Samstag, 31. März 2007

Kompetenz per Konferenz

Laut Heise.de kündigte das Familienministerium an: »...dass Deutschland im Rahmen der EU-Ratspräsidentschaft gemeinsam mit der EU-Kommission vom 9. bis 11. Mai in Leipzig eine Expertenkonferenz zur europäischen Medienpolitik veranstalte.« Einen der Schwerpunkte soll das Thema Medienkompetenz bilden. Klasse, Frau von der Leyen, gehen Sie mal dort hin. Am besten mit all ihren Mitarbeitern und nehmen Sie den Kollegen Beckstein gleich mit. Denn in dem Bereich haben Sie offensichtlich großen Nachholbedarf, ein bisschen Expertenwissen kann sicher nie schaden. Und nur so unter uns: Dann erzählen Sie sicher auch nicht mehr so viel Blödsinn. Da haben wir dann ja alles was von. ;-)

Bug oder Boshaftigkeit?

Komisch, ich kann in C&C 3 meinem Profil jeden Namen geben, AUSSER »Mick«. Den nimmt er einfach nicht an. Wer's nicht glaubt, probiere es selber mal aus. :-) Ob das die späte Rache der Entwickler für meine Meckereien beim Test von Schlacht um Mittelerde 1 ist?

Freitag, 30. März 2007

Was leckeres

und zudem sehr magenfreundlich: Man nehme eine Tasse, fülle sie mit Milch. Darin aufgelöst: ein bis zwei Löffel Kaba. Jetzt eine Banane schälen und die dann genüßlich in den Kakao tunken. Etwas einziehen lassen, schmeckt sehr lecker und ist gut gegen Sodbrennen.

Donnerstag, 29. März 2007

Solo für Ducky

Den Gag versteht man auch nur, wenn man so alt wie ich ist. Gerade bei Navy CIS:
Kate: »Wie sah Ducky denn als junger Mann aus?«
Gibbs: »Na wie Ilya Kuriakin«
Wer's nicht kapiert, ist wahrscheinlich ein Spätgeborener. :-)

Von einer, die auszog ein Stalker zu werden.

Auf dem Weg zur Marktführerschaft ist uns bei Völlig Verspielt kein Trick zu schmutzig. Deshalb haben wir diese junge Dame gezwungen, vor laufender Kamera... Stalker zu präsentieren. Okay, zugegeben, das ist gar nicht irgendeine junge Dame, sondern natürlich unsere Starreporterin Pia, die völlig freiwillig unser allererstes Video aufgenommen, produziert und geschnitten hat. Und da sie schon mal so schön am arbeiten war, durfte sie gleich noch den Test zu Stalker (die doofen Pünktchen zwischen den Buchstaben spare ich mir mal) verfassen. Video und Test gibt's natürlich hier.

Ein Gramm Tele bitte - STOP -

Was ist eigentlich aus den Telegrammen geworden? Gibt's die heute überhaupt noch? Als ich klein war, hätte ich so gern eins bekommen. Allein schon der Dramatik wegen. Eine simple Urlaubskarte wirkt weitaus weniger wichtig als ein »Alles Gut hier - STOP- Essen schmeckt prima - STOP - Wetter ist toll - STOP - Viele Grüße - STOP - Igor« Okay, Igor habe ich frei erfunden, ich kenne gar niemanden, der so heißt. Aber irgendwie bringt allein das Wörtchen »STOP« so etwas drängend Wichtiges da rein. Als ob es um Leben und Tod geht und nicht um langweilige Urlaubsgrüße. Und wie hätten kryptische Sätze erst geklungen? »Im Frühling blühen in Moskau die Krokusse - STOP - die Nachtigall flattert wild - STOP - Havanna glüht rot - STOP - der Adler ist gelandet.» So ein Telegramm hätte vermutlich mein komplettes Taschengeld gekostet, aber wie cool wäre es schon gewesen, in Zeiten des kalten Krieges so was zu bekommen. Vielleicht sollte ich meine Emails demnächst auch so verfassen.

