Montag, 14. Juli 2008

Was liest Du?

Nein, keine Angst, mir sind nicht die Themen ausgegangen. Aber ich finde, dass Bücher auch viel über ihre Leser verraten. Deshalb würde mich interessieren, welches euer Lieblingsbuch ist und vor allem (ganz wichtig!!!) warum. Ich mache auch gerne den Anfang, obwohl ich das "eine Lieblingsbuch" gar nicht habe. Aber zu meinen absoluten Highlights gehört »Bis ich dich finde« von John Irving. Der Grund: Ich könnte mich jetzt seitenlang über Irvings Fabulierkunst, sein Vermögen Skurriles, Banales und hochgradig Dramatisches gekonnt zu verbinden, und nicht zuletzt über die exzellente Übersetzung auslassen. Das sind zwar alles Qualitäten des 1140 Seiten starken Wälzers, sind für mich aber nicht der Grund, warum ich ausgerechnet dieses Buch so sehr mag. Ich glaube es liegt eher daran, dass ich selten in einem einzigen Roman so oft gelacht habe und mir dieses Lachen mindestens ebenso oft beim nächsten Satz im Halse stecken geblieben ist. Und kein anderer Autor schafft es derart elegant Themen wie Tätowieren, Ringen, Orgelmusik, Oscarverleihungen, Huren in Amsterdam und Sanatorien in der Schweiz in einem einzigen Roman zu verbraten. Wer meine zynische Weltsicht teilt und tragisch-komische Gestalten mag, sollte ebenfalls mit Jack Burns auf die hochgradig unterhaltsame Suche nach seinem Vater gehen, die ein halbes Leben lang dauert.Was das Buch über mich verrät? Ich hoffe mal nix Böses :-)

28 Comments:

At 14 Juli, 2008 00:49, Blogger Phillip Möhler meint...

Nix Böses aber wir sollten mal Dr. Freud verständigen!^^ (just a joke^^)


Also meins ist zurzeit "Der Herr der Ringe: Die Gefährten", weil man da die großen Abenteuer aus der Sicht des "unwahrscheinlichsten Geschöpfes" erlebt: einem Hobbit. Und er ist eben weder stark, noch besonders klug, sondern hat Mut. Und das ist letztendlich ja das einzige was zählt: Man muss den Mut haben, zu dem zu stehen, was man ist, sonst hat alles keinen Sinn!

Ich weiß: Ich sollte wohl auch mal auf die Couch!^^

 
At 14 Juli, 2008 01:38, Blogger Phan-Thomas meint...

Mein Lieblingsbuch ist: Stephen King - The Stand

Man mag ja über Herrn King meinen, was man will, aber dieser Schinken ist wirklich und zurecht ein Klassiker der Horrorliteratur (obwohl's nicht so wirklich gruselig ist).

Der Grund für meine Wahl ist einfach: Nie hab ich mich so in einem Roman verloren, der ausführlich die Schicksale der einzelnen Protagonisten verfolgt. Die Handlungsstränge werden geschickt miteinander verwoben und am Ende auch alle wirklich wieder fein säuberlich entflochten.

Ach ja, und die Beschreibung der Ausbreitung einer Supergrippe ist dann doch ziemlich gruselig, weil man sich die Ausbreitung einer solchen Seuche auch in Wirklichkeit zu gut vorstellen kann. Die Beschreibung ist King hier wirklich gut gelungen. Und hey, Randall Flagg ist so ein toller Bösewicht (der leider in einem anderen Buch ein sehr dämliches Ende findet...)!

 
At 14 Juli, 2008 06:24, Anonymous genossemzk meint...

Wird irgendein Mankell sein. "Die Rückkehr des Tanzlehrers" oder "Mittsommermord".

Krimis, die hauptsächlich aus dem Komissar, Regen, und menschlichen Abgründen bestehen, wobei der Täter immer auch nah beleuchtet wird. Der Großteil jedes Buches dreht sich mehr um die persönlichen Probleme der Hauptfigur, die nebenbei noch versucht einen Fall zu lösen, in dem es die meiste Zeit über nicht weitergeht.

Die Verfilmungen sind übrigens meist recht gelungen, was man bei Buchverfilmungen ja nie richtig glauben mag.

 
At 14 Juli, 2008 06:40, Anonymous K. Fromme meint...

Ich mag die Otherland-Bücher von Tad Williams. Warum? Sie vereinen mehrere Genres: Abenteuer, Fantasy, Sci-Fi. Und Cryptonomicon von Neal Stephenson ist ein anderes Lieblingsbuch von mir. Trotz 1180 Seiten niemals langweilig. Vor allem die Charaktere Bobby Shaftoe und Lawrence Waterhouse sind brillant entworfen. Shaftoe ein knallharter Marine und Zyniker, Waterhouse ein begnadeter Mathematiker, dabei aber völlig naiv.

