Mittwoch, 4. April 2007

Her mit die Äktschn

Ich hätte mal wieder Lust einen richtig schön spannenden Action-Roman zu lesen. So was Hightech-mäßiges mit klarem Gut-Bösebild. Kalter Krieg ist okay, aber auch ein aktuelles Szenario. Allerdings habe ich schon alles von Tom Clancy, Frederic Forsyth, Vince Flynn, Eric. L. Harry, Glenn Meade, Matthew Reilly und Patrick Robinson gelesen. Hat jemand einen guten und möglichst aktuellen Tip?

17 Comments:

At 04 April, 2007 08:26, Anonymous Anonym meint...

Romane von Andy McNab oder Stephen Coonts

bdd

 
At 04 April, 2007 10:34, Blogger Schlunz meint...

Robinson ist doch der mit den U-Booten, oder? Das kam mir noch schwarz-weißer vor als Clancy... HighTech-Action hab ich jetzt nicht so drauf, aber wenn Du auch klassische Courtroom-Action magst (halbes Buch Ermittlungen, halbes Buch Hauptverhandlung im Gerichtssaal), dann lies doch mal "The Lincoln Lawyer" von Michael Connelly. Das Gute daran ist, daß in der 1. Person aus Strafverteidigersicht berichtet wird, und man nicht nur schadenfroh lachen kann, wenn der Staatsanwalt auf die Nase fällt, sondern daß man auch kapiert, warum welcher Trick mit welcher Intention zu welcher Zeit hervorgezogen wird. Und es hat ein spannendes Ende, das weder an den Haaren herbeigezogen, noch vorhersehbar ist. Gefällt, glaube ich, nicht nur Anwälten!

PS: Forsyth, mein langjähriger Lieblingsautor, wird auch alt. The Avenger ist doch lahm konstruiert und langweilig, oder?

 
At 04 April, 2007 10:46, Blogger Mick meint...

@Anonym: Besten Dank, werde ich mal nach gucken.
@schlunz: Gerichtskram ist nicht so meins, es soll schon ordentlich "Bumm" machen :-) Ja, Robinson ist der Uboot-Autor. Den lese ich sehr gern. Und den Avenger von Forsyth fand ich nach den ganzen müden Büchern der letzten Jahre mal wieder erfrischend spannend und gut. "Der Afghane" dagegen war total öde und tatsächlich sehr konstruiert. Am meisten enttäuscht war ich in letzter Zeit von Michael Crichtons Next. Das war kein Roman, sondern bestenfalls ein kruder Entwurf.

 
At 04 April, 2007 11:18, Anonymous christoph. meint...

mick: nicht ganz hightech, aber in sachen geschwindigkeit und spannung durchaus mit tom clancy auf einem level: clive cussler.
wundervoll ist auch "operation rubikon" von andreas pflüger. entspricht jetzt vielleicht nicht ganz dem genannten beuteschema, ist trotzdem der beste deutsche thriller seit ewig und drei tagen. ;)

 
At 04 April, 2007 12:10, Anonymous GreenStorm meint...

Wohl kaum aktuell, hab ihn auch noch nicht selbst gelesen, aber Alistair McLean (oder MacLean ?) soll gut sein...

 
At 04 April, 2007 12:12, Anonymous Hoppel meint...

Jepp, würde auch Andy McNab empfehlen. Such mal bei Amazon.de nach "Remote Control" von ihm, das gefiel mir sehr gut, und die Äktschen in dem Buch stimmt :-)

 
At 04 April, 2007 12:39, Blogger actionman meint...

Ist zwar ein Krimi , aber gut.

Bodo Kirchhoff "schundroman" sehr gutes Buch.

 
At 04 April, 2007 15:59, Anonymous Anonym meint...

Kazuo Ishiguro - The Unconsoled

Null Action - Aber dafür ein richtiger Romann ;-)

 
At 04 April, 2007 16:13, Blogger EL Tommso meint...

Wie wärs mit "Die Chronolithen" von Robert Charles Wilson? Spielt so 30-40 Jahre in der Zukunft. Hat zwar vermutlich kaum Action (bin erst bei Kapitel 8) aber Hightech gedöns kommt auch teilweise vor.

Aber nichts geht über die Scheibenweltromane, sind immer noch die besten!

 
At 04 April, 2007 17:06, Anonymous ich meint...

John j. Nance : Fire Flight

Ist ganz schön zu lesen, zwar nicht unbedingt geistig fordernd, aber besser als clive cussler allemal...

 
At 04 April, 2007 18:43, Blogger ich mittendrin meint...

ich lese im moent Shining von Stephen King....

 
At 05 April, 2007 10:23, Blogger Fabian meint...