Mittwoch, 28. März 2007

Pfui-Patch

Das Phänomen ist nicht neu, aber in letzter Zeit tritt es wieder mal vermehrt auf. Gothic 3, Silent Hunter 4, Stalker und ganz neu C&C3: Bereits zum Release muss ein oft locker 100 MByte großer Patch installiert werden. Vertrauensselige Gemüter nennen das guten Service des Herstellers, schließlich hat der ja schneller auf Fehler reagiert, als das Spiel in die Läden gelangen konnte. Ich sage: Das ist nicht nur Schluderei, sondern wohl kalkulierte Extra-Entwicklungszeit, weit über das Goldmasterdatum hinaus. Es ist ja nicht so, daß man kurz vor Produktionsbeginn plötzlich noch einen Fehler entdeckt hat. Das Spiel wird schlicht und ergreifend unfertig auf DVD gepresst, der Patch danach wird es schon richten. Warum können sich die Hersteller diese Politik erlauben? Weil sie ganz genau wissen, daß die Fans das schon schlucken werden. Zudem checken die Hersteller bei den Großabnehmern, wieviele Vorbestellungen vorhanden sind. Und genau hier versagt der Käufer. Statt blind neue Spiele vorzubestellen, und damit den Herstellern auch noch eine phantastische Kalkulationsgrundlage zu liefern, sollte man einfach mal abwarten. Ich schlage folgendes vor: Lediglich vier Wochen abwarten, bevor man ein Spiel kauft. Diese ersten vier Wochen sind für die Hersteller enorm wichtig. Verkauft sich das Spiel in dieser Zeit nicht gut, läuten beim Produzenten sämtliche Alarmglocken. Und so kann sich der Käufer, so genügend mitmachen, leicht Gehör verschaffen. Vor allem, wenn nach Erscheinen des finalen Patches die Verkaufszahlen nach oben schnellen. So eine Aktion kann sich kein Publisher, nicht mal die Großen, auf Dauer leisten. Ich glaube, wenn das konsequent durchgezogen wird, wird sich das Qualitätsbewußtsein diverser Hersteller dramatisch ändern. Also, wer macht mit: In Zukunft vier Wochen mit dem Kauf abwarten und gucken, was passiert. Ihr habt es selber in der Hand. Die Welt ist spannend.

Dienstag, 27. März 2007

Bugs auf hoher See

Ausnahmsweise mal nicht bei Völlig Verspielt (ich habe zeitlich einfach keinen zweiten Test geschafft), sondern Eurogamer.de findet Ihr meinen Test von Silent Hunter 4. Der Untertitel könnte lauten »Die Käfer verlassen das sinkende Schiff.«

All-Tag auf dem Rentnersender


Manchmal geschehen merkwürdige Dinge. Zum Beispiel beim ZDF. Jahrelang diente mir Das kleine Fernsehspiel als guter Grund, endlich den Fernseher auszuschalten. Und jetzt das: Plötzlich läuft im Rahmen der Reihe eine sehr witzige... nun ja wie nenne ich es... sagen wir mal hochtrabend Science-fiction-Parodie-Mini-Serie namens Ijon Tichy: Raumpilot, die auf Geschichten von Stanislaw Lem (normalerweise auch ein Einschlafgarant) basieren. Sehr witzig, hoher Trashfaktor und noch diletantischer als die frühen Jahre von Raumschiff GameStar. Zumindest die ersten beiden bislang veröffentlichten Folgen lohnen sich echt, die man sich hier ganz legal angucken kann. Und wem das noch nicht als Anreiz reicht: Nora Tschirner spielt auch mit!

Montag, 26. März 2007

Sie probieren es immer wieder

Heute bekam ich mal wieder eine "total VERTRAULICH" Email mit einer dringenden Bitte um Hilfe von Mister Franky Akume aus Nigeria. Ich frage mich echt, wer heute noch auf diesen uralten Trick reinfällt. Und wann lassen sich die Burschen endlich mal ne etwas originellere Nummer einfallen, wenn sie mich schon bescheißen wollen. Und genau: Wenn schon betrügen, dann doch gefälligst in ordentlichem Deutsch...

