Mittwoch, 21. November 2007

Kein Schaulaufen

Ich finde es immer wieder lustig, daß einige Leute meinen sich bei wichtigen Terminen verkleiden zu müssen. Das gilt für Bewerbungsgespräche genauso wie Kundenaquise. Ich habe das noch nie gemacht und bin immer gut damit gefahren. Vorstellungsgespräch als Chefredakteur mit Geschäftsleitung ? Jogginghose, T-Shirt und Schlappen, das reicht. Den Job hätte ich tatsächlich gekriegt, habe dann aber abgelehnt. Neuer Kunde braucht dringend Autor? Ähnliches Outfit, allerdings mit Kapuzenjacke, weil es regnet. Warum sich wie ein Zirkuspferd (oder wie man in Bayern sagt: Pfingstochse) aufpolieren, nur um etwas darzustellen, was man gar nicht ist? Wenn jemand meint, dass meine Klamotten wichtiger als meine Leistung sind, ist er eh nicht der richtige Geschäftspartner für mich. Und außerdem: Leuten in Anzügen traue ich eh nicht. Wer sich verkleidet hat auch was zu verbergen.

52 Comments:

At 21 November, 2007 15:51, Anonymous Mash meint...

Leider ist besagtes Verkleiden häufig genug Pflicht - ich weiß aus eigener Erfahrung, wie unterschiedlich Leute einen im Autohaus oder bei der Bank behandeln. je nachdem welches Outfit man anhat.
Und da man da häufig genug auch gar keine echte Alternative hat ...

 
At 21 November, 2007 16:21, Blogger wolf meint...

Da die Kleidung nicht wirklich was über die Person aussagt, ist es letztlich egal was man trägt - und damit ist alles Verkleidung. Und ob man Leuten in Jogginghosen trauen kann, bezweifele ich. ;-)

 
At 21 November, 2007 16:26, Blogger Mick meint...

@mash: Nee, Du unterwirfst dich irgendwelchen Schergen bei der Bank oder im Autohaus. Wenn die mir querkommen werden sie den Jogginghosen-Mick mal kennenlernen. Clevere Verkäufer sind auch nicht so dumm.
@wolf: es gibt einen unterschied zwischen nützlicher kleidung, um nicht zu erfrieren und affiger Verkleidung. Wozu soll zum Beispiel ein Schlips gut sein?

 
At 21 November, 2007 16:30, Anonymous Sempai meint...

Prinzipiell hat Mick recht,wobei ich schon einen Unterschied zwischen einem Gespräch bei einem Chefredi einer Zeitschrift oder einem Gespräch bim Bürgermeister der örtlichen Verwaltung sehe. Da herrschen bei Bewerbungen unterschiedliche Kleidungsstile vor.

Was hat man außerdem vom Herrn Vogt gelernt: Mit der richtigen Kleidung kann man jeden verarschen ;) .

 
At 21 November, 2007 16:40, Blogger Mick meint...

@sempai: das war ja kein Gespräch beim Chefredakteur, sondern beim Geschäftsführer. Es ging um die Stelle des Chefredakteurs. Dei sind normalerweise auch Schlips und Anzug gewohnt, ich habe mich trotzdem nicht dran gehalten. Und beim Bürgermeister käme ich erst recht nicht auf die Idee. Nicht mal bei der Oscarverleihung oder sonst wo.

 
At 21 November, 2007 17:52, Anonymous danielh meint...

Es gibt aber auch Leute, die wert auf ihre Kleidung legen, ohne sich zu verkleiden.

 
At 21 November, 2007 18:06, Blogger Mick meint...

Warum legen die denn Wert auf Kleidung? Weil sie mehr wirken wollen als sie sind.

 
At 21 November, 2007 18:32, Anonymous Alandur meint...

Kleider machen Leute. Da kenn ich einen lustigen Film mit Heinz Rühman. Unbedingt ansehen. ;)

 
At 21 November, 2007 19:13, Anonymous Anonym meint...

@Mick: Warum legst Du dann keinen Wert auf Kleidung? Weil Du weniger wirken willst, als Du bist? Das müsste so sein, wenn ich Deine letzte Aussage richtig verstehe.

 
At 21 November, 2007 19:14, Blogger Flo_the_G meint...

Volle Zustimmung. Ich kann mich noch erinnern wie lächerlich seinerzeit meine Klassenkameraden aussahen als sie sich für eine Vorstellung des Hotelierberufes (im Hotel) allesamt in Anzüge gezwängt haben.
Zumal zu "besonderen" Anlässen Anzug o.ä. zu tragen doch gewissermaßen ein Eingeständnis ist, dass man an allen anderen Tagen nicht vernünftig gekleidet ist...

 
At 21 November, 2007 19:19, Blogger wolf meint...