Zuletzt hat mir auch George R.R. Martins Lied von Eis und Feuer Fantasy-Saga gefallen. Hier gibt es keine Zauberer mit spitzen Hüten und noble Elfen ohne Makel, nein, hier wird gesoffen, vergewaltigt, gemetzelt und verreckt. Warte schon auf die Fortsetzung...

 
At 14 Juli, 2008 11:42, Anonymous Anonym meint...

Ich kann mich langweiliger Weise in Sachen "Until I Find You" nur anschließen, Irving ist aber auch mein Lieblingsautor seit ich vor langer, langer Zeit das erste Buch von ihm gelesen habe. Auch die Begründung kann ich fast komplett teilen: Irvings Rezept für Helden aus Echtem Leben, Tragik, Komik und immer einem Hauch von Abseitigem ist meist genial und in 'Until I Find You' mal wieder nahezu perfekt.

Kleiner Unterschied: Ich würde Irving niemals auch nur im Entferntesten mit dem Wort Zynismus in Verbindung bringen. Zum Zyniker gehört (in der gängigen Definition des Begriffes) neben der ironisch/sarkastischen Weltsicht doch wohl immer auch die Bösartigkeit, aus dieser Weltsicht Kapital zu schlagen und meist die Absicht andere zu verletzen. Davon haben weder Irvings Hauptpersonen noch die Essenz seiner Bücher in Wahrheit auch nur das geringste bisschen! Ganz im Gegenteil sogar.

Aber vielleicht war es ja gar nicht ganz so gemeint?

Was in den letzten Jahren noch einen starken Eindruck bei mir hinterlassen hat, ist ein Buch an das ich eher zufällig geaten bin: "The Unconsoled" von Kazuo Ishiguro. Ein Buch über einen erfolgreichen Pianisten, der für ein Konzert in eine kleine Stadt reist und ab seiner Ankunft einen sehr merkwürdigen Strudel von Ereignissen gerät. Soweit ich das beurteilen kann, ist dieses Buch eher Hochliteratur. Manchmal, aber wirklich nur manchmal muss man sich als Normalleser im Gegensatz etwa zu Irving vielleicht sogar ein kleines wenig quälen, um durchzuhalten. Richtig aufhören zu lesen kann man aber auch nicht, und am Ende bleibt auf alle Fälle das Gefühl, dass es sich mehr als gelohnt hat!

Aus berufenerem Munde (Literaturkritik der Times) klingt das Urteil so: "The Unconsoled is a masterpiece... it is above all a book devoted to the human and as such is Ishiguro's greatest gift to us" und: "One of the strangest books in memory."

Lohnt sich.

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At 14 Juli, 2008 11:47, Anonymous Anonym meint...

kleine Korrektur:

"The Unconsoled is a masterpiece... it is above all a book devoted to the human heart and as such is Ishiguro's greatest gift to us."

heißt das Times Zitat ('heart' fehlte)

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At 14 Juli, 2008 12:07, Blogger Mick meint...

@anonym: nein, ein Zyniker kommentiert die Welt, er hat weder böse Absichten, noch will er aus irgendwas Kapital schlagen. Aber wenn du magst, tausche im Geiste Zynismus gegen Sarkasmus aus.

 
At 14 Juli, 2008 12:23, Anonymous Anonym meint...

Weil ich heute gerne recht habe: ;-)

Heute bezeichnet man als Zynismus zum einen eine Haltung, die in (manchmal absichtlich) verletzender Weise die Wertvorstellungen anderer herabsetzt oder missachtet.

-Wikipedia

Zynismus [von Kyniker] der, destruktive Kritik, Missachtung und Verhöhnung von Gefühlen; radikale Infragestellung aller Wahrheiten, ...

-Brockhaus

eine Lebensanschauung, die aus vollendeter Skepsis, Lebens- oder Menschenverachtung alle Werte herabsetzt.

-wisssen.de

Zyniker dagegen wissen ebenso um Missstände, ändern aber nichts daran, sondern versuchen, aus der Situation ihren Nutzen zu ziehen

- Peter Sloterdijk (laut wikipedia-Artikel)

Ich jedenfalls schließe mich dieser Mehrheitsmeinung an. ;-)

Interessant übrigens auch, was der der wikipedia-Artikel (http://de.wikipedia.org/wiki/Zynismus) zum Unterschied zwischen Zynismus und Sarkasmus zu sagen hat. Das wusste ich so auch noch nicht. Aber egal wie alt man wird, man kann immer noch dazulernen...