»Zuerst muß ich Ihre Zuversicht in dieser Verhandlung bitten, dies ist auf Grund seiner lage als das Sein total VERTRAULICH und-GEHEIMNIS.Aber ich weiß, daß eine Verhandlung dieses Ausmaßes irgendeinen ängstlich und besorgt machen wird, aber ich versichere Sie, daß aller in ordnung seien wird am Ende des Tages. Wir haben entschieden Sie durch faxsendung wegen der Dringlichkeit dieser Verhandlung zu erreichen, als wir davon zuverlässig ueberzeugt worden sind von seiner Schnelligkeit und Vertraulichkeit.
Lassen Sie mich zuerst Vorstellen. Ich bin Herr FRANKY AKUME.ein rechnungspruefer bei der Union Bank Nigeria PLC, Lagos. Ich kam zu ihrer kontakt in meiner privaten Suchen für eine zuverlässige und anständige Person, um eine sehr vertrauliche Verhandlung zu erledigen, die die Übertragung von einer riesigen Summe von Geld zu einem fremden Konto, das maximale Zuversicht erfordert. DER VORSCHLAG: Ein Ausländer, Verstorbene Ingenieur Manfred Becker, ein Õl Händler / Unternehmer mit dem Bundes Regierung von Nigeria.
Er war bis seinen Tod vor drei Jahren in einem grä§lichen Flugzeug absturz als Unternehmer bei der regierung taetig, Herr Becker war unsere kunde hier bei der Union Bank PLC., Lagos, und hatte ein schlie§end kontohaben von USD$18.5M (Achtzehn Million, Fünf Hundert Tausend, US Dollar) welcher die Bank erwartet jetzt fraglos, durch seine Verwandten behaupten zu werden oder Andererseit wird den ganze menge als nichtzubehaupten deklarieren und wird zu einem Afrikanischen Vertrauen-Fond für waffen und Munitionbesorgung bei einer der freiheitbewegung hier in Afrika gespendet wird. Leidenschaftliche wertvolle Anstrengungen werden durch die Union-Bank gemacht, um in Kontakt mit einen von der Becker Familie oder Verwandten festzustellen aber hat bis jetzt zu keinem Erfoelg gegeben. Es ist wegen der wahrgenommen Mõglichkeit keiner Verwandte der Becker zu finden, (er hatte keine bekannte Frau und Kinder) daß das Management unter dem Einfluß dessen Sitzung Vorsitzender, General Kalu Uke Kalu (Ausgeschieden) der eine Anordnung für den Fond als NICHT ZUBEHAUPTEN deklariert werden sollte, und dann zum dem Vertrauen-Fond fr Waffen und Munitionbesorgung ausgeben, die den Kurs von Krieg in Afrika infolgedessen gespendet werden.
Um diese Negative-Entwicklung abzuwenden, ich und einige meiner bewährten Kollegen in der Bank haben abgeschlossen das geld nach ihrer zustimmung zu ueberweisen und suchen jetzt Ihre Erlaubnis damit Sie sich als der Verwandter der Verstorbene Engr. Manfred Becker deklarieren damit der Fond in der hoehe von USD$18.5M würden infolgedessen berwiesen werden und würden in Ihr Bank-Konto als der Nutznie§er (Verwndter der Becker) gezahlt werden Alles beurkunden und beweis Ihnen zu ermõglichen, diesen Fond zu behaupten werden wir zu ihrer verfuegung stellen damit alles geklappt worden ist, und wir versichern Sie ein 100% Risiko freie Verwicklung. Ihr Anteil wäre 30% von der totalen Menge. 10% ist für Aufwendungen bei der ueberweissung bearbeitung beiseite gesetzt worden, während die restlichen 60% für mich und meine Kollegen für Anlage-Zwecke in Ihrem Land wre Wenn dieser Vorschlag bei Ihnen OK ist und Sie wnschen das Vertrauen auszunutzen, die wir hoffen, auf Ihnen und Ihrer Gesellschaft zu verleihen, dann netterweise senden Sie mir sofort über
meinen E-mail addresse, Ihrem vertraulichsten Telefon nummer, Fax-nummer und ihrer vertrautlichen E-mail anschrift, damit ich zu Ihnen die relevanten Details dieser Verhandlung senden kann. Danke im voraus.
Mit besten Grüße,
MR.FRANKY AKUME

