Freitag, 11. Juli 2008

Liebe GameStars...

... nein, es müsste eher heißen: Liebe Verantwortliche bei GameStar, da Ihr ja gerade im Aktivitätsmodus seid und nach dem Browserspiel sogar ein eigenes Videoportal samt Aufzeichnungsfunktion gestartet habt. Für Euch hätte ich auch noch ein paar kreative Vorschläge, die Einnahmeausfälle durch die sinkende Auflage zu kompensieren. Wie wäre es mit einem GS-Pizzaservice, einer GS-Online-Tanzschule, einem GS-Canasta-Server, GS-Klebebildchen, dem GS-Musical und natürlich den guten, alten Klingeltonportalen? Und wo wir schon so schön dabei sind, könnte sich auch ein GS-Inkassounternehmen und ein GS-Gasförderkonsortium als lukrativ herausstellen. Was das alles mit einem Computerspiel-Magazin zu tun hat? Nix!!!

97 Comments:

At 11 Juli, 2008 17:22, Anonymous der krefelder meint...

Aktivitätsmodus^^, wie niedlich.
Nun... die "Verantwortlichen" könnten ja ein Spendenkonto eröffnen, die Redaktionsräume vermieten, "Verantwortliche" entlassen, Praktikanten einstellen, "verantwotlich" handeln, dem Mickl die "Verantwortung" übertragen...

 
At 11 Juli, 2008 17:38, Anonymous Toast meint...

Das ist doch Web 2.0, das führt zu übersichtlichen, klaren Seiten mit Community-Antrieb, das ist die tolle Zukunft! Nicht umsonst ist GS.DE nach dem Redesign so toll und zuverlässig!

(Wer beissende Ironie findet, darf sie behalten. Meine Krankenkasse zahlt da nicht mehr. -.-)

 
At 11 Juli, 2008 17:57, Anonymous LeDoc meint...

Mick,

auch wenn ich Dir in allen Punkten voll zustimme und seit längerer Zeit denke, GS hat ihren Zenit weit überschritten, wenn DU so etwas sagst (wenn auch wie gesagt zu Recht!), hat das immer son bissl nen faden Beigeschmack a la "Nachtreten". ;)

LeDoc

 
At 11 Juli, 2008 18:04, Blogger Mick meint...

wieso Nachtreten, wenn ich doch recht habe? Ich bin da seid zwei Jahren weg, mir gehts heute wirtschaftliche besser als zu GS-Zeiten und muss das deshalb gar nicht. Mir gehts eher darum, was aus dem Heft geworden ist, das wir 1997 in einem Schwabinger Keller mal mit viel Herzblut und Einsatz entworfen und dann gegen zahllose Widerstände erfolgreich gemacht haben. Das tut tatsächlich weh...

 
At 11 Juli, 2008 18:18, Anonymous ingo meint...

ich finde die redaktionelle qualität von gs immernoch top! kann sie allerdings mit magazinen wie pcaction oder pcgames nicht vergleichen. die habe ich lange nicht mehr gelesen.

aber einen niedergang wie damals bei der grandiosen "asm" sehe ich bei der gamestar noch nicht. will ich auch nicht hoffen, dass das passiert.

 
At 11 Juli, 2008 20:03, Anonymous Tulio meint...

Lass das bloß nicht den Director of Online and New Business hören...

Und ja, ja.

 
At 11 Juli, 2008 23:40, Anonymous Alien426 meint...

Sinkende Auflage?
Die Parallelen zu 1UP.com mit deren Videoseite GameVideos.com habe ich ja schon bemerkt, aber hoffentlich folgt GameStar nicht dem GFW Magazin. Irgendwas will ich auch noch in Papierform lesen.
Mick, kannst du denn Alternativen empfehlen? Edge oder sowas?

 
At 12 Juli, 2008 00:10, Blogger Mick meint...

leider nein, es sei denn Du interessierst dich für Solo- und Online-Rollenspiele, dann ist Buffed natürlich eine sehr gute Alternative. Englische und US-Magazine können es meiner Meinung nach nun echt nicht mit GameStar oder PC Games aufnehmen, vor allem was Wertungssicherheit und Informationsgehalt angeht. Und nein, so niedrig ist die GS Auflage nun auch nicht, dass das Heft gleich eingestellt würde. Da fließt noch ne Menge Wasser die Isar hinab. :-)

 
At 12 Juli, 2008 01:04, Anonymous hansi meint...

was spricht denn dagegen, dass GameStar sich nun auch im Internet mit Web2.0 Seiten breit macht ? Und was hat das mit der Qualität des Heftes zu tun ?
Also ich finde man muss mit der Zeit gehen sonst geht man mit der Zeit und solange die Qualität des Kerngeschäftes sich dadurch nicht verändert ist es doch eine gute und nur allzu logische Entwicklung. Wenn ich verantwortlich für den Verein wäre würde ich das gleiche tun. Heutzutage geht man doch gerade in so einer Branche komplett unter wenn man nicht mit großangelegten Internetplattformen an den Start geht.

 
At 12 Juli, 2008 03:00, Anonymous genossemzk meint...

Wenn man schon ins Web2.0 geht, dann bitte vernünftig. Ich hatte mal im gspb einen Screenshot angehängt, der Opera im Debugmodus zeigt..mit so vielen unsinigen Elementen, Bildchen und Web2.5134 gedöns, dass die Prozessorlast beim Rendern sogar moderne Computerspiele übertrifft.

Ist ja natürlich konsequent, aber so wie Gs bergab geht ist das nicht mehr feierlich. Das Fokussieren auf WoW halte ich ebenfalls für einen Fehler: Es schließt einen riesenhaufen Leute aus oder stößt sie vor den Kopf. Und wenn man noch so viele Formate drumherum bastelt, bekommt man damit bestimmt nicht mehr Leser.

/rant

(Abo ist gekündigt, ich liebäugel grad mit der pcg uk..)

 
At 12 Juli, 2008 08:00, Blogger TEM meint...

Auch GS Leser seit der Erstausgabe, Das Heft ist nicht optimal und der Webauftritt reichlich verhunzt in meinen Augen. Zu sehr großformatige Bedienelemente und Knöppkens überall, zu wenig Text und passend eingearbeitete Bilder. Wirkt alles furchtbar "generisch" und nach Redaktionssystem. Dazu die ganze Flicker-Flacker-Flashwerbung, die seit den Premiumzeiten (Jörg hatte das wohl zu verantworten) sehr zugenommen hat. Mein Online-Lesevergnügen ist stark gesunken. Mit dem Heft bin ich leidlich zufrieden, gerade die teilweise unkritischen Tests (letzter Redaktionshype: AoC war nur noch peinlich) stören mich etwas. Was mich total irritierte in den letzten Jahren war die Abkehr der "Fachredakteure", erst waren die Redakteure nach Fachgebiet eingeteilt, dann wechselte das munter hin und her, so dass ehemalige Sportredakteure auf einmal auch Strategiespiele beurteilen sollten. Nun ja.. Eigentlich habe ich nur noch 1-2 Redakteure bei GameStar, an denen ich hänge.

Ist ähnlich zu der Politik, ein paar Glanzlichter müssen eine Menge beliebigen Durchschnitts aufwiegen und es gibt keine vernünftige Alternative. GS ist wirklich gewandelt von dem mit Abstand besten Magazin zu dem etwas besser als der Rest-Magazin. Mittlerweile habe ich mich beim Lesen der Computerbild Spiele ertappt und fand die gar nicht mal so schlecht, zumal die auch Konsolenspiele testen. Die reine Fokussierung auf ein PC Spielemagazin finde ich angesichts der zunehmenden Durchdringung der Konsolen auch nicht mehr zeitgemäß.

 
At 12 Juli, 2008 09:22, Anonymous Dietmar meint...

"Premium" habe ich unlängst gekündigt. Reklame sehe ich mit Adblock Plus eh' nicht und Downloads sind bei Patches Scroll schneller. Zuletzt war der einzige Grund die monatliche Heftausgabe als pdf.

@tem
Weitgehend stimme ich Dir zu, aber die Gamestar sollte weiterhin ein reines PC-Spielemagazin bleiben.

 
At 12 Juli, 2008 10:50, Anonymous emilyjune meint...

"Was das alles mit einem Computerspiel-Magazin zu tun hat? Nix!!!"

aber Tchibo (einstmals ein reiner Kaffeekontor) verkauft inzwischen auch weitaus mehr andere Dinge als "nur" Kaffee - und zwar erfolgreich ;)

 
At 12 Juli, 2008 11:03, Anonymous Dietmar meint...

@emilyjune

Das mit Tschibo stimmt. Aber seit die den Goldmocca eingestellt haben, habe ich keine Filiale von denen mehr betreten.

Und auf der Website der Gamestar bin ich auch nur noch selten, seit die durch die Umstellung vor ein paar Monaten unpraktisch, unübersichtlich und zeitweise noch langsamer geworden ist.

Solche Sachen wie dieses neue Videoportal sind Spielkram für Kinder.

 
At 12 Juli, 2008 11:19, Anonymous Sempai meint...

Ich war früher auch ein Riesenfan von GS,aber seit ein paar Jahren geht es wirklich mit dem Heft bergab. Vor allem,seitdem die alte Garde fast restlos weg ist. Das merkt man schon am Heftinhalt. Kein Wunder,dass die Verkaufszahlen fallen und fallen.

 
At 12 Juli, 2008 11:34, Blogger bd_1979 meint...

Früher war halt alles anders, da hatte ein Magazin dass jeden Monat auf den Markt kam ein sehr aktuellen Status, aber heute mit dem Internet das sehr viele haben ist es so eine Sache da tauchen halt relativ schnell "Tests" und Meinungen auf, die qualitativ weit hinter den damaligen Tests liegen - viele Leute kaufen die Software einfach deswegen weil sie gute Vorberichte gelesen haben - wenn das Magazin dann raus kommt ist es meist eh zu spät oder man hats wo anders gelesen.
Verstehe ich dass dir das "wehtut" weil du das Kind quasi mitgeboren hast, aber so ist des halt mit den Kindern sie gehen ihre Wege.
Und weitere "Geldquellen" finde ich nicht so verkehrt so lange es vernünftig ist. Ein Browserspiel was solls ? Die ganze Videogeschichten- die mit den Heft CDs/DVDs aufgetaucht sind, haben oft auch nicht direkt viel mit den Spielen zu tun aber sie sind trotzdem beliebt geworden.
Früher ging es beim Auto um Design, Karosserie und Motor ... heute kommt noch der ganz Elektro SchnickSchnack, Comfort, .... die Zeiten ändern sich - es gefällt nicht alles aber irgendwie muss man sich weiter entwickeln und einige werden sich wie immer dabei verkalkulieren.

