Mittwoch, 30. Mai 2007

Kommt Zeit...

Und schon wieder ist es Mittwoch Abend. Wenn ich nicht gehörig aufpasse, kommt bald wieder dieser Donnerstag Morgen.

Dienstag, 29. Mai 2007

Post Traumatisch

Die ehemaligen Staatsmonopolisten Telekom und Post heulen ja gern über Kundenschwund, trotz doch ach so gestiegenem Serviceangebot und Kundenfreundlichkeit. Nun ja, bis Baldham scheint sich das auch noch nicht rumgesprochen zu haben. Eigentlich wollte ich nur ne Briefmarke kaufen. Also gehe ich zum Automaten. Der verkündet daß ich mir gefälligst ne Geldkarte besorgen soll, Bares will er nicht annehmen. Ah, klar, sicher. Nee, mache ich nicht. Also gehe ich in die Post rein. Drinnen am Schalter: »Eine 55 Cent-Marke, bitte«
Posttusse: »Das macht 5,50 Euro«
Ich: »Äh, nein, ich will nur eine Marke, nicht den ganzen Staathaushalt.«
Sie: »Einzelne Briefmarken gibts nur am Schalter nebenan.«
Ich: »Sie glauben doch jetzt nicht, daß ich mich da nochmal anstelle, nur für eine Briefmarke?
Sie reagiert einfach nicht.
Ich: »Wir haben jetzt zwei Möglichkeiten. Entweder sie geben mir einfach meine Briefmarke und ich bin dann innerhalb einer Minute weg. Oder ich bleibe einfach so lange hier stehen, bis Sie mir eine geben. Das dauert dann aber für uns beide länger.«
Sie: »Einzelmarken gibt es nur am anderen Schalter«
(Dieser andere Schalter ist von ihr rund 15 Zentimeter, also in Armreichweite entfernt.)
Ich: »Dann fragen sie mal ihren Kollegen, ob er uns nicht ne Marke geben will.«
Sie: »Das geht nicht. Ich bin nicht verantwortlich für die Regularien. Ich stehe hier nur....«
Da tippt ihr Kollege sie auf die Schulter und reicht ihr eine Marke hinüber.
Sie guckt verwirrt, legt sie mir dann aber doch hin und ich gebe ihr im Austausch die 55 Cent.
Mannomann, wie kann man nur derart stur sein. Ich kapiere aber auch nicht, wieso an dem einen Schalter nur das eine, am anderen nur andere Sachen gehen sollen. Vor allem, weil sie ja sogar Briefmarken hat, die aber nur im Zehnerstapel verkaufen will. Man fragt sich wieso? Im HL Markt kriege ich ja auch an jeder Kasse alles. Also, liebe Post: Hier habt Ihr noch Optimierungspotential. Bevor Ihr das nächste Mal wieder über Kundenschwund heult.

Montag, 28. Mai 2007

Steffis 12-Punkt-Regel

Kaum regnet's blitzt's und stürmt's ist sie auch schon wieder da. Steffi Sturm ist endlich wieder aus dem Urlaub zurück, den sie mit einem der Youtube-Zeichensätze auf einem Server in der Inselrepublik Tuvalu verbracht hat. Für ein Interview war unsere Lieblingsblondine aber nicht zu haben. Sie ist mit einem gemurmelten »Diese 12-Punkt-Schriften sind entweder schwul oder kursiv...« an den rechten Webseitenrand gestapft, hat Regina Regen noch ein »Quotenschlampe« hinterhergerufen und hat sich aus den lidschattigen Augen ein Tränchen weggewischt. Tja, was soll ich sagen, mit mir will sie ja nicht mal in den Biergarten gehen. Dabei bin ich weder schwul noch kursiv...

