entspricht. Dann gucke ich mir vielleicht auch wieder mal einen Bond im Kino an. Bis dahin bin ich auf die Wiederholungen alter Moore & Connery-Abenteuer im Fernsehen angewiesen.

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