@mick: Das Polarisierende an deinen einträgen schätze ich ja. Aber manchmal neigst du genauso zu Übertreibungen (gut-schlecht, scharz-weiß) wie ich selber. Nun ist nützliche Kleidung und affige Verkleidung nicht das jeweilige Gegenteil des anderen, wie es dein Eintrag vorgauckelt. Aber Kleidung zu tragen, hat doch nicht nur etwas mit eigener Befindlichkeit und Bequemlichkeit zu tun, sondern drückt auch eine Wertschätzung meines Gegenübers aus. Das bedeutet nicht automatisch, dass es die Notwendigkeit gibt, einen Anzug mit Weste und Krawatte anzulegen. Um mit meiner Frau mal schön Essen zu gehen, bin ich durchaus bereit, meine Jogginghose durch ein anderes Kleidungsstück zu ersetzen und ich fühle mich hin und wieder durchaus wohl einen Anzug mit Krawatte zu tragen.
Und ein Schlips ist durchaus für verschiedene Dinge gut: als Übergangsschal im Herbst, wenn ein normaler Schal noch etwas übertrieben wirkt; oder um die Brusthaare daran zu hindern aus dem Kragen des Hemdes zu quellen.
"Wenn jemand meint, dass meine Klamotten wichtiger als meine Leistung sind," ... genau diese Aussage von dir läßt du für Anzugträger nicht gelten. Bei denen fällst du selbst in dein angeprangertes Vorurteil und nimmst deren Kleidung wichtiger als deren Leistung. Ich kenne einige Anzugsträger, die Pfundskerle und echt super sind. Und auch Jogginghosenträger, die bei weitem nicht so sportlich sind, wie ihr Drei-Streifen-Outfit vermuten läßt - aber auch in dieser Fraktion habe ich ein paar Freunde.

 
At 21 November, 2007 19:26, Blogger Mick meint...

@anonym: nee, weil ich so wirken will, wie ich bin. Dafür brauche ich keine besonderen Klamotten.,
@wolf: und warum ziehst Du Schlips und Anzug an, wenn Du mit Deiner Frau ausgehst? Weil Sie es will, vermute ich mal. Wenn Du Dich im Anzug wohl fühlst, sei Dir dein Wohlfühlvergnügen unbenommen. Aber das tun doch die wenigsten. Anzüge sind nicht bequem. Und leider musste ich feststellen, dass Anzugträger viel häufiger eben Hohlnasen waren, als Leute, die auf ihr Äußeres keinen Wert legen. Das gilt für Frauen genauso. Diese gelackten Tussen sind für gewöhnlich hohl, Ausnahmen habe ich noch keine einzige erlebt.

 
At 21 November, 2007 19:48, Blogger wolf meint...

@mick: Ausgehen mit Frau ganz ganz selten mit Sakko und Krawatte (Anzug habe ich gar keinen fällt mir da gerade ein) und in der Regel meine Entscheidung. Ich lege nicht so viel Wert auf meine Kleidung (also muss nicht Boss, Hechter oder sowas sein), aber keinen Wert auf Äußeres zu legen in diese Kategorie möchte ich mich nicht einordnen.

 
At 21 November, 2007 20:07, Blogger .hugn meint...

@wolf: Ich würde deiner Aussage, dass Kleider nichts über Leute aussagen widersprechen. Denn man kann bei den meisten schon am Erscheinungsbild erkennen welche persönlichkeit sie haben. (Wobei es natürlich Ausnahmen gibt)

@Mick: Ich stimme dir zu, denn in Kleidung in der man sich wohlfühlt ist man automatisch entspannter und kann weniger verkrampft auf Fragen reagieren.

 
At 21 November, 2007 20:34, Blogger wolf meint...

@hugn: Die Aussage, dass Kleidung nichts über Personen aussagt, ist eigentlich eine Ableitung der Aussage von Mick - vielleicht trifft sie in der Verkürzung nicht ganz. Wenn allerdings alle Anzugsträger Dumpfbacken sind, alle gelackten Tussen hohl, dann wird erst einmal ein Vorurteil dargestellt und damit noch keine Aussage über die Leute getroffen. Ob es eine Physiognomie von Kleidung gibt wage ich zu bezweifeln. Den gelackten Tussen von Mick habe ich nicht widersprochen, weil ich da selber Vorurteile besitze, die in die selbe Richtung wie Micks Schlußfolgerung gehen. Aber ob eine Person ein Channel-Kostüm trägt oder ein Anzug von Boss sagt nichts über seine Persönlichkeit aus: ob er/sie sensible oder grob ist, ob er/sie Phantasie oder keine besitzt, ob er/sie klug oder dumm ist - nicht mal ob er/sie reich oder arm ist.
Übrigens ist es nicht immer gut entspannt zu sein, machmal hilft Anspannung die notwendige Konzentration aufrecht zu erhalten - das hat aber gar nichts mit den Kleidern zu tun

 
At 21 November, 2007 20:36, Anonymous mckenna meint...

