Mittwoch, 20. August 2008

Wie vorm Krieg

Ich freue mich ja gern über ein wenig Nostalgie. So auch über die Bahnsteigkarte, die ich in den Tiefen der Tarife des MVVs (Münchener Verkehrsbetriebe) gefunden habe. Die braucht man dann, wenn man den Bahnsteig betritt, ohne selbst fahren zu wollen. 30 Cent soll der Spaß kosten und gilt eine ganze Stunde lang. Also wer die Oma zur Bahn bringt oder Onkel Fritz abholt, soll blechen. Ich kannte die Bahnsteigkarte bislang nur aus Erzählungen meiner Großeltern. Vor dem Krieg soll es sowas wohl an Bahnhöfen gegeben haben. Schön, daß man diese liebe, alte Tradition hier weiterpflegt. Die paßt gut zu den antiquierten Rolltreppen.

7 Comments:

At 20 August, 2008 18:40, Blogger DasDaniel meint...

zuletzt hatte ich besagte Karte für 50 Cent gesehen. Ist aber auch schon wieder bestimmt zwei Jahre her. Ich will gar nicht wissen, was es heute kostet, Münchner Bahnsteige betreten zu dürfen...

 
At 20 August, 2008 18:49, Anonymous der mit dem gnu im schuh meint...

Die Existenz dieses Tickets hat auch mich lange erstaunt, bis mir jemand erzählt hat, dass der MVV bisweilen nicht in der Bahn selbst sondern oben bei den Knipsern kontrolliert.

Frage mich dennoch, was für einen Umsatz damit gemacht wird.

 
At 20 August, 2008 21:52, Anonymous Boggles meint...

So ein Unsinn. Zum Glück komme ich nie nach München. Wie hoch ist denn die Strafe, falls man ohne ein solches Ticket erwischt wird? Hier vergammeln die Bahnhöfe, aber die Preise der Tickets werden trotz Gewinne erhöht und mit unterbelichteten Argumenten vertreten, obgleich alle den eigentlichen Grund der Erhöhung kennen.So, jetzt muss ich meine Beruhigungsdrops lutschen.

 
At 21 August, 2008 05:22, Anonymous Huangdi meint...

In Taiwan und China gibt es diesen Spass noch, da hier der Zugang zu Bahnsteigen nur mit Fahrkarte erlaubt ist.

Dies hat durchaus seine Vorteile. Beim Aussteigen hat man immer genuegend Platz, waehrend es in engen deutschen Bahnhoefen schonmal vorkommen kann, dass der Austieg von Wartenden (auf den selben Zug, andere Zuege oder einfach nur Ankommende) blockiert ist. Wer mit grossem Koffer unterwegs ist, weiss das zu schaetzen.

 
At 21 August, 2008 21:30, Anonymous myrmadin meint...

30 Cent für eine Stunde - Was habt Ihr nur? Wenn ich das nächste Mal bei Dir in der Nähe bin, werde ich so ein Ticket lösen, Popkorn besorgen, mir einen gemütlichen Drahtstuhl suchen und die vorbeifahrenden Züge genießen. Das ist billiges Entertainment!

 
At 26 August, 2008 10:47, Anonymous Anonym meint...

Das is ja höchst lustig dieser Babelfisch, spanisch einmal hin und zurück.

Ich freue mich ja gern über ein wenig Nostalgie. So sterben Auch über Bahnsteigkarte, sterben ich in Höhle Tiefen der Tarife DES MVVs (Münchener Verkehrsbetriebe) gefunden habe. Sterben braucht Mann dann, wenn Mannhöhle Bahnsteig betritt, ohne selbst fahren zu wollen. Ein 30 Cent soll der Spaß kosten und Vergoldung eine ganze Stunde lang. Auch wer sterben Oma zur Bahn bringt Oder Onkel Fritz abholt, soll blechen. Ich kannte sterben Bahnsteigkarte bislang nur aus Erzählungen meiner Großeltern. Vor-DM Krieg soll es sowas wohl, das ein Bahnhöfen haben gegeben. Schön, dass Mann diese liebe, alte Tradition hier weiterpflegt. Sterben passt Darm zu Höhle antiquierten Rolltreppen.

Sehr morbides Völkchen diese Spanier anscheinend.

 
At 27 August, 2008 17:00, Blogger MadCat meint...

"Die Existenz dieses Tickets hat auch mich lange erstaunt, bis mir jemand erzählt hat, dass der MVV bisweilen nicht in der Bahn selbst sondern oben bei den Knipsern kontrolliert."

Ja, machen die neuerdings recht häufig morgens am Hauptbahnhof an den U-Bahn-Aufgängen.

 

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