Mittwoch, 30. Juli 2008

Obazd is

So, heute ist es soweit: Ich gönne mir die erste Biergarten-Maß des Jahres. Dazu eine leckere Portion Obazda, eine der wenigen bayerischen Spezialitäten, die ich mag. Ja, ja, ich weiß, ich bin spät damit dran. Aber bislang hatte ich einfach keine Zeit. Hoffentlich hält sich das Wetter...

Dienstag, 29. Juli 2008

Spruch des Tages

»Hier ist es ja voll leer«.
Autsch!

Sonntag, 27. Juli 2008

McInhaltslos

Herrlich, was das Marketinggebläh so alles hervorbringt. Zum Beispiel diesen bemerkenswerten Satz von Markus Pichler, der ist Vorstand für Marketing und Öffentlichkeitsarbeit bei McDonalds: »Mit den Chicken Wraps besetzen wir den Trend zum Snacking im modernen Lifestyle.«
Spitze, fünf Anglizismen (teilweise nicht mal das) in einem einzigen Satz. Und dabei nicht ein einziges Quäntchen Inhalt. Das ist Reklame, wie sie sein muss. Ich liebe es...
P.S.: Auch Premiere kann inhaltsloses Zeug verbreiten, wie folgender Satz von deren Marketing-Chef Hermann Dahm beweist: »Wir gehen weg von der Nische des Ersteklassefernsehens und wollen uns mehr den Menschen öffnen.«

Samstag, 26. Juli 2008

Das Ami-Serienloch

Eigentlich mag ich ja Fernsehserien. Nur mit diesem ganzen Zeug, was in den letzten Jahren so aus Amiland eingetrudelt ist, kann ich so gar nichts anfangen. Mir gehen Serien wie 24, My Name is Earl, Six Feet Under, Veronica Mars, Dead like Me, Sleeper Cell, Lost und der ganze von der Kritik immer so hochgelobte Kram quer am Ar... äh, also interessieren mich nicht. Das Zeug ist meist saft und kraftlos und hat nicht mal nen deutschen Titel. Humor ist selten, und wenn, dann nicht meiner. Die dadurch gewonnene Zeit verbringe ich lieber mit den alten ZDF-Vierteilern, die früher immer in der Adventszeit gezeigt wurden. Klassiker mit Herz, Spannung und jeder Menge Flair, wie Robinson Crusoe, Lederstrumpf, Die Schatzinsel, Mathias Sandorf, Der Seewolf, Zwei Jahre Ferien, Mond, Mond, Mond, Lockruf des Goldes, Der Kurier des Zaren, David Balfour und und und befinden sich derzeit in DVD-Boxen auf dem Weg zu mir. Und ich warte sicherlich nicht bis zum Advent, bis ich mir die alle angucke.

Freitag, 25. Juli 2008

Spannung - morgens, halb zehn in Deutschland

Heute morgen um halb zehn. Das Telefon klingelt. Ich: »Ja!«
Mensch am anderen Ende: »Hallo Herr Schnelle, hier ist XXXXX von der Firma YYYYYY.«
Ich: »Aha«
Mensch am anderen Ende: »Wir hätten da eine spannende Tätigkeit, an der Sie Interesse haben könnten. Auch die Vergütung würde ...«
Ich: »Wie? Spannend? Also jage ich da Gangster oder grabe Schätze aus?«
Mensch am anderen Ende: »Ha, ha, nein, ich meinte eher spannend im wirtschaftlichen Sinn.«
Ich: »Wirtschaft ist nicht spannend. Sie meinen wahrscheinlich interessant. Diese beiden Begriffe darf man nicht synonym verwenden. Das ist eher so eine Unart in der Medienbranche, etwas als spannend zu bezeichnen, wenn man doch interessant meint«
Mensch am anderen Ende: »Äh«
Dann hat er aufgelegt. Aber »spannend« ist nun mal was anderes als »interessant«, das könnten sich auch Medienfuzzis mit beschränktem Sprachgefühl mal merken.

Mittwoch, 23. Juli 2008

Die Richtige dank Lotto

Hurra, ich habe drei Richtige im Lotto. Jetzt kann ich endlich heiraten. Habe bei der betreffenden Dame schon mal angefragt. Wenn die Quote bei einer Million Euro liegt, nimmt sie mich, hat sie versprochen. Na dann...

