Freitag, 28. November 2008

Achtung, Ansteckungsgefahr!

Man nehme ein halbwegs aktuelles Computerspiel, positioniere es in Nähe eines Lebensmittelmarktes, als hätte jemand es liegengelassen, und warte ab, was passiert. Das habe ich letztens mal gemacht und es dauerte auch keine fünf Minuten, da kam so ein Bübchen und steckte das Spiel ein. Ich bin dann zu ihm hin und habe ihn gefragt, ob er ein Spiel gefunden hätte, ich hätte eins liegengelassen. Die Antwort: »Nein.« Dann habe ich nochmal gefragt, ob er sich ganz sicher sei. Wieder dieselbe Reaktion. Nun ja, dann hoffe ich mal daß diese diebische Elster die darinliegende selbstgebrannte CD nicht einlegt. Es könnte gut sein, daß darauf in einer Setup-Datei versteckt mehrere Viren sind...

Donnerstag, 27. November 2008

Neues aus der Wortfabrik

Auf Spiegel.de gibts derzeit einen sehr witzigen Artikel über den inflationären Unsinn von Preisverleihungen. Dabei ist aber weniger der offensichtliche Inhalt bemerkenswert, sondern es sind die geschliffenen Bonmots, die Thomas Tuma präsentiert. Der Kracher ist dabei »Riefenstahlsche Scheinwerferbatterien bestrahlen den Triumph des Chillens«. Herrlich, sowas fällt einem nur an von den Göttern besonders gesegneten Tagen ein. Dafür hätte der Mann eigentlich einen Preis verdient ...

Der Preis des Lebens

Es heißt ja immer: Jeder Mensch hat seinen Preis. Meinen kenne ich seit heute ... und das kam so: Ich sitze in der Wanne und schrubbe mir die Füße, da entdeckte ich unter der linken Fußsole ein Preisschild. Das klebte da tatsächlich. Keine Ahnung, wo das genau herkam. Aber immerhin weiß ich jetzt, daß ich für 1,99 Euro zu haben bin.

Samstag, 22. November 2008

12 Stunden bis zur Ewigkeit

Ich liebe ja Riesenpatches kurz nach Release. Noch toller finde ich es allerdings, wenn dann die Spielstände nicht mehr kompatibel sind. Zwölf Stunden Gothic Götterdämmerung für die Katz. Danke, Jowood.

Mittwoch, 19. November 2008

Mathematik à la McDonalds

Da sage nochmal einer, Fastfood wäre nur was für bildungsferne Schichten. McDonalds bringt seinen Kunden gerade das Assoziativgesetz bei. Denn ein BigMac-Menü und ein FischMac kosten weniger, als ein FischMac-Menü plus BigMac, verhalten sich also nicht assoziativ zueinander. Schön, daß es noch Unternehmen gibt, die den Bildungsauftrag ernst nehmen.

Sonntag, 16. November 2008

Gefahr aus dem All

Seit Uri Geller gestern bei Pro Sieben Kontakt mit Außerirdischen aufnehmen wollte, habe ich Angst. Was, wenn die tatsächlich antworten und der erste Mensch den sie kennenlernen ausgerechnet Uri Geller ist? Die zerlasern uns vielleicht die ganze Erde, weil sie glauben, es gäbe hier ja kein intelligentes Leben.

Samstag, 15. November 2008

Vorwärts immer, rückwärts nimmer

Schön, daß manche Politiker noch ehrlich sind. Lutz Heilmann zeigt immerhin ganz offen, was er von freier Meinungsäußerung hält. Das ehemalige SED-Mitglied, laut Spiegelbericht »mit Stasi-Vergangenheit als Personenschützer«, das jetzt für Die Linke im Bundestag sitzt, hat per einstweiliger Verfügung den Zugang zu Wikipedia.de sperren lassen, weil ihm sein Lebenslauf da nicht passte. Tja, füher, ohne dieses lästige Internet und diese merkwürdige Demokratie war doch alles viel schöner, oder Genosse... ähh Herr Heilmann?