 
At 12 Juli, 2008 13:05, Blogger Mick meint...

sehe ich anders. Ein leuchtendes Beispiel für Kontinuität ist z. B. die c't. Ein Magazin mit einer mehr als soliden Leserschaft, die das Heft lieben, eben weil es NICHT alle Ecke nen Relaunch macht und buntes Web 2.0 Zeugs anbietet. Deren Leser lieben ihr Heft und würden wahrscheinlich lieber nen Tag hungern, als ihr Abo zu kündigen. Durch Kontinuität und Verlässlichkeit hält man Leser, macht sie zu Freunden, die sich eher den linken Arm abhacken, als auf ihre c't zu verzichten. Und das dieses ganze Drumherumzeugs (auch nur eine schwarze Null generiert, wage ich mal zu bezweifeln! Wäre mir auf jeden Fall neu.

 
At 12 Juli, 2008 13:08, Blogger Mick meint...

Nachtrag: Guckt Euch mal deren Homepage an. Aufs Wesentliche Reduziert, ein bisschen Service, das wars. Reicht auch völlig und kanibalisiert das Heft nicht. Das klappt aber nur mit Qualität, für die die c't nun mal steht.

 
At 12 Juli, 2008 13:08, Blogger Eresthor meint...

Was mich an der GameStar viel mehr stört als diese verzweifelten Versuche, mehr Umsatz zu generieren, ist die schleichende Erosion journalistischer Standards. Aber vielleicht gibt es da ja einen Zusammenhang?
Ein Spielemagazin, daß einerseits Hardware testet und bewertet, aber gleichzeitig mit Fujitsu-Siemens selber den "ultimativen Spiele-PC" vertreibt - und dafür ausführlich im redaktionellen Teil Werbung macht, hat jede kritische Distanz zu sich selbst und seiner Berichterstattung verloren. Ich finde es ist ein Skandal, daß der Presserat bei so etwas nicht einschreitet.

 
At 12 Juli, 2008 13:45, Blogger Mick meint...

na ja, sie vertreiben ihn ja nicht selber, sondern geben "nur" Namen und Logo. Aber du hast Recht, das habe ich schon noch zu meinen Zeiten bei GS für suboptimal gehalten.

 
At 12 Juli, 2008 14:47, Anonymous Anonym meint...

die c't hab ich letztes jahr gekündigt. die haben auch nur noch immer dasselbe geschrieben, alle 3-4 monate hat sich das nur noch wideerholt und nur selten gibt es noch "besondere" artikel. und die spieletests sind auch immer schlechter und geworden :)

 
At 12 Juli, 2008 16:32, Blogger icke meint...

klar die qualität von gs lässt nach aber fakt is das sie trotzdem noch meilenweit vorne liegt im gegensatz zu diesem schund wie die pc action (einmal gekauft und nie nie wieder). deswegen werd ich mein abo erstmal behalten.

 
At 12 Juli, 2008 18:22, Anonymous fx meint...

Ich halt GS auch noch immer für die beste PC-Spiele-Zeitung. Ich finde nicht, dass die Qualität gelitten hat, vielmehr wird halt auch Neues ausprobiert und auf Anregungen der Leserschaft reagiert.

Für mich schauts eher transparenter aus als früher, die DVD macht mir Freude und noch immer hat GS eine sehr persönlichen Note.

Die Webseite finde ich allerdings auch eher gruselig - die könnte wesentlich schlanker daherkommen.

Respekt gebührt der GS dafür, dass sie es immer wieder schaffen ihre gedruckte Zeitung zu verkaufen. Denn WER liest denn heute noch Zeitung. Ich nicht, ich bin online :)

 
At 12 Juli, 2008 18:49, Blogger Mick meint...

äh, wenn du doch keine gedruckten Zeitschriften liest, woher weißt du dann, daß die GS nicht gelitten hat? Und seit wann kennst du das Heft überhaupt?

 
At 12 Juli, 2008 19:02, Blogger bd_1979 meint...

Als c't Abonnement muss ich sagen, die Zeitung war lange nicht mehr das was sie mal war, die Artikel gingen zum Großteils noch in Ordnung, aber es war merkbar das neue Leser angelockt werden sollten. Was mir dann sehr positiv aufgefallen war, dass sie teils wieder zu ihren Wurzeln zurück gekehrt waren mit z.B.: dem c't Bot.
Ich gebe dir Recht dass die c't mehr Kontinität hat bezüglich Design etc, was der Stammleserschaft meist gefällt.
Die Klientel der c't und der GS sind glaube ich doch recht unterscheidlich, da bei der c't die Leute länger bleiben und nicht so viele nachkommen, wobei bei (Teilzeit-)Zockern der Schwund mit höherem Alter wohl recht stark ist und der Nachwuchs "gewonnen" werden will. Wenn man die Verkaufszahlen der c't ansieht haben die auch Verluste einstecken müssen aber sie haben immerhin eine sehr hohe Anzahl an ABOs wobei die c't auch in Firmen ABOs hat die GS eher weniger.
Die neue GS Homepage ist in der Tat eine Katastrophe und die Zeitung verliert scheinbar immer mehr an Boden (Praktikanten die immer mehr machen, weniger Leser etc.), aber den Fuß weiter auszustrecken finde ich nicht so verwerflich - ob man das mit dem eigenen Logo macht muss jeder für sich entscheiden. Der Wunsch nach ständigem starken Wachstum ist halt so eine typische Krankheit in der Wirtschaft, leider. Positiv fand ich immerhin dass sie in letzter Zeit diese bescheuerte Nakedei Werbungen rausgeschmissen haben.

 
At 12 Juli, 2008 20:43, Blogger Assi meint...

ich verstehe die ganze Aufregung nicht. Es gibt auf der einen Seite das Heft GameStar und auf der anderen Seite die GameStar Website und die Web2.0 Angebote wie das Videoportal,Browsergame und was weiss ich nicht alles. Aber letzteres hat doch mit dem Heft rein gar nichts zu tun ,sondern GameStar gibt doch einfach nur seinen Namen dafür her. Dadurch wird die Qualität vom Heft nicht schlechter( vielleicht ist die Qualität gesunken aber das hat dann andere Gründe). Ich sag ja auchnicht die Ingenieure von Mercedes bauen schlechte Autps nur weil Mercedes in seinen Shops 1Million verschiedener Geschenkartikel mit dem Mercedeslogo verkauft.

 
At 12 Juli, 2008 21:27, Blogger Mick meint...

@Assi: Doch, denn das Online-Zeugs verbraucht Geld und Ressourcen, die so beim Heft fehlen!!! Das Zeug muss ja auch wer machen, Kooperationen geschlossen werdern, etc. Dadurch belibt weniger Zeit, Raum und Möglichkeiten fürs Heft, vor allem, weil diese dinge da drin ja auch wiedergekäut werden.

 
At 12 Juli, 2008 21:40, Blogger Phillip Möhler meint...

es geht darum, dass gamestar sich da in etwas reinsteigert. die glauben, nur weil sie das erfolgreichste spielemagazin europas sind, müssten sie jetzt ihren usern und lesern irgendwelche "features" bieten. dabei hat das garnichts mit ihrem job, und zwar pressearbeit, bei dem man nun mal differenziert und unpersönlich bleiben sollte. was gamestar nun ins internet stellt ist so ungefähr, das was z.B. Seiten wie Gamona nicht haben. dabei wird auch bald klar warum sie es nicht haben: man braucht es einfach nicht! jeder spieler wird sich doch wohl mal die mühe machen können sich fraps oder ähnliches runterzuladen und die Videos dann auf Youtube zu stellen, oder? Und gamestar schreibt dann noch in ihrem werbeartikel zu der Video-Seite: "...kein tag vergeht, ohne das eine neue Videoseite im Internet auftaucht...." ja, dass stimmt! und denen fällt nichts besseres ein, als einfach auch eine zu machen. dass man sich dann auch noch selbst in den rücken fällt ist, glaube ich, nicht gerade ein beweis von Intelligenz, oder? auch die sache mit dem "Gamestar-PC", den sie in ihrem eigenen Heft bewerben, ist doch mal wieder so eine Geld-irgendwie-herbeischaff-Strategie, oder täusche ich mich da? was mich auch wundert, dass gamestar jetzt schon bei "age of conan" eine gilde für ihre leser eröffnet. hallo? wenn sich die Gamestar-Leser zusammenschließen wollen, dann werden sie es doch wohl von alleine schaffen, oder?
soviel von mir,
LG,
Phil

 
At 12 Juli, 2008 21:59, Anonymous assi meint...

natürlich verbraucht der ganze Internet-Kram Ressourcen, aber deswegen müssen diese doch nicht zwangsläufig dann beim Heft fehlen. Ich sehe das ganze als Werbeplattform für das GameStar Heft. Je mehr Leute auf die Seiten gehen umso mehr werden sich auch die neue Ausgabe kaufen. Ganz einfach. Und dadurch steigen eher die Einnahmen was wiederum zu mehr Ressourcen führt als dass sie weggenommen werden.
Vielleicht geht das ganze dem einen oder anderen auf den Sack und fühlt sich irgendwie durch den ganzen Kommerz verarscht. so gehts mir auch teilweise. Aber es schadet dem Heft keinesfalls sonder hilft eher den Absatz anzukurbeln

 
At 12 Juli, 2008 22:53, Anonymous Dod meint...

Die GS macht meiner Meinung nach die gleichen Fehler wie einst die PCPowerplay. Interessanterweise sehen deren Webauftritte fast gleich aus (wenn man sich die Farbwahl umstrickt) und sind beide vom Start weg sehr fehlerhaft gewesen. Huch, die waren ja sogar von der gleichen Firma ;) .. Auch die PCP hat auf WoW und ähnliches gesetzt. Die PCP ist mittlerweile Geschichte, Gamestar hält sich noch. Wenigstens die Partnerschaft zu Fujitsu-Siemens sollte sich aber ja bald erledigt haben, das Unternehmen wirds ja bald nicht mehr geben ;) ..

Zur c't : Volle Zustimmung Mick! Auch wenn der eine oder andere meckert, eine Ausgabe c't bringt immer noch mehr Fachwissen und Hintergrundwissen als ein Jahresabo jeder beliebigen anderen PC-Zeitschrift. Und verdammt, die schaffen es immer noch, diese Infos gut lesbar und teilweise angebracht humorvoll zu verpacken und wirken dabei nie gekauft oder bestochen. Ein Andreas Stiller ist aber auch ein anderes Kaliber als die Hardwaremenschen von z.b. der Gamestar.

 
At 12 Juli, 2008 23:24, Blogger Mick meint...

@assi: Doch, glaub mir, das fehlt beim anderen Budget, zudem natürlich auch die "menschlichen Ressourcen", denn irgendwer muss sich ja drum kümmern. Genau wie die ganzen Relaunches natürlich Rssourcen verbrauchen. Ist so, das vermute ich nicht, das weiß ich, ich war da ja lange genug.

 
At 13 Juli, 2008 04:13, Anonymous ray meint...

"und komm zu uns auf die gamestar, da darfst du alles testen was flügel hat"

jaja, diese zeiten sind leider vorbei,als ein kleiner feiner redakteurshaufen die ne spitzen zeitung auf die welt gebracht hat.

ich finde die gs macht sich durch den zwang immer was neues zu machen oder sich zu verändern, den weggang von guten redakteueren,die dünner werdenden hefte, die gekauft wirkenden tests
und die fixierung auf wow, langsam aber sicher kaputt.

schadé eigentlich,

was meint ihr wie lange diese zeitung noch auf dem markt bleiben wird.
ich geb ihr noch nen jahr, vllt auch 2.


und zur c´t,

wird wohl sicher nen grund haben warum diese zeitung 25 jahre bestand hat, und auch sicher noch die nächsten 25 jahre auf dem markt bleiben wird, sie ist einfach das nonplusultra unter den fachzeitungen.

