Mittwoch, 4. Juli 2007

Aus dem Leserbriefkästchen

Hallo Mick,
ich weiß ja, daß Du als Schreiberling arbeitest. Wieviel kostet es damit du mir ein Referat über Argentinien machst? Weil ich weiß nichts darüber. Wenn du keine Zeit hast, kennst du dann wenigstens eine gute Homepage über Argentinien? Kosten spielen keine Rolle, auch wenn es 50 Euro sind.
Klaus (Name von der Red. geändert)

Lieber Klaus,
leider kenne ich keine gute Homepage über Argentinien. Aber ich weiß von einer Institution, die Dir garantiert weiterhelfen kann. Die nennt sich »Bibliothek«. Das ist ein Franchise-Unternehmen, so ähnlich wie der Mäccie, mit Filialen in praktisch allen Städten und Gemeinden unseres schönen Landes. Da gehst Du hin und fragst nach einem sogenannten Atlas und einem Lexikon. Letzteres ist alphabetisch sortiert, deshalb musst Du nach Argentinien gar nicht lange suchen. Und der Atlas (das ist wie Google-Earth, nur aus Papier), zeigt Dir sogar die Nachbarländer und den Rest von Südamerika. Das alles ist sogar meist kostenlos.
viele Grüße
Mick, der auch ungern Hausaufgaben gemacht hat.

39 Comments:

At 04 Juli, 2007 18:43, Anonymous Sempai meint...

Ein Atlas und ein Lexikon aus Papier.Ich bitte dich Mick,sowas altmodisches kann man den jungen Leuten von heute doch nicht mehr zumuten ;).

 
At 04 Juli, 2007 19:05, Blogger wolf meint...

Du hättest wenigstens auf die FIFA oder den DFB hinweisen können, die kennen Argentinien nämlich gut und im Rahmen ihrer Jugendförderung schreiben die auch Referate.

 
At 04 Juli, 2007 20:37, Blogger huGn meint...

ich hätte da noch ein deutschfacharbeit, die gemachtwerden muss...

 
At 04 Juli, 2007 20:39, Blogger PropheT meint...

O_o sowas kriegst du wirklich geschickt?

 
At 04 Juli, 2007 21:26, Blogger Dr.Best meint...

na für 50 euro hätt ichs
gemacht

 
At 04 Juli, 2007 21:29, Blogger Mick meint...

@prophet: allerdings :-)
@best: so billig bin ich nun auch nicht. ;-)

 
At 04 Juli, 2007 21:29, Blogger Dos Corazones meint...

Eine Bibliothek? Gibt's sowas noch? ;-)
Selbst "Klaus" hätte von selbst auf Wikipedia kommen können, da steht bestimmt auch eine Menge.

 
At 04 Juli, 2007 21:32, Blogger Mick meint...

Wikipedia ist unüberprüftes Wissen von irgendwem. Kann stimmen, muss es aber nicht. Meine schulische Karriere würde ich darauf nicht setzen.

 
At 04 Juli, 2007 21:44, Blogger Flo_the_G meint...

Also bei mir hat das geklappt, mit der schulischen Karriere und Wikipedia. ;)

 
At 04 Juli, 2007 21:46, Blogger Der Graf meint...

Was???
Ich hab mein letztes Schuljahr vollständig auf Wikipedia gestützt (übertrieben). Aber mein Notendurchschnitt ist mehr als zufriedenstellend.
Jetzt muss ich mir auch nicht mehr allzu viele Sorgen über die Bezahlung von Journalisten machen. Da kann ich diesen Weg ja beruhigt einschlagen :-)

 
At 04 Juli, 2007 21:53, Blogger Mick meint...

dann haste Glück gehabt. Spätestens an der Uni sollteste lieber auf echte Fachliteratur zurückgreifen. Eben überprüftes Expertenwissen!

 
At 04 Juli, 2007 22:10, Blogger DasDaniel meint...

das erinnert mich an meinen guten Kumpel Steve:
Ich: "Hast du mal'n Notizzettel?"
Er: "Da sind gerade keine Akkus drin..."
Hmpf

 
At 04 Juli, 2007 22:40, Blogger bd_1979 meint...

