Samstag, 29. September 2007

Die gelbe Gefahr

Ein neuer Spaß, der mir heute so eingefallen ist: Wenn ich ab sofort Interviews lese, verpasse ich im Kopf dem Frager die Stimme von Spongebob, dem Antworter entweder die von Patrick oder Thadeus. Habe ich heute mit Angela Merkel und Ede Stoiber ausprobiert. Mache ich demnächst öfter, so kommt auch in langweilige Frage-Antwortspielchen etwas Humor.

Donnerstag, 27. September 2007

Zeitung für Erwachsene

Nachdem mittlerweile selbst die FAZ sich dem Quotendruck beugt, und das Layout dem vermeintlichen Zeitgeist anpasst und der Dow-Jones-Konzern durch Rupert Murdoch zum leichtfüßigen Infokanal zu verkommen droht, ist es an der Zeit für eine neue seriöse Zeitung. Keins von diesen bunten Nullinfoblättern mit der Halbwertszeit einer Schneeflocke. Kein Schicki-Micki-Tableau Format-Neuer-Zeitgeist-Blödsinn. Ich will ein Magazin, dass sich stilistisch nicht um vermeintliche Leichtlesigkeit schert. In dem man in jeder Zeile ein neues Wort entdeckt, man sich den Inhalt eines Artikels erkämpfen muss. Ein Blatt, in dem Inhalt vor Aktualität kommt. wo Bilder eine Seltenheit sind. Kurz, Leselektüre, die einen normalsterblichen Mitteleuropäer fordert und nicht verblödet. Wer traut sich? Ich bin auch einer der ersten Abonnenten, versprochen!!!

Sonntag, 23. September 2007

Gratulation zum 200sten

Beinahe hätte ich es verpasst - das Maddrax-Jubiläum. Denn endlich ist Band 200 der Abenteuerreihe um den in die Zukunft versetzten Piloten Matthew Drax erschienen. Eine düstere Zukunft, denn ein Asteroid ist auf die Erde eingeschlagen und Außerirdische versuchen die Macht an sich zu reißen. Klingt wie schon 100 Mal woanders gelesen? Nööö, denn Maddrax ist ein sehr spannender Mix aus Abenteuer, Fantasy und Sciencefiction, mit gelegentlichen Horroreinsprengseln und auch jeder Menge Humor, wenn's passt. Höre ich da das obligatorische Groschenromangenörgel? Stimmt nicht, genauso wie Perry Rhodan ist Maddrax auf hohem Niveau geschrieben und braucht sich hinter »richtigen Büchern« nicht zu verstecken. Betreut wird das Ganze von Michael Schönenbröcher, der dafür sorgt, daß die Autoren auf Linie bleiben, und sich die Handlung ins Maddrax-Universum einpasst. Außerdem war der brave Mann so tapfer und hat seinerzeit einige meiner Jack-Slade-Western lesbar gemacht. Allerdings muss ich zugeben, daß ich derzeit ein wenig in Rückstand geraten bin. Locker 75 Bände gilt es aufzuholen. Aber ich bemühe mich derzeit redlich. Wer jetzt Blut geleckt hat bekommt hier weitere Infos - oder geht gleich zum nächsten Bahnhofsbuchhandel und liest sich einfach mal rein. Die ersten Bände gibt es mittlerweile auch in Buchform.

I am the Pirate-King

Na, wer errät, aus welchem Acht-Millionen Dollar-Flop diese Szene ist? Ich habe für die DVD in England nur günstige 3,45 Pfund bezahlt. Kleiner Tipp: Auch wenn es fast so aussieht, es ist NICHT Die Blaue Lagune. Und noch'n Tipp: Die junge Dame links war in den 70iger Jahren ziemlich bekannt. Wer jetzt Desiree Nosbusch sagt, fliegt raus ;-)

Freitag, 21. September 2007

Ich liebe Geschäfte mit folgenden Öffnungszeiten:
Mo: 14.00 - 17.30 Uhr
Die: 10.30 - 12.00 Uhr
Mi: geschlossen
Do: 10.30 - 12.00 Uhr
15.00 - 17.00 Uhr
Fr: 10.30 - 15. 00 Uhr
Sa/So: geschlossen

Warum schreiben die nicht einfach: »Wir sind an Kunden nicht interessiert« an die Tür? Wäre kürzer und ehrlicher.