Dienstag, 22. Juli 2008

Drei Spiele für die Tonne

Weil das mit den Lieblingsbüchern so schön geklappt hat, mal eine ähnliche Frage: Welches Spiel hat euch am meisten enttäuscht? Wovon hattet ihr euch am meisten erhofft und was wurde am wenigsten erfüllt? Und bitte wieder mit Begründung, die lese ich nämlich immer am liebsten. Ich fange auch gern wieder an: Auf Platz 1 meines Enttäuschungscharts steht ganz eindeutig Black & White. Ich hatte tatsächlich auf eine Mischung aus Populous, Sims, Siedler und Monsterbaukasten gehofft. Tatsächlich gabs viel Steuerungsfummelei, lahme Rätselheftknobeleien und eine Kreatur, die selten tat, was sie sollte. Platz 2 belegt The 7th Guest. Was seinerzeit als spannendes Multimedia Adventure angepriesen wurde, war eine (zugegebenermaßen) schicke Verpackung für lahme Kombinationsrätsel, die nicht für zehn Minuten Spaß taugten. Das Ding ist mitlerweile zurecht völlig in die kollektive Mülltonne des Vergessens geraten. Platz 3 gebührt Aquanox: Der Vorgänger Schleichfahrt war ein spannender Wing-Commander-Klon für Unterwasser gewesen. Der Nachfolger Aquanox sah zwar deutlich besser aus, aber die Story war genauso verworren, wie die Zwischengrafiken grauselig verkünzelt. Der Schwierigkeitsgrad der Missionen schwankte stark und wurde zum Schluß hin fast unspielbar schwer. Ach ja, die Maussteuerung statt Joystick war einfach bäh.

Samstag, 19. Juli 2008

Stoppt den Kevinismus

Ich wusste doch schon immer, daß Leute, die ihren Kindern doofe Namen geben, allesamt krank sind. Bislang wusste ich nur noch nicht, daß sie unter Kevinismus leiden.

Freitag, 18. Juli 2008

Kim Impossible


Das letzte Mal, daß ich in einem Konzert von Kim Wilde war ist schon über 20 Jahre her. Aber daß die so schlecht war, ist mir damals gar nicht aufgefallen.

4800 Seiten bis zur Ewigkeit

Irgendwann im Leben eines Mannes kommt der Tag, an dem er eine Herkulesaufgabe vollbringen will und muss. Etwas derart Monumentales und Gigantisches, dass es eines griechischen Helden würdig ist. Etwas, das man nicht mal so eben zwischen Spiegel-Filmkritik und Sandmännchen erledigen kann. Der eine pflanzt einen Baum, der andere räumt endlich den Dachboden auf oder läuft auf Socken durch Indien. Meine Mammutaufgabe liegt seit drei Jahren bei mir auf dem Tisch. Da räume ich sie auch nicht eher weg, bis ich sie erledigt habe. Es handelt sich um »Auf der Suche nach der verlorenen Zeit«. Drei dicke Bände! Das Lebenswerk von Marcel Proust umfasst stolze 4800 Seiten und ist extrem schwere Kost. Zweimal habe ich schon angefangen, zweimal habe ich es auch wieder abgebrochen. Aber ich gebe nicht auf. Denn dieses Mal habe ich einen Sparringspartner. Victor Hugos 1700-Seiten-Epos Les Miserables benutze ich zum warm werden. Dann bin ich hoffentlich ausreichend frankiert... äh frankonalisiert (oder wie man das nennt) und ackere das Proust-Ding endlich durch. Ich hoffe bloß, die Quintessenz ist nicht, dass man dabei nur jede Menge Zeit verloren hat.

Mittwoch, 16. Juli 2008

Mafiosi auf dem Hermesteller

Gibt es eigentlich so eine Griechenmafia, die alle Restaurants zwingt »Poseidon« zu heißen und nur diese blauen Speisekarten zu verwenden? Sogar die Menünummern sind überall identisch.Der Pate heißt auf griechisch auch sicher »Patros«!