Schon wieder ein Klaus, siehe Pia ;-).
Wikipedia hat teils auch sachen falsch, aber einen bestimmten Detailgrad merkt man dass viele nur voneinander/der selben Quelle abschreiben, aber bei so allgemeien Themen wie Argentinien findet man beim Googlen genug Infos die sich leicht bestätigen lassen. Ich fand schon immer dass jemand der keine Zusammenhänge bilden kann und Aussagen bewerten weiß kein Abitur verdient hat.

 
At 04 Juli, 2007 22:43, Blogger Mick meint...

aber nie aufgrund von Internetrecherche. Das sollte man eigentlich in der Schule lernen. Um die Bibliothek führt kein Weg herum.

 
At 04 Juli, 2007 22:50, Anonymous Peter meint...

@mick, kommt drauf an wieviel Ahnung die Lehrkraft hat

 
At 04 Juli, 2007 23:51, Anonymous cern meint...

Bibliotheken haben zu 93,42% nicht das Buch was man braucht. Das gilt sowohl für die Hauptbibliothek, die Nebenbibliothek des Stadtteils oder auch die Unibibliothek. Dann hat man den Salat und was soll man dann tun?
(3x was gebraucht, 3x der selbe Käse! von den unfähigen Angestellten mal abgesehen)
Ps: <- Größere Stadt

 
At 05 Juli, 2007 00:07, Blogger Mick meint...

einen Atlas und ein Universallexikon findet man in jeder Bibliothek. Und klassische Literaturrecherche kann man wirklich von jedem verlangen. Das ist kein Hexenwerk, dafür braucht man keine Bibliotheksangestellte als Hilfe. Außerdem was hilft es Dir wenn Du das Buch nicht findest, wirst Du es im Internet auch nicht finden. (Ausnahme Projekt Gutenberg). Stattdessen gibt es nur unüberprüftes und deshalb gefährliches Halbwissen... oder willste bei Wikipedia abschreiben? Ein guter Lehrer und erst recht ein Professor merkt das sehr schnell, also hilft das wirklich niemandem. Kriegt man sowas heute in der Schule nicht mehr beigebracht? Ach ja: Man kann Bücher auch kaufen!

 
At 05 Juli, 2007 00:41, Anonymous cern meint...

Von der Universität seh ich jetzt einfach mal ab, da kann man arbeiten aber nicht jeder hat unbedingt in der Unterstufe genug Geld zur Verfügung (Nein auch die Eltern nicht) um sich Bücher mal eben für ein Thema zu kaufen.
Und um eine vernünftige Arbeit zu schreiben ist ein Lexikon und/oder ein Atlas einfach nicht genug und sogar zu geschichtlichen Sachen wie beispielweise dem amerikanischen Bürgerkrieg kann man durchaus Pech haben und keine wirklich vernünftigen Informationen finden. (Das mag natürlich nicht für alle Bibliotheken gelten)
Es gibt im Internet eine Menge Informationen die es nicht in manch einem Buch zu finden gibt, desweiteren sind bei weitem nicht alle Informationen in Büchern die nicht unbedingt zur ausgewählten Fachliteratur gehören (da sollte man davon ausgehen) auch korrekt und müssen immer durch weitere ergänzt werden. Was die grundlegende Recherche angeht geb ich dir dennoch recht aber auch wenn ich deutlich jünger bin als du waren auch die Ansprüche in der Unterstufe deutlich höher als das sie mit Hilfe eines Lexikons und/oder Atlanten erfüllbar wären.

 
At 05 Juli, 2007 07:12, Blogger Mick meint...

das Internet kann bestenfalls als Denkanreiz dienen, als Quellangabe ist es eh unzulässig. Welcher Lehrer akzeptiert denn sowas? Selbst offizielle Homepages sind oftmals voller Fehler. Allerdings braucht man in der Unterstufe doch normalerweise eh solche Recherche nicht zu betreiben, da reicht tatsächlich der Große Brockhaus (steht in jeder Bibliothek und ein beliebiger Atlas, mit Vorliebe der Diercke. und im Höchstfall noch ein Reclamheftchen

 
At 05 Juli, 2007 08:51, Blogger Falcon meint...