Dienstag, 18. September 2007

Durchblick beim Amt

Mein Verhältnis zu Behörden war nicht immer ungetrübt... Halt, Moment mal, das hatten wir doch schon mal. Auch heute war ich mal wieder bei nem Amt... und wurde positiv überrascht. Unter dem Namen Bundesversicherungsanstalt für Angestellte stellt man sich genau das vor, was diese Anstalt ist: ein gigantischer Molloch, mit dem ich schon einige interessante Briefwechsel wegen allem Möglichen hatte. Heute hatte ich einen Beratungstermin in München. Und oh Wunder, statt des erwarteten verschnarchten Amtmanns traf ich auf einen sehr engagierten jungen Mann, der mir binnen einer Stunde mehr übers Renten- und Steuerrecht verraten und auch anschaulich erklärt hat, als ich in den letzten 40 Jahren zuvor gelernt habe. Nachdem er mir lang und breit Vor- und Nachteile von Eichel-Rente, Riester-Rente und Rührup-Rente erklärte, konnte er sogar meinem müden Kalauer über die Schröder-Rente (»die bezahlt Gasprom«) ein Grinsen abgewinnen. Aber Scherz beiseite: Solche Leute will ich ab sofort überall haben. Dürfte ich den Mann beurteilen, kriegte er ne Eins plus mit Sternchen. Wäre doch eigentlich mal ne gute Idee: Vom Publikum bewertete Amtsleute und Gehalt nach Leistung. Dann wäre sowas in Zukunft eine Selbstverständlichkeit.

Schön war die Zeit

Es gibt so Begriffe, die lösen bei mir spontan Nostalgie aus. Zum Beispiel: Interpol. Dabei denke ich augenblicklich an Fantomas oder Peter Nidetzky, statt an effektive Polizeiarbeit. Oder Vereinte Nationen. Dabei fällt mir immer das berühmte Hochhaus in New York in irgendwelchen wilden Gangsterfilmen der 60iger Jahre ein. Der Knaller aber ist Raketenwissenschaftler. Die gibts nur in schwarz-weiß, tragen stets Hornbrille und taugen zu nichts anderem, als permanent von Geheimorganisationen, deren Name aus einem bezeichnenden Buchstabenkürzel besteht (etwa O.M.A.) entführt zu werden. Dumm nur, daß spätestens bei der Lösegeldforderung besagte Geheimorganisationen ihren Namen verraten muss und deshalb nicht mehr länger geheim ist. Aber das hat jetzt mit der Nostalgie überhaupt nichts mehr zu tun.

Montag, 17. September 2007

Und das ist noch nicht mal ein Billigflug

Wie soll ich das jetzt verstehen? Muss ich die ganze Strecke stehen?

Sonntag, 16. September 2007

Colin und der Dreck

Hmmm... Colin McRae ist tot. Nennt Codemasters dann die Rennserie ab sofort nur noch Dirt oder vielleicht TgfkaCMR? Ja, ja, ich bin pietätlos, aber ich bin sicherlich nicht der einzige, der sich heute diese Frage gestellt hat.

Samstag, 15. September 2007

Im Würgegriff des Wahns

Wenn ich mir ne Grippe einfange, kriege ich auch ratzfatz Fieber. Und dann passiert es: In den deliriumsmäßigen Phasen suchen mich Visionen lange vergessen geglaubter Musikstücke heim. Derzeit ist es eine gewagte Mischung aus der Buffy-Musical-Folge, Turandot, La Traviata und (jetzt wirds heftig) Schlagern der Machart Santa Maria oder (und das will und will nicht wieder verschwinden) Die Fischer von San Juan. Wer die Dinger nicht kennt, sucht nicht danach, sonst werdet Ihr die auch nie wieder los. In schlimmen Fieberträumen kommen sie wieder und wieder und wechseln sich mit italienischer Oper und nem Möchtegern-Musical zum Hitmix des Grauens. Derzeit gehts mir zum Glück langsam wieder besser, ich hoffe mal der Fieberwahn hört bald auf. Wenn nicht, lande ich noch in der Klapse.