Ich glaube eher, dass man mit besonderer Kleidung nicht besonders wirken will sondern einfach nur der besonderen Situation "huldigen" und Bedeutung verleihen will. Okay, mit Jogginghose und T-Shirt kann man sicherlich in einigen Vorstellungsgesprächen auflaufen ohne abgewunken zu werden und dann auch Erfolge erzielen - aber in Vorstellungsgesprächen bei Banken (z.B.) gehört die Verkleidung dazu damit sich Kunden wohler fühlen (das das auch pure Äußerlichkeit ist, sei mal dahingestellt).

Wenn wir schon alle mit unseren Dresses (hui!) angeben: Jeans, T-Shirt, darüber Hemd und ein Jackett wirken weder gezwungen noch luftig. Und ganz im Ernst: Leute mit Jogginghosen in Vorstellungsgesprächen fände ich ... interessant.

 
At 21 November, 2007 21:33, Blogger Eldest meint...

Sehe ich genauso wie Mick. Hauptsache man ist sauber und sieht halbwegs normal aus.
Was will man mehr?

Außerdem geht es mir darum, dass man einen Eindruck von mir bekommt, nicht von dem wodrin ich stecke.
Ich trage das was zu mir passt. Jeans und irgendein Pullover bzw. Sweatshirt.

 
At 21 November, 2007 22:16, Anonymous Raven1 meint...

An sich stimme ich zu, vor allem kann ich Anzüge absolut nicht leiden.
Ich zieh aber gern mal was eleganteres an (in meinen Augen elegant, was andere sagen, is mir da ziemlich egal), einfach, um mir ein bisschen besser zu gefallen...
Dass man mit solchen Klamotten dann gerne in die Öffentlichkeit geht, halte ich für den Drang zur Selbstdarstellung, der halbwegs unabhängig von Intelligenz ist...

 
At 21 November, 2007 23:10, Blogger Mick meint...

@alle: ums nochmal klarzustellen: Jeder soll einfach das tragen, was er mag. Was mich nur stört sind eben Leute, die sich zu bestimmten Anlässen verkleiden, und glauben dann eher ernst genommen zu werden. Ich bin davon überzeugt, dass man letztlich durch sein Auftreten und das was man sagt wirkt, nicht durch Kleidung. Und Arbeitgeber, die auf Anzüge bestehen passen eh nicht in mein Weltbild, also sind sie mir eigentlich auch egal.

 
At 21 November, 2007 23:35, Blogger bd_1979 meint...

Also bei einer Beerdigung finde ich schon dass man sich "passend" anziehen sollte - wegen Respekt und so, aber bei einem Vorstellungsgespräch geht es halt um dich und die Person dir gegenüber ... entweder die findet es unpassend wie man rumläuft oder nicht .. da muss man und die Person halt mit leben.

 
At 22 November, 2007 00:56, Blogger Mick meint...

ach so Familienfeiern, Beerdigungen, Hochzeiten und son Zeug lasse ich eh aus.

 
At 22 November, 2007 08:43, Blogger Avantenor meint...

Ich denke, die Wahl der Kleidung ist bereits ein kommunikativer Akt, in dem ich signalisiere, wie ich die Situation einschätze. Anzug bedeutet schlicht, daß ich einen förmlichen Rahmen akzeptiere und die Sache mit dem gebührenden Ernst angehe.

Du kannst natürlich ohne Anzug kommen, musst aber evtl. erstmal mit Vorurteilen rechnen, weil Du Dich nicht an die Kleiderkonvention gehalten hast. Es ist dadurch nicht unmöglich, sein Ziel zu erreichen, aber man muss eben das Vorurteil überwinden. Wenn man genug eigene Vorzüge hat, klappt das auch. Für 08/15 und diejenigen, die nicht so gut sind, ihre Vorzüge herauszustellen, reicht es eben leider nicht. Ist wie bei Bewerbungsschreiben. Die einen schreiben brav ihre Bögen mit Begründung und eigenen Können, die anderen schreiben "Sie haben das und das gesucht. Ich bin diese Person" und bekommen den Job dann auch noch.

Ansonsten mag ich Anzüge. Ich trage sowas nicht, weil ich ernst genommen werde, sondern einfach, weil ich mich in bestimmten Situationen darin wohlfühle und weil mir Anzüge bzw. ich mir im Anzug in bestimmten Situationen gefalle/n.

 
At 22 November, 2007 09:15, Blogger Schlunz meint...

Wolf, Avantenor, stimme zu.

Bin auch großteils Anzugträger, und mir macht es nichts aus, ich übertreibe es nicht und fühle mich sehr wohl darin. Wenn ich das nicht täte, müßte ich faktisch trotzdem oft genug Anzüge tragen, aber die Frage stellt sich jetzt nicht.

Man sollte sich nicht sehr, aber zu einem Minimum mit der Kleidung an die Situation anpassen, dh an das, was üblich ist. Man läßt ja auch nicht das "Bitte" und "Danke" oder "Guten Morgen" und "Tschüß" weg, weil es meist leere Floskeln sind. Denn in der Regel haben sie eine sinnvolle soziale Funktion, die eben nicht ganz "leer" ist. Das hat Kleidung auch.