Andy McNab auf jeden Fall, der ist nämlich Brite und deshalb nicht son Fascho wie Flynn (dessen »Memorial Day« ich fast abbrechen wollte, weil mir die politischen Aussagen so dermaßen auf den Sack gehen).

Ansonsten noch Barry Eisler. Der schreibt über nen Profikiller. Problem dabei: Die Bücher sind aus der Ich-Perspektive erzählt. Wenn ich mich jetzt nicht vertue.

 
At 05 April, 2007 23:46, Anonymous Anonym meint...

Philip Kerr - Der Zweite Engel

Der Roman spielt etwa 100 Jahre in der Zukunft. Durch versuche künstliches Blut zu Transfusionszwecken herzustellen wird ein Virus erschaffen der schnell große Teile der Weltbevölkerung infiziert und in zwei Lager spaltet: Diejenigen die reinen Blutes und solche die infiziert sind.

Das ist der grobe Hintergrund. In dem Roman gehts um diesen Klassenkonflikt, dabei wird öfters auch mal geschossen. Wirklich große Explosionen sind aber nicht zu erwarten. Dafür taucht viel interessante Futuretechnology auf. Für die erste Hälfte des Romans sollte man allerdings etwas Grundwissen in Biologie haben, da viel mit Fachwörtern um sich geworfen wird.

Dieser Roman gehört zu meinen persönlichen Favoriten der Science Fiction, da er sehr viel Wissenschaftliches und einiges an Action bereit hält. Außerdem ist er nicht allzu abgehoben von der Realität. Ein Klares Schwarz/Weiß-Bild gibt es zwar nicht, aber die Klassengesellschaft ist etwas Ähnliches.

Philip Kerr hat auch etwas zum Kalten Krieg geschrieben (zumindest vom Ende des Zweiten Weltkriegs mit daraus resultierenden Streitereien zwischen Ost und WEst): Der Pakt.
Auch dieser Roman ist fiktional. "Die drei Großen" (Stalin, Churchill, Rosevelt) entscheiden über Deutschlands Zukunft während eines Treffens in Teheran (ist so wirklich passiert), aber ein Vierter gesellt sich dazu (Frei vom Klappentext zitiert).

Ich selbst habe den Roman noch nicht durchgelesen, da wir das Thema gerade in Geschichte behandelt hatten und ich nach mehreren A3-Seiten Quellentexten keine Lust mehr hatte Fiktionales dazu zu lesen. Hier ist wenigstens die Schwarz/Weiß-Thematik deutlich zu erkennen.

Viel erfolg bei der Suche!

 
At 06 April, 2007 00:13, Blogger Mick meint...

@alle: vielen lieben Dank für die Tips. Werde ich jetzt mal nach und nach abarbeiten oder zumindest bei Hugendubel mal probelesen. Wer mich dabei sieht: Ansprechen erwünscht. :-)

 
At 06 April, 2007 00:14, Blogger Mick meint...

@Fabian: ach der arme Vince Flynn, ich mag die Romane gerade wegen der Ansichten. Da kann man sich so herrlich drin reinsteigern, bis man das tatsächlich alles glaubt. ;-)

 
At 06 April, 2007 17:14, Blogger Chernaya Akula meint...

Jaaa, endlich! Wo ich doch schon seit Jahren predige, dass McNab gelesen werden MUSS!
Und wie Hoppel sagte, mit Remote Control anfangen.
Vielleicht vorher die non-fictionals Bravo Two Zero und Immediate Action lesen.

Ein paar der frühen Chris Ryans sind auch sehr gut. So zum Beispiel "The Hit List" und "The Watchman".

Frederick Forsyth fand ich zuletzt auch nur öde. "the Avenger" habe ich noch gelesen, war doof. Und "Der Afghane" scheint mir irgendwie "Fist od God"-Reloaded. Gar nicht erst gekauft.

Cool fand ich auch "Nachteis" von Stephen Coonts. Japaner, die in Russland einfallen. Irgendwie interessant. Und die beiden Spetsnaz-Taucher sind zwei der coolsten Typen überhaupt.

Falls es auch non-fictional sein darf, möchte ich "Bloodsong" von Jim Hooper empfehlen. Über Executive Outcomes, eine private military company im Einsatz in Angola und Sierra Leone.
EO ist der Verein, der in Blood Diamond (sonst ein klasse Film!) so überaus dumm dargestellt wurde.

Als "kopterfan" müsstest Du eigentlich auch Randy Zahn's "Snake Pilot" lesen. Handelt von einem AH-1G Cobra-Piloten in Vietnam. Sehr, sehr gut und sehr, sehr zu empfehlen.

 
At 06 April, 2007 18:14, Blogger Mick meint...

hey cool, so viel Leseanregungen, vielen Dank, damit bin ich für das nächste halbe Jahr gut versorgt. :-)

 

Kommentar veröffentlichen

<< Home

kostenloser Counter