Sonntag, 27. Mai 2007

Voll die Packung

Ich finde es immer wieder blamabel für wie dumm einige Hersteller, deren Absatzzahlen zurückgehen, ihre potentiellen Kunden halten. So scheinen einige zu glauben man müsste nur die Farbe der Packung ändern und schon kehren die Käufer in Scharen zurück. Nee, liebe Anbieter, vielleicht liegt es ja auch an eurem ranzigen Inhalt? Schon mal darüber nachgedacht?

Samstag, 26. Mai 2007

Träum süß

Leiden sei unter Schlaflosigkeit? Wollen Sie endlich mal wieder so richtig gemütlich vor dem PC durchschlafen? Dann empfehlen wir folgendes: Nehmen Sie einen beliebigen fremdsprachlichen Text in Zehnpunktschrift und übersetzen Sie ihn. Binnen fünf Minuten verschwimmen die Zeilen zu einem einlullenden Brei, ihnen werden sanft die Augen zufallen und sie schlafen wie ein Baby... bis eine Stunde vor Abgabeschluß. Dann fallen Sie vor Schreck ins Koma.

Freitag, 25. Mai 2007

Wetterwitz

Seit Wochen schon kündigen die Wetterdienste mit schöner Regelmäßigkeit für unsere Gegend hier Regen und/oder Gewitter an. Nur: Es hat in den letzten drei Wochen gerade einmal ein wenig geregnet. Deshalb stimmt mich die aktuelle Sturm-und-Weltuntergangsprognose für Pfingsten recht froh. Wenn die meteorologioschen Cassandrarufer so wie immer kräftig daneben liegen, wirds ein wunderschönes Wochenende.

Von Ämtern, Käse und Spinnen

Heute war ein merkwürdiger Tag voller Extreme. Als allererstes habe ich mich mit dem Finanzamt rumgekriegt. Die Herrschaften lassen sich nämlich ne gehörige Portion Zeit bei der Bearbeitung diverser Dinge, die ich mit denen zu klären habe. Heute morgen hatte ich mich dann im Laufe eines familiären Telefonats schon so richtig schön aufgeregt. Und diese Wut habe ich gleich genutzt, um beim Amt nochmal ein wenig auf den Putz zu hauen... und oh Wunder, der gute Mensch am anderen Ende der Leitung war nach etwas Herumfeilschen plötzlich doch zuständig und konnte mir sogar weiterhelfen. Blöd nur, dass man für sowas immer gleich patzig werden muss. Mit Freundlichkeit bin ich bei denen jedenfalls nicht weitergekommen.
Als nächstes habe ich probiert ein Handyspiel irgendwie von meinem PC auf mein Handy zu kriegen. Trotz angeschlossenem USB-Kabel ein bislang fruchtloses Unterfangen. Daran muss ich noch weiter üben. Merke: Motorolas Handys sind zwar prima, ihre PC-Software ist der letzte Müll.
Danach wurde es wieder deutlich besser: Die Käsesauce ist mir trotz anfänglichem Milchüberschusses sehr gut gelungen und schmeckte prima. Das musste selbst mein nörgerliger Bruder anerkennen.
Tja, dann wurde ich übermütig und wollte den offiziellen Microsoft WLAN-Adapter an die offizielle Xbox 360 anschließen. Das Einstöpseln klappte auch sehr gut, danach ging allerdings nix mehr. Der WLAN-Bereich in den Xbox-Systemeinstellungen blieb trotz wilden Herumtobens komplett ausgegraut. Soviel zum »Problemlosen Einstieg in Xbox Live«.
Apropos Microsoft: Heute trudelte auch eine Halo 2-Version für den PC ein. Blöd nur, dass ich gar kein Vista habe.
So und zum Schluß dann was Versöhnliches: Ich habe mit viel Freude God of War 2 gespielt und hatte nen Heidenspaß dabei. Und weil ich all meine aufgestauten Aggressionen dabei schon abgebaut hatte, durfte die fette haarige Spinne, die ich eben neben meinem Bett entdeckt hatte, weiterleben. Ich habe sie ganz sacht mit meiner berühmten Glas-und-Bierdeckel-Methode eingefangen und dann (ohne Glas und Bierdeckel natürlich) in den Garten rausgeschmissen. So, und jetzt führe ich mir noch das neue Buch meines Lieblings-Ami-Faschisten Vince Flynn zu Gemüte und morgen kriege ich dann das Handydrama und die Xbox-Fummelei sicher auch noch unter Kontrolle.