Freitag, 14. September 2007

Menschen, Tiere, Sensationen

Wenn ich mal ne Sekunde Langeweile habe, komme ich auf absurde Ideen. Zum Beispiel die Leute zu zählen, die im Laufe der Jahre mit mir im selben Büro gesessen haben. Dabei komme ich seit 1993 auf die stolze Zahl von 15 Kollegen, die mich ertragen mussten. Die einigen länger, die anderen nur ein paar Wochen. Einige davon sind heute Chefredakteure oder sonst was Leitendes, andere sind nette Menschen geblieben. Den Rekord hält übrigens Fabian Siegismund, der mich fast zwei lange Jahre lang auf der Pelle hatte. Es gibt auch skurille Ereignisse. Wie zum Beispiel der Tag, an dem Rüdiger Steidle den Westpoint-Jahrgangsring vom legendären Wild Bill Stealey an den Kopf geworfen bekam. Oder der Moment, in dem Martin Deppe und ich fassungslos vor einem Haufen Sperrmüll im Keller von DMV standen, mit der Aufforderung, uns daraus doch passende Büromöbel auszusuchen. Aber nichts Grünes, das ist der Geschäftsleitung vorbehalten! Und ja, dann war da noch die Sache mit Richie Löwenstein, als wir meinem Bruder boshafterweise das Passwort für seinen Büro-PC geändert hatten. Dummerweise ließ es sich nicht mehr resetten, weshalb wir danach zur Strafe das Ding auseinanderschrauben mussten und den Akku mit einem dicken Schraubenzieher und roher Gewalt entfernt haben. Keine Freude bei einem arg verwinkelten Minigehäuse. Nicht zu vergessen die denkwürdige Diskussion mit Roland Austinat über die Haltbarkeit von Bananen, während das mittlerweile schwarze Corpus Delicti im Regal hinter mir lag. Und natürlich Joker-Redaktionsdackel Daisy, die Chuck Kroegel, dem Oberboss von SSI liebevoll die Hand abschleckte, während wir ihn interviewt haben. Ist ja inzwischen alles verjährt und ich bin gespannt, wen ich in weiteren 15 Jahren so alles aufzählen kann. Mal sehen, es bleibt spannend.

Donnerstag, 13. September 2007

Wovon kann...

... Kenny sich eine nagelneue PSP kaufen?

Lyrik, die von Herzen kommt

Es hatten einst viele brave Leut'
Ärger mit dem Freiherrn von Gravenreuth
Jetzt soll er in den Knast
was ihm sicher nicht passt
irgendwie war es ein schöner Tag heut'

Ja, ja, das Reimschema knarrt gewaltig. Aber ich konnte nicht anders.

Montag, 10. September 2007

Ein tierischer Held

Manche Dinge dauern tatsächlich ewig. Ich hatte die Hoffnung schon fast aufgegeben. Aber nach lächerlichen 21 Jahren Wartezeit kommt endlich Howard die Ente auf DVD heraus. Meine alte Video 2000 Kassette ist schon lange ausgeleiert, im Fernsehen kommt der Film so gut wie nie. Dabei ist er, obwohl seinerzeit ein Flop, sehr, sehr witzig. Wer mal Jeffrey Jones als irren Wissenschaftler, Lea Thompson als süße Rockmusikerin und Tim Robbins in seiner ersten Filmrolle sehen will, sollte sich den Film unbedingt gönnen. Was mich nur wundert: Ursprünglich war er wohl mal ab 12 Jahren freigegeben. Eine völlig nachvollziehbare Wertung eines harmlosen Comic-Actionfilms. Doch 2007 wurde er neu bewertet und bekam die Freigabe erst ab 16 Jahren. Wie kann denn das passieren. Sind es die freizügigen Nacktaufnahmen des Erpels im Bett der Rocksängerin? Keine Ahnung, aber komisch ist das schon. Ach ja, kleine Anekdote am Schluß: George Lucas produzierte den Flop und musste danach einen Teil seiner CGI-Abteilung von Lucasfilm an Steve Jobs verkaufen. Daraus wurde letztlich Pixar.
Nachtrag: Habe hier die offizielle Stellungnahme der FSK zur Freigabe ab 16 gesehen. Sie lautet: »Der Film "Howard the Duck" wurde in der Originalfassung 1986 geprüft und freigegeben ab 16 Jahren. Diese Freigabe resultierte aus belastenden Szenen, die u.a. von elektronischen Tönen und Blitzen begleitet werden.« Sehr merkwürdig, auf welch abstrusen Grundlagen Freigaben erteilt werden. Ich wusste gar nicht, daß»elektronische Töne und Blitze in belastenden Szenen« derart jugendgefährdend sind. Ehrlich gesagt, weiß ich beim besten Willen nicht, was ich mir darunter vorzustellen habe. Aber immerhin bin ich jetzt schlauer, denn offensichtlich war die Kinofassung seinerzeit also tatsächlich ab 16 Jahren freigegeben und erst die Videoversion, die ich kenne, ab 12. Bin schon sehr gespannt auf die DVD samt der belastenden Blitze.