Sonntag, 25. März 2007

Der Fernsehthron

Böse Zungen behaupten ja, ich kaufe lauter Zeugs, wofür ich viel zu alt bin. Spiele, DVDs, Comics und so ziemlich alles, was keinerlei Nutzwert hat. Aber heute war es mal anders. Denn heute habe ich mir einen richtigen »Alte Männer Sessel« gekauft. Natürlich im unmodischen schwarzen »Alte Männer Leder« mit Fernbedienung, um sämtliche Achsen verstellbar. Der kann es sogar mit den Komfortsesseln aus der SAS-First-Class aufnehmen. Wird aber leider nur ohne passende dänische Stewardess ausgeliefert. Sehr schade. Apropos Auslieferung: Ich muss auf das gute Stück tatsächlich ZEHN Wochen warten. Einen plausiblen Grund konnte mir niemand nennen. Züchten die die Rinder für das Leder erst noch, weiden die lederspendenden Kälblein noch auf der Weide oder werden die Bäume gerade erst angepflanzt? Was ich noch festgestellt habe: Möbelkauf ist nix für Entscheidungsschwache. Ich wollte nur einen Sessel kaufen, musste aber nicht nur den Bezug aus gefühlten 2000 Stoffmustern aussuchen, eins so beliebig, wie das andere, sondern mich auch noch für eine Sitzhärte entscheiden, mir einen fünfminütigen Vortrag über Lederpflege anhören (»Auf keinen Fall Microvliestücher verwenden!« Als wenn ich wüsste, was das wäre) und überlegen, ob der Sessel zwei- oder dreimotorig sein soll. Meine Antwort: »Hauptsache er ist nicht grobmotorig« wurde nur mit einem gequälten Lächeln kommentiert. Ich glaube, mir fehlt für den Möbelkauf der dazu notwendige Ernst. Also lasse ich es auf absehbare Zeit erstmal sein und freue mich auf meinen Sessel, so Ende Mai, oder so.

Samstag, 24. März 2007

Out of the Blue

Mal ne Frage an alle die, die sich auskennen: Kann man auf einem Blue-Ray-Laufwerk eigentlich ganz normale DVDs abspielen? Und nein, keine Panik: Ich werde mir in absehbarer Zeit keine PS3 kaufen.

Freitag, 23. März 2007

Bug sei Dank

Eigentlich wollte ich ja heute den Silent Hunter 4-Test online stellen. Aber den Herren Entwicklern in Bukarest sei dank, bin ich noch beim Bug-Zählen. Der 120 MB-Patch von gestern hat mich kurzzeitig durcheinander gebracht. Jetzt zähle ich eben alte Bugs und neue Bugs, weil richtig spielen kann man es ja eh nicht. Schön nur, daß Stalker dagegen so herrlich rund läuft. Und das (Gott sei gepriesen für die Stalker-süchtige-Pia) muss ich nicht mal testen, sondern kann es unbeschwert genießen.

Donnerstag, 22. März 2007

Selbsterkenntnis durch Windows.

Mein Windows ist so clever, das spart mir sogar richtiges Geld. So behauptet es seit neuestem, daß ich ein 3,5-Zoll-Diskettenlaufwerk besitze. Super, ich habe es zwar bis jetzt noch nicht gefunden, aber Windows irrt bekanntlich nicht. Genau wie die Wechseldatenträger G - K. Die habe ich auch nicht, aber Windows weiß auch das besser. Mal gucken was es sich demnächst alles einbildet. Vielleicht einen Scanner, ne Digicam oder einen Frei-Account bei Premiere. Hach, es geht doch nichts über eine intelligente Hardwareerkennung...

