Mittwoch, 18. April 2007

Die Post weiß Bescheid

Guck an, auch in Amiland funktionieren die Automatismen des schlecht informierten Reflex-Journalismus. Kaum hatte der Amoklauf von Cho Seung Hui an der Virgina Tech stattgefunden, wusste die Washington Post bereits Bescheid, daß er ein Fan von Counterstrike gewesen sei. Woher dieses Wissen stammte, verriet man nicht. Aber irgendwie scheint diese Info in der aktuellen Version des Artikels »verloren« gegangen zu sein. Denn mittlerweile behauptet man das da nicht mehr. Aber für einen ersten Aufreißer, der ein paar Stunden lang Klickquote bringt, reicht es ja allemal. Dafür kann man auch mal ein Weilchen erfundenen Blödsinn schreiben.

6 Comments:

At 18 April, 2007 15:13, Blogger Der Graf meint...

Wenigstens ist das mit dieser Propaganda gegen Computerspiele nicht nur hier in Deutschland so.
Na ja, wirklich gut ist das aber nicht.

 
At 18 April, 2007 15:45, Anonymous henne meint...

Ich wusste gar nicht, dass die Washington Post gelegentlich in den journalistischen Niederungen eines Nachrichtensenders vom Kaliber FOX agiert. Traurig, traurig

 
At 18 April, 2007 16:45, Blogger Ancient meint...

Agesehen von einigen anderen , Pardon, beschissenen Ereignisen heute bin ich übrigens auch als schwerst abwertend mit diesem Typen verglichen worden. Warum müssen wir uns sowas eigentlich anhören? Da sieht man was "Qualitätsjournalismus" wie der der Washington Post bringt...

 
At 18 April, 2007 18:17, Anonymous Dietmar meint...

Mich wundert, dass man noch nicht den nordkoreanischen Großvater oder die iranische Urgroßmutter aufgespürt hat.

 
At 18 April, 2007 19:23, Anonymous Anonym meint...

mick seit wann lebst du in stalingrad? XD

 
At 18 April, 2007 20:26, Anonymous der mit dem gnu im schuh meint...

Zum Glück war es ja nur Counterstrike und nicht Americas Army.

 

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