Puh, bei diesem ganzen Zusammengeklaube von Informationen aus dem Internet (Vorteil zum gedruckten Wort: Man kann einfach per "Copy and Paste" seine Texte zusammenbasteln. Über die Qualität lass ich mich da mal lieber nicht aus) frag ich mich ja doch, wie ich zu einer Zeit, als es noch kein Internet gab, mein Abi machen konnte.
Natürlich wurde auch mal abgeschrieben - aber hin und wieder hat man sich tatsächlich auch schon mal selber Gedanken gemacht und zusätzlich ins Lexikon geschaut.
Und den Diercke hatte selbstverständlich jeder von uns zuhause.

 
At 05 Juli, 2007 08:59, Blogger Julchen meint...

Gedrucktes ist tot.

 
At 05 Juli, 2007 10:03, Blogger ingo meint...

also für länderinfos kann man immer mal gerne beim auswärtigen amt vorbeischauen. tut auch gar nicht weh!

aber mick hat natürlich vollkommen recht, dass insb. wikipedia weder als quellenangabe taugt, noch dazu, es als alleinige quelle zu nutzen.

ich bin mir auch 193,42% sicher, dass die angabe, die Bib hab die gesuchten bücher zu 93,42% nicht, ein wenig übertrieben ist. und selbst wenn: fernleihe!

und ganz ehrlich, bei einem referat für die schule reicht ein lexikon und ein atlas. dann vllt. mal horchen was die eltern noch im schrank stehen haben, oder DEN LEHRER mal interviewen, ob der einem ein buch leihen kann. sind nämlich auch nur menschen!

 
At 05 Juli, 2007 12:14, Anonymous Sebastian meint...

www.wikipedia.de --> Argentinien?
Vielleicht?

 
At 05 Juli, 2007 13:00, Blogger Mick meint...

@sebastian: äh, habe ich mich in den Antworten oben so undeutlich ausgedrückt?

 
At 05 Juli, 2007 13:09, Anonymous GreenStorm meint...

Och wie süüüüüüüüüß :-)

Allein schon wegen dem Niedlichkeitsfaktor hätte ichs gemacht :)

 
At 05 Juli, 2007 13:50, Blogger Arne meint...

Mick, Wikipedia als Quelle zu einer wissenschaftlichen Arbeit heranzuziehen ist durchaus legtitim und erlaubt, manche Dozenten sehen es sogar ganz gerne.
Natürlich sollte das Internet niemals als einzige Quelle herhalten, aber viele gute (wenn es sie gibt) Beschreibungen zu einem Thema findet man aufgrund der Umstände (Foren, Wikis, Blogs,...) in einer schon komprimierten Form, wo sperrige Zusammenhänge oft gut in ein-zwei Sätzen zusammengefasst werden. Das erleichtert oft nicht nur das Grundverständnis um mit trockener Fachliteratur umzugehen (ich weiß im schlechtesten Falle dann wenigstens worum es im Kern geht), sondern lässt sich manchmal auch nett als Zitat einbauen.
Zumal das Argument der Fehler auf Webseiten auch etwas einseitig ist: erschreckend viele Fachbücher haben inhaltliche wie auch formale Fehler, eine Garantie auf Richtigkeit hat man auch bei Büchern nie, zumindest nicht wenn man nur eines benutzt.
Eine gesunde Mischung ist denke ich das gesündeste. Ich würde es begrüßen wenn Wikipedia sich weiter verbessern würde, mir hat es schon oft weitergeholfen.

P.S.: Überleg mal, für die 50,- hättest du dir das nächste Spiel von Zuxxez kaufen können :) Nenene...

 
At 05 Juli, 2007 13:57, Blogger Mick meint...

wie gesagt: als zusätzliche Hilfe oder Ausgangspunkt für Recherchen, durchaus.. allerdings sollte man an einer Universität doch probatere Mittel der Recherche haben. Hatte ich zumindest zu meiner Zeit. Das ist natürlich mühsamer, aber erheblich lohnender. Ich weiß ja nicht, ws Du studierst, in den Naturwissenschaften würdest Du für einen Wikipediaverweis allerdings als unwissenschaftlich eingestuft. Zu Recht, wie ich finde. Du kennst weder den Autor noch seinen Background, das kann auch von nem übereifrigen Elftklässler stammen, der vieles richtig, aber wesentliches falsch darstellt. Sehr gefährlich.

 
At 05 Juli, 2007 14:38, Blogger Schlunz meint...

Meine Güte, Ihr hängt die Sache ja hoch auf...