 
At 13 Juli, 2008 04:27, Anonymous genossemzk meint...

Ohja, die Fixierung auf Wow..

Ich wette, dass die Gs damit mehr Leser verloren als gewonnnen hat. Zumindest für mich war das einer der Gründe zu kündigen.

 
At 13 Juli, 2008 10:27, Anonymous hansi meint...

ray :"... und zur c't: sie ist einfach das nonplusultra unter den fachzeitungen" .

Die c't ist sicher nicht das nonplusultra unter den Fachzeitungen. Sie ist sicherlich eine PC und Technik Zeitschrift die sich qualitativ vom Rest deutlich abhebt und eher an die fortschritlicheren PC Benutzer gerichtet. Zudem hat sie noch ihre kleinen Eigenheiten was sie wiederum sympatisch macht, auch wenn das ein oder andere wirklich arg altbacken wirkt.
Aber die nonplusultra Fachzeitung ist sie sicher nicht. dazu ist sie zu breit gestreut und für die wirklichen Fachleute auf dem jeweiligen Gebiet nicht anspruchsvoll genug. Da gibts genug Fachzeitschriften welche die einzelnen Fachgebiete besser ausfüllen aber die bekommt man halt nicht am Kiosk.
Ich hab die c't auch erst gekündigt , nicht weil sie schlechter geworden wäre, sondern weil sie sich einfach immer wiederholen mit den Themen. immer das gleiche in der Endlos Rotation.

 
At 13 Juli, 2008 13:57, Anonymous ray meint...

"sondern weil sie sich einfach immer wiederholen mit den Themen"

naja, was erwartest du denn,
wiederholt sich ja auch alles aller jubeljahre,

immer wieder neue boards, drucker, grakas, cpu´s usw.

und das was wirklich innovativ ist, steht meist in nem extra artikel,

sicher kann sich die ct nicht mit solchen fachzeitungen messen die man eben nicht am kiosk bekommt,

aber trotzdem ist der anspruch meiner meinung nach schon sehr hoch und steckt alle möchtegern pc blätter wie chip und pc praxis und co. in die flucht.

 
At 13 Juli, 2008 14:40, Anonymous fx meint...

@Mick: Ich les' die GS seit 8 Jahren, 4 davon im Abo. Ebenso die Zeit im Abo und ab und an eine Zeitschrift auf Reisen. Überspitzt formuliert vielleicht, aber den meisten Lesestoff hole ich mir mittlerweile online - und dank MULTImedia tauchen fast alle Printartikel auch im Netz auf.

Gegenfrage: Hast Du Dir mit etwas Abstand Deine Artikel noch mal durchgelesen? Die waren in "ungelittenen" Zeiten auch sehr wechselhaft.

Ich glaube auch, dass wertvolle Ressourcen gebunden werden, wenn bei gleicher Personalstärke ein Relaunch gefahren wird oder die nächste DVD in Produktion geht. Dafür sieht das Ergebnis bei der Gamestar aber noch immer ziemlich gut aus - ich frag' mich mitunter, wie die relativ wenigen Leute diesen Output schaffen.

Imho haben alle Print-Magazine zu kämpfen und müssen einen Weg im bösen Cross-Publishing finden.

 
At 13 Juli, 2008 15:23, Blogger Mick meint...

aber nicht indem sie ihre Artikel online stellen und sich so selbst kanibalisieren. DAS ist sicher nicht der Weg. Am besten fahren (wie eben die c't) diejenigen, die Online nicht ihren Inhalt preisgeben.
An "sehr wechselhafte" Artikel kann ich mich nun wirklich nicht erinnern. Hätte die meine Artikelqualität stark geschwankt, wäre ich sicherlich schnell entsorgt worden!

 
At 13 Juli, 2008 15:45, Anonymous fx meint...

Also ich weiss ja nicht, wieviel c't Du in letzter Zeit gelesen hast. Die Artikel der Print-Ausgabe sind fast alle schon komplett online gelaufen.

Einschätzungen von Artikelqualitäten sind natürlich auch immer subjektiv... Mir war's oftmals - speziell in Deiner Schlussphase - zu meckerig und tendenziell negativ.

Mal konstruktiv gefragt: Wie genau würdest Du es denn besser machen, wärst Du der Chef einer PC-Spielezeitung?

 
At 13 Juli, 2008 17:18, Blogger Mick meint...

Wenn die getesteten Spiele schlecht waren, habe ich natürlich drüber gemeckert.
Ich als Chefred, das wäre leicht: Ein Heft machen, dass sich an den Wertungen messen lässt. Eine Stiftung Warentest für PC-Spiele, knallharte Wertungen, kein Publishergekuschel, eben so, wie GS am Anfang mal war. Und dabei weniger darauf schielen ALLE potentiellen Leser zu bekommen, um deshalb rumzueiern. Sondern lieber eine solide Fanbasis, die das Heft auch regelmässig kauft, weil sie sich auf das Heft verlassen kann. Keine kostenlosen beigelegten Spiele, keine Web 2.0-Glasperlen. Das wäre die Grundlage, die garantiert auch heute erfolgreich umsetzbar wäre, wenn man mit einer Auflage von 200.000 Lesern konzipieren würde und zu Beginn die ersten ein, zwei Jahre einen geduldigen Verlag brauchte, der dem Heft die Luft zum allmählichen wachsen gibt. Nichts für kurzfristige Rendite, sondern eine langfristige, aber gerade deshalb lohnende Investition.

 
At 13 Juli, 2008 21:19, Anonymous ray meint...

mal so nebenbei gefragt,

woran ist eigentlich die pcPowerplay zerbrochen?

und @mick

also quasi wie die alte pcplayer und gamestar in ihren anfangsjahren war.

 
At 13 Juli, 2008 22:48, Anonymous Pausen meint...

meine Güte man könnte fast meine du hast was gegen Gamestar :D

 
At 13 Juli, 2008 23:11, Blogger Mick meint...

@ray: an akutem Lesermangel
@pausen: nö, habe ich gar nicht. Nur läuft dort derzeit einiges schief. Meine Kritik richtet sich auch weniger gegen die armen Redakteure dort, die zum Teil ja klasse Arbeit machen. Wer z. B. Profis wie Fabian Siegismund hat, braucht sich um redaktionelle Qualität nicht zu sorgen. Nur muss für solche Leute auch das Umfeld stimmen.

 
At 13 Juli, 2008 23:54, Blogger Phillip Möhler meint...

im allgemeinen kann ich Gamestar mittlererweile etwas mit der Band "Linkin Park" vergleichen: Die haben 1997 angefangen mal was Neues zu machen, was es bis dahin in der Form nicht gegeben hat, und dann, als 2007 ihr bislang neuestes Album erschien, bemerkte man Eines ab der ersten Sekunde: Kommerzialisierung! So in der Art läuft es auch zurzeit bei "Gamestar", wie Mick es ja schon veranschaulicht hat. Man will mehr Kunden, vergisst aber dabei, wer einem 10 Jahre lang treu war: Die Fans der ersten Stunde.

 
At 14 Juli, 2008 06:33, Anonymous genossemzk meint...

Da müsste man ja jetzt eigentlich noch einen bösen Seitenhieb einbauen, in dem SOE, SWG, und die Aufgabe der Stammleserschaft zugunsten einer ominösen neuen Zielgruppe drin vorkommen.

 
At 14 Juli, 2008 16:24, Anonymous Predator2B meint...

Hi Mick. Was macht denn deiner Meinung nach ausgerechnet Fabian zum Profi? Gerade seine Tests haben verdammt oft überhaupt keine nachvollziehbare Wertungsargumentation. Und spätestens seine als Test getarnte Crysis-Werbung hat ihn doch jegliche Glaubwürdigkeit gekostet.

 
At 14 Juli, 2008 16:28, Anonymous Frogger meint...

Natürlich ist das hier Nachtreten - schließlich musstest Du damals gegen Deinen Willen gehen (siehe Deinen damaligen Thread im GSPB), obwohl jüngere und weniger "verdiente" Kollegen bleiben durften.

Ich finde auch nicht unbedingt, dass Deine GS-Artikel damals von hoher Qualität waren. Es handelte sich dabei IMHO um genau die Art von Artikeln, die zum Glaubwürdigkeitsproblem der Games-Presse geführt haben - man hatte einfach zu häufig das Gefühl, dass der jeweilige "Test"-Bericht nur sehr wenig mit dem Spiel zu tun hat, welches man man gerade spielte. Vielmehr schien es so zu sein, dass die Tagesform bzw. persönlicher oder privater Frust den Tenor des Artikels oder sogar die Wertung bestimmten.

 
At 14 Juli, 2008 16:42, Blogger Mick meint...

Frogger: Wann und wo habe ich denn behauptet, dass "jüngere und weniger verdiente Kollegen bleiben durften"???? Das ist doch ein glatte Unterstellung, ich neide keinem meiner Ex-Kollegen seinen Job. Ich habe vielmehr bemängelt, dass erfahrene Redakteure gegen Praktikanten ausgetauscht werden. Das ist was ganz anderes. Nachtreten wäre unbegründete Kritik.- Wenn ich die Zustimmung hier und anderswo sehe, kann aber von "unbegründet" leine Rede sein.
Dass du meine Artikel nicht magst, ist deine Sache. Aber mir zu unterstellen, dass die zum "Glaubwürdigkeitsproblem der Spielepresse" beigetragen hätten ist eine glatte Unverschämtheit. Von Tagesform geprägte Artikel hat es nie gegeben, das wäre hochgradig unprofessionell. Und du glaubst doch wohl nicht, dass ich mit Chefreds und Branchenlegenden wie Boris Schneider, Heinrich Lenhardt oder Jörg Langer länger zusammen gearbeitet hätte, wenn ich so schlecht gewesen wäre? Die hätten mich nach einem Tag hochkantig rausgekickt. Ich habe mich aber auch nie dem sogenannten "Leserwillen" gebeugt und das gegeben, was einige hartnäckigen Fankreise erwartet haben, sondern bin stets objektiv geblieben. Denn ein Glaubwürdigkeitsproblem gibt es gar nicht, es wird (und wurde übrigens auch schon vor gut 15 Jahren) nur immer wieder von einigen wenigen hochgeköchelt, die mit Wertungen nicht einverstanden waren und ihre Meinung zum Allgemeingut hochstilisiert haben.

 
At 14 Juli, 2008 16:46, Blogger Mick meint...