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At 14 Juli, 2008 12:37, Blogger Ulf meint...

Anthony McCarten - Superhero

Eine geniale Mischung aus Drehbuch, Prosa und erzähltem Comic. Kann man gar nicht richtig glauben, bis man es gelesen hat.
Eine echt tolle Geschichte um einen leukämiekranken Jungen; lustig, traurig, hintergründig und alles tolles, was man über ein Buch schreiben kann.

 
At 14 Juli, 2008 13:46, Anonymous Anonym meint...

Ist ne Menge und auf eines Reduzieren kann ichs nicht. Da wären:

Die Belgariad/ Malloreon Sage von Eddings. Herr der Ringe, so wie es sein sollte ohne langatmige Landschaftsbeschreibung. Tolle Charaktere. Belgarath ist einfach zu toll. Ein verhutzelter, betrunkener Vagabund der nebenbei die Erde aus den Angeln heben könnte.

Pratchett: Egal was dieser Mann schreibt, es hat Hand und Fuss. Es ist lustig, traurig und meistens einfach wahr.

 
At 14 Juli, 2008 14:19, Anonymous Toast meint...

Das "eine Lieblingsbuch" hab ich auch nicht.
"American Gods" wäre aber ein guter Kandidat.

 
At 14 Juli, 2008 14:21, Anonymous Toast meint...

~fantastisch erzählt, gut durchkonstruierte Gaiman-Unterhaltung mit einigen Überraschungen und den üblichen skurrilen Ideen.
Neben Christopher Moore mein Lieblingsautor. :D

 
At 14 Juli, 2008 15:14, Anonymous Mash meint...

Was mich in den letzten Jahren weder durch Stilistik oder großartig tiefschürfende Gedanken, sondern einfach nur durch einen schönen Plot begeistert hat, war der "Armageddon"-Zyklus von Peter Hamilton.

Ein SF-Zyklus, bestehend aus sechs knapp-tausend-Seiten-Schwarten, aber da ist wirklich alles drin: Sex, Gewalt, Horror und - Humor.

So stelle ich mir eine klassische SF-Opera vor.

 
At 14 Juli, 2008 16:09, Blogger Lucius meint...

Hm, ich glaube dass wäre dann "Die Zwerge" (eigentlich die ganzen Reihe der Zwerge) von Markus Heitz.

Warum? Hm keine ahnung, ich kann sowas nicht beschreiben.

Das Buch hat mich gleich von anfang an gefesselt, ich fands sehr gut zu lesen, interesant, packend, spannent durhcaus auch lustig... weis auch nicht, bin leider kein guter (be-)schreiber. :)

 
At 14 Juli, 2008 16:18, Blogger wolf meint...

"Was liest du?"
Meistens zu viele Bücher gleichzeitig und trotzdem insgesamt zu wenig.
"Lieblingsbuch?"
Immer gerade das, das ich im Moment lese und am liebsten gar nicht aus der Hand legen möchte - und plötzlich fehlt einem etwas, weil das Buch fertig ist. Aber die Trauer ist meist kurz, da ich bald wieder so ein "fesselndes" Buch in Händen halte.
Allerdings gibt es ein paar Autoren, die mich schon länger begleiten, deren literarische Wege sich mit meinen immer wieder kreuzen: Siegfried Lenz, Ernest Hemingway, J.R.R. Tolkien, Martha Grimes, Henning Mankell, um wenigstens die treuen Weggefährten zu nennen.

 
At 14 Juli, 2008 16:35, Anonymous genossemzk meint...

Moment, da erwähnte doch jemand Pratchett.


"The colour of magic" ist einfach großartig. Eigentlich alle Bücher mit Rincewind. Die sind sogar ins deutsche übersetzt ohne komplett den Humor zu verlieren!

 
At 14 Juli, 2008 16:59, Anonymous Dietmar meint...

George Orwell "1984"

Wobei ich übrigens den Eindruck habe, dass es Leute gibt, die diesen Roman nicht als negative Utopie betrachten, sondern als Handlungsanleitung.

 
At 14 Juli, 2008 17:02, Anonymous Anonym meint...

In Sachen perfekte Unterhaltung mit viel Witz und Ironie, könnte ich noch T.C. Boyle empfehlen. Nicht direkt mit Irving vergleichbar, aber auch nicht extrem weit entfernt.

