Samstag, 1. September 2007

Mahnung für Manager... und solche, die es werden wollen

Hier gibts einen sehr schönen Artikel zum Thema »Unternehmensführung«, den ich vor allem einigen leitenden Herren in unserer Branche sehr ans Herz legen möchte. Nee, eigentlich allen, denn die im Artikel monierte Fixierung auf Leit- und Kennzahlen ist leider eine Krankheit unter der jeder Verlag leidet, den ich kenne.

3 Comments:

At 01 September, 2007 16:01, Blogger n00bert meint...

Es gibt anscheinend viele Leute die machen ihr Abitur, gleich danach ein Studium + vielleicht noch eine Weiterbildung. Anschließend landen diese Leute in der Chefetage eines mittelständigen Unternehmens. Fehler -> Die Leute haben in ihrem Leben noch nie richtig gearbeitet (Praktika zählen nicht)

SP.ON
"Damit vergrößert sich die Kluft zwischen der Managementriege und den Mitarbeitern. ... und werden von ihren Mitarbeitern nicht akzeptiert."
"Weil früher Ingenieure, Techniker und Naturwissenschaftler die deutschen Vorstände dominierten, hatten sie ein besseres Verständnis für die Vorgänge in der Produktion."
""Wie sollen wir innovative Autos bauen, wenn wir jetzt einen Finanzfuzzi an der Spitze haben, der nicht die einfachsten technischen Zusammenhänge versteht?""

Eine Sache von der ich sehr viel halt, ist erst eine Lehre (in der Produktion) und anschließend ein dazu passendes Studium.
So bekommt man kompetente Leute in die Chefetagen der großen Unternehmen. So und nicht anders.

 
At 01 September, 2007 16:51, Blogger Mick meint...

es würde schon reichen, wenn man seine Mitarbeiter nicht über Accessment Center auswählen würde und einfach pragmatische Fachleute einstellt, stallt großspuriger Selbstdarsteller oder kleingeistiger Erbsenzähler.

 
At 01 September, 2007 19:49, Anonymous Dod meint...

Ich bemerke selbst täglich bei der Arbeit, wie viel es wert ist, wenn der Chef kein theoretisch denkender Akademiker ist sondern jemand, der sich hochgearbeitet hat.
Und dabei arbeite ich nicht einmal im berüchtigten "mittelständischen Unternehmen" sondern in einer Filiale eines sehr großen Elektronikdiscounters. Unser Geschäftsführer hat selbst als Aushilfe im Unternehmen begonnen und sich über den Abteilungsleiterposten hochgearbeitet. Und hey, der macht seinen Job klasse und ist dabei auch noch Mensch geblieben.
Abi->Uni->Geschäftsführung habe ich auch schon miterleben dürfen, da ergab sich fast das genaue Gegenteil. Wenig sinnvolle (aber furchtbar innovative weil an der Uni beigebrachte) Neuerungen die letztlich dem Unternehmen mehr schaden als helfen. Brr!

Aber zum Verlagsthema passt Evils Blogeintrag recht gut finde ich :

http://magaziniac.blogspot.com/

 

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