Dienstag, 22. Mai 2007

Und er bewegt sich doch

Na guck an, es geht doch. Wenn man mich tritt, arbeite ich auch mal. Endlich ist der Two Worlds-Test online. Wo? Bei Völlig Verspielt natürlich. So und jetzt falle ich erstmal ins Wachkoma und hoffe, dass mich der Wecker morgen um sieben tatsächlich aus dem Bett katapultiert.

Montag, 21. Mai 2007

Fluch des freien Eintritts

Ich glaube manche Filmfirmen nehmen sich und ihre Streifen ein klein wenig zu wichtig. Dieses mit Trauerflor umrandete »Kleingedruckte« prangt prominent (also doch etwas größer gedruckt) auf der Einladung zur Pressevorführung von Fluch der Karibik 3 (ich weigere mich diese doofe Namensumbenennung mitzumachen). Ich finde ja, Einladungen könnten ruhig ein wenig freundlicher formuliert werden. Ich lade ja auch nicht Leute zu meinem Geburtstag ein, und schreibe dann dazu: »Wer nen Fotoapparat mitbringt, wird erschossen! Handybenutzung führt zur Todesstrafe!« Und warum hinter dem Dank für mein Verständnis ein Ausrufezeichen prangt, weiß wohl nicht mal Konrad Duden. Und noch eine Sache, die sich mir nicht erschließt: Weshalb trifft der Veranstalter»umfangreiche Sicherheitsvorkehrungen« ? Erwarten die nen Anschlag radikaler Johnny-Depp-Fans oder daß die Orlando-Bloom-Fraktion Amok läuft? Na, ich bin mal gespannt, ob ich da wieder heil rauskomme.

Freitag, 18. Mai 2007

Mama ante portas

Sie kocht... und kocht... und ich muss es probieren. Zumindest virtuell ist Pia als Chef de Cuisine (frei übersetzt: Cousine vom Chef) bereits perfekt, solange sie noch alle Finger beisammen hat. Was sie mit Cooking Mama in ihrer Nintendo-DS-Küche erlebt hat, lest Ihr hier bei Völlig Verspielt.

Wir sind Helden

Ich habe ja schon immer behauptet, daß ich besser bin, als alle Hollywoodautoren zusammen. Heute zwischen Klo und Bad hatte ich folgende brillante Filmidee: Gregor Gysi findet im SED-Nachlass ein gebrauchtes Taschentuch von Leonid Breschnew. Zusammen mit dem MLPD Radebeul-Ost extrahiert man daraus die DNS des alten Betonkopps und züchtet den KPDSU-Generalsekretär neu. Da die KPDSU ohne Warschauerpakt und Mauer aber keinen Spaß macht, wird das alles flugs neu errichtet, während man den Westen durch 60-Hertz-Klingelton-Summstrahlung künstlich verdummt.
Währenddessen in den USA: Ein Resthäuflein lang vergessener Actionfilmstars aus den 80igern ist der Verdummung entgangen, weil sie gar keine Handys besitzen. Und so rüsten sich Hollywoodlegenden wie Michael Dudikoff, Dolph Lundgren, Stephen Seagal, Sylvester Stallone, Arnold Schwarzenegger, Jean Claude van Damme, McGyver, die Überreste des A-Teams, Sledge Hammer und natürlich Chuck Norris zum Kampf gegen das Reich der Finsternis. Zu den Bösewichtern gehören Charaktermimen wie Stephen Berkoff, Christopher Lee, Kabir Bedi, Danny DeVito als Gregor Gysi und natürlich David Carradine als Breschnew. Das wird ein grandioses Actionspektakel voller Benzinexplosionen, Blackhawk-Hubschraubern, die sich als Hinds ausgeben, Verfolgungsjagden immer um den selben Felsen in Calabasas und natürlich der langen Schlußansprache des Oberschurken, in der er all seine Pläne erklärt. Dazu jede Menge faschistoider Machosprüche, cool-zynischer Kommentare und lauwarmer Gags.
Herrlich: Ostblock, echte Helden mit Föndauerwelle und viel Rummsbumms. Gerade überlege ich, wie ich in die Schlußsequenz noch einen gigantischen atombetriebenen Zeppelin, die Asche Mao-Tse-Tungs und den Chor der Schwarzmeerflotte einbauen kann. Aber da fällt mir schon was ein.