@predator: Fabian ist einer der am professionellsten arbeitenden Redakteure bei Gamestar. Wer mal miterlebt hat, wie der ein spiel auf Herz und Nieren testet würde sich jede Kritik verkneifen. Dazu ist er noch ein exzellenter Autor, der mit worten umzugehen weiß. Wers nicht glaubt, lese mal einen beliebigen Artikeleinstieg von ihm. Zum Thema Glaubwürdigkeitsproblem: siehe meine Antwort bei Frogger. Ich vermute mal, du warst mit den Wertungen nicht einverstanden. aber das macht Fabian ja nicht zu einem schlechten Redakteur. Und dem armen Kerl auch noch zu unterstellen, sein Crysis Test wäre Werbung ghewesen, ist eine Ohrfeige ins Gesicht jedes Redakteurs und absolut unerechtfertigt. Wenn ich eine Redaktion zu verantworten hätte, gehörte Fabian ganz sicher zu den Gründungsmitgliedern!!!

 
At 14 Juli, 2008 21:09, Blogger Phillip Möhler meint...

@predator: außerdem ist crysis ein sehr gutes spiel, hab es selbst durchgespielt. und wenn ein spiel eben so gut war, wie crysis eben war, dann ist es doch logisch, dass der test eben positiv ausfällt und nicht negativ, oder?
und wo wir gerade bei wertungen sind: hast du gesehen, was für winzig kleine Mängel dort angegeben waren, die man wirklich fast schon mit der Lupe suchen muss, also man kann nicht sagen, dass Fabian da nicht richtig ins detail gesehen hätte...

 
At 15 Juli, 2008 00:08, Anonymous predator2b meint...

@mick: Ich bezweifle nicht Fabians Humor-qualitäten - ich lese seinen Blog auch sehr gern. Und du hast recht: Seine Texte sind innerhalb der gamestar im großen und ganzen die unterhaltsamsten. Aber wenn ich einen Test lese, will ich in erster Linie informiert und nicht mit tollen wortspielen bombardiert werden. Und da wiederum sehe ich bei Fabian kein Land. Seine Tests kommen mir oft genug wie eine Ansammlung von WItzen mit einer Zahl am Ende vor.

Wer welche Wertung vergibt, ist mir völlig egal. Ich bile mir meine Meinung ohnehin zum größten Teil auf basis von eigenen Spielerfahrungen sprich Demos. Es geht mir nicht um die Zahl, sondern um die Begründung derselben, die wahnsinnig oft vom dem abweicht, was im Text steht. Dabei rede ich noch nicht mal vom Waschmaschinen-Testsystems des Gamestar, das ich sehr schlimm finde.

Was Crysis betrifft: Nun, 94% und Sprüche wie "der beste Shooter der Welt" stehen auf der einen Seite, auf der anderen Seite hat er nur wenige Wochen nach dem Test auf seiner eigenen Seite geschrieben, wie toll er Call of Duty 4 findet und wie viel besser als Crysis es seiner Meinung nach ist. Das passt nicht zu dem, was im Heft steht.

 
At 15 Juli, 2008 00:56, Blogger Phillip Möhler meint...

@predator2b: wie du selbst sagst: wenige Wochen danach. es kann ja sein, dass ihm Crysis sehr gut gefällt, aber CoD4 noch besser, er wusste ja vorher nicht, wie CoD4 denn sein würde, oder kann man bei Gamestar jetzt schon hellsehen?

APROPOS: @Mick: du hast den GS-Astro-Channel vergessen^^

 
At 15 Juli, 2008 03:57, Anonymous predator2b meint...

@phillip: Es können auch nur ein paar Tage gewesen sein, ich bin nicht mehr ganz sicher. Der Test war jedenfalls in der gleichen Ausgabe wie der von cod 4. Und wenn ich mich nicht ganz irrre, hatte fabian in dem auch einen Fazit-Kasten. Kanns aber nicht mehr überprüfen, weil ich die ausgabe nicht mehr habe. Wie auch immer: er hatte die direkte vergleichsmöglichkeit.

 
At 15 Juli, 2008 09:59, Anonymous Mash meint...

@frogger:
Was liest Du sonst noch für Zeitschriften, bei denen das dann nicht so ist und woran machst Du so eine Aussage fest? Dass die momentan fallenden Auflagenzahlen mit mangelnder Glaubwürdigkeit zu tun haben, halte ich für ein Gerücht.
Du darfst gerne annehmen, dass auch in den Redaktionen von Spielezeitschriften professionell gearbeitet wird.

 
At 15 Juli, 2008 20:04, Blogger Piano meint...

Ich bin für GameStar-Gummibärchen. Hmm...Gummibärchen...

 
At 16 Juli, 2008 01:14, Anonymous Styg meint...

Provokative Aussage: Die Zeitschriften werden inhaltlich immer jünger, die Klientel altert aber. Das sagt im Prinzip auch Mick im Endeffekt so aus.

Ich habe zu seligen PowerPlay-Zeiten angefangen, "Computer"-Zeischriften zu kaufen und habe bis zu den modernen PC-Zeitschriften alles durch. Auch Micks Laufbahn und die einiger alten Hasen habe ich mitbekommen.

Was mich stört an dem ganzen Geraffel heute? Es ist auf "zu jung" gemacht, und das zu offensichtlich. Die PC Games ist unglaublich cool, die PC Action ist ein pseudo-Rendertitten-Magazin das sich ebenfalls für unglaublich lustig hält - mir geht das sexistische Gehabe auf den Zeiger. Und die GameStar hat sich diesem Lifestyle-Geschepper immer weiter angenähert.

Jaja, Zielgruppe und was man heute alles so hat. Aber vor einigen Jahren haben erwachsene Menschen noch für erwachsene Menschen _und_ Jüngere geschrieben, heute schreiben erwachsene Menschen nur noch für jüngere und bedienen sich dabei eines durchschaubaren bis anbiedernden Stils.

Das ist für mich der Grund, warum ich das Zeug nimmer lese - weil ich im übertragenen Sinn ständig das Gefühl habe, einer Bravo ernsthafte Infos entreißen zu müssen. Es gibt mittlerweile viele Zocker jenseits der 20 (mein ältester LOTRO-Gefährte ist 62...), auch die Leserschaft ist gealtert und exakt diese Tatsache wird vom Markt völlig ignoriert - für diese Klientel fehlt jegliches Berichterstattung und das war früher anders. Das gilt aber nicht nur für Zeitschriften, sondern auch für die Spiele selbst.

Hier werden Heerscharen an potentiellen Leser oder Kunden in völlig vom Markt übersehen bzw. in den Wind geschossen oder vermeintlich ertragreicheren j
jüngeren Käuferschichten geopfert.
Anders kann ich mir auch so'ne Kaugummi-Webseite nicht erklären:
Bunt, süß, zäh, wenig nahrhaft.

Die Zocker die Anno '97 die GS gelesen haben, sind heute 11 Jahre älter und demnach sicher nicht mehr 15 Jahre alt.
Ich spiel' den 1543sten Shooter mit Hirntodstory einfach nicht mehr und ich lese auch die "lol-wie-geil-die-Scheiße-wieder-ist"-Story nicht mehr...

 
At 16 Juli, 2008 09:26, Anonymous Mash meint...

@styg:
Vermisse ich auch. Eine Zeitschrift für nicht-jugendliche Spieler.
Die PC Player war das mal. ;)

 
At 16 Juli, 2008 12:18, Anonymous Frogger meint...

@mash
Ich denke schon, dass die Spielepresse heute mehr um Ihre Glaubwürdigkeit kämpfen muss als früher, unabhängig von sinkenden Verkaufszahlen.

Wenn ein Redakteur sich z.B. an der "zickigen" Hauptdarstellerin eines Spiels aufhängt und dann den Rest des Spiels in der Luft zerreißt, obwohl es andernorts als moderner Klassiker eingestuft wird und von Lesern zum Spiel des Jahres gewählt wird, dann frage ich mich, ob dieser Redakteur wirklich professionell arbeitet oder nur seinen privaten Frust (z.B. mit der Damenwelt ;-) an einem Spiel auslässt.
Dieses Beispiel ist genauso vorgekommen und nur eines von vielen.
Wenn man ein Spiel selbst zockt und eine derartige Diskrepanz zwischen Testbericht und Realität feststellen muss, wird man eben misstrauisch.

Klar, schlimmer als Micks Eigenart, gute Spiele schlecht zu reden, weil er sich an irgendeinem Detail aufhängt, ist es Spiele hochzujubeln, weil es die Fangemeinde so erwartet (Gothic 3). Professionell ist in meinen Augen jedoch beides nicht - professionell wäre es, sich von derartigen Faktoren (Erwartungshaltung der Leser, persönliche Aufreger, etc.) nicht beeinflussen zu lassen. Sollte eigentlich selbstverständlich sein...

 
At 16 Juli, 2008 13:46, Anonymous Mash meint...

@frogger:
Kein Antwort auf meine Frage, woran Du solche Aussagen fest machst. Schade.

Welches Spiel ist denn wo zum Spiel des Jahres gewählt worden?
Wenn Mick ein Spiel schlecht bewertet, dann nicht nur, weil ihm die Hauptdarstellerin nicht gefällt. Sondern vor allem, weil es - ein schlechtes Spiel ist.

Und wenn ich Dir noch eins sagen darf: Mick "jubelt" bestimmt kein Spiel hoch, weil die Fangemeinde es so erwartet. Ganz im Gegenteil, wie Dir die Flanker-Gemeinde bestimmt bestätigen kann.

Ich finde es ehrlich gesagt unverschämt, aufgrund substanzloser Argumente die Integrität vom Mick anzuzweifeln, was Wertungssicherheit angeht. Vielleicht könnte man sich mal auch darauf verlassen, dass jemand, der die elektronische Spielewelt seit ihrem Entstehen genau kennt und seit mehr als 15 Jahren sich hauptberuflich damit beschäftigt, die Erfahrung hat, Spiele richtig einschätzen zu können.

Also, sorry, aber das war mal ein völliger Rohrkrepierer. Beim nächsten Mal bitte besser machen.

 
At 16 Juli, 2008 14:38, Anonymous Darth_Mueller meint...

@styg
Die PC Action hat wenigstens noch ihren eigenen Stil, die anderen Hefte sind doch mittlerweile fast beliebig austauschbar.
Früher habe ich sofort nach Erscheinen immer die neue GS gelesen, heute fliege ich nur kurz drüber und lese sie vielleicht nach 2 Wochen mal.
Richtig schlimm finde solche Sachen wie den Witcher Test.
Sorry aber an allen Ecken und Enden liest man da raus dass der Redakteur keine Lust hatte.
Klar, is ja kein Superduper 0815 Hype Spiel für die Zielgruppe 12-15....

 
At 16 Juli, 2008 15:34, Anonymous Frogger meint...

@mash
Rohrkrepierer? Ich kann nicht ganz folgen...? Ist vermutlich auch einfach nur ein kindischer Bruder- oder gar Selbstschutzreflex von Dir als ehemaligem Spiele-Redakteur. Ich könnte jetzt auch schreiben, "Das war ein Griff in die rhetorische Mottenkiste, das üben wir nochmal!", aber das Feld der billigen Sprüche überlasse ich gerne Dir...