 
At 22 November, 2007 09:27, Blogger Merian Parvus meint...

Anzug oder Joggingkleidung? Ich wähle für gewöhnlich etwas dazwischen. Am besten so das mein Gegenüber sich keine Gedanken über meine Kleidung macht sondern über mich.

Zum Thema Beerdigungen. Da wurde ich letztens zu einer Eingeladen von einem sehr guten Freund. Aus Respekt habe ich mich passend angezogen. Wäre ich 'normal' gekommen hätte ich ihm und besonders seiner Mutter wohl vor den Kopf gestoßen und das muss bei einem solchen Anlass nicht sein.

 
At 22 November, 2007 10:41, Blogger Mick meint...

@schlunz: nö, ich passe mich nicht an, das überlasse ich anderen, wenn sie denn so wollen. Sowas nennt man "Individualität". Und wenn andere Vorurteile haben ist das deren Problem, nicht meins.
@merian: auch das ist deren Problem, wenn sie sich vor den Kopf gestoßen fühlen. Denn es ist ja die Beerdigung des Freundes und nicht der Mutter. Also geht es die auch gar nix an, was man anhat. Ich kann mich an eine Hochzeit erinnern, wo meine Kleidung den Vater des Bräutigams extrem aufgebracht hat und er anfing rumzustänkern. Danach hat der Mann von mir einen ziemlich herben vortrag zum Thema: "Deine Meinung kannste der Kloschüssel erzählen, mich interessiert sie nicht" und dann hat er auch die Klappe gehalten.

 
At 22 November, 2007 11:06, Blogger Merian Parvus meint...

Klar ist das deren Problem, aber warum bei einer solchen Situation überhaupt erst vor den Kopf stoßen?

Nehmen wir an die halbe Trauergesellschaft regt sich auf. Ist es nicht unfair die Aufmerksamkeit so auf sich zu ziehen, schließlich geht es nicht um mich sondern den verstorbenen. Klar ist man 'eigentlich' nicht schuld, denn die anderen haben ja die komsichen Kleidervorstellungen. Aber da man schon weiß wie sie reagieren...komme ich ihnen da nicht besser zuvor und halte mich etwas zurück?

 
At 22 November, 2007 12:29, Anonymous Anonym meint...

Also ich bin jetzt auch kein Anzugtyp, aber mit der Jogginghose zum Vorstellungsgespräch würde ich nicht traben... auch nicht zum Bäcker nebenan... ne Jogginghose trage ich beim Sport und ab und an zu Hause.
Das hat aber weniger was damit zu tun, dass ich etwas vorgeben möchte, was ich nicht bin, sondern es trifft eher mein Modeverständnis. Sprich: Ich finde Jogginghosen im Alltag einfach furchtbar... ;)

 
At 22 November, 2007 12:47, Anonymous Basileus meint...

Ich sag's mal so: Wer sich in Anzügen verkleidet vorkommt, dem sieht man es auch an. Und es sind meistens genau die, die dagegen wettern. Ich muss bei der Arbeit keinen Anzug oder Schlips tragen und das ist gut so. Wäre es anders, wäre es aber auch gut.
Und ganz ehrlich, mir ist einer, der auch seine Wertschätzung mir gegenüber durch situationsangepasste Kleidung ausdrückt lieber als einer, dem das Ambiente und ich offensichtlich vollkommen egal sind.

 
At 22 November, 2007 13:05, Blogger Mick meint...

lol, "situationsangepasste Kleidung" und "Ambiente" sind zwei so Ausdrücke die, ich formuliere es mal freundlich, aus der "Lifestyle-Ecke" kommen. Wer sein Leben nach sowas bewertet (und Wertschätzung an Kleidung festmacht) hat es auch nicht besser verdient, wenn er nur von Kleiderständern umgeben ist, die genauso denken. Mir sind richtige Menschen lieber, die ihre Meinungen und Ansichten nicht nach anderen und deren Vorlieben und Aussehen ausrichten.

 
At 22 November, 2007 14:35, Anonymous anzugträger meint...

Kleidungsbezogene Vorurteile gibt es nicht nur bei den "besser Angezogenen" gegenüber den "schlechter Angezogenen", sondern auch andersherum. Ich trage gerne Sakkos und Hemden, passe mich aber kleidungstechnisch meinem Bekanntenkreis an, der sich eher "lässig" kleidet. Würde ich stattdessen im Anzug auflaufen, gäbe es leicht Irritationen ähnlich denen, die Mick hier demonstriert. Als Anzugträger lande ich doch chancenlos in der Schublade des "Nicht-Individualisten, der Menschen nach Äußerlichkeiten bewertet". Dabei wird die Bewertung nach Äußerlichkeiten in so einem Fall von dem durchgeführt, der sich selber für besonders authentisch hält.