Donnerstag, 17. Mai 2007

Pizza und Palaver

Gestern in einem lauschigen Konferenzraum in Irgendwo: Man redet, diskutiert und beschließt. Alles sehr spannend, aber mittendrin geht die Tür auf und eine freundliche Fee bringt einen Riesenkarton mit Pizza rein. Irgendwie hat dieses lecker riechende Käsegebäck meine Aufmerksamkeit leicht beeinträchtigt. Zartschmelzender Käse auf Schinken, Salami und dem üblichen Tomatengedöns. Sehr lecker, für eine Lieferpizza fast schon sensationell gut. Das einzige Problem: Irgendwie habe ich vor lauter Pizzafuttern vergessen zuzuhören und habe jetzt keine Ahnung mehr, worüber in der zweiten Hälfte eigentlich geredet wurde. Hmmm... mal gucken, durch subtiles Nachfragen kriege ich das schon raus. Dabei darf ich nicht vergessen nach der Nummer des Pizzaservices zu fragen.

Dienstag, 15. Mai 2007

Der Wolf, der kleben blieb

Ja wo bleibt denn jetzt der Test von Two Worlds, den ich dem freundlichen Herrn der Firma Z so vollmundig versprochen hatte? Nun, leider ist das Spiel auch nach zwei Patches noch nicht so ganz fehlerfrei. Je weiter ich vordringe, desto größer wird die Bugdichte. Der Wolf, der auf dem Bild so fotogen an der Decke klebt ist dabei noch eins der kleineren Übel. Teilweise nicht lösbare Quests und plötzlich verstorbene Questgeber, machen mir gerade das Leben schwer. Ganz besonders blöd: Geht der in der Gegend herumstehende NPC Gandohar bei einem zufälligen Orkangriff
drauf und befindet sich der eigene Held in der Nähe, ist das Spiel vorbei und man darf sich vorzeitig den Abspann angucken. Ich kämpfe mich trotzdem weiter und hoffe auf einen neuen Patch.

Sonntag, 13. Mai 2007

Wie wir doch noch Meister werden

Wenn ich Trainer auf Schalke wäre, würde ich die gesamte Mannschaft fristlos rausschmeißen und nächste Woche mit der vereinseigenen A-Jugend antreten. Die haben garantiert mehr Lust Deutscher Meister zu werden, als diese offensichtlich unfähige Profi-Truppe. Merke: Wer gegen Dortmund verliert, hat das königsblau nicht verdient!

Samstag, 12. Mai 2007

Mögen die Spiele beginnen

So, es ist alles so weit: Bier ist kühl gestellt, der Grill rausgekramt und geputzt und das Fleisch wartet nur darauf von mir gebrutzelt zu werden. Kurz und gut: Die Grillsaison ist offiziell eröffnet. Okay, ich weiß, ich bin spät dran. Aber egal. Und wenn der Grand Prix anfängt bin ich wahrscheinlich schon abgefüllt und geistig weggetreten...

Freitag, 11. Mai 2007

Flop des Monats

Ich überlege gerade, was die blödere Idee ist: a) Der Versuch der Hellgate-Macher die Zwei-Klassen-Gesellschaft auch bei Spielern einzuführen.
b) Microsofts Versuch über Xbox Live PC-Spielern Geld für etwas abzuknöpfen, was sie woanders umsonst bekommen.
c) Mitten im mittäglichen Schulschluß mit der S-Bahn nach München zu fahren.