Dienstag, 20. März 2007

Findet den Mick... Auflösung

Einige hatten ja richtig gelegen, die haben allesamt den »Ich finde Mick selbst im schwarzweißen Pixelbrei« Award gewonnen, der von mir alljährlich in Zusammenarbeit mit Fielmann und Apollo-Optik ausgelobt wird. Abzuholen in einer beliebigen Filliale eines der beiden Unternehmen. Leider hatte ich das Bild nicht in höherer Auflösung. Außerdem kann ich mich selbst gar nicht mehr so genau an die Aufnahme erinnern, ich glaube die muss irgendwann nach dem 20igsten Bier gemacht worden sein. Ich war jedenfalls ziemlich überrascht, als ich das Foto einen Tag später in der Westfalenpost (der heimatlichen Zeitung) entdeckt habe. »Da kann ich gar nicht drauf sein«, habe ich noch zu der Dame mit Zylinder und Fliege (links neben mir) gesagt. Die hat gelacht (sie war ja nüchtern geblieben, weil sie das Auto hatte), hat mir die Zeitung in die Hand gedrückt und nur gemeint »Oh doch! Da bist Du für die Ewigkeit drauf.« Tja, diese Unterhaltung fiel mir heute morgen ein, als ich das Foto wiederentdeckt habe. Ist fast stolze 24 Jahre her und an dieses Gespräch kann ich mich komischerweise noch so genau erinnern, als wäre es erst gestern gewesen...

Samstag, 17. März 2007

Crimi Ist Sonntag

Schock am Donnerstagabend: Vorspann verpasst, zu spät eingeschaltet. Doch was ist das? Wo ist Ziva hin und was macht Kate denn wieder hier? Ich denke, die ist lange tot? Argh, Mist, im Tag vertan. Das sind ja nur Wiederholungen, die neue Folgen laufen ja Sonntags. Mist, dann eben umschalten auf ne alte Folge Buffy.

Donnerstag, 15. März 2007

Bad Karma

Wer diesem Link folgt, findet sein Karma. Äh, oder vielleicht auch nicht. Aber auf jeden Fall mindestens einen Comic, den ich saukomisch finde. Ex-Joker-Kollege Markus Ziegler hat hier endlich ein vernünftiges Spiel erfunden, das den Kauf eines Nintendo DS lohnen würde. Wer nicht guckt, ist selber schuld... und soll sich über schlechtes Karma nicht beschweren.

Spät, später, Jade Empire

Spieletester sind faule Säcke. Wir mussten unserem hauseigenen Experten für gepflegtes Nichtstun erst mit dem Entzug der Cola-Light-Zuteilung drohen, bis er eeeeendlich den Jade Empire-Test fertiggeschrieben hat. Falls sich tatsächlich noch jemand dafür interessieren sollte, so kann er ihn auf Völlig Verspielt hier nachlesen.
Anmerkung von Steffi Sturm: Über diesen Spieletester wollte ich mich auch schon immer mal beschweren. Der guckt mich immer so komisch an... Wenn ich das meinem Freund, dem Platzhalter....
Anmerkung von Mick: Ich habe Steffis Kommentar ab der Stelle gelöscht, wo sie nur Altbekanntes über Platzhalter, Amazon und unterbezahlte Wetterfeen von sich gegeben hat.

Mittwoch, 14. März 2007

Merkel und die Wirklichkeit

»Hightechprodukte und innovative Dienstleistungen sind das Aushängeschild der deutschen Wirtschaft. Dass dies auch in Zukunft so bleibt, ist allerdings keine Selbstverständlichkeit. Um bei der Informations- und Kommunikationstechnik und anderen zentralen Technologien zur Spitze zu zählen, ist ein Klima nötig, in dem Ideen in Taten und in dem Forschungsergebnisse in marktfähige Produkte, umgesetzt werden«.
Das hat Angela Merkel zur Eröffnung der diesjährigen Cebit gesagt. Wie erklärt sich die Kanzlerin dann die aktive Bekämpfung eben dieser Hightechprodukte wie z. B. Computer- und Videospiele? Frau Merkel, wenn sie ernst genommen werden wollen, lassen sie den Worten Taten folgen. Ein von hektischem Aktionismus geprägtes Klima des Produktionsverbots wird kaum zu marktfähigen Produkten führen.

Ach wie herrlich ist doch....

... so ein richtig schön kaltes Eis, mit dem ich meine geschundene Kehle gerade verwöhne.