Quoten-Queen

Heute würde ich gern Eva Hermann heißen. Mensch, was würde das für die Klickzahl meines bescheidenen kleinen Blogs bedeuten. Mit so ner Aktion kriegt man jede Menge Aufmerksamkeit... keine schlechte Idee.... mal sehen, ob ich das auch mal irgendwie hinkriege. Soviel Klicks habe ich nicht mal mit meinem bei Freund und Feind beliebten Supreme-Commander-Test erreicht. Aber ich lerne ja noch. Beim nächsten Mal benutze ich einfach etwas häufiger den Ausdruck Nazi, das zieht hierzulande immer. Nazi-News, Nazi-Wetter, Nazi-Steffi. Nazi-Mick. :-)

Sonntag, 9. September 2007

Zahnengel

In meinen besonders brillanten Momenten, wenn ich mich unsagbar schlau fühle, komme ich gerne auf die wesentlichen Dinge des Lebens zu sprechen... und erlebe dabei ab und an ein peinliches Desaster.

Ich: »Wieso wollen Frauen eigentlich an den Zähnen berührt werden?«
Sie: »Was? Wann denn?«
Ich: »Na, nach dem Sex!«
Sie: »Wo hast Du das denn her?«
Ich: »Na aus dem Lied: Just call me angel of the morning, angel. Just touch my teeth before you leave me.«
Triumphierend schau ich sie an. Tja, es geht eben nichts über profunde Kenntnisse kontemporärer Pophistorie.
Sie: »Ähm. Es heißt aber doch: ... Just touch my CHEEKS before you leave me.«
Wer weiß, wie es sich anfühlt, wenn man einen Eimer mit Eiswasser über den Kopf kriegt, gefolgt von einem heißen, aus zehn Metern Höhe fallengelassenen Bügeleisen, ahnt, was ich in diesem Augenblick der Erkenntnis gespürt habe.
»Oder so. Warum wollt ihr denn jetzt an der Wange berührt werden?«, murmle ich und wechsle dann das Thema.

Schwarmwissen

Weil sich hier ja viele clevere Leute rumtreiben, mal ne Frage: Kann man sich, wenn man über nen Router ins Internet geht und gleichzeitig noch ne Firewall aktiv hat, Viren einfangen? Also aus dem Netz? Und kann man dann den lästigen Virenscanner einfach ausschalten, wie viele behaupten?

Mittwoch, 5. September 2007

Gefährliche Geräusche

Biduuubiiiep! So ähnlich hat dieses Geräusch geklungen, das mich heute morgen geweckt hat. Biduuubiiiep! Da, schon wieder, das habe ich mir nicht eingebildet. Aber komischerweise kenne ich es gar nicht. Keine einzige meiner Gerätschaften gibt so einen Ton von sich. Und neue Sachen habe ich auch nicht. Biduuubiiiep. Huch, wieder tschirpt es los. Es hilft nichts. Ich muss danach suchen. Aber wie? Wenn man gar nicht weiß, was das sein könnte. Und plötzlich passiert auch nichts mehr. Kein Biduuubiiiep ist zu hören. Habe ich mir das doch nur eingebildet? Oder schlimmer noch: Sitzen imaginäre Geräusche in meinem Hirn und wecken mich ab sofort jeden Tag zu früher Morgenstunde? Gerade eben kam dann die Erlösung, als ich mich an meinen Rechner setze. Daneben liegt mein Handy und dem ist völlig der Saft ausgegangen, also so richtig leer leer. Und der Kamerad muss diesen Ton im letzten panischen Aufbäumen seiner Stromzellen von sich gegeben haben. Jetzt habe ich ihn über die USB-Nabelschnur an den Rechner angeschlossen und er nuckelt sich brav seine Extraportion Strom rein. Irgendwie beruhigend zu wissen, das alles wieder in Ordnung ist und ich keine Geräusche im Hirn habe.