Zum Ausgangseintrag. "Klaus" hätte auch einfach nur "Argentinien Referat" in google eingeben müssen und beim ersten Treffer alles gehabt.

Zur Qualität und Verläßlichkeit des internet als Recherche: Es dürfte wohl auch davon abhängen, ob der Zweck des Referats darin besteht, dass ein Viertklässler zum ersten mal fünf Minuten lang frei spricht, oder ob es wirklich um die inhaltliche Recherche geht.

 
At 05 Juli, 2007 15:13, Blogger Mick meint...

es geht IMMER um den Inhalt. Oder soll jemand was Falsches erzählen? Egal ob im vierten Schuljahr oder in Klasse 13.

 
At 05 Juli, 2007 18:00, Blogger huGn meint...

man fährt mit wikipedia ganz gut, wenn man die ergebisse alle nocheinmal nachprüft. undzwar nicht mit den ersten zehn googleseiten, daa die alle aus der wikipedia abgeschrieben sind

 
At 05 Juli, 2007 20:03, Anonymous Anonym meint...

Naja, wenn ich mich bei steuerlichen Auskünften oder Gutachten auf Wikipedia verlassen würde, hätten wir wahrscheinlich keinen einzigen Mandanten mehr und die Berufshaftpflicht hätte uns auch schon längst gekündigt.

Insofern lasse ich nichts negatives über das gedruckte Wort zu.

 
At 05 Juli, 2007 22:07, Blogger Dr.Best meint...

Ich würde sagen das hängt immer
von den Ansprüchen des Lehrers
und dem Ausmaß des Vortrags ab.
Zum Thema meiner Präsentations-
prüfung (Mittlerer Schulabschluss)
habe ich 2 dicke Wälzer über
die Kubakrise komplett gelesen.

Für einen wirklich ausführlichen
Vortrag reichen Wikipedia-Texte
auch bei weitem nicht aus, und
seien sie noch so strukturiert
und ausgiebig (denkt ihr
echt in einem Buch wird der
gleiche Inhalt auf die 10fache
Wortmenge ausgeweitet???).

@Mick: Ich würde Sachliteratur
aber auch nicht in den Himmel
loben, wenn eine Präsentation
wirklich ansprechend sein soll,
müsste man dann schon mindestens
2 Bücher zum Thema lesen, denn
auch ein Autor ist nur ein Mensch,
und der ist nicht frei von Fehlern
und von Subjektivität.

 
At 05 Juli, 2007 22:20, Blogger Mick meint...

es geht nicht darum wieviele Bücher man liest, sondern auch was man selber weiß und selber recherchiert. Man muss nicht immer 700 Seitenwälzer lesen. Wer täglich auf dem politisch aktuellen Stand hält, brav Zeitungen und politische Magazine liest und immer neugierig bleibt, hat es deutlich leichter. Zudem gibt es Standardwerke zu jedem Thema, die über jeden Zweifel erhaben sind.

 
At 06 Juli, 2007 00:54, Anonymous Sebastian meint...

Für ein Referat in der SekI reicht die Wikipedia vollkommen aus. Die Struktur des Artikels ist sogar als Leitfaden für einen SekII Vortrag geeeignet. Man muss logischerweise bei Internet recherchen vorsichtig sein, und auf akademischem Level sind die meisten Informationen auf der Wikipedia und ähnlichen Seiten nichtmal spezifisch genug für ein Thema, hier kommt man weder äusserlich noch inhaltlich um eine gründliche Recherche der verfügbaren Theorien, Ansätze und Betrachtungsweisen eines Themas herum.

Im Rahmen eines Referats in der 6-10Klasse würde ich ohne zu zögern den Inhalt des Wiki-artikels darstellen. Der große Vorteil des OpenSource Rahmens ist schliesslich die Offenheit. Jeder Artikel kann sofort richtiggestellt werden. Leider ist dies auch ein Nachteil. Soweit ich das mitbekommen habe stand unter dem Artikel zu Disney, dass eines der Gründungsmitglieder dieses Konzerns bei der NSDAP war. Dies war ein absichtlich eingebauter Fehler, welcher für lange Zeit unentdeckt blieb :)

 
At 06 Juli, 2007 10:34, Anonymous Unlogicial meint...