Dienstag, 13. März 2007

Schweiz und Hustenreiz

Verdammt! Jetzt habe ich schon das zweite Mal innerhalb von vier Wochen ne Erkältung. Das passiert immer dann, wenn ich mich dem öffentlichen Nahverkehr in München aussetze. Dank schimmliger Klimaanlagen und Überheizung ein wahres Paradies für Hustenerreger jeder Art. An diesen Tagen, wenn ich mit mittlerem Fieber und wüst-bellendem Husten darauf warte, endlich wieder gesund zu werden, hilft nur eins: Ricolas Kräuterbonbons aus der Schweiz. Die schmecken zwar echt bäh, sind aber die einzigen (ich habs ausprobiert) die es schaffen, daß ich eine Stunde oder zwei mal nicht explosionsartig meine Umwelt mit Viren und Zeugs belästige. Liebe Schweizer, da ihr ja nachhaltig behauptet, das Zeugs erfunden zu haben, wie wärs mal mit einer anderen Geschmacksrichtung? Cola, Himbeer oder Schinkenpastete? Denn Essen kann ich gerade auch nix. Meeeensch, das Wetter ist so schön und ich triefe hier vor mich hin. Böse Welt!

Montag, 12. März 2007

Träume, die bleiben

Wenn ich mir eine Erfindung aussuchen könnte, dann wär das ein Traumrekorder, mit dem man das Zeug, was man nachts so alles erlebt, aufzeichnen könnte. Dann hätte ich das wirre Erlebnis von gestern Nacht heute online stellen können: Bei uns zu Hause operierte unser Nachbar Leute in seinem Badezimmer. Die Kassenpatienten mussten dabei aber in meinem alten Kinderzimmer warten, bis sie dran waren. Gleichzeitig saß eine junge Dame in der Küche und löffelte Milch von einem Teller mit einem Plastiklöffel. Als ich reinkomme sagt sie: »Mach Dir nix draus Mick, ich habe Deiner Mutter noch jede Menge von den Dingern in die Schublade getan.« Ich mache die Schublade auf und drin liegen so an die tausend blaue Plastiklöffel. Tja und da war es dann auch schon vorbei. Zumindest kann ich mich an mehr nicht erinnern. Hätte ich Euch gerne gezeigt, aber bislang gibt es ja diese Traumrekorder noch nicht. Vielleicht stellt ja jemand einen auf der Cebit am Wochenende vor.

Freitag, 9. März 2007

Wenn der Postmann zweimal klingelt...

... hat man entweder Sex mit Jack Nicholson (brrr....) oder hat wie ich, heute Folgendes erlebt. Morgens halb zehn in Baldham. Es klingelt. Müde drehe ich mich um, blinzle der strahlenden Sonne entgegen. Nee, noch funktioniert mein Hirn nicht richtig, da mache ich doch nicht irgendwelchen Leuten die Tür auf. Später am Tag bin ich endlich aufnahmefähig, da klingelt es erneut. Es ist der Paketbote von DHL. Freundlich meint er: »Ich war vor ein paar Stunden schon mal hier. Aber da waren sie wohl nicht da. Da habe ich mir gedacht, ich komme eben etwas später nochmal vorbei.« Ich war ehrlich gesagt baff über so viel Service. Statt mir ne blöde Abholkarte in den Postkasten zu schmeißen, kommt der Mann extra noch mal vorbei. So recht glauben, kann ich das noch immer nicht. Ist aber heute so tatsächlich passiert. Die Zeiten werden manchmal auch wieder besser...

Jenseits von Moskwitsch

Wenn schon, denn schon. Also, wenn ich schon mal tatsächlich meine ersten paar Millionen verdient habe, dann werde ich mir auch ein besonderes Auto leisten. Zum Beispiel dieses hier: den Russo Baltique aus russischer Produktion, mit stolzem 555 PS Maybachmotor. Okay, den Wagen gibt es noch gar nicht, sondern wohl frühestens in einem Jahr. Aber ich habe die paar Milliönchen auch noch nicht (das gute Stück wird wohl so mit eineinhalb Millionen in der Standardvariante zu Buche schlagen). Jetzt überlege ich nur, wo das Geld herkommen soll. Auf Lotto will ich mich nicht schon wieder verlassen. Eventuell, wenn ich so 700 bis 800 Romane übersetze, oder um die 5000 Spieletests schreibe, oder einfach reich heirate. Wenns sein muss, auch die Tochter eines zwielichtigen russischen Oligarchen. Oder ich steige doch bei Gasprom ein, wenn Herr Putin mich lässt. Ich würde auch gern für russische Autos Werbung machen. Also jetzt nicht für Moskwitsch oder sowas. Aber für dieses schnittige Geschoss ganz sicher.

