Sonntag, 29. April 2007

An Tagen wie diesen...

... würde ich gern in den Kühlschrank klettern und mich nebens Eisfach legen. Allerdings habe ich Angst, daß ich nicht mehr raus komme. ..
P.S. Eigentlich wollte ich mich heute über die Hilflosigkeit von Chefredaktionen auslassen, die schwindenden Leserzahlen mit plumpen Anti-Bush(oder meinetwegen auch Beckstein)-Aufklebern begegnen, die sie ihren Abonnenten unterjubeln. Aber für dieses Thema ist es mir heute wirklich zu heiß.

16 Comments:

At 29 April, 2007 17:39, Blogger Syxis meint...

jetzt wäre so eine große gefriertruhe wirklich hilfreich

 
At 29 April, 2007 18:59, Anonymous henne meint...

Wenn man den Prognosen für diesen Sommer glauben darf, sind das im Moment noch Kühlschranktemperaturen. Was macht ihr denn, wenn es richtig heiß wird? ;-)
Ich werde mir zwar auch einen größeren Kühlschrank besorgen, aber nur, um das Bierfassungsvermögen zu erhöhen. In diesem Sinne - keep cool :-)

 
At 29 April, 2007 19:11, Anonymous Jutsch80 meint...

Frag doch mal im nächsten Supermarkt nach, ob sie dir nicht einen ihrer Riesenkühlschränke leihen können ;-)

PS: 50000 Leser pro Jahr zu verlieren ist schon eine Kunst.

 
At 29 April, 2007 19:16, Blogger Ufo meint...

"Der will doch nur spielen" soll George W. Bush darstellen?!?
Auf die Idee bin ich gar nicht gekommen, da ist für mich keinerlei Ähnlichkeit zu erkennen... das soll doch eher Bezug auf die Killerspiel-Debatte nehmen, oder?
Oder gibt´s noch mehr Spielemagazine mit schwindenden Leserzahlen, die derzeit Aufkleber unter´s Volk mischen?

 
At 29 April, 2007 19:25, Anonymous Jutsch80 meint...

@ufo Der Aufkleber soll den Beckstein darstellen, aber ich geh mal davon aus das die GameStar gemeint ist.

 
At 29 April, 2007 21:49, Blogger Der Graf meint...

Ich glaub ja, dass der Mann hinten auf dem eingerahmten Bild (der auf dem Pferd mit dem komischen Gesicht) Bush darstellen soll.
Aber eigentlich ist das Extra doch ziemlich cool. Hab's mir direkt auf den Ordner geklebt.
Übrigens, die Temperaturen waren heute doch erträglich(zumindest im Norden Rheinland-Pfalzes).

 
At 29 April, 2007 21:53, Blogger Der Graf meint...

Ach außerdem: Bei der Playzone kann man von schwindenden Leserzahlen sprechen. Bei der Gamestar geht's doch noch, oder? 250000 Leser ist doch schon mal nicht schlecht.

 
At 29 April, 2007 22:06, Anonymous Markus meint...

Jo, kann ich nur zustimmen. Der Aufkleber ist wirklich etwas einfallslos und für mich - wenn ich noch kein GS-Abonnent wäre - kein Grund, ein solches abzuschließen. Weiß auch gar nicht, wo das Ding jetzt rumfliegt...

@der graf
Kann mich an Zeiten erinnern, als man noch locker 100.000 verkaufte Hefte draufzählen konnte.

 
At 29 April, 2007 22:58, Blogger Mick meint...

so, jetzt habe ich etwas Platz neben dem Obstfach gemacht, das müsste passen ;-)

Zum Aufkleber: der Bush ist doch leicht zu erkennen und zum Thema "Glasperlen" habe ich mich ja schon ausgelassen. So kriegt man auf jeden Fall keine Leser.

 
At 30 April, 2007 11:50, Anonymous Garry meint...

Ich finde die Karikatur auch nicht sehr gelungen, aber dass das nicht der Bush ist, ist ja wohl eindeutig (ganz schon abstrus eigentlich, den Bush mit Killerspielen zu assoziieren :-/). Das wurde vom Zeichner im GSPB auch bestätigt, es handelt sich viel mehr um den Beckstein.

Anscheinend ist Dir wirklich zu heiß, Mick, anders kann ich mir auch dieses billige Nachtreten in Richtung Deines ehemaligen Arbeitgebers nicht erklären... Hast Du das wirklich nötig?

