Donnerstag, 29. November 2007

Hör der Ringe

Eigentlich bin ich ja kein großer Fan von Hörbüchern. Da schlafe ich meist bei ein. Außerdem sind die oft gekürzt und ich lese generell lieber selber. Aber beim Herrn der Ringe habe ich eine Ausnahme gemacht. Den gibts in voller Länge. Stolze 45 CDs mit 3400 Minuten Laufzeit (also rund 57 Stunden). Dabei ist die Qualität sehr gut, schade nur, daß Achim Höppner, die deutsche Stimme von Gandalf, nach dem ersten Teil verstorben ist, so daß der größte Teil von einem unbekannteren, nicht ganz so guten Sprecher vorgelesen wird. Auf jeden Fall packe ich mir das in meinen iPod. Ich hoffe, das passt überhaupt komplett da rein. Dann werde ich dieses Jahr mal was Neues machen. Bislang habe ich, seit ich 13 bin, so ziemlich einmal im Jahr den Herrn der Ringe in irgendeiner Variante (englisch, deutsch, Carroux-Übersetzung) gelesen. Diesmal höre ich ihn mir komplett im Weihnachtsurlaub an und lern dabei auch die viel kritisierte neuere Krege-Übersetzung kennen. Bin schon echt gespannt. Wenn nur das MP3isieren nicht so lange dauern würde...

16 Comments:

At 29 November, 2007 23:54, Blogger Phan-Thomas alias "Professor Chaos" meint...

Krege ist echt Murks. Die Orks bezeichnen die Nazgul als Bonzen, Sam nennt Frodo Chef und ich glaube, einmal steht was von "er schnaubte wie eine Lokomotive"... Da geht jegliche Fantasyspannung flöten.

 
At 30 November, 2007 02:58, Anonymous Alandur meint...

Ich wußte garnicht das Herr Höppner schon tot ist. :.(
Ein Jammer.
In aktuellen Sendungen hört man seine Stimme noch häufig. Müssen wohl kurz vor seinem Tode aufgenommen worden sein.

Etwas spät aber dennoch:

in pace requiescat

 
At 30 November, 2007 08:47, Blogger Merian Parvus meint...

Bitte was? Die haben die Neue vertont...arg

 
At 30 November, 2007 09:23, Blogger Eresthor meint...

Hej Mick!
Willkommen im Club, einmal im Jahr ist bei mir der Herr der Ringe auch dran. Die Krege-Übersetzung finde ich allerdings auch zu schlecht, ich lese lieber die alte oder gleich das englische Original.
Wenn du Spaß an dem Hörbuch hast, wäre vielleicht auch das Hörspiel etwas für dich. Das ist eine WDR/SWF-Produktion von 1991 mit sehr gut ausgewählten Sprechern, passender Musik und auch sonst toller Stimmung. Einziger Wermutstropfen sind die unvermeidlichen Kürzungen in der Geschichte. Ich höre es aber immer wieder gern.

 
At 30 November, 2007 10:01, Blogger Lucius meint...

hm, die HdR-Hörbücher wollt ich mit auch schon zulegen, aber ich hab dann dsa mit den Übersetzungen gelesen, und habs dann gelassen.
wenn du durch bist, schreib mal bidde deine meinung. ;-)

 
At 30 November, 2007 10:19, Blogger Mick meint...

@phan: mal sehen, hab mal kurz reingehört und das klang eigentlich ganz gut. Kleine aussetzer bin ich bereit zu verzeihen.
@alandur: ja, das ist ende letzten Jahres passiert
@merian: nicht neu vertont. Teil 1 macht immer noch Höppner, nur Teil 2 und 3 macht wer anderes, da war Höppner ja schon tot.
@eresthor: habe ich als Fan doch schon lange. Sogar in der Amazon Limited Edition. :-)
@lucius: mache ich, mal gucken, wann ich das geschafft habe.

 
At 30 November, 2007 12:54, Blogger Meise meint...

Ich find den Gert Heidenreich gar nicht schlechter als den Höppner. Klar, die Gandalf-Stimme möchte man lieber hören, aber schon nach kurzer Zeit vergisst man das.
Ich habe mir direkt die mp3-Version geholt, um mir das Umwandeln zu ersparen.
Von den angesprochenen kritischen Änderungen in der Übersetzung ("Chef" usw.) war ich auch erst einmal wenig begeistert, man gewöhnt sich aber auch daran. (Gut, ein-, zweimal bin auch ich zusammengezuckt, aber es geht ja gleich weiter im Hörbuch. Beim Selberlesen fährt man sonst immer reflexartig mehrmals mit den Augen über den Übeltäter...)
Ich wünsche dir, trotz Neuübersetzung, genau so viel Spaß, wie ich hatte. (Ich bin bei Teil 3 schon halb durch...)