Donnerstag, 8. März 2007

Bücher, die ich garantiert nicht kaufe

Irgendwann musste es ja wohl passieren. Heute morgen hat mir Amazon mal wieder vorgeschlagen, was ich denn noch Schönes in ihrem Wunderstore kaufen könnte. Diesmal den WoW-Roman Teufelskreis. Ähm, das ist das Buch, das ich selber übersetzt habe. Ich kenne die Story praktisch auswendig (träume manchmal sogar noch davon). Kleiner Tip an die Amazon-Datenbank: Gleicht doch einfach den Namen des Suchers mit den von Autoren und Übersetzern ab. Hmmm... vielleicht sollte ich selbst ne Kritik dazu verfassen, die Übersetzung über den grünen Klee loben. Ach nee, das wäre peinlich, obwohl.. wenn's keiner merkt...

Dienstag, 6. März 2007

So müssen Dialoge sein

Dr. House: »Sie waren schwanger.«
Patientin: »Aber ich hatte keinen Sex!«
Dr. House: »Unbefleckte Empfängnis. Gut.«
Patientin: »Und was soll ich jetzt tun?«
Dr. House: »Eine Sekte gründen.«

Die kleinen Strolche

Heute berichte ich mal wieder von einer heimischen Spezies, die vom Aussterben bedroht ist: der Sittenstrolch. Früher ein weit verbreiteter Gast in Schwimmbädern, vor Umkleidekabinen oder in düsteren Ecken. Heute verdrängt von Pädophilen, Päderasten und Exhibitionisten. Und wie das Beutetier ist auch sein ärgster Jäger von der Bedeutungslosigkeit bedroht. Jagte früher hauptsächlich der Schutzmann den Sittenstrolch, so setzen sich heute bestenfalls Profiler auf seine Spur. Vorbei die Tage, an denen der Schutzmann den Sittenstrolch ins Zuchthaus sperrte, von wo der wieder entspringen konnte, wie der unvergleichliche Peter Nidetzky immer wieder zu berichten wusste (»Aus döm Zuchthaus Schlodmiing ist wieder ein Sittlichkeitverbrecher öntsprungen«) Damit ist die ganze Familie der sogenannten Sittenpolizei, kurz Sitte genannt, vom Exodus bedroht. Denn auch deren zweites Beutetier, das leichte Mädchen gibt es schon seit Jahren nicht mehr. (siehe unter »Prostituierte«). Zweckdienliche Hinweise zum Auftauchen einer dieser verloren geglaubten Spezies nehmen jedes Polizeirevier, Die Welt ist böse und natürlich Peter Nidetzky entgegen.

Sonntag, 4. März 2007

Ausflug in die Verne

Ich gestehe jetzt mal was echt Peinliches: Ich kenne zwar viele seiner Geschichten durch die Verfilmungen, aber ich habe noch nie ein Buch von Jules Verne gelesen. Das muss sich ändern... dachte ich und stellte zu meinem Entsetzen fest, daß derzeit nur die wenigsten Bücher Vernes überhaupt lieferbar sind. Zudem scheint es etliche Übersetzungen unterschiedlichster Qualität zu geben. Manche sind angeblich stark gekürzt, andere grottenschlecht, wieder andere nicht verfügbar. Weiß jemand welche Übersetzung ich wählen sollte und ob man die überhaupt noch irgendwo her kriegt?

Aufs Trapez gebracht

So, mal sehen, wer sich wirklich auskennt. Woher stammt folgendes Zitat? »Viggo, der Dreieinhalbfache sitzt noch nicht. Da musste nochmal ran!« Wer jetzt Google bemüht, ist ein fieser Cheater und hat sich den ausgesetzten Preis, meine uneingeschränkte Hochachtung für mindestens sechs Monate, nicht verdient. Und wenn derjenige wirklich gut ist, weiß er sicher auch, wer den Satz gesprochen hat.

