Dienstag, 3. Juli 2007

Vertrackter Sound

Ich glaube es gibt kaum einen Soundtrack, der so wenig zum Film paßt, wie bei Die Reifeprüfung. Nix gegen die Musik von Simon & Garfunkel, die ist toll. Nur gehört die in den Film, wie Nougat in ein Hähnchen, gar nicht.

15 Comments:

At 03 Juli, 2007 22:10, Anonymous moeppeldoepp meint...

Der Film stinkt eh ;) Musste mich damals im Englisch-Unterricht durch Buch wie Verfilmung quälen. Blos in die Tonne damit.

 
At 03 Juli, 2007 22:12, Blogger Mick meint...

Buch und Film sind klasse. Nur die Musik passt leider nicht rein.

 
At 03 Juli, 2007 22:22, Blogger Phan-Thomas meint...

Da stimm ich dir grundsätzlich zu! Aber gilt der Film nicht auch als so ziemlich erster, der einen gesungenen Soundtrack besitzt?

 
At 03 Juli, 2007 22:52, Blogger Jehuty meint...

Nougat und Hünchen passt tatsächlich nicht. Dafür Reis, Nudeln und Rührei! Den Selbstest gab es schon, gestorben bin ich nicht und geschmeckt hat es - wer hätte das gedacht - sogar auch! Sachen die gut schmecken lassen sich also doch miteinander kombinieren. Plus und Plus bleibt eben Plus. Ok, nicht immer..

 
At 03 Juli, 2007 23:05, Blogger Phan-Thomas meint...

Na wenn das nicht gewissermaßen offtopic war... ;o)

 
At 03 Juli, 2007 23:06, Blogger bd_1979 meint...

Nougat-Hähnchen klingt nach meiner neuen Lieblingsspeise :-), muss man mal ausprobieren

 
At 03 Juli, 2007 23:14, Blogger Mick meint...

@phan-thomas: Nee, da gabs sicher schon früher welche. Allein die ganzen Musicalfilme, oder High noon oder obwohl, wenn man mal die Musicals weglässt, könnte es der erste Film mit komplett gesungenem soundtrack sein....
@jehuta: Nudeln, rührei und spinat: lecker :-)
@bd: guten Appetit, wennde ausgekotzt hast erzähl mal wie es war. ;-)

 
At 03 Juli, 2007 23:14, Blogger Der Graf meint...

Ich kenn den Film nicht und muss ich eigentlich auch nicht :-)

 
At 03 Juli, 2007 23:16, Blogger Jehuty meint...

@Mick: Nudeln, Rührei und Spinat? Ja, das klingt wirklich sehr lecker. Muss ich mal probieren, kenne bislang nur Nudeln & Spinat.

 
At 03 Juli, 2007 23:28, Blogger Dos Corazones meint...

Was für Rezepte man hier doch kennenlernt...
Schade nur, dass ich Spinat hasse ...

 
At 03 Juli, 2007 23:32, Blogger Mick meint...

@Graf: man muss nicht, aber man sollte ;-)
@jehuty: lass es Dir schmecken. :-)
@dos: nimm Rahmspinat, der ist lecker. :-)

 
At 04 Juli, 2007 09:33, Blogger wolf meint...

Sicherlich scheint die Musik zu diesem Film heute - also 40 Jahre nach seiner Entstehung - antiquiert und überhaupt nicht dazu zu passen. Dennoch finde ich, dass dieser geniale Film einen gleichwertigen Soundtrack hat. Die Musik spiegelt den amerikanischen Zeitgeist in dieser Zwischenzeit wider: zwischen Establishment und heraufziehende Protest- und Flowerpower-Bewegung. Der Film ist ja eher kulturkritisch und nicht politikkritisch, deshalb tauchen hier nicht Bob Dylan, Janis Joplin oder Jimi Hendrix auf. Es ist auch nicht der erste Film mit einem Soundtrack, aber einer der ersten, der sich der Popmusik (nicht zu verwechseln mit populären Musik) bedient. Ich kann mir den Film ohne die Musik von Simon und Garfunkel gar nicht vorstellen.

 
At 04 Juli, 2007 11:54, Blogger Mick meint...

aber die Musik passt nicht in die Szenen. Vor allem wenns temporeich wird, bremsen Simon & Garfunkel viel zu stark. Ich habe den Eindruck, die haben die Szenen vor dem Komponieren nie gesehen, was aber bei Filmmusik nun mal eine elementare Voraussetzung ist. Den einfach Musik unter irgendwelchen Szenen zu legen ist doch eher der Stil der dürftigen Eis am Stil-Filme und ihrer grausamen Klone. Film und Musik laufen nebeneinander her, schade drum.

 
At 04 Juli, 2007 12:39, Blogger wolf meint...

Du beurteilst das aus einem stark ästhetischem Blickwinkel und aktuellen Maßstäben - was durchaus legitim ist. Dem habe ich in meinem ersten Satz auch zugestimmt. Aber Ende der 60er Jahre aus Amerika ein solcher Film, war für Europäer (mit ihren Autorenfilm-Erfahrungen z.B. Truffaut) und auch für die Amerikaner eine positive Überraschung. Simon & Garfunkel sind mit diesem Film in Amerika erst zu Stars geworden, vorher waren sie nur Insidern bekannt. Sicherlich wäre es ein interessntes Experiment, den Film mit neuer Musik zu hinterlegen, aber wie gesagt, ich kann es mir nicht vorstellen. Übrigens, die Mrs. Robinson im Lied hat gar nichts mit der gleichnamigen Frau im Film zu tun, von daher hast du Recht - Filmszenen und Musik haben sich erst am Schneidetisch getroffen: den Hauptteil der Musik hat Dave Grusin komponiert. Schade, dass ich den Film gestern nicht gesehen habe, deine Anmerkungen machen jedenfalls Lust darauf.

 
At 04 Juli, 2007 12:51, Blogger Mick meint...

Du hast sicherlich Recht: Film und Soundtrack gehören zusammen, allerdings nur aus heutiger Sicht. Die meisten wären sicherlich enttäuscht, würde die Musik im Film fehlen. Allein schon weil eben die meisten Lieder eben tatsächlich hits geworden sind. Und dabei hat der film natürlich einen großen Anteil gehabt, aber eben nur als Vehikel, der die Musik transportierte. Anderherum funktioniert das nicht. Der Film hat von der Musik nichts. Damals hätte ich mich dagegen entschieden (sorry Simon & Garfunkel) weil eben die Musik nichts vom Film transportiert. Auch das Lebensgefühl nicht, schließlich ist der Held ja kein Hippie oder sowas. Sondern (selbst für damalige Verhältnisse) ein reichlich unbedarfter junger Mann der eben seinen Weg sucht. Wie gesagt, nichts gegen den tollen film und die tolle Musik.

 

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