Mick hat gesagt...
das Internet kann bestenfalls als Denkanreiz dienen, als Quellangabe ist es eh unzulässig.


naja, das ist nicht ganz korrekt, natürlich darf ich auch Thesen aus dem Internet nehmen. Da ich ja jederzeit die Quelle angeben muss, kann man das gut nachvollziehen und wenn es falsch ist, zeigt es zumindest einen Teil der verbreiteten Meinung, was dann die Existenz in einer Arbeit doch wieder begründet... ;-)

Zudem ist auch leider gelegentlich in Fachliteratur der eine oder andere grobe Fehler drin. Natürlich ist hier die Fehlerquote bedeutend geringer wie im Internet, aber sicher bin ich nie und deswegen kommt ja noch die Quellenangabe dazu.

Das ganze soll jetzt nicht heisen, nur noch Internet nutzen, aber eine gesunde Mischung aus Beidem ist zu empfehlen :-)

 
At 06 Juli, 2007 11:52, Blogger Avantenor meint...

Mick, ich hab da ein Referat über die Funktionen römischer Portraitstatuen. Das wäre doch mal eine Herausforderung für Dich? :D

 
At 06 Juli, 2007 21:01, Blogger Chernaya Akula meint...

Wer bei uns an der Uni mit Wikipedia ankommt, kriegt das Referat um die Ohren gehauen!
Und auch bei Sek I reicht es eben nicht aus. Da werden dann die Grundlagen für späteres Arnbeiten schon vermurkst.
Unser Geschichtslehrer im LK hat gesagt, es sei für ihn zweitrangig ob wir irgendwelche Daten und Jahreszahlen zu einem bestimmten Thema mit aus seinem Unterricht nehmen würden. Er hoffe nur, uns beigebracht zu haben, wie man sich Quellen erschliesst.

Ein grosses Problem mit Wikipedia ist, dass die Artikel oft politisch nicht neutral sind. Und daher werden manche Sachverhalte verkürzt, ergänzt, oder ganz weggelassen, je nachdem wie es der jeweiligen Meinung des Autors passt. Bei Büchern kann das auch sein (ist sogar oft so), ABER man weiss wo's herkommt. Zum Beispiel Huntington's "Clash of Civilizations", der, zumindest an unserer Uni, eher belächelt wird.
Dass in Unibibliotheken auch Fehler sind sieht man an meiner Uni sehr gut. Vort etwa zwei Jahren habe ich ein Buch zum Thema SAS und Operation Iraqi Freedom gelesen. Der stand unter "Geschichte", jedoch fand ich im Internet (oh, the irony!) heraus, dass dieses Buch komplett erfunden ist und der Autor es auch nicht mehr verbreiten darf. Bis heute ist das Buch unter "Geschichte" zu finden!
Deswegen: immer mehrere Quellen suchen!

 
At 07 Juli, 2007 11:30, Blogger bd_1979 meint...

Mein Wort, man muss Quellen beurteilen können - man muss auch kombinieren können wie vertrauenswürdig eine Quelle ist. Zusätzlich sollte man drauf achten wenn man mehrere Quellen hat ob die voneinander abgeschrieben haben (ohne dass es vielleicht sofort ersichtlich ist) - dies ist bei klassischen WErken einfacher als im I-Net aber dessen muss man sich immer bewust sein - vor allem bei Themen die nicht so oft angesprochen werden und exotischer sind.

 
At 07 Juli, 2007 17:15, Anonymous Dago meint...

Hmm, in die Dikussion möchte ich jetzt au mal eingreifen. Wikipedia ist als Recherchebasis und speziell für kleinere Inforeferate ohne weiteres zu gebrauchen. Aber ein Punkt ist dabei ganz wichtig: Man muss die Informationen selbst neu formulieren und zu Papier bringen; am besten natürlich mit mehreren Quellen. Ein Copy&Paste, egal ob aus Wikis, dem restlichen I-Net sowie Fachliteratur ist keinesfalls angemessen. Wenn du ausm Brockhaus den Artikel über Argentinien rausschreibst, ist das genauso schlimm als wenn du ne Wikipage ausdruckst. (ok, die Qualität wird beim Brockhaus ne andere sein, aber gerade das wird bei einem Referat merkwürdig erscheinen, wenn da einer ein Deutsch spricht, was der Lehrer selbst net versteht...)

 

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