 
At 30 November, 2007 16:24, Blogger Merian Parvus meint...

Aber Krege geht doch gar nicht, oder? Hab selber immer nur die alte gelesen...bin mal auf deine Berichte gespannt.

 
At 30 November, 2007 16:25, Blogger Claus x meint...

Gert Heidenreich ist eigentlich gar nicht so unbekannt, Herr Banause.
Ich habe mir die Hörbücher auch schon durchgezogen und bin sehr, sehr angetan. Nicht wegen Krege, sondern wegen Tolkien und Herrn Höppner / Herrn Heidenreich.
Ich kann schon mal soviel versprechen: das wird eine frohe Weihnachtszeit.
Empfehlen möchte ich noch ausdrücklich das Silmarillion-Hörbuch (das ebenfalls Herr Höppner vorträgt).
Das WDR-Hörspiel ist leider recht altbacken und wird der Vorlage letztlich nicht wirklich gerecht.
War schön, solange es nichts besseres gab. Aber nun gibt es eigentlich keine Entschuldigung mehr, das Hörspiel dem Hörbuch vorzuziehen.
Anders dagegen das Hobbit-Hörspiel (ebenfalls vom WDR), dass unabhängig von einer Hörbuchvariante (die es meiner Meinung nach noch nicht gibt) immer einen Spitzenplatz unter meinen Hörspielen einnehmen wird (ohne jetzt dabei das HdR-Hörspiel vom WDR völlig verdammen zu wollen, denn schlecht im eigentlichen Sinne ist es ja nun auch beileibe nicht).

 
At 30 November, 2007 17:12, Blogger Mick meint...

nix Banause, Gert Heidenreich muss man nun wirklich nicht kennen.

 
At 30 November, 2007 17:51, Blogger Meise meint...

Jetzt schon. ;-)

 
At 01 Dezember, 2007 14:03, Blogger Avantenor meint...

Hörbücher find ich persönlich anstrengend, konnte ich noch nie gut folgen. Ich kann Bücher lesen, wenn links und rechts die Granaten hochgehen, aber wenn mich jemand dauernd vollquasselt, setzen sich Schul- und Uni-Konditionierung: Auf Durchzug stellen und an wichtigeres denken. Bei einigen Personen mach ich Ausnahmen, z.B. Andreas Fröhlich oder Peer Augustinski. Aber die meisten kriegen das einfach nicht hin, mich bei der Stange zu halten, auch Herr Höppner mit seiner zugegeben tollen Erzählerstimme nicht.

Was Krege angeht... Ne, der geht wirklich nicht. Als Fantasy-Fan hat man den natürlich der Vollständigkeit halber trotzdem neben der Carroux-Ausgabe im Regal stehen (die große rote Gesamtausgabe für 20€ war einfach unwiderstehlich), aber Krege killt ja jeden lautmalerischen Aspekt von vorneherein mit seinen nüchternen Alltagsbegriffen. In einem Loch im Boden wohnte eine Hobbit... Klar, er war Hartz4-Empfänger und der Staat hatte ihm das Haus unter Arsch weggepfändet. Deswegen haust er jetzt in einem Erdloch. Seine Freunde waren Sido und Bushido und gemeinsam machten sie HipHop um die Ghetto-Tonne herum. Mein Loch, meine Straße, mein Block.

Bleiben wir also doch bei Carroux, die ja noch mit Absegnung des Professors selbst entstanden ist.

 
At 01 Dezember, 2007 20:37, Blogger PropheT meint...

Finde die Problematik bei Hörbüchern ist immer dieser Zuhör-Zwang, dass man sich nebenbei so schlecht beschäftigen kann.
Bei nem gedruckten Buch liest man die Seite, wenn man den Faden verloren hat, einfach nochmal, zurückspulen find ich da nerviger.

 
At 01 Dezember, 2007 22:48, Blogger Claus x meint...

Zum Einschlafen passen Hörbucher wie Faust auf Auge, ober bei Bahnfahrten (Augen zu, zurücklehnen und aufpassen, dass man seinen Bahnhof nicht verpasst...).

Krege ist natürlich stellenweise brutal, aber beim Hörbuch gibt es zur Zeit halt leider keine Alternative.

 
At 02 Dezember, 2007 13:32, Anonymous Anonym meint...

was macht mich denn eigenenich sonst so an Weihnachten? Ich glaub es wird Langsam Zeit fuer einen "an Weihnachten zocke ich ..."- post :)

Gruß miri

 
At 24 Dezember, 2007 10:03, Blogger Meise meint...

Und, wie sieht's aus? Bist du schon bei Die Zwei Türme angelangt, fällt Heidenreich bei dir durch? Fällt Krege bei dir durch?

Auf jeden Fall aber:
Frohes Fest!

 

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