Donnerstag, 10. Mai 2007

Und Tschüss

Manche Abschiedsfloskeln kann man sich echt sparen. Zum Beispiel: »mit freundlichen Grüßen, Ihr Finanzamt« Das klingt in etwa so, wie »Ich freue mich schon auf den Besuch, Ihr Betriebsprüfer« oder»Wir haben dich ganz doll lieb, deine Mafia«.

Weils heute zum 1000sten Mal passiert ist

Notiz an mich selber: Die Begriffe »imemr« und »nioch« gibt es nicht. Deshalb vor dem Tippen immer schön die Finger entknoten.

Mittwoch, 9. Mai 2007

Zwei Welten - eine Meinung

Eigentlich wollte ich es ja ignorieren. Dann ist mir zu Ohren gekommen, daß jemand sehr daran gelegen ist, daß ich Two Worlds nicht teste. Ich sehe das jetzt (trotz des grammatikalisch fragwürdigen vorherigen Satzes) mal positiv. Wahrscheinlich wollte der freundliche Herr der Firma Z mich auf diese charmante Weise nur auf sein Rollenspiel aufmerksam machen. Deshalb möchte ich mich an dieser Stelle für die indirekte Nachricht bedanken und werde mich ab sofort in meiner Freizeit intensiv den beiden Welten widmen. Meine Forschungsergebnisse werde ich natürlich so schnell wie möglich bei Völlig Verspielt der Weltöffentlichkeit zugänglich machen. Vielen Dank nochmal an diesen fürsorglichen Firmenvertreter, der dadurch sicher gestellt hat, daß mir sein Werk nicht entgeht.

Dienstag, 8. Mai 2007

In eigener Sache

Alles begann heute morgen ganz harmlos. Ich inspizierte meinen Blog, wischte hier und da ein Stäubchen weg, als ich diesen Brief fand. »Werter Michael, hiermit nehme ich den gewerkschaftlich garantierten Urlaub und fahre mit meinem Freund weit weit weg. viele Grüße und bis in drei Wochen, Steffi Sturm.« Tja, da stand ich da, mit Blog aber ohne Wetterfee. Völlig verzweifelt rief ich erst beim Arbeitsamt, dann bei einer Zeitarbeitsfirma und schließlich bei der örtlichen Putzfrauenvermittlung an. Doch niemand konnte mir mit einer vollausgebildeten Wetterfee dienen. Als ich schon verzweifeln wollte, fand ich in Steffis Sachen die Telefonnummer einer Regina Regen. Ich rief sofort an und Regina versprach sofort zu kommen. Geschlagene fünf Stunden später war sie dann da und verlangte ein horrendes Gehalt. Doch für meinen Blog ist mir nix zu teuer. Deshalb knurrte ich nur kurz und stellte sie schließlich für drei Wochen ein. Allerdings präsentiert Regina nur das Wetter für Afghanistan, genauer gesagt vom Flughafen Kabul. Na, vielleicht nützten diese Angaben ja unseren Jungs, die da hinten irgendwo ihren Dienst abbummeln... äh, ich meinte natürlich tapfer die Ostfront sichern. Und Reginas üppiges Gehalt ziehe ich Steffi einfach vom Weihnachtsgeld ab... ach, ja, ich zahle doch überhaupt kein Weihnachtsgeld. Dann eben von der Erfolgsprämie... nee, die kriegt sie ja eh nicht. Ach, mir wird schon irgendwas einfallen.