Also nicht zu selbstgefällig, lieber Mick. Die Jogginghose wird mir bei Dir zu schnell zum positiv besetzten Statussymbol. Das Verhalten ist keinen Deut besser als beim kritisierten Anzugträger.

 
At 22 November, 2007 15:14, Anonymous basileus meint...

Dem kann ich mich nur anschließen.

 
At 22 November, 2007 15:55, Anonymous Mash meint...

@mick:
Ob man da nun moralisch im Recht ist oder nicht - die Welt ist eben so.
Ich persönlich empfinde es ebenfalls als Affront, wenn Leute zu bestimmten Anlässen völlig unpassend gekleidet auftauchen. Das hat weniger was mit Verkleiden zu tun, sondern viel eher mit Respekt anderen Leuten gegenüber.
Dasselbe gilt übrigens für Tischmanieren und andere Formen des klassisch guten Benehmens. Wenn man Frauen die Tür aufhält, ihnen den Mantel/die Jacke abnimmt und dem Stuhl zurechtrückt, wirkt man im negativsten Falle antiquiert und konservativ. Im umgekehrten Falle wirkt man überaus peinlich.
Ich habe jedenfalls noch keinen Fall erlebt, wo ich ob meines Verhaltens bei Tisch oder ob des Tragens eines Anzuges als affektiert oder overdressed angesehen wurde. Aber von den umgekehrten Fällen habe ich Dir ja erzählt.
Als Redakteur habe ich mich früher auch immer gefreut, wenn man in Jeans und Flanellhemd zwischen den ganzen Anzugträgern im Business-Flieger morgens oder Abends von München nach Frankfurt in der Business-Class sitzt und eine Cola schlürft.
Aber ansonsten? Jeder soll tragen, was er meint, aber bestimmte Anlässe erwarten bestimmte Formen. Wenn eine Branche klein genug ist, dass man die Qualitäten der Leute eh genau kennt, mag es keine Rolle spielen, wie man zum Vorstellungsgespräch kommt. Das ist aber eher selten der Fall.

 
At 22 November, 2007 16:25, Blogger n00bert meint...

Habe jetzt mal ein "Zirkuspferd" am Geldautomaten getroffen. So voll auf business.

Hose-OK, Jacket-naja, Schuhe-lol. Der Hit war dieser "Bluetooth-Freisprechknochen" am Ohr, welchen er auch fleißig vorgeführt hat. Gespräch war natürlich beruflich und top-wichtig.

 
At 22 November, 2007 16:37, Blogger Mick meint...

@anzugträger: allein schon die kategorisierung in "schlechter Angezogene" = Jogginghose und "besser Angezogene" = Anzug beweist doch schon, welch geistes Kind dahinter steckt. Und wo wird denn im Leben der anzugträger diskriminiert? nirgendwo, der mit der jogginghose durchaus. Mir ist egal, was die anderen tragen. Was mich stört ist wenn mir andere vorschreiben wollen was ICH zu tragen habe. Leider ist es eher so, dass Anzugträger sich gern für was Besseres halten und das auch aller welt mitteilen müssen. Und wenn selbst Buchtitel schon von "Nieten in Nadelstreifen reden, muss ja was dran sein.
@mash: Und wenn die Branche groß ist muss man sich also verkleiden, um respektiert zu werden? Generell: Wer lässt es denn eher an Respekt missen, der jenige der sich darüber aufregt, dass ich mich nicht verkleide oder ich, dem das völlig egal ist.

 
At 22 November, 2007 16:57, Anonymous anzugträger meint...

Die Gleichung "schlechter Angezogene" = Jogginghose stammt von Dir, Mick. In meinem Posting stand nix darüber, ob Jogginghose oder Anzug die bessere Kleidung sei... Außerdem waren beide Pole in Anführungszeichen gesetzt, um ihre Fragwürdigkeit zu unterstreichen. Deine selbst aufgestellte Gleichung zeigt eher, wessen Geistes Kind Deine eigene Haltung ist.

Du suggerierst hier, nur der sei ein richtiger Mensch, der Deine Vorstellung von schöner oder angenehmer Kleidung teilt, und wer anderes bevorzugt, steht bei Dir unter Generalverdacht der Oberflächlichkeit oder Verstellung. Demonstriert das nicht eine Bewertung von Menschen nach Äußerlichkeiten, wie Du sie doch angeblich verteufelst?

 
At 22 November, 2007 17:13, Blogger Mick meint...