Ich habe mehrere hochklassige Spiele gespielt, die Mick zuvor oder danach zerfetzt hat (meistens waren sie ihm zu schwer). Mir persönlich ist das zwar egal und ich gönne Mick seine eigene Meinung, aber ich denke einfach, dass seine "zynische Sichtweise" und vielleicht auch generelle Frustration nicht unbedingt zur Objektivität seiner Artikel beigetragen haben und halte sie deshalb als Kaufberatung für ungeeignet. Dieses Urteil traue ich mir mit meinen ebenfalls über 15 Jahren Spieleerfahrung durchaus zu.

Bzgl. "Aussage festmachen": Vielleicht könntest Du Dich etwas klarer ausdrücken, welche Aussage Du meinst? Solltest Du das vermeintliche "Glaubwürdigkeitsproblem" meinen, so würde es mich sehr wundern, wenn tatsächlich jemand nicht mitbekommen hätte, dass die Symbiose zwischen Spielpresse und -industrie zur Zeit deutlich breiter hinterfragt wird, als das noch vor einiger Zeit der Fall war. Ob das nun einer der Gründe für den Auflagensturz ist hin oder her...

 
At 16 Juli, 2008 16:29, Blogger Mick meint...

welche "hochklassigen" Spiele habe ich denn verrissen? Mir fällt keins ein und aus Frust habe ich sicherlich noch nie ein Spiel verrissen. Es kann nur sein, dass dein "hochklassiges" Spiel vielleicht nicht zu schwer, sondern zu schwer zugänglich war, keinen Spaß machte o.ä. DANN habe ich es sicherlich verrissen! Du scheinst aber über die Wertungsfindung in Redaktionen nicht sehr viel zu wissen. Das macht kein Redakteur eben mal schnell schnell zwischen Frühstück und Mittagspause und schon gar nicht alleine.
Und "dass die Symbiose zwischen Spielpresse und -industrie zur Zeit deutlich breiter hinterfragt wird" stimmt nicht. eine Handvoll notorische Nörgler und Leute, die uns stets Böses unterstellt haben, gab es schon immer. Nur haben die im Internet heute ein breiteres Publikum. Richtiger werden solche haltlosen Anschuldigungen deswegen nicht!!!

 
At 16 Juli, 2008 16:32, Anonymous Mash meint...

@frogger:
"Rohrkrepierer" bezieht sich auf die Nullargumente, die Du lieferst. Ein Nullargument ist z.B. "kindischer Bruderreflex". Ich sehe mich übrigens nach wie vor als Schreiberling, da ich nach wie vor veröffentliche.

"Aussage festmachen" bezieht sich auf Dein Posting vom 14. Da kommt nämlich nichts.

"Rhetorische Mottenkiste" funktioniert übrigens auch nicht, denn dazu würde ja eine Mottenkiste gehören, die ich jetzt auch nicht finden kann.

Es ist peinlich, Spieletests mit negativem Urteil auf "zynische Sichtweise"oder "generelle Frustration" zurückzuführen.

Die 15 Jahre beziehen sich im übrigen nicht auf die Gesamtzeit, sondern auf die Zeit, in der er das professionell macht. Die Gesamterfahrung ist ähnlich wie bei mir (nur dass ich weniger Taschengeld hatte) seit den ersten Automaten aus den Siebzigern, also sowas wie 35 Jahre.

Und, Du sagst es selber: "vermeintliches" Glaubwürdigkeitsproblem. Es gibt nämlich keins. Die fallenden Auflagenzahlen haben diverse Gründe, der gehört da nicht zu.

Ich würde jetzt gerne mal wissen, welches hochklassige Spiel das war, das entweder nur Mick schlecht bewertet hat oder nur Du hochklassig findest. Wird aus Deiner Formulierung nicht so ganz klar.

Du gehörst jetzt aber nicht zu den Leuten, die greinend da sitzen, auf andere Leute zeigen und sagen "Der hat mein Lieblingsspiel schlecht bewertet BUÄHHH", wie Wizardry 8 oder so, wo es eine winzige Hardcore-Gemeinde gibt und der Rest es ignoriert?

 
At 16 Juli, 2008 16:39, Anonymous Mash meint...

@frogger:

Ach, da habe ich doch glatt noch was übersehen:
"dass die Symbiose zwischen Spielpresse und -industrie zur Zeit deutlich breiter hinterfragt wird"

Höhö, ROFL, was für eine Symbiose? Gleich kommen sie wieder, die Verschwörungstheorien der gekauften Wertungen ...

Sorry, aber: lächerlich.

 
At 16 Juli, 2008 17:18, Anonymous Frogger meint...

Bzgl. "Nullargumente": Wüsste nicht, was die Schilderung meiner Sichtweise mit Argumenten bzw. mit Nullargumenten zu hätte. Lass doch bitte erstmal die heiße Luft aus Deinen Postings bevor Du sie abschickst!

Genauso "Aussage festmachen bezieht sich auf Dein Posting vom 14. Da kommt nämlich nichts." - wie meinen?

Zwei Spiele, die mir spontan einfallen und die sogar im eigenen Haus (und nicht nur dort) deutlich anders gesehen wurden: "Silent Hill 4" und "Still Life". Speziell der Test zu letzterem war inhaltlich voll daneben, die Wertung war am Text gemessen sogar noch recht gnädig (59%).
Es ließen sich etliche weitere Beispiele finden, bei denen man den Eindruck gewinnt, Mick hätte ein anderes Spiel gespielt als der Rest der Welt. Ist aber egal, denn ich werde mich hier eh ausklinken, da es anscheinend nicht möglich ist, eine normale Diskussion zu führen ohne dass die "Der hat mein Lieblingsspiel schlecht bewertet BUÄHHH"-Keule ausgepackt wird. Dazu ist mir die Zeit dann doch zu schade. Nur soviel: Du machst es Dir definitiv zu einfach, und Dein Diskussionstil ist billig.

 
At 16 Juli, 2008 17:55, Anonymous Mash meint...

@frogger:
Wer hier heiße Luft bringt, wissen wir ja bei Ausdrücken wie "Symbiose zwischen Magazinen und Industrie". Nicht ein Argument, eine reine und dazu noch blöde Behauptung. Das ist ein Nullargument. Eine Behauptung, die durch rein gar nichts gestützt wird.

"Silent Hill" mag an der Kosnole eine große Nummer sein, am PC ist sie das nicht, oder glaubst Du, Mick persönlich wäre für die so gut wie nicht vorhandenen Verkäufe verantwortlich?

Und: das Beispiel kommt reichlich spät. Danach hatte ich gefragt. Denn: kommt ein Beispiel, kann man es zerpflücken. Wie hier geschehen.

Und was Du mit "Rest der Welt" meinst, bist wohl nur Du. Mir wäre neu, dass "Still Life" ein Mördererfolg gewesen wäre.

Normale Diskussion wäre wohl dann möglich, wenn jemand nicht in einem Posting dem Mick vorwerfen würde, er wäre unprofessionell, lässt seinen Zynismus und Lebensfrust an unschuldigen Spielen aus, außerdem würde in letzter Zeit die Symbiose zwischen Industrie und Magazinen (natürlich Print, Online ist vermutlich über jeden Zweifel erhaben - warum eigentlich?) in den Blickpunkt der Öffentlichkeit geraten.

Alles davon ist heiße Luft, aufgepustet und nichts dahinter. Ich lese nicht eine Begründung, nichts. Nur - heiße Luft. Da wird eine Diskussion in der Tat schwierig.

Du diskutierst genau genommen gar nicht. Du wirfst unbewiesene Behauptungen durch die Gegend, die man schlecht widerlegen kann. Das ist keine Diskussion. Oder eine Grundlage für eine.

Ich widerspreche hier aus genau einem Grund: weil ich defintiv weiß, dass alles, was Du da dem Mick und der schnöden Spielewelt vorwirfst, nun mal leider nicht der Realität entspricht.

Schön, dass Du dann auch nichts weiteres mehr sagen willst, denn dann müsste ich den dann wohl auftauchenden nächsten Unwahrheiten ebenfalls widersprechen.

 
At 16 Juli, 2008 18:01, Anonymous Pausen meint...

Pausen
empfiehlt
http://www.spielxpress.com

gibts aum kiosk

Vorsicht
Das heft ist kein PC-Spiele-only Heft

 
At 16 Juli, 2008 18:11, Blogger Mick meint...

Silent Hill 2: verrissen von Heinrich Lenhardt in der GS
Silent hill 3: verrissen von Markus Schwerdtel in der GS
Silent Hill 4: verrissen von mir. Fällt die was auf? Die PC Versionen waren mies, allesamt. Oder sind wir jetzt gleich drei inkompetente Redakteuere.
Still Life: Und was genau war daran "voll daneben"? Du musst dir mal angewöhnen nicht einfach wild mit Vorwürfen um dich zu werfen, ohne sie mit Argumenten zu untermauern!!! Ich liefere gern ein paar: Die Story (vor allem der Tschechien-Teil) war langweilig, die Laufwege (vor allem die Aufzugszenen) viel zu lang, die Heldin unsympathisch, der Held ein Weichei, die meisten Rätsel aus der 08/15-Liga. Ein "hochklassiges" Spiel ist etwas anderes. Ach ja, wer genau "aus dem eigenen Haus" war bei Still Life denn anderer Ansicht???

 
At 16 Juli, 2008 18:39, Anonymous Frogger meint...

Still Life gilt als moderner Klassiker, die Verkäufe waren so gut, dass es demnächst einen Nachfolger gibt und es wurde von den Lesern diverser Websites zum Spiel des Jahres oder Adventure des Jahres gewählt. Bei Silent Hill hast Du damals geschrieben, dass es nicht an der Konvertierung liegt. Beide Spiele wurden von der GamePro deutlich besser besprochen.

@mash
Von Zerpflücken kann keine Rede sein.
Lustig auch, wie Du immer Formulierungen von mir übernimmst... ;)
Mit "Symbiose" wollte ich nichts unterstellen, denn ich persönlich glaube noch an die Unabhängigkeit der meisten Spiele-Redis (auch wenn ihr nicht einsehen wollt, dass viele dies nicht mehr tun), sondern nur Beschreiben was zur Zeit breit diskutiert wird. Ich wollte keinesfalls sagen, dass es eine grundsätzliche Symbiose gibt, die über das mit journalistischen Grundsätzen zu vereinbarende hinausgeht. Da habe ich mich wohl missverständlich ausgedrückt.
Mir geht es nur darum, dass es nicht eben vertrauensbildend ist, wenn zwischen Testbericht und eigener Spielerfahrung so eklatante Diskrepanzen auftreten, wie es bei Mick eben oft der Fall war.
Ich unterstelle hier nur, dass er nicht die notwendige Objektivität besitzt!

Ich bleibe dabei, dass Du einen miesen Diskussionsstil hast, aber das wurde Dir im PCX ja schon oft genug um die Ohren gehauen...

 
At 16 Juli, 2008 18:57, Blogger Phillip Möhler meint...

Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

 
At 16 Juli, 2008 19:05, Blogger Phillip Möhler meint...