Montag, 14. Juli 2008

Echt Knox

Es gibt ja Leute, die nennen ihr Kind allen ernstes Knox. Mir fällt dazu immer nur dieser Kollege ein, der mich seit ich Lesen kann begleitet. Aber wahrscheinlich ist es dem armen Brad Pitt so wie vielen Vätern ergangen, die nach durchzechten Vaterfreuden auf dem Standesamt erschienen sind und im Nachrausch nicht mehr wussten, welchen Namen die Gattin ausgesucht hatte. Und da ist ihm wahrscheinlich in seiner Not eben Professor Knox eingefallen, den er aus den Fix und Foxi-Heftchen seiner Jugend noch kannte. Beweise habe ich dafür natürlich nicht. Könnte aber doch gut sein...

Was liest Du?

Nein, keine Angst, mir sind nicht die Themen ausgegangen. Aber ich finde, dass Bücher auch viel über ihre Leser verraten. Deshalb würde mich interessieren, welches euer Lieblingsbuch ist und vor allem (ganz wichtig!!!) warum. Ich mache auch gerne den Anfang, obwohl ich das "eine Lieblingsbuch" gar nicht habe. Aber zu meinen absoluten Highlights gehört »Bis ich dich finde« von John Irving. Der Grund: Ich könnte mich jetzt seitenlang über Irvings Fabulierkunst, sein Vermögen Skurriles, Banales und hochgradig Dramatisches gekonnt zu verbinden, und nicht zuletzt über die exzellente Übersetzung auslassen. Das sind zwar alles Qualitäten des 1140 Seiten starken Wälzers, sind für mich aber nicht der Grund, warum ich ausgerechnet dieses Buch so sehr mag. Ich glaube es liegt eher daran, dass ich selten in einem einzigen Roman so oft gelacht habe und mir dieses Lachen mindestens ebenso oft beim nächsten Satz im Halse stecken geblieben ist. Und kein anderer Autor schafft es derart elegant Themen wie Tätowieren, Ringen, Orgelmusik, Oscarverleihungen, Huren in Amsterdam und Sanatorien in der Schweiz in einem einzigen Roman zu verbraten. Wer meine zynische Weltsicht teilt und tragisch-komische Gestalten mag, sollte ebenfalls mit Jack Burns auf die hochgradig unterhaltsame Suche nach seinem Vater gehen, die ein halbes Leben lang dauert.Was das Buch über mich verrät? Ich hoffe mal nix Böses :-)

Samstag, 12. Juli 2008

Einfach weg...

Du Lufthansa hat mich beklaut! Die Strecke zwischen München und Dortmund haben die Säcke einfach so eingestellt. Jetzt muss ich auf Germanwings umsteigen... Bäh, ein Billigflieger...

Freitag, 11. Juli 2008

Liebe GameStars...

... nein, es müsste eher heißen: Liebe Verantwortliche bei GameStar, da Ihr ja gerade im Aktivitätsmodus seid und nach dem Browserspiel sogar ein eigenes Videoportal samt Aufzeichnungsfunktion gestartet habt. Für Euch hätte ich auch noch ein paar kreative Vorschläge, die Einnahmeausfälle durch die sinkende Auflage zu kompensieren. Wie wäre es mit einem GS-Pizzaservice, einer GS-Online-Tanzschule, einem GS-Canasta-Server, GS-Klebebildchen, dem GS-Musical und natürlich den guten, alten Klingeltonportalen? Und wo wir schon so schön dabei sind, könnte sich auch ein GS-Inkassounternehmen und ein GS-Gasförderkonsortium als lukrativ herausstellen. Was das alles mit einem Computerspiel-Magazin zu tun hat? Nix!!!

Donnerstag, 10. Juli 2008

Klinsi auf Erfolgskurs

Mein Vorschlag für das Wort des Jahres »Wohlfühlgefühl«. Eingereicht vom Herrn Klinsmann, der gerade beim Rekordmeister einen eigenen ersten Rekord aufgestellt hat. Begründung: »Auf noch engerem Raum lässt sich kaum eine Wortwiederholung unterbringen.«

Mittwoch, 9. Juli 2008

My Simple Life

Liebe Collien, bitte heirate mich, dann hole ich dich auch von diesem verlausten Bauernhof runter, befreie dich aus den Händen der beiden Wasserstoff-Terroristinnen und du musst nie wieder Vogelscheuchen (zweite von links) bauen. P.S. Bin zwar nicht reich, besitze aber den kompletten Jahrgang PC Player von 1996, ein Autogramm von Richard Garriott und ein fast volles Rabattmarkenheft von REWE.