@anzugträger: Klar stammt die Einteilung von Dir. Denn dass Du es andersherum meinst, kann ich kaum glauben. Also schön bei der Wahrheit bleiben. Außerdem verteufle ich niemanden, ich werfe nur der Anzugfraktion vor andere gern zu diskriminieren. Das passiert im Alltag tagtäglich, wie ich selber aus eigener Erfahrung weiß. Allein ich störe mich nicht daran und lasse diese Menschen schnell spüren, was ich von ihnen und ihrem Verkleidungswahn halte. Spätestens beim Schlips-Lätzchenvergleich landen die dann schnell auf dem Boden der Tatsachen. Es ist nun mal Tatsache, dass die Arroganten nie aus der Jogginghosenfraktion stammen, mir ist jedenfalls noch nie ein Mensch untergekommen, der jemanden nur deshalb nicht eingestellt hätte weil er einen Anzug trug. Umgekehrt kommt das sicherlich häufiger vor. Und ehrlich gesagt ist es mir ziemlich egal, wie mich Menschen einschätzen solange sie mir nicht im Weg stehen.

 
At 22 November, 2007 17:32, Anonymous Anonym meint...

warum hast du die stelle nicht angenommen? gehts dir so gut um eine stelle als chefredi abzulehnen?

 
At 22 November, 2007 18:29, Blogger Mick meint...

man muss nicht jeden Job annehmen, nur weil er frei ist. Denn man bewirbt sich ja nicht, weil man es gerade nötig hat oder aufs Geld angewiesen wäre. Mich hat einfach interessiert, was die wollten und wie sich die Geschäftsleitung die Zukunft des Heftes vorstellte. Diese Zeitschrift gibt es inzwischen auch gar nicht mehr. Unsere Branche sorgt aber generell sehr gut für die darin arbeitenden Menschen :-)
Außerdem ist das schon ein paar Jahre her. Ich arbeite lieber als freier und dadurch unabhängiger Journalist, als als Chefred.

 
At 22 November, 2007 19:04, Anonymous jaaaws meint...

"Mir ist egal, was die anderen tragen. Was mich stört ist wenn mir andere vorschreiben wollen was ICH zu tragen habe."


Wenn es dir egal ist, wieso in aller Herrgotts Namen verfasst du dann einen Blogeintrag dazu?!

Außerdem misst du meiner Meinung nach mit zweierlei Maß. Auf der einen Seite möchtest du nicht von der Anzugträgerfraktion aufgrund deiner Kleidung diskriminiert und vorverurteilt werden, pochst auf deine Individualität und bemerkst, dass äußere Erscheinung kein Leistungsmerkmal ist (ist ja auch richtig). Auf der anderen Seite bist du ignorant, pauschalisierst:

"Diese gelackten Tussen sind für gewöhnlich hohl, Ausnahmen habe ich noch keine einzige erlebt."

"Es ist nun mal Tatsache, dass die Arroganten nie aus der Jogginghosenfraktion stammen, mir ist jedenfalls noch nie ein Mensch untergekommen[...]"

"Leider ist es eher so, dass Anzugträger sich gern für was Besseres halten und das auch aller welt mitteilen müssen."

Du bedienst mir einfach zu sehr Stereotypen und Allgemeinplätze.

Aber ok, alle Jogginghosenträger sind ja auch Hartz4 Empfänger, die nur auf der Couch rumhängen und notorisch faul sind.

 
At 22 November, 2007 21:12, Anonymous MichiB meint...

@Mick
"man muss nicht jeden Job annehmen, nur weil er frei ist. Denn man bewirbt sich ja nicht, weil man es gerade nötig hat oder aufs Geld angewiesen wäre."

Es soll Leute geben, die von 50 Bewerbungen nur 2 Einladungen bekommen, und die es nötig haben bzw. aufs Geld angewiesen sind.

Mag sein, daß Du zu jenen Priviligierten gehörst, die "es nicht nötig haben", aber ob das die Mehrzahl der Bevölkerung darstellt, wage ich mal zu bezweifeln.

Die Kleidung eines Bewerbers drückt den Wert aus, den er einer Stelle zumisst. Ich persönlich würde niemandem eine Stelle geben, er mir durch seine Kleidung sagt: "Dein Job interessiert mich nicht die Bohne. Sei froh, dass ich überhaupt gekommen bin."

 
At 22 November, 2007 22:02, Blogger Avantenor meint...

Man bewirbt sich halt, wenn man evtl. eine interessante Herausforderung wittert - und lässt es bleiben, wenn sich die hübsche Vorstellung als Seifenblase entpuppt.

@Mick: Die Pauschalisierung, daß die arroganten Typen fast ausnehmlich aus der Anzugfraktion kommen, halte ich für relativ unglaubwürdig. Vll sind Dir keine arroganten Jogginghosenträger begegnet, weil Du auch zu dieser Fraktion dazugehörst und ihr demnach auf einer Ebene seid.
Im Gegenzug hab ich desöfteren schon mehr arrogante Töne von Jogginghosenträgern gegenüber mir als (potentiellen) Anzugträger vernehmen dürfen, als von der Anzugträger-Fraktion. Begründung: Weil man sich ja für was besseres halten würde, usw. Imho ohne irgendeine wirkliche Argumentationsgrundlage, sondern ebenfalls rein an meinem Äußerlichen und meiner Herkunft / Lebenslauf festgemacht. Da kann ich aber leider auch nichts dafür, daß ich Jogginghosen nicht mag und eben das Gymnasium besucht habe und nicht die Real- oder Hauptschule. Ich mag mein Studium und bin eben nicht der geborene Häuslebauer. Muss es auch mal geben.