Es gibt schon ziemlich vieles von Boyle, mit sehr unterschiedlichen Themen, als Einstieg mit Satiregarantie würde ich vorschlagen:

Willkommen in Wellville

http://www.buch.de/shop/buecher/suchartikel/willkommen_in_wellville/tom_coraghessan_boyl/ISBN3-423-11998-5/ID3028453.html?jumpId=5595875

Beschreibung in einem Satz unmöglich. Satirische um das Jahr 1900 spielende Geschichte über Gesundheitswahn, Geschäftemacher, sonstigen Irrsinn und Cornflakes.

--------------

Drop City

http://www.buch.de/shop/buecher/suchartikel/drop_city/tom_coraghessan_boyl/ISBN3-423-13364-3/ID6097228.html?jumpId=5595459

Eine komplette. waschechte Hippie-Kommune wird von ihrem Grundstück in Kalifornien vertrieben und glaubt in Alaska den perfekten Ersatz zu finden. Womöglich ein Irrtum... Sehr, sehr witzig, aber immer wieder auch mal sehr ernst.

---------------------

Ein Freund der Erde

http://www.buch.de/shop/home/suchartikel/ein_freund_der_erde/tom_coraghessan_boyl/ISBN3-423-13053-9/ID2878295.html?jumpId=5595262

Wie immer hochgradig witzige und satirische Geschichte über einen 70 jährigen Alt-Öko, der in der völlig zerstörten Welt des Jahres 2020 oder so versucht, irgendwie über die Runden zu kommem.

--------------------------

Gibt wie gesagt noch mehr, natürlich mit leicht schwankender Qualität. Wer Irving mag, dem sollten die drei hier auf jeden Fall gefallen. Lachen, das einem im nächsten Satz im Halse stecken bleibt, gibt es jedenfalls mehr als genug!


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At 14 Juli, 2008 17:18, Anonymous Anonym meint...

In Sachen perfekte Unterhaltung mit viel Witz und Ironie, könnte ich noch T.C. Boyle empfehlen. Nicht direkt mit Irving vergleichbar, aber auch nicht extrem weit entfernt.

Es gibt schon ziemlich vieles von Boyle, mit sehr unterschiedlichen Themen, als Einstieg mit Satiregarantie würde ich vorschlagen:

Willkommen in Wellville

http://www.buch.de/shop/buecher/suchartikel/willkommen_in_wellville/tom_coraghessan_boyl/ISBN3-423-11998-5/ID3028453.html?jumpId=5595875

Beschreibung in einem Satz unmöglich. Satirische um das Jahr 1900 spielende Geschichte über Gesundheitswahn, Geschäftemacher, sonstigen Irrsinn und Cornflakes.

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Drop City

http://www.buch.de/shop/buecher/suchartikel/drop_city/tom_coraghessan_boyl/ISBN3-423-13364-3/ID6097228.html?jumpId=5595459

Eine komplette. waschechte Hippie-Kommune wird von ihrem Grundstück in Kalifornien vertrieben und glaubt in Alaska den perfekten Ersatz zu finden. Womöglich ein Irrtum... Sehr, sehr witzig, aber immer wieder auch mal sehr ernst.

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Ein Freund der Erde

http://www.buch.de/shop/home/suchartikel/ein_freund_der_erde/tom_coraghessan_boyl/ISBN3-423-13053-9/ID2878295.html?jumpId=5595262

Wie immer hochgradig witzige und satirische Geschichte über einen 70 jährigen Alt-Öko, der in der völlig zerstörten Welt des Jahres 2020 oder so versucht, irgendwie über die Runden zu kommem.

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Gibt wie gesagt noch mehr, natürlich mit leicht schwankender Qualität. Wer Irving mag, dem sollten die drei hier auf jeden Fall gefallen. Lachen, das einem im nächsten Satz im Halse stecken bleibt, gibt es jedenfalls mehr als genug!


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At 14 Juli, 2008 17:22, Anonymous Anonym meint...

Gerade lese ich noch, das Boyle an der Uni Kurse von Irving besucht hat. Hätte man sich fast denken können...

Ist aber, wie gesagt, nicht direkt vergleichbar. Ich würde mal sagen Boyle ist weniger feinsinnig und dafür sozusagen härter im Witz.

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At 14 Juli, 2008 17:57, Blogger Taluien meint...

Uh... Lieblingsbücher. Ich muss zugeben, ich lese soviel, und dazu noch gerne, das ich da keine Lieblinge herausbilden kann. Aber ich geb gerne mal n paar Anreize.

Derzeit habe ich von Michael Herr "An die Hölle verraten" (engl. Titel: Dispatches) vor mir liegen, ein Buch über den Vietnamkrieg. Aber mehr in der Art von Momentaufnahmen (Michael Herr war Kriegskorrespondent). Sehr interessant und auch verstörend.