Samstag, 5. Mai 2007

Die Wahrheit über Lord British

Stephen Hawking und Richard Garriott gemeinsam im Parabelflug. Wie kann man diese Meldung von der Tabula-Rasa-Webseite noch toppen? Eigentlich gar nicht, aber ich versuche es trotzdem. Denn was mir aufgefallen ist: Lord British grinst auf allen Bildern, die je von ihm gemacht wurden, absolut gleich, ja geradezu identisch. Ich war mal bei denen in Texas (als er noch König bei Origin war) und habe selber mehrere Bilder von dem Kerl gemacht. Und oh Wunder, konnte ich es mit eigenen Augen bestaunen: Der guckte tatsächlich immer gleich, ganz egal, wann man ihn vor das Objektiv lotste. Seitdem habe ich die Theorie, das Meister Garriott gar kein richtiger Mensch ist, sondern eine animatronische Puppe, die sich Origin von der ersten eingenommenen Million gekauft hat, um sie als vermeintlichen Chef in langweilige Meetings mit den Verantwortlichen bei Electronic Arts zu schicken. Als denen das nach einigen Jahren aufgefallen ist, haben sie Garriott an NCSoft verkauft, wo man ihm erst neulich auf die Schliche kam und ihn prompt ins All schoss. Er konnte sich nur nicht entscheiden, welchen seiner Bridgepartner er mitnehmen wollte. Das klingt unglaublich? Vielleicht, ist aber nicht viel weniger skurril als die eigentliche Meldung von Garriotts Ausflug in die Schwerelosigkeit mit Stephen Hawking.

Freitag, 4. Mai 2007

Amazons Größenwahn

Früher habe ich mir ganz gern Amibücher bei Amazon bestellt, Amazon.de wohlgemerkt. Dank freundlichem Eurokurs waren die Bücher billig, die Lieferung kostenfrei. So erhielt ich zum Beispiel den Da Vinci Code für schlappe 5 Euro, als es hierzulande auf Deutsch nur die 20 Euro Hardcover-Fassung gab. Aber seit ein paar Monaten ist Amazon dem Größenwahn verfallen. Denn plötzlich nehmen die für Importbücher Apothekenpreise. Ein kleines Beispiel: Der Mass Effect-Roman kostet offiziell rund 8 Dollar, was derzeit gut 5,90 Euro entspricht. Selbst wenn Amazon jetzt 8 Euro nehmen würde, wäre der Preis noch akzeptabel. Stattdessen verlangen die Burschen dafür happige 20 Euro. Das ist rund das 3,3-fache des eigentlichen Preises. Für wie blöd halten die mich eigentlich? Da kann ich das Buch tatsächlich gleich in Amiland bestellen und bin selbst mit Porto, das von dort noch anfällt, deutlich billiger. Ich habe das Problem noch eleganter gelöst und mache einfach die offizielle deutsche Übersetzung für den Roman. Dadurch kriege ich das Buch vorab und verdiene auch noch ein bisschen was. Aber auf die Dauer ist das natürlich keine Lösung, denn ich kann ich ja wohl kaum alle Bücher übersetzen, die ich auf englisch lesen will. Hee, Amazon, aufwachen, die Gierkrallen einfahren und vernünftige Preise machen. Oder Ihr habt bald einen Kunden weniger.

Donnerstag, 3. Mai 2007

Rochelles und Richelieu

Wer weiß was ich gerade lese? Kleiner... okay mittellanger Tip. Die ersten Sätze des ersten Kapitels: Am ersten Montag des Monats April 1625 schien es, als ob der Flecken Meung derart im Aufstand begriffen sei, als wären die Hugenotten gekommen, um die Schrecknisse von Rochelles zu erneuern. Mehrere Bürger beeilten sich, als sie die Weiber durch die Straßen ziehen sahen und die Kinder an den Türschwellen kreischen hörten, die Panzer anzuschnallen und, indem sie ihre etwas unsichere Haltung durch eine Muskete oder eine Partisane unterstützten, sich nach der Herberge des »Freimüllers« zu wenden, vor der sich eine dichte, geräuschvolle und neugierige Schar hindrängte, die sich von Minute zu Minute vergrößerte.
Ach ja: Wer jetzt googelt, cheatet und ist ein böser Mensch.

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