Samstag, 3. März 2007

Digital, nicht optimal

Das hat man davon, wenn man mal was Neues ausprobieren will. Todesmutig wie ich bin, entschloss ich mich neulich mal dem digitalen Spielekauf eine Chance zu geben. Das Testobjekt: Jade Empire. Obwohl billiger, habe ich Steam gemieden, die Probleme mit Halflife 2 noch im Kopf. »Kauf am besten direkt beim Hersteller, das ist garantiert am sichersten und schnellsten«, dachte ich mir und preorderte das Ding auf der Bioware-Seite für vergleichsweise günstige 40 Dollar. Darauf folgte ein 6GByte Download, der sich stolze vier Stunden hinzog. Das lag weniger an meiner Leitung, sondern viel mehr am lahmen Bioware-Server. Mehr als 300 KByte pro Sekunde wollte er mir (als zahlendem Kunden wohlgemerkt) nicht zugestehen. Und da Europäer für die Firma aus Kanada offensichtlich Käufer zweiter Klasse sind (liegt vielleicht dran, daß wir nicht mit Atomwaffen drohen können), sollte die Version außerhalb der USA auch erst ab dem 2. März (also gestern) spielbar sein. Die Amis als Atommacht durften schon zwei Tage eher loslegen. Na egal, dachte ich und wartete gespannt darauf, dass der 2. März endlich anbrach und hoffte auf die Aktivierungs-Email. Aber nichts passierte. Erst so gegen 17 Uhr schaltete man die Version frei. Bis dahin hätte ich sie dreimal gleich hier in München kaufen können. Soviel zum Thema »Downloads sind schneller« Endlich war das letzte Bit auf meiner Festplatte, jetzt nur noch den benutzerunfreundlichen Aktivierungscode eingeben und los gehts. Oder auch nicht. Denn die automatische Transaktion wurde nicht akzeptiert, der Server nicht gefunden. Also den Support informieren und tatsächlich ist noch jemand bei denen im Büro (wie spät ist es in Kanada wenn es bei uns 1 Uhr nachts ist?) Und derjenige (Dank an Jason) kann mir sogar mit den Aktivierung helfen. Immerhin. Was ich daraus lerne: Spiele trotzdem wieder brav im Laden kaufen. Was die Anbieter lernen sollten: auch wenn der Support aus Kanada tatsächlich schnell und zuverlässig war, gewinnt man so trotzdem keine Kunden. Onlinekauf muss günstiger sein(schließlich kriege ich weder Packung, noch DVD), unkomplizierter (allein der Download über den Schnarchserver hat Nerven gekostet) und vor allem DEUTLICH schneller werden. Im Internet redet man nicht von Tagen oder Wochen, sondern über MINUTEN! Liebe Biowares, kriegt das auf die Reihe und ich versuche es nochmal. Vielleicht wenn Dragon Age mal rauskommt, bis dahin solltet Ihr das doch auf die Reihe gekriegt haben.

Freitag, 2. März 2007

Musik entknotet

Das passiert, wenn man vor lauter Arbeit nicht über den Schreibtischrand guckt. Man wird immer düsterer, die Welt schrumpft zusammen und irgendwie scheint alles fad. Spätestens wenn ich nicht mehr weiß, ob es sechs Uhr Abends oder Morgens ist und ich den Wochentag nicht eindeutig zuteilen kann, muss ich die Notbremse ziehen. Dann ist es mal wieder Zeit, die Hirnwindungen zu entknoten. Das geht bei mir am besten mit Musik. Gestern war bei mir italienische Oper angesagt, heute Queerbeet (gerade höre ich die Aria di Mezzo Carattere aus Final Fantasy 6) und morgen habe ich mir die Klangwelten des Mike Oldfield vorgenommen. Diese Therapie wirkt bei mir wahre Wunder. Vermeintliche Probleme werde auf ihr wirkliches (meist nicht sonderlich großes) Maß zurückgestutzt und die Dinge geraten wieder in die richtigen Relationen. Wieso vergesse ich bloß immer wieder, wie wichtig die regelmäßige Entkrampfung der Hirnwindungen, wie wichtig generell Musik ist?

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