Ergo ist es ein Problem, das auf Gegenseitigkeit beruht. Es sind nicht nur die Studierten, die auf die Handwerker runterschauen, sondern die Handwerker pflegen genauso ihre Vorurteile gegenüber den Studierten. Frauen fluchen auf Männer, genauso wie die Männer auf Frauen. Du reihst Dich mit Deinem imho undifferenzierten Blogeintrag eigentlich nur in eine lange Schlange ein. Teilweise hast Du natürlich recht, aber die schwarz-weiß-Malerei ist ja nun wirklich kein Ansatz zur Lösung des Problems, sondern nur das Ziehen eines weiteren Grabens. Mich interessiert nicht, was ihr wollt, wenn ihr was von mir wollt, müsst ihr euch aber für das interessieren, was ich will. Das ist halt die Rollen vertauscht zu dem, was Du anprangerst.

 
At 22 November, 2007 23:03, Anonymous Choplifter meint...

Vorurteile und Pauschalisierungen sind doch immer irgendwie shice. Sie dienen nur dazu, sich schnell "seine" kleine Welt zu erklären. Aber keiner kommt im Alltag gänzlich ohne Schubladen aus, wenn er nicht gerade zufällig ein Zen-Meister ist ;-)
So sind die Meinungen halt verschieden. Und die Welt ist bekanntlich bunt und granatenstark *g*

 
At 22 November, 2007 23:25, Blogger Mick meint...

@jaaws: weil ich mich wundere, dass sich andere so gern verkleiden außerhalb vom Karneval.
@michib: ich habe nur auf anonyms Frage geantwortet, warum ICH den Job nicht angenommen habe. Und zum glück bin ich in einer Position, dass ich mir meine Auftraggeber bzw. Arbeitgeber aussuchen kann. Wie das bei anderen ist, weiß ich nicht. Und wenn Du Bewerber nach kleidung statt Kompetenz einstellst, ist das auch deine Sache. Ich war dort auf Einladung der Geschäftsöeitung, der wusste wer ich bin und was ich kann. Und hat sich erstmal mein Konzept angesehen, das er offensichtlich überzeugend fand. Merke: Heftverkauf ist wichtiger als die Kleiderordnung des Chefredakteurs.
@avantenor: was hat Deine Abneigung gegen Jogginghosen mit Deienr ausbildung zu tun. glaubst Du weil ich ne jogginghose vorziehe müsste ich auch automatisch von der Hauptschule kommen? Tut mir leid, dass ich trotzdem Abitur und Studium gemacht habe. Und das ganz ohne Anzug...

 
At 22 November, 2007 23:53, Blogger Avantenor meint...

@mick:

Ich weiß, daß du studiert hast. Auf Dich war das aber auch nicht zugemünzt, sondern die Leute meines Beispiels. Und auf die trifft es zu. Außerdem entkräftet das nicht den Rest der Argumentation. ;)

 
At 23 November, 2007 09:04, Anonymous Mash meint...

@mick:
Für mich ist ein Anzug keine Verkleidung. Es ist nun mal eine Tatsache, dass man in einem gut sitzenden Anzug besser aussieht als in einer Jogginghose. Was nicht heißen soll, dass nun alle im Anzug rumlaufen müssen, Gott bewahre. Aber es wird auch einen Grund haben, warum die Leute bei der Oscarverleihung einen Smoking tragen und eben keine Jogginghosen.

Wenn jemand in Jogginghose zu einem regulären Bewerbungsgespräch hingeht, zeigt er idR, dass er das wohl nicht so richtig ernst nimmt. Wenn man Bewerbungsunterlagen kommt, in denen die Hälfte fehlt und der Rest schnell-schnell zusammengetackert ist, wird man auch schnell aussortiert. Das kann man nun gut finden oder nicht, es ist jedenfalls so. Und ich glaube auch kaum, dass viele Vorstellungsgespräche in Jogginghose geführt werden. Es darf zumindest reguläre Straßenkleidung sein.

Was den Respekt angeht: man darf davon ausgehen, dass der durchschnittliche Personaler nicht im Jogginganzug im Büro sitzt. Also kann der wohl auch erwarten, dass die entsprechenden Leute, die bei ihm vorbeikommen, zumindest den Grundregeln des westlichen Kleidungsstandards genügen.

Was die Arroganz angeht, hat Aventor im übrigen recht, es ist nicht so, als ob die Handwerkerfraktion in Ehrfurcht erstarren würde, und wenn sich wer in der Öffentlichkeit daneben benimmt, sind diese Leute wohl auch eher im Jogginganzugträgerlager zu finden.

Das sage ich, der für gewöhnlich auch in der Jogginghose zum Einkaufen geht.