Montag, 7. Juli 2008

Ei Phone bitte

















Drei Wochen behauptet T-Mobile dauert die Lieferung... Mal sehen, ob das wirklich stimmt...

Fäuste statt Füße

Nachricht an mich selbst: Es heißt "Rend Schwarzfaust" nicht "Rend Schwarzfuß", merk dir das endlich!!!

Freitag, 4. Juli 2008

McKinsey, und wie sie die Welt retten...






Oh ja, McKinsey. Ich BIN gut. Ich BIN sehr gut. Ich BIN genial. Bitte, bitte, bitte, nehmt mein Gewissen und macht aus mir einen GLOBAL LEADER. Einen Führer, wie ihn die Welt noch nicht gesehen hat. Bitte, McKinsey... ich verspreche euch auch mein erstgeborenes Kind!!!

Donnerstag, 3. Juli 2008

Wildes Obst

Es war mal ein Apfel namens Albert. Der hatte sich unsterblich in Berta, die Birne verliebt. Sie war süß und rund, das mochte Albert. Berta gefiel der kernige Albert schon und wäre gern zu ihm ins Gehäus gezogen. Doch sie war schon mit der Zitrone Zacharias verlobt. Der war zwar oft sauer, aber dafür immer frisch. Doch Albert wusste Rat. Er erpresste Zacharias bis der ganze Saft aus ihm raus war und er auf dem Trocknen lag. Jetzt war der Weg für Albert und Berta frei. Doch, oh weh, Berta war mittlerweile den Avancen von Willi Weintraube erlegen, der zwar kernlos war, dafür zuckersüß. Gemeinsam mit Willis alter Flamme Paula, der Pflaume lebten sie fortan in wildem Kompott vereint auf einem Bett aus Quark, mit viel natürlicher Süße. Und die Moral von der Geschichte: Birnen sind treulose Tomaten.
P.S. Was aus Albert wurde? Der lag deprimiert auf der Wiese und wurde ziemlich faul, bis eine Kuh kam, die ihn auffraß und davon gewaltige Bauchschmerzen bekam.

Mittwoch, 2. Juli 2008

Neulich an der Frittenbude...

Ich, an der Heimatfront, steh an der Frittenbude, stochere genüsslich in meiner Currywurst mit Pommes rum, da passiert es. Ein BMW mit Bayern München-Aufkleber (wohlgemerkt mitten im Ruhrgebiet) stoppt an der B54. Es steigen zwei blondgeföhnte Tussen aus, die wie frisch aus der Reklame gerendert aussehen. Die beiden kommen rein, gucken sich kurz angewidert um und verlangen tatsächlich zwei kleine Salate und ne Cola light. Das Gesicht von Inge, der Fritteusenkönigin spricht Bände. »Ham wir nicht«, sagt sie deshalb auch eher knapp, obwohl sie meist die Freundlichkeit in Person ist. Aber diese beiden sind nun mal in einen Bereich eingedrungen, wo sie nicht hingehören. »Müsster nach McDonald's« fügt sie noch freundlich hinzu. »Die Straße 300 Meter weiter runter. Da sind sicher noch mehr von eurer Sorte." Die beiden flitzen wieder los. Als der Wagen abfährt meint Inge noch »Vielleicht sollte ich auch mal son Türsteher einstellen, nur für den Fall...«

Dienstag, 1. Juli 2008

Allein im Netz


Buhuhuhuhuhuhuhuhuhuhuuuuuuuu..... ich habe keinen einzigen Freund... sagt zumindest dieses freundliche Schild.

Micks Fragestunde

Weil ich immer wieder gefragt wurde (und weil ich zu Größenwahn neige) habe ich mir gedacht, mal wieder eine Fragestunde, besser einen Fragetag, zu machen, wie zu alten Gamestar-Zeiten. Wann: Ab sofort bis ca. 20 Uhr. Wo: Natürlich hier, bei: Die Welt ist böse. Postet die Fragen einfach in diesen Thread. Thema: Alles, von großen Eszetts bis kleinen Kommachwächen, von PC - und Konsolenspielen, bis zu den Lottozahlen der nächsten Woche. Mal gucken, ob überhaupt wer mitmacht ;-)

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