 
At 30 April, 2007 12:23, Blogger Mick meint...

egal ob Bush oder Beckstein (vielleicht sollte man sich mal nen besseren Zeichner suchen). Und nee, das ist kein "billiges Nachtreten", denn ich kritisiere ja nicht nur IDG, sondern auch genauso Computec (siehe mein Glasperlenposting) und den Rest der Bande. Mir geht es vielmehr darum, daß ich mitansehen muss, wie durch eine Fehlentscheidung nach der anderen (von allen Verlagen) ein komplettes Zeitschriftengenre ins Nirvana befördert wird. Wobei es so leicht wäre, den Trend zu stoppen. Aber das habe ich ja schon etliche Male lang und breit ausgeführt. Warum z. B. bleibt eine ct in der Auflage halbwegs stabil (ohne Krimskrams) während der Rest gen Keller rauscht?

 
At 30 April, 2007 14:48, Blogger Ufo meint...

Genau - wir wollen den Joker zurück...

 
At 01 Mai, 2007 11:55, Anonymous Jutsch80 meint...

Aber so ein starker Leserschwund ist für die GS ja nicht neues. Von 2003 auf 2004 sind es ja auch schon über 60000 Leser weniger geworden. Damals von 360000 auf 300000 Leser.

 
At 01 Mai, 2007 13:53, Blogger Bernd meint...

> Warum z. B. bleibt eine ct in der Auflage halbwegs stabil (ohne Krimskrams) während der Rest gen Keller rauscht?

Auflage und Verbreitung sind immer zwei verschiedene Paar Schuhe (über die Remittenden kann man viel steuern) und auch die c't sackt von Quartal zu Quartal immer mehr ab.

Natürlich verliert auch die Gamestar, ich sehe aber aus den IVW Zahlen heraus nirgends eine Abwanderbewegung zu anderen Spielezeitschriften (dh. die anderen können es auch nicht besser).

Fazit: die Leute kaufen einfach keine (Spiele)zeitschriften mehr.

Und warum sollten sie auch? Da Spiele mittlerweile eher halbfertig aufs Master kommen und die Zeit zwischen Master und Auslieferung immer kürzer wird, müssen die Tests für eine Printausgabe auf unfertigen Ständen durchgeführt werden und es bleibt dem Redakteur überlassen, daraus die fertige Version (auch was Bugs angeht) zu extrapolieren - was meisstens schief geht und die Glaubwürdigkeit sinken lässt (siehe die diversen Tests zu S.T.A.L.K.E.R. und die Realität des deutschen Releases).

Reine Onlinemedien und Fanseiten haben es da einfacher: paar Tage vor dem offiziellen Releasetermin das Spiel abgreifen, Testen und damit ist man immer noch rechtzeitig zum Release mit einer Story draussen, die näher an der Realität ist als es die Printausgabe sein kann.

Bernd

 
At 01 Mai, 2007 23:42, Blogger Mick meint...

wie schon gesagt: Die fahren allesamt das gesamte Spielezeitschriftengenre vor die Wand. Die Verbreitung ist prinzipiell auch egal, was zählt ist die verkaufte Auflage. Es gibt durchaus genügend Leute, die gern ein Heft lesen (und kaufen) Nur muss man denen eben auch was bieten... und zwar inhaltlich und kein Krimskrams.
Dei Zeit zwischen Master und Release ist heute nicht kürzer als früher und auch schon vor zehn Jahren wurden Betas zum Testen benutzt. Das ist prinzipiell nichts böses, wenn man weiß, wie man damit umzugehen hat. Und wenn eine Master verbugt ist, kann man sie ja getrost verreißen. Fanseiten haben ein ganz eigenes Problem: Dei Tests schreiben eben Fans, die gern die rosarote Brille tragen. Eben im Bereich Wertung könnten sich gute Magazine profilieren, wenn sie nur wollten...

 
At 02 Mai, 2007 03:04, Blogger Bernd meint...

>Die fahren allesamt das gesamte Spielezeitschriftengenre vor die Wand.

Ja nun - über was sollen sie denn schreiben? Im Moment kommt nur noch hochgezüchteter Einheitsbrei auf den Markt.

Und für Berichte abseits des reinen Testbetriebs fehlt in den meissten Redaktionen schlichtweg die Kompetenz.

>Die Zeit zwischen Master und Release ist heute nicht kürzer als früher und auch schon vor zehn Jahren wurden Betas zum Testen benutzt.

Na.. ich kann mich noch an Zeiten erinnern, wo die Programme deutlich mehr als 3 Wochen vor dem Master inhaltlich fertig waren und es nach dem Master mehr als 3 Wochen gedauert hatte, bis das Spiel im Handel war.

Da werden heuer ganz andere Rekorde aufgestellt (incl. Patch zum Release).

>Eben im Bereich Wertung könnten sich gute Magazine profilieren, wenn sie nur wollten...

Auch Du hast Jubelorgien über Spiele geschrieben und hohe Wertungen gegeben, obwohl im Verlauf des Betatests abzusehen war in welchem Zustand das Master sein wird *fg*

Bernd

 

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