Donnerstag, 13. November 2008

Kopfradio

So mancher ist sein eigener Feind. Mein Hirn zum Beispiel martert mich bereits seit Tagen. Nein, ich meine nicht die teilweise sehr fiesen Kopfschmerzen. Es ist ja viel schlimmer. Denn immer wieder hält sich mein Unterbewusstsein wohl für ein Radio und drängt mir Lieder auf, die einen ganzen Tag lang nicht weichen wollen. Das Problem dabei: Das ist alles nur übelstes Zeug. Kriegte ich gestern Roland Kaisers »Santa Maria« (Humbada, Humbada, Humbada und so weiter) nicht aus meinen Gehirnwindungen, habe ich heute Dieter Bohlen-Tag. (Brother Louie Louie Louie bis zum Abwinken). Ich glaube ich werde noch wahnsinnig.

Montag, 10. November 2008

St. Rambo Laternen

Was ich gar nicht wusste: Heute scheint man in Martinslaternen keine Kerzen mehr zu stecken, sondern diese Leuchtstäbe. Da bietet es sich natürlich an, wenn die Kleinen fragen: »Was macht das denn?« zu antworten »Es leuchtet blau«.

Sonntag, 9. November 2008

Tschüss Berlin

Lol, manche Leute haben Probleme. Da regen sich die Sat1-Mitarbeiter auf, ihr Sender könnte von Berlin nach Unterföhring umsiedeln. Dabei tun sie so, als ob Unterföhring mitten in der tiefsten Provinz läge. 12 S-Bahnminuten von der Münchener Innenstadt würde ich jettzt nicht direkt ländlich nennen und nen fetten Luxusbahnhof gibts noch obendrauf. Ist wohl ein akuter Anfall typisch Berliner Arroganz.

Samstag, 8. November 2008

Zurück ins Studio zu Peter

Guck an, Antonia Rados geht wieder zurück zu RTL. Dann kann sie ja sicher auch wieder live für Switch aus Lampukistan berichten.

Freitag, 7. November 2008

Der Tod kommt plötzlich

Von meinem Scheitern ein Interview mit Michael Crichton zu führen habe ich ja schon mal erzählt. Im Hinterkopf hatte ich trotzdem immer noch den festen Plan, mir den Burschen irgendwann noch mal vorzunehmen. Und jetzt... ist er tot. Einfach so, nur 66 Jahre alt geworden. Letztens habe ich noch gedacht, der könnte eigentlich mal wieder ein Buch rausbringen. Das ist jetzt schon das zweite Mal in diesem Jahr, daß ich mit dem plötzlichen Tod von jemanden konfrontiert werde. Zugegeben, ich kannte ihn ja nicht persönlich. Den Pressesprecher eines großen Spielepublishers aber schon, der im Sommer aus heiterem Himmel völlig unerwartet verstarb. Ich will jetzt keine philosophische Debatte anstimmen, aber sowas nimmt mich immer mit, führt es einem doch die eigene Sterblichkeit gnadenlos vor Augen. Die Welt ist böse!

Donnerstag, 6. November 2008

Die Sünden des Herrn Molyneux

Eigentlich wollte ich nach langer Zeit mal wieder einen Test für Völlig Verspielt schreiben. Dazu hatte ich mir das schöne Fable 2 ausgesucht. Doch daraus wurde leider nichts. Warum, lest Ihr hier.

Just One Woman

Neulich war ich bei Freunden eingeladen und deren Tochter guckte Popstars. Also guckte ich mit und während ich mir 1000 gute Methoden überlegte, um die Kleine zu bestechen umzuschalten, tauchte SIE auf. Kate Hall, die Gesangslehrerin der untalentierten Quiekekehlchen. Wow, ich wusste es doch schon immer, daß die schönsten Frauen aus Dänemark kommen. Die wirkte wie ein schöner Schwan unter lauter plumpen Tauben und hat die Heulsusen mit ihrem Feldwebeltonfall so richtig schön zur Sau gemacht. Mein Tip an Pro Sieben: Nennt eure Sendung um von »Just 4 Girls« in »Just One Woman«, schickt die unsympathischen Teeniefratzen nach Hause, ruft Kate zur Siegerin aus und verhelft der Dame endlich zu einer richtigen Karriere. (Ja, ja, ich weiß, die hatte schon einige reichlich erfolglose Platten.)

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