 
At 23 November, 2007 10:38, Blogger Mick meint...

@Anzugsfraktion: Ihr kapiert es nicht. Ihr habt es selbst in der Hand. Wenn Ihr freiwillig so rumlauft, wird sich nichts ändern. Verweigert Euch einfach der (gefühlten) Anzugspflicht und Ihr seid sie los. Es lohnt sich!

 
At 23 November, 2007 11:38, Anonymous Anonym meint...

Bei uns ist der Anzug diktiert. Allerdings ist meine Empfindung dazu eher leidenschaftslos.
Ich finde den Anzug in seiner Funktion als "Uniform" sowohl als Arbeitnehmer wie auch als "Kunde" recht praktisch. Er kennzeichnet die Mit- und Gegenspieler und reduziert den Umgang miteinander in der Regel effektiv aufs Geschäftliche, was sehr angenehm sein kann. Außerdem ist es ein gutes Gefühl den Dress am Abend abzulegen und somit auch den Übergang von Arbeits- zu Freizeit zu ritualisieren.
Fast jeder Beruf hat doch seine "Uniform", in den meisten Fällen weil sie praktisch ist (Blaumann und Arztkittel) oder weil sie den Umgang regelt (Soldatenuniform mit Rangabzeichen, Anzüge in Unternehmensfarben oder schlichtes Verkäufershirt im Supermarkt). Journalisten und/oder Redakteure haben eben keinen so "eindeutigen" Dresscode.
Natürlich gibt es Gockel, Tussen und andere arrogante Personen. Aber ist deren Kleidungsstil nicht Resultat ihrer Persönlichkeit, und nicht andersherum?

 
At 23 November, 2007 13:59, Anonymous Sempai meint...

@ Mick:

Stellenweise klingst du so,als hättest du momentan wieder deinen "Weltveränderungsdrang" ;). Es gibt nunmal gerade im Beruf gewisse Voraussetzungen,so sähe z.B. ein Maurer im Anzug irgendwie komisch aus oder eben ein Bankangestellter im Morgenmantel. Gewisse Kleiderordnungen sind nunmal ein Bestandteil der Gesellschaft,das war auch schon immer so.

Ich persönlich hab an der Arbeit (Verwalrung ÖD) keine genaue Kleiderordnung, es sollt nur "normal" sein,d.h. anständige Schuhe,Hose,Pullover/Hemd/o.ä.

 
At 23 November, 2007 14:18, Blogger Mick meint...

den Weltveränderungsdrang habe ich immer, ich gebe ja auch mein Bestes, das umzusetzen. Und warum nicht mal ein Bankangestellter im morgenmantel. Ich hätte nix dagegen. ;-)

 
At 23 November, 2007 14:43, Anonymous Mash meint...

@mick:
Vielleicht will ich das gar nicht ändern.
Und selbst wenn ich es wollte: das ist für mich ungefähr genauso sinnvoll wie rote Ampweln abschaffen zu wollen. Es gibt mit Sicherheit auch andere sinnvolle Möglichkeiten zur Verkehrsregelung, wir haben nun mal rote Ampeln und in der Geschäftswelt und zu sonstigen Anlässen Anzüge. Da gibt's gar nichts dran zu kapieren - das ist so. Woanders haben die Leute lustige Stoffwickel auf dem Kopf - sollen sie doch.

 
At 23 November, 2007 18:06, Blogger Schlunz meint...

nochmal aus der Anzugsfraktion:

Ich finde, Anzüge können mit der richtigen Kombination aus Krawatte und Hemd echt chic aussehen, bequem sein, und sie stören mich gar nicht. Wenn sich das zufällig damit deckt, daß die meisten meiner Mandanten das eh von mir erwarten, gibt's doch also gar kein Problem.

Außer daß ich mich gegen ungewollte "Befreiungsversuche" wehren muß, die mir unterstellen, ich wäre zwangsläufig so gekleidet, würde mich nicht trauen, mich anders zu verhalten und wollte durch "Verkleidung" einen positiveren als den echten eigentlichen Eindruck hinterlassen, was dann bei den jeweiligen Personen, nämlich in diesem Fall dir, wohl dazu führt, daß sie einen schlechteren Eindruck haben, weil sie mich für einen Blender halten.

 
At 27 November, 2007 11:29, Anonymous Darth_Mueller meint...

Ich hab grundsätzlich nix gegen Anzüge, es gibt Leute die sind dafür gemacht damit rumzurennen.
Was ich aber gar nicht abkann ist es, wenn sich irgendein rot-gfotztes-Bauernfünferl nur wegen einem Event in einen Anzug quetscht.
Man sieht es den Leuten einfach an dass irgendwas nicht stimmt.
Das kommt irgendwie unecht rüber.
Meistens sind es dann grade solche, die einem irgendwelche Versicherungen oder einen Handyvertrag auf der Strasse aufschwätzen wollen....

 

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