@frogger: sag mal hörst du überhaupt zu?
Erstens: Die Gamepro ist ein reines Konsolenmagazin, und wird wohl kaum die "Silent Hill"-, bzw. "Still Life"-Version gespielt oder besprochen haben, die auf dem PC, erschienen ist.
Zweitens: Es gibt einen Unterschied zwischen einer redaktionellen und eine persönlichen Meinung. Es kann gut sein, dass viele Leute "Still Life" gut fanden, aber nach dem Wertungssystem von Gamestar war es eben ein "schlechtes" Spiel.

 
At 16 Juli, 2008 19:08, Blogger Mick meint...

"moderner Klassiker"???? Nie ihm Leben... Fortsetzung hin oder her. Und nur weil seinerzeit Adventureflaute herrschte, ist diese Wahl erklärbar. Ich dagegen habe einfach nur die Schwächen aufgezählt, die du nach wie vor nicht wiederlegt hast.
Silent Hill 4 hatte ebenfalls viele andere Schwächen. Maue Grafik, kein freies Speichern, lahme Story. Und dass die Konsolenjungs gern 10 bis 20 Prozent höher bewerten, als wir am PC ist ja kein Geheimnis.

 
At 16 Juli, 2008 20:10, Anonymous Frogger meint...

Ich muss doch die Schwächen nicht widerlegen, wenn Du sie gar nicht belegt hast. Die Story war in beiden Zeitebenen sehr spannend, die Laufwege auch nicht schlimmer als in vergleichbaren Titeln, und einige der Rätsel waren erstklassig, speziell gegen Ende. Und jetzt?

Wie gesagt, ich denke, dass Du Dich so sehr am Charakterdesign gestoßen hast, dass Du an den Rest des Spiels nicht mehr unvoreingenommen herangegangen bist.

Aber lassen wir es dabei, schließlich werden wir kaum auf einen Nenner kommen. Müssen wir ja auch nicht!

 
At 16 Juli, 2008 22:10, Blogger Mick meint...

Offensichtlich stellen wir beide unterschiedliche Qualitätsansprüche. Worum es mir geht: Du unterstellst mir ohne Beweise Inkompetenz. Denn nichts anderes ist es, wenn du wirklich glaubst, dass ich nach Laune und Tagesform Wertungen gebe. Und das ist nun mal falsch! Ums zum Abschluß zu bringen: Du magst meine Artikel nicht, das ist dein gutes Recht. Dann ließ sie einfach nicht. Das ist ganz leicht. Aber unterlasse es bitte mir Inkompetenz zu unterstellen, nur weil ich andere Wertungen gebe, als du erwartest.

 
At 16 Juli, 2008 22:13, Blogger Makros meint...

Gott, wer kennt eigentlich die Zeitschrift "ASM" noch??
Das waren noch Zeiten- die meisten die hier schreiben sind, als das Magazin eingestammpft wurde noch mit der Tröte um den Christbaum gerannt!

Ich fand die Bewertungen von Mick immer super und bei jeder Gamestar-DVD auf der er ein Spiel kommentierte musste ich immer schmunzeln!

Er macht sein eigenes Ding, und ich finde das macht er richtig!

@mick: weiter so!!!

 
At 16 Juli, 2008 22:18, Anonymous fx meint...

Frogger, das ist verschwendete Zeit - Spieleredakteure sind Künstler und somit unanfechtbar, akzeptier das endlich ;)

Über Geschmack lässt sich bekanntlich allerdings nicht streiten.

 
At 16 Juli, 2008 23:04, Anonymous Mash meint...

@frogger:
Allerdings habe ich da zerpflückt. Mick hat detailliert und ganz klar begründet, warum sowohl "Silent Hill" als auch "Still Life" nur mäßig viel taugt.

Was die Formulierungen angeht: es macht doch nichts mehr Spaß, als die Formulierungen des Diskussionspartners als Gegenargumente zu benutzen.

Dass irgendwelche Webseiten ein Spiel zum Spiel des Jahres wählen, ist mir ehrlich gesagt schnuppe. Erinnert mich an diese PC-Flusi-Seite, die das "Goldene Cockpit" als Award hatte. Die hatten dann mal 20 Flugsimulationen getestet, davon 19mal das "Goldene Cockpit".

Du kannst dann mal ordentliche Seiten rausnehmen.

Was die Symbiose angeht: OK.

Was Micks Objektivität angeht: sorry, wenn Du das anders siehst, der Rest sieht es wohl eher so wie Mick. Wie gesagt, der hat wohl in seinem Leben das eine oder andere Spiel gesehen.

Ah, jetzt kommt das PCX-Forum. Da kommen immer die Leute mit "mieser Diskussionsstil", denen es dann an Argumenten gebricht und die leider nicht gegen mich an argumentieren können.

Du unterstellst Mick Inkompetenz und mir schlechten Diskussionsstil. Beides ist nicht der Fall, haben wir hier jetzt auch gezeigt. Erst nach dem zwanzigsten Nachhaken kommt überhaupt mal sowas wie eine Begründung, die dann aber leider nicht tragfähig ist.

Ja, dann gibt es von "Still Life" eben einen Nachfolger - das allein beweist wohl nicht viel. Ich mag gar nicht alle Spiele auflisten, die ewig viele Nachfolger produziert haben, obwohl sie mäßig bis schlecht sind.

 
At 17 Juli, 2008 12:39, Anonymous Frogger meint...

Das einzige was Du gezeigt hast sind schlechte Umgangsformen und und eine übersteigertes Ego.

Wenn ein Satz wie "Mick hat gezeigt, dass das Spiel nichts taugt" das Selbstverständnis von Spiele-Redakteuren widerspiegelt, dann gute Nacht... Da haben sich die Spieler und so ziemlich alle anderen Magazine den Spielspaß bei Still Life wohl nur eingebildet! So wird es sein...

 
At 17 Juli, 2008 12:59, Blogger Mick meint...

Wieder so eine Unterstellung. Bei GameStar werten wir nun mal sehr hart. Fanseiten sehen natürlich alles gerne durch die rosarote Brille, vor allem, wenn, wie damals, das Genre nicht gerade gut bestückt war. Denn seit Indy 4 darbte das Adventuregenre ganz gehörig, jedes halbgare Adventure wurde gleich als Spitzentitel verheizt. Das zieht sich bis heute durch. Vergleiche mal ein Indy 4 (oder die ersten beiden Monkey Islands) oder sonst was von LucasFilm oder die frühen Sierra Adventures, oder echte Klassiker wie Toonstruck oder Baphomets Fluch 1 mit dem öden Still Life und der Qualitätsunterschied springt dir mitten ins Auge. DAMIT habe ich es verglichen und gegen diese Konkurrenz sieht Still Life nun mal sehr alt aus!!! Allerdings braucht man um diese Vergleiche zu ziehen schon einige Erfahrung.

 
At 17 Juli, 2008 13:03, Blogger Mick meint...

und noch was: Im Gegensatz zu Dir HABE ich Argumente gebracht, warum Still Life nix taugt. DU hast denen einfach widersprochen ohne Gegenargumente zu bringen. SO funktionieren Diskussionen nicht. Du kannst hier nicht einfach Behauptungen aufstellen, die du nicht belegst und jedem anderen "schlechte Umgangsformen" vorwerfen. Welche sollten denn das sein? Hat Mash dich beleidigt oder war er grob unhöflich? Nein, du unterstellst es nur wieder einfach ohne einen einzigen Beweis. So funktionieren Diskussionen nicht, hat dir das niemand in der Schule beigebracht??? Oder spätestens an der Uni?

 
At 17 Juli, 2008 13:56, Anonymous Mash meint...

@frogger:
Ich würde mal gerne wissen wollen, wo ich ein übersteigertes Ego und schlechte Umgangsformen an den Tag gelegt hätte.

Unbeweisbare Behauptungen aufstellen, die ans persönliche gehen: das sind in der Tat schlechte Umgangsformen.

Sich zum großen Meinungsführer (dem aber irgendwie keiner folgt) aufzuschwingen: das ist in der Tat übersteigertes Ego.

Du musst also nicht Deine Eigenschaften auf andere Leute projizieren.

Man muss sich über angemessene Reaktionen nicht wundern, wenn man gleich in der ersten Aussage ohne irgendeine Begründung schreibt, der Tester wäre zynisch und jemand ließe seinen Lebensfrust an einem Spiel aus.

Mick hat völlig Recht, trotz der geringfügigen Adventure-Renaissance in den letzten paar Jahren kann auch nicht eins von denen nur annährend den Klassikern wie Indy 4 das Wasser reichen.

Das hat er begründet. Ganz im Gegensatz zu Dir. Ich sag's nochmal, von Dir kommen Unterstellungen und Behauptungen, während Mick /und auch ich) Aussagen immer an nachvollziehbaren Fakten festmachen.

"Moderner Klassiker", wenn ich so einen Unfug höre. Mich würde mal interessieren, wer sowas behauptet.

Ich würde nochmal gerne wissen, wer wohl so ziemlich alle anderen Magazine sind. Ich seh' bei "Still Life" nur einen mittelmäßige Wertekanon. Und ich rede nicht von www.ich-habe-keine-ahnung.de.

Das Selbstverständnis stellt dar, dass jemand BEGRÜNDET mit ARGUMENTEN eine Meinung bzw. Wertung abgibt. Das hast Du bisher nicht getan. Auch hier kommt jetzt wieder nur einfach heiße Luft.

Ich weiß ja nicht, was Du beruflich machst, aber reicht da heiße Luft? Da, wo ich war und jetzt bin, reicht das in keinster Weise. Allein daher begründe ich alles, was ich sage.

Ich habe keine Lust, mit selbsternannten Meinungsführern zu reden, wenn die keine Argumente bringen. Behaupten kann jeder Depp. Argumente bringen, das wäre schön.

Passiert bei Dir wohl aber nicht mehr.
'ne Bekannte von mir hat ein schönes T-Shirt, wo drauf steht "Einfach mal die Fresse halten, wenn man keine Ahnung hat". Das scheint hier zuzutreffen.

 
At 17 Juli, 2008 17:21, Anonymous Frogger meint...

Du hast gesagt, die Story ist langweilig, die Laufwege zu lang und die Rätsel 08/15.

Ich habe gesagt, die Story ist spannend, die Laufwege für Adventures noch im grünen Bereich und einige der Rätsel sind klasse, der Rest geht in Ordnung.

Merkst Du was? Wo sind Deine Argumente, Deine Beweise? Wenn man sich critify.de, gamerankings und Konsorten so anschaut und diverse angesehene Websites durchstöbert, dann würde die große Mehrheit wohl eher mir zustimmen.

Klar ist es nicht so gut wie Indy 4, aber Dein Text wird dem Spiel in keinster Weise gerecht.

Wenn ich Zeit und Lust hätte, würde ich Dir auch noch ein Paar andere Beispiele raussuchen, damit wir uns hier nicht auf Still Life versteifen, dass mir mehr zufällig in Erinnerung geblieben war. Habe ich aber nicht... ;-)

@mash
Meine Meinung:
Mick hängt sich aus unerfindlichen Gründen bei manchen bzw. vielen Spielen an Kleinigkeiten auf und bewertet diese Spiele dann nicht objektiv.