Dienstag, 4. September 2007

Unhöfliche Gestalten

Folgende Situation: Man unterhält sich mit jemandem eine ganze Weile. Dann stellt man eine ganz normale Frage und der Angesprochene reagiert einfach nicht darauf, dreht sich um und geht einfach. Unhöflich? Wohl wahr. So was ähnliches passiert mir seit Jahren immer wieder. Allerdings nicht in so krasser Form, sondern eher online. Ein Beispiel: Ein alter Schulfreund meldet sich nach etlichen Jahren per Mail (nein, nicht das arme Guitar-Hero-Opfer) und fragt, wie es einem geht. Ich schreibe ne nette Mail zurück, erläutere, was ich so tue und frage dann »Und was machst Du jetzt so?" Tja, und dann gibts einfach keine Antwort. Hallo? Wie unhöflich. Warum fragt er erst, um mich dann zu ignorieren? Oder anderer Fall, wiederum per Mail: Man verabredet sich zum Biergarten und als Antwort kommt: »Ja, prima, sehr gerne. Ich melde mich gleich nochmal.« Um dann von der betreffenden Person nie wieder was zu hören. Ich gehe jetzt mal davon aus, dass keiner der beiden plötzlich verstorben oder ohne Internetzugang war. Warum macht jemand sowas und antwortet nicht einfach: »Nee, lass mal, ich habe keine Lust.« Das würde ich zumindest tun. Denn anders als im direkten Gespräch hat man bei ner Mail ja alle Zeit der Welt, sich was zu überlegen und wird nicht überrumpelt. Tja, die Welt ist eben böse.

Montag, 3. September 2007

Carpe Diem

Ein ganzer Nachmittag und ein kompletter Abend endlich mal frei. Okay, das muss ich nutzen, keine Kompromisse: Stephen King: Shining rauskramen, lesen, Spaß haben. Melde mich bis morgen ab!

Autor gesucht

Ich lese viel und gerne. Nur eins nicht: zeitgenössische deutsche Autoren. Warum? Es gibt keine guten oder auch nur mittelmäßige. Eigentlich finden sich hierzulande nur zwei Typen:
a) der Literat: kann zwar schreiben, verkünzelt sich aber lieber in schwergängiger »Hochliteratur« (ein grausames Wort) oder akademisierter Langeweile. Wartet sehnsüchtig auf den Anruf des Nobelkomitees, während er beim Taxifahren den Hartz-IV-Antrag ausfüllt.
b) der Spannungsautor: dem fehlt es für gewöhnlich völlig am schriftstellerischen Handwerkszeug (stilistisch und/oder strukturell), weshalb auch gute Ideen meist zu grauselig schlechten Stories verwurstelt werden. Wartet sehnsüchtig (und zu recht vergeblich) auf Verfilmungsangebote aus Hollywood
Eine Sonderrolle nimmt Frank Schätzing ein: der kann schreiben und hat ein Gespür für spannende Geschichten, versemmelt sie aber stets auf den letzten 200 Seiten, manche auch schon früher.
Wer jetzt aufschreit und mir widersprechen will: Gerne, immer her mit guten Vorschlägen. Aber wer als erster Wolfgang Hohlbein oder Jason Dark nennt, muss zur Strafe ALLE Bücher (bzw. Heftromane) der beiden lesen.

Sonntag, 2. September 2007

Kann es wirklich sein...

... daß derzeit die Romane von Hans Dominik bei keinem einzigen Verlag angeboten werden? Nicht mal beim Projekt Gutenberg war was zu finden. Das geht doch wohl nicht, oder?

Samstag, 1. September 2007

Mahnung für Manager... und solche, die es werden wollen

Hier gibts einen sehr schönen Artikel zum Thema »Unternehmensführung«, den ich vor allem einigen leitenden Herren in unserer Branche sehr ans Herz legen möchte. Nee, eigentlich allen, denn die im Artikel monierte Fixierung auf Leit- und Kennzahlen ist leider eine Krankheit unter der jeder Verlag leidet, den ich kenne.

Helden wider Willen

Ich bin schlecht, richtig schlecht. Zumindest in Guitar Hero. Egal, gegen wen ich antrete, ich verliere. Das liegt schlicht und einfach daran, dass ich ein begnadeter Grobmotoriker vor dem Herrn, ohne das geringste Taktgefühl bin. Aber morgen werde ich zumindest einen Sieg davon tragen. Denn dann kommt mich ein alter Schulfreund besuchen, der absolut nix mit Spielen am Hut hat. Und den werde ich ganz zwanglos (zur Not mit Gewalt) zu einer Partie Guitar Hero überreden. Ich habe schon die ganze Woche geübt, es müsste klappen. Wenn nicht... werde ich ihn eben in Singstar niederbrüllen. DAS kann ich sehr gut! :-)

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