Ansonsten, kürzlich gelesen und empfehlenswert gefunden:

Ulla Hahn: Das verborgene Wort
Autobiografie über eine Jugend im Nordrheinwestfälischen der 50er Jahre

Shakespeare: Hamlet, Prince of Denmark
Schwierig, aber interessant, da ich auf Englisch lese. Unsere Bücherei hat netterweise ne Kombiausgabe Englisch links, Deutsch rechts.

Dan Abnett: Die "Gaunt's Geister"-Reihe im Warhammer 40k Universum.
Einfach eine sehr gute Umsetzung meiner Meinung nach dieses Warhammer 40k/Imperiale Garde Stoffs.

Viel Spaß beim Lesen,

Taluien

 
At 14 Juli, 2008 20:11, Anonymous Alien426 meint...

Ich antworte gewohnheitsmäßig mit "irgendwas von Chuck Palahniuk". Er ist der Autor von Fight Club und das ist mal ein Film, der dem Buch ziemlich gerecht wird. Damit ist schätzungsweise auch keine allzu tiefe Begründung nötig. Die Bücher sind abstoßend, gesellschaftskritisch, zynisch, cool...
Ich muss aber zugeben, dass ich sie noch mal lesen müsste, um mich für ein bestimmtes zu entscheiden. Auch komme ich in letzter Zeit sehr selten zum Lesen. Habe ich früher in der Bahn gemacht, aber jetzt höre ich da Podcasts oder lese Magazine.
Zuletzt habe ich "Brave New World" von Aldous Huxley gelesen. Kann ich auch sehr empfehlen. Ist die Art von Büch, über das man später noch ewig nachdenkt. "Was and will make me ill, I take a gramme and only am."

 
At 15 Juli, 2008 01:56, Anonymous Sebastian meint...

Mein Lieblingsbuch: "Faust"
(vor allem Teil 1)

Weil es einfach genial ist, was sich der alte Goethe da ausgedacht hat.

Es erfasst so wunderbar die Seele des Menschen die ständig schwankt und hin und her gerissen ist, zwischen Gut und Böse.
Man kann das Buch immer wieder lesen und entdeckt ständig was Neues :-)

Sehr zu empfehlen!!!

(Ob ich das Buch so mag, weil ich grade nicht in der Schule dazu gezwungen wurde es durchzuackern?! Könnte ein Grund sein ;-)

Viele Grüße,

Sebastian

 
At 15 Juli, 2008 05:56, Anonymous Anonym meint...

... die Geschichten vom Doktor und dem lieben Vieh; einfach nur genial, mitunter sehr, sehr emotional, bringen mich zum Lachen und zum Weinen ...

außerdem gibt es nun endlich die erste und zweite Staffel der BBC-TV-Serie auf DVD ...

 
At 16 Juli, 2008 18:05, Anonymous Pausen meint...

im Moment

"Berge des Wahnsinns"

von H.P. Lovecraft

ganz ehrlich
Steven King ist ein dreck dagegen

 
At 17 Juli, 2008 21:51, Anonymous Anonym meint...

Derzeit grad "Zwei Tage im Juli"...von weiß etz grad net *zufaulzumnachgucken*
Aber es geht um Claus Schenk von Stauffenberg und sein Attentat auf Hitler.
Warum? Ganz einfach! Weil der Geschichtsuntterricht gerade das nur mit einem Satz besprochen hat und stattdessen Hitlers Kindheit vom Säugling bis zu seinem (mehr als verdienten, leider zu späten - meiner meinug nach) Tod!!! *würg*

 
At 19 Juli, 2008 14:21, Blogger Knurrunkulus meint...

Schwer zu sagen, sowas. Aber "Die Rückkehr des Tanzlehrers" (weiter oben ja bereits einmal erwähnt) spielt sicher ganz weit oben mit. Und wahnsinnig gut ist auch "Im Schatten des Palazzo Farnese" von der schlicht großartigen Fred Vargas, die vielleicht nicht die spannendsten, aber in jedem Fall die sympathischsten Krimis schreibt, die mir je über den Weg gelaufen sind. Da stehen permanent Sätze drin, die man sich einrahmen will. Und die Charaktere sind einfach nur wunderbar skurril.

Also: Fred Vargas empfehle ich eindringlichst.

 
At 21 Juli, 2008 23:06, Anonymous Anonym meint...

James Joyce: Ulysses
Dicht gefolgt von M. Proust: Auf der Suche nach der verlorenen Zeit (zähle das mal als ein Buch).

 

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