Meine Begründung:
Siehe Micks Testberichte, z.B. zu Still Life, der der allgemeinen Meinung (andere Mags, Websites, beides in großen Mengen, sowie eigene Spielerfahrung und die von Bekannten) offensichtlich entgegensteht und in dem unzutreffendes behauptet wird (langweilige Story, schlechte Rätsel). Nur weil Mick sagt, die Story sei langweilig und die Rätsel schlecht, macht es das noch lange nicht zur absoluten Wahrheit, auch wenn anscheinend der ein oder andere Spieleredakteur das gerne so hätte (Ego?).

Habe ich jetzt schon mehrfach dargelegt, vielleicht solltest Du auch mal versuchen zu verstehen, was Dein Gegenüber so schreibt. Von einem ehemaligen leitenden Redakteur sollte man doch wenigstens ein minimales Textverständnis erwarten können. Naja, vielleicht liegt es ja auch daran, dass es die Zeitschrift nicht mehr gibt... ;-)

 
At 17 Juli, 2008 17:37, Blogger Mick meint...

ehrlich gesagt reicht es jetzt. Du stilisierst deine Meinung zum Allgemeingut hoch, wirfst Mash mangelndes Textverständnis vor und unterstellst sogar noch unverschämterweise, dass die PCP daran eingegangen wäre. Ehrlich gesagt, das sind mir ein paar Unflätigkeiten zuviel. Ich habe dir sowieso schon zu viel Raum hier eingeräumt, diese Diskussion ist hiermit beendet. Wenn du ein gutes Spiel nicht von einem schlechten unterscheiden kannst, ist deine Sache, nur belästige uns hier nicht oder mach selber ein Spielemagazin auf, mal sehen, was dabei herauskäme. Und Tschüss!!!

 
At 17 Juli, 2008 17:52, Anonymous Mash meint...

Mick hängt sich nicht an Kleinigkeiten auf, sondern stellt exemplarisch Schwächen dar. Würde er alle Schwächen aufzählen, müssten Hefte jeden Monat in Katalogstärke erscheinen.
Was Story und Rätsel angeht: da gibt es dann ja Beispiele, nicht wahr? Ich sehe nämlich selber gerade in neueren Adventures die klassischen Kardinalsfehler, die man mal Anfang der Neunziger ausgemerzt geglaubt hatte und die alle wiederkommen, weil einige Entwickler wohl nicht ihre Hausaufgaben gemacht haben.

Die PC Player gibt es nicht mehr, weil es den Verlag nicht mehr gibt, nicht, weil ein hervorragendes Team schlechte Arbeit geleistet hätte.
Und sorry, auch wenn's nicht so einfach ist, manchmal zu verstehen, was Du da meinst - dafür reicht mein Textverständnis dann noch so eben. Ich glaube, über meine sprachlichen Fähigkeiten hat sich noch kein Arbeitgeber beschwert. Sogar ganz im Gegenteil.

Ich wiederhole es nochmal: von dir kam in dieser Diskussion nur heiße Luft. In diese löst sich dann auch das auf, was Du so schreibst. Daher ist das Thema auch für mich nun erledigt.

 
At 17 Juli, 2008 19:42, Blogger Phillip Möhler meint...

@frogger: weißt du was? wie wäre es wenn du einfach mal die ganzen tollen Magazine und Webseiten, die du aufgezählt hast anschreibst und sie nach diesem verf****en Spiel fragst, dann haben wir Gewissheit, ok???

Dann könntest du zumindest ein paar Quellen aufzählen, die deiner Meinung wären, evtl.......

 
At 18 Juli, 2008 09:23, Blogger Jaymz meint...

Echt unterhaltsame, wenn auch redundante Dikussion hier, die aber seitens Frogger, offensichtlich ein notorischer Besserwisser, wirklich jeder Grundlage entbehrt.

Ich lese seit 1994 PC-Spielemagazine (zunächst nur PC-Player bis zu deren Ende (*trauer*), dann ab deren Erscheinen parallel dazu die Gamestar bis heute).

Zunächst mal zu Still Life - dieses ach so geniale Spiel muss wirklich an mir vorbei gegangen sein, der von Frogger herbeizitierte, wenn auch unbewiesene positive Tenor anderer Spielmedien ebenso. Wenn man sich bei amazon mal die Seiten zu dem Spiel ansieht kann man sich ganz gut einen Überblick über den angeblichen "Klassikerstatus" des Spiels verschaffen. Lediglich 22 Kundenrezensionen mit einem Schnitt von 3,5 Punkten: sieht so die Resonanz auf einen "Klassiker" aus, ich glaube nicht.

Um mal wieder zum eigentlichen Thema zurückzukommen bzgl. Gamestar: über die Website kann man sicherlich unterschiedlicher Meinung sein, allzu sehr interessiert hat mich diese aber eh noch nie. Bin eigentlich trotz einiger Surfstunden pro Woche immer noch ein Freund des gedruckten Wortes. Meiner Meinung nach ist die redaktionelle Qualität über die Jahre nicht wirklich schlechter geworden, es ist schade, dass man einige verdiente Recken wie Mick, Heinrich, Jörg, den Stanglnator und natürlich DocBobo nicht mehr regelmäßig zu lesen bekommt, die neuen bzw. teilweise ja auch schon alten Hasen (Heiko Klinge) machen ihre Sache aber auch gut, wie ich finde.

 
At 18 Juli, 2008 16:21, Anonymous mk666 meint...

Sehr lustig, diese Diskussion, vorallem bei mash kann man sich gut vorstellen, wie er mit hochrotem Kopf seine Texte in die Tastatur hämmert! :-)

Ihr scheint Frogger jedenfalls erfolgreich mundtot gemacht zu haben, Glückwunsch!

Muss allerdings sagen, dass ich mich bei Still Life damals auch gewundert habe, dass es in der GS deutlich schlechter bewertet wurde als anderswo (hatte gar nicht in Erinnerung, dass Mick das getestet hat), schließlich ist es IMHO wirklich eins der besten Adventures der "neuen Generation" von Adventures, und bei uns im Forum ist das Spiel sehr beliebt, aber die Geschmäcker sind nun mal verschieden.

Als Adventure-Fan ist man es eh gewohnt, dass die Spiele unseres Lieblingsgenre in der Spiele-Presse immer relativ schlecht abschneiden - egal wie gut sie sind. Viele bei uns im Forum lesen deswegen inzwischen keine Spielemagazine mehr, speziell die GS hat diesbzgl. einen sehr schlechten Ruf (lustigerweise u.a. wegen Still Life).

Nur mal so als neutrale Schilderung zwischen all den Mick-Hassern und -Fanboys! ;-)

 
At 18 Juli, 2008 17:40, Blogger Mick meint...

sehr neutral ist dein Kommentar aber nicht. Und wenn du mit "Adventures neuerer Generation" diese Dinger meinst, die heute nur deshalb am Markt bestehen, weil es sonst nix gibts, dann ist das ja auch keine Auszeichnung. Die Dinger machen echte Kardinalfehler, wie z. B. dass man Gegenstände erst aufnehmen kann, wenn man sie braucht obwohl man xmal daran vorbeigegangen ist (so in Runanway 2 und dem grausigen Eulembergexperiment) Oder der Iconoverkill wie in So Blonde. Fummeliges Item-Miteinanderkombinieren wie in Operation Wintersonne, diese Beispiele ließen sich ewig lang forführen Ich habe immer den Eindruck, die Entwickler haben nicht ein einziges der Klassikeradventures gespielt. Sonst macht man solchen Mist doch nicht. Außerdem würde den meisten Mal ein Crashkurs in Storytelling ganz gut tun. Die klassische Dreiakt-Regel, die in jedem Hollywodfilm zu sehen ist, beherrschen die nämlich nicht. Und wie man Spannung erzeugt, weiß offensichtlich auch niemand. Wenn ich nur an das blöde Kuchenbackrätsel in Still Life denke wird mir jetzt noch schlecht oder diesen milchbärtigen Helden, der der Opa sein sollte und durch dieses hässliche Prag zuckelt, das in den typischen Ostgotenfarben braun.geld-schwarz gehalten ist. Bei euch scheint wirklich zu gelten "Unter den Blinden ist der einäugige König" Ich bin übrigens ein Adventurefan, wie ich auch ein Flugsimulationsfan bin. Nur gibt es in beiden Genres heute entweder nix oder nur sehr biederes Zeug. Selbst das ach so hochgelobte Edna bricht aus ist gegen die alte Garde schwach und genau damit muss man sie ja vergleichen. Nehmen wir mal an, Indy 4 für eine 85 kriegen (nach damaligen Maßstäben), dann liegt Sill Life mit 59 doch sehr gut, oder? Denn so groß ist der Abstand zwischen den beiden mindestens. So und nun ist wirklich Schluss mit der Diskussion. Spielt den Müll, wenn ihr wollt, nur beschwert euch nicht bei mir darüber!!!

 
At 19 Juli, 2008 14:50, Blogger Knurrunkulus meint...

Um mal meinen Senf dazu abzugeben: Ich lese die GS seit Ausgabe 6/99 und seitdem habe ich nicht eine Sekunde mit dem Gedanken gespielt, die Seiten zu wechseln. Man mag von Videoportal und missglücktem Relaunch des Web-Portals halten was man will, aber das Heft an sich lese ich dennoch immer noch gerne, und aufgrund der in letzter Zeit wieder steigenden Qualität von GameStar TV bin ich auch weiterhin Premium-Kunde, ohne groß zu murren.

Zudem möchte ich hier noch etwas zur Diskussion "Fabian Siegismund - Profi oder nicht?" sagen. Natürlich ist er Profi. Das verraten nicht nur seine Tests umd viele seiner Kommentare zu Topics im Forum sowie bei GameStar TV beispielsweise, sondern das zeigen vor allem auch seine Beiträge auf der DVD. Was Fabian da gerade innerhalb des letzten Jahres an Glanzstücken abgeliefert hat, das hat mit "Ein blindes Huhn findet auch mal ein Korn" schon lange nichts mehr zu tun. Es steckt eine Menge Arbeit darin, die Wortgewandtheit und der Entertainmentgehalt bei gleichzeitig vorhandener guter Information sind unübersehbar. Also ja: natürlich Profi. Und neben Christian Schmidt wahrscheinlich momentan mein Lieblingsredakteur.

Und dass in letzter Zeit immer öfter Nörgler ihre Meinung über ein Spiel als absolute Maxime darstellen, das nervt mich ungemein. Es ist die Aufgabe von Redakteuren, ein Spiel zu testen und möglichst objektibv (weil es völlige Objektivität halt nicht gibt) zu bewerten. Es ist nicht ihre Aufgabe, Fanboys nach dem Mund zu reden.

Und "Still Life" war mal wirklich mies.

 
At 20 Juli, 2008 01:53, Anonymous Furunkulus meint...

Dass in letzter Zeit immer öfter Schleimer die Meinung von Redakteuren als absolute Maxime darstellen, das nervt mich ungemein. Es ist die Aufgabe von mündigen Lesern, ein Spiel selbst zu spielen und sich möglichst unvoreingenommen eine eigene Meinung zu bilden. Es ist nicht ihre Aufgabe, selbsternannten Spielegurus nach dem Mund zu reden.

Denn "Still Life" war mal wirklich cool.

