Montag, 25. Juni 2007

Noch ne Lebensweisheit

Wenn in Buchbesprechungen Helden als Protagonisten bezeichnet werden, ist der Roman meist langweilig.

7 Comments:

At 25 Juni, 2007 10:00, Anonymous Anonym meint...

Wobei mir das dann doch eine recht individuelle Einschätzung zu sein scheint.

Manch anderer würde vielleicht sagen: Wenn in Buchbesprechungen Protagonisten als Helden bezeichnet werden, ist der Roman meist kein Roman, sondern ein schlechter Actionfilm auf Papier.

 
At 25 Juni, 2007 11:02, Blogger wolf meint...

Die Wertung ist vielleicht doch ein wenig pauschal. Eher trifft zu, dass der Rezensent langweilig ist. Denn sein Ringen um ein anderes Wort für Held oder Hauptfigur spricht dafür, dass der Duden Band 8 aufgeschlagen auf seinem Schreibtisch liegt: und dann kommt eben der Protagonist raus. (Das war übrigens auch ein häufiges Wort, dass während meines Literaturstudiums verwendet wurde.)

 
At 25 Juni, 2007 11:11, Blogger Mick meint...

ich ergänze meine Lebensweisheit sogar noch um den Punkt: "Je mehr Fremdworte gebraucht werden, desto weniger beherrscht der Autor sein Fach."

 
At 25 Juni, 2007 14:13, Blogger Aufklärungszentrale meint...

Oder der Typ der des sagt ist Germanist, was dann allerdings auf's gleiche hinaus läuft.

 
At 25 Juni, 2007 14:46, Anonymous moeppeldoepp meint...

@aufklärungszentrale: Deine pseudo-intellektuellen Kommentare sind wirklich eine Bereicherung - nicht.

 
At 25 Juni, 2007 21:28, Blogger Der Graf meint...

Also ich mag das Wort "Protagonist". Bin ich jetzt langweilig oder Germanist? :-)

 
At 27 Juni, 2007 00:57, Anonymous Stammtischphilosoph meint...

Hmm. Ein "Prosagonist". Das wär mal was. Gibt es eigentlich einen Preis für das Erfinden neuer Wörter?

 

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