(Wenn auch zugegeben kein "moderner Klassiker". Das weiß ich, weil ich im Gegensatz zum manch anderem hier, das Spiel selbst durchgezockt habe ;-)

 
At 20 Juli, 2008 14:23, Blogger Mick meint...

Wenn es die "Aufgabe von mündigen Lesern" ist, "ein Spiel selbst zu spielen und sich möglichst unvoreingenommen eine eigene Meinung zu bilden.", dann brauchst du ja auch keine Zeitschrift von uns "selbsternannten Spielegurus" lesen. Aber dann beschwere dich nicht über Fehlkäufe.

 
At 21 Juli, 2008 01:08, Anonymous Furunkulus meint...

Hast schon recht, war ja auch nur Spaß. Ich finde nur diese Art von Anbiederei noch viel ärmlicher als die Nörgler!

 
At 21 Juli, 2008 15:35, Blogger Knurrunkulus meint...

Furunkulus, mein Lieber: Ich rede hier beileibe nicht Redakteuren nach dem Mund. Aber das Magazin mit der besten Schnittmenge zwischen meiner eigenen Meinung zu Spielen und eben der redaktionellen Meinung ist für mich immer noch die GameStar. Und wenn man nun noch nicht mal mehr die wirklich sehr gute Leistung diverser Redakteure beim Namen nennen darf, ohne dabei als Schleimer zu gelten, dann ist diese Welt inzwischen echt nicht mehr so wie ich sie mal kennengelernt habe.

Bei meiner Meinung, dass Still Life nichts taugte, bleibe ich jedenfalls. Da kannst du noch so oft meinen Namen imitieren und mich als Schleimer betiteln.

Fahrenheit hingegen ist ungeahnt großartig. Und damit rede ich Mick jetzt bestimmt nicht nach dem Mund.

 
At 21 Juli, 2008 22:43, Blogger Phillip Möhler meint...

hey mick, guck mal auf gamestar.de,
was die heute gestartet haben, ich finds witzig^^

 
At 23 Juli, 2008 20:22, Anonymous mk666 meint...

@Mick bzgl. Neutralität
Sorry, wollte nur Schildern, wie es beim Pöbel unterhalb des Redakteurs-Elfenbeinturms zugeht... ;-)

Ich finde auch, dass die schlechten Wertungen im Adventurebereich häufig auf mangelnde Qualität zurückzuführen ist (außer Still Life natürlich, aber das wurde außer bei der GS ja auch recht gut bewertet ;-)).

Zwei Vorurteile gegen die Spielepresse, die man immer wieder hört, lauten übrigens:
- Selbst die allerbesten Adventures aller Zeiten würden keine hohen Wertungen vom 90er-Kaliber erhalten, während es soclhe Wertungen in anderen Genres regelmäßig gibt, zum Teil für Spiele, an die sich schon nach wenigen Wochen niemand mehr erinnert.
- Alle aktuellen Adventures werden an nostalgisch verklärten Klassikern gemessen, gegen die sie naturgemäß keine Chance haben.

Beide Vorurteile hast Du irgendwie mit Deinem "Indy 4"-85-Punkte-Vergleich bestätigt... ;-)

 
At 23 Juli, 2008 22:01, Blogger Mick meint...

Nee, die Klassiker werden nicht nostalgisch verklärt. Ich spiele die ganzen großen Adventures so alle zwei bis drei Jahre immer wieder. Vor allem Imdy 4, von dem ich die tolle Talkie-Version besitze. Es liegt vielmehr daran, daß nur im Adventurebereich die aktuellen Spiele bei weitem nicht an die Klassiker heranreichen. In anderen Genres werden die Grenzen ständig nach oben erweitert. Bei Adventures gibts nur Rückschritt. Die "modernen" Adventures sind nämlich alles andere als modern und voller Designmängel! 85 Prozent hätte Indy DAMALS gekriegt, soviel zur "nostalgischen Verklärung" 90iger Wertungen sollte es im Leben eines Redakteurs eh nur sehr selten geben. Meine 90iger kann ich nach 15 Jahren alle an einer Hand abzählen.

 
At 25 Juli, 2008 13:58, Anonymous Mash meint...

@mk666:
Ich glaube schon, dass ein entsprechendes Adventure auch die dazu passende Note bekäme.
Und natürlich vergleicht man sie mit Klassikern. Das ist in jedem Genre so - nur, und da hat Mick recht, dort die Spiele deutlich besser geworden sind (das Original-Doom anyone?) und dementsprechende Noten verdienen.
Und was die Neunziger angeht, stimme ich Mick ebenfalls zu: das sind Noten, die es alle Jubeljahre mal geben darf.

 
At 11 August, 2008 10:06, Anonymous Alex meint...

Der Beitrag schläft zwar auch schon wieder eine Weile, aber ich hoffe, ich darf trotzdem noch was dazu sagen.

Gar nicht so sehr will ich gegen die vorgebrachten Punkte argumentieren, ich hab viel mehr das Gefühl, dass meine Wahrnehmung im Gegensatz zu der anderer Leute hier etwas unscharf ist. Ich will ein paar Punkte exemplarisch herausgreifen, vielleicht kann mir ja jemand Verständnis einhauchen.

Ich lese zum Beispiel sehr oft, dass sie GameStar so stark an WoW herangekuschelt hat und dass die WoW-Informationsflut allen auf den Senkel geht. Das müsste mir bitte einmal jemand erklären - Ich hatte immer den Eindruck, dass WoW zwar einmal für sein Genre fair bewertet wurde, seitdem aber eigentlich bei den Redakteuren sehr unbeliebt ist, und in jeder neuen Meldung zum Thema WoW lese ich "Mehr vom Gleichen, wems gefällt...". Dass Möglicherweise die News oftmals von Ankündigungen zum Thema WoW dominiert werden, kann sein, wäre mir aber auch nicht aufgefallen. Ist aber wiederum nur verständlich. Welches andere Spiel wird schon so häufig mit neuen Inhalten versorgt? Bisher wurde auch jedes größere LOTRO-Update angekündigt und im Bedarfsfall getestet.

Publishergekuschel und Wertungen:
Also ich persönlich messe die Qualität eines Magazins nicht so sehr an den Wertungen, als an dem, was im Text steht. Ich muss zugeben, hin und wieder ärgere ich mich auch über eine Zahl (Dass es World in Conflict nicht auf 90 gebracht hat, lässt mir das Herz bluten). Aber selbst, wenn eine Wertung komisch erscheint, kann man in den Artikel sehen, und feststellen, dass alle relevanten Punkte abgedeckt wurden. Warum die Wertung in die eine oder andere Richtung ausschlägt, mag am Zeitgeist oder am Empfinden des Redakteurs liegen, aber man ist fair auf alles vorbereitet. Es wird niemand von der Kürze einer WiC-Kampagne überrascht, und niemand von den sich wiederholenden Questreihen von WoW. Es wird niemand davon enttäuscht, dass bei Enemy Territory: Quake Wars die Innenräume aussehen wie Tanzsäle und auf der anderen Seite entgeht niemandem ein Kleinod wie Prey, das meiner Meinung nach in der GameStar genau die richtige Portion Aufmerksamkeit erhalten hat, weil es ein ambitioniertes Projekt mit einigen Schwächen war. Ich finde eben, dass obwohl große Spiele nicht mit Lobhudeleien überschüttet werden, auch immer wieder Nischentitel gute Wertungen abbekommen, weil sie etwas richtig machen. Man sehe sich Call of Juarez als gutes Beispiel an. Andere Spiele, die groß angekündigt wurden und dann nicht ganz so prickelnd waren, haben die entsprechenden Wertungen bekommen, aber nicht, weil der Redakteur einen Hass hatte, sondern weil es Mängel gab. Man nehme Doom³ - fabelhafte Technik, mangelhaftes Leveldesign und grottige KI. Hype entlarvt, Spiel mit Respekt behandelt. Bioshock - Solider Shooter, ein wenig enttäuschendes Leveldesign, Moralspielereien kein bestimmendes Gameplay-Element. Auch hier wurde nicht einfach das geschluckt, was vollmundig angekündigt wurde und dann auf der Strecke blieb.
Natürlich waren das nur Beispiele, aber ich finde, sie zeugen von einem gewissen Stil, den hier scheinbar sehr viele Leute vermissen und die Diskussion ständig an einzelnen Spielen festmachen. Ich finde Quake Wars und WiC auch besser, als es ein klassischer Wertungskasten zutage fördert, weil die letztlich auch nur Checklisten sind, und unterm Strich fehlen einfach ein paar Häkchen in den richtigen Kategorien, als dass die Spiele auch so gut bewertet wurden, wie ich sie finde, so ist das eben oftmals.

Es wird auch oftmals kritisiert, dass sich das Heft nur an junge Leser richtet. Ich selbst bin zwar auch noch nicht direkt alt, interessiere mich aber für vieles und habe auch viele alte Spiele lange nach ihrer Zeit lieben gelernt und freue mich, dass beispielsweise Adventures auch heute noch an Uraltspielen gemessen werden, weil die einfach die besseren Adventures waren. Das ist doch auch eine Verneigung vor der älteren Klientel. Wie viel einfacher wäre es, zu denken, dass sich die Leute sowieso nicht mehr an Indy 4 und Monkey's Island erinnern können und neue Spiele in den Wertungen durchschnittlich 10 Punkte höher anzusiedeln?
Ich denke auch, dass sich der Magazinteil recht klar an ältere Leser richtet, weil die jungen Leute oft gar nicht die Geduld haben, die ganzen Reportagen komplett zu lesen. Aber gerade die sind es, die mich dann freuen, weil sie zu Dingen Stellung nehmen, die ich im Internet suchen müsste, anstatt sie gleich bequem serviert zu bekommen, und das obwohl sie sich nur bei einzelnen Lesern eine besonderen Beliebtheit zu erfreuen scheinen.

Was nun das Kernthema mit der Webseite angeht, bin ich aber ganz bei Mick. Die Webseite versucht eben sehr viel zu sein, und davon einmal komplett abgesehen, dass sie das technisch und handwerklich gar nicht schafft (das auszuführen, spare ich mir- weiß eh jeder selbst, was die für ein Krampf geworden ist...) ist auch offenkundig, dass die Seite sehr viel sein möchte und nirgends wirklich herausragt. In aller Fairness muss ich aber zugeben, dass ich es praktisch finde, dass man sich bei News-Meldungen die Videos gleich streaming von der GS-Seite aus ansehen kann und nicht zu irgendeinem Videoportal weitergeleitet wird. Die Kannibalisierung des Magazins durch die Seite ist aber offenkundig und zwingt mich oftmals zum Wegsehen. Wenn ich eine Überschrift sehe, von der ich annehme, dass sie aus dem Heft sein könnte (meistens ist der Name des Redakteurs ein todsicherer Tip), dann lese ich den Beitrag online gleich vorsätzlich nicht, um mir nicht die Freude am Heft zu verderben. Das sollte meiner Meinung nach nicht sein müssen. Da wäre es besser, die Seite wäre nur ein Wertungsarchiv mit Newsticker und Redaktionsblog.

 

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