Sonntag, 18. Februar 2007

Das Wort zum Sonntag...

... überlasse ich heute mal Peter Ahrens vom Spiegel, der dieses treffliche Zitat geschrieben hat: »Der Irrtum ist bekanntlich das Lebenselixier des Journalismus. Das ist ja das durchaus Schöne an unserem Beruf, das wir irgendetwas frei weg behaupten können und Monate später das genaue Gegenteil davon - und wenn wir Glück haben, merkt es noch nicht einmal jemand.«
Ja, so sind wir Journalisten eben... und schämen uns nicht mal dafür. :-)

14 Comments:

At 18 Februar, 2007 01:09, Anonymous ich meint...

da kann ich nur werbung für www.bildblog.de machen....

 
At 18 Februar, 2007 01:22, Blogger bd_1979 meint...

Ja des mit der Bild ist schon lustig erst der böse Trittin der böse Sachen sagt wie "Autos stehen lassen" und Heute sind alle die ihr Auto benutzen böse, weil sie die Welt vernichten ... so kann man seine Meinung ändern und immer als "Saubermann" da stehen.
Seine Meinung zu ändern ist ja nicht verboten, aber dazu muss man stehen und eingestehen dass man vorher ein Fehler gemacht hat ... ansonsten "Einfach mal die Klappe halten" ;-).
Ich finde Journalisten die was aus sich halten sollten diesen Ansatz auch im wahren Leben leben, ansonsten ist ihre Meinung einfach irrelevant.
So basta ;-).

 
At 18 Februar, 2007 09:04, Blogger Mick meint...

nö, das stimmt nicht. Das gehört nun mal zum Handwerk und wird so ziemlich überall gemacht, nicht nur bei der Bildzeitung. Sonst würde der Beruf ja auch nur halb so viel Spaß machen. Und wird man erwischt, hält man es mit Konrad Adenauer: »Was geht mich mein Geschwätz von gestern an«. Herrlich ;-)

 
At 18 Februar, 2007 12:55, Blogger PropheT meint...

ist der spruch nicht irgendwie selfpwned?

 
At 18 Februar, 2007 15:10, Anonymous Dalai Lama meint...

Journalisten ala Bildjünglinge, sind Abschaum.
Die vergewaltigen die "Freedom of Speach", und kacken sie dann später aus......

 
At 18 Februar, 2007 16:39, Blogger Mick meint...

@dalai: das kann man aber sicher doch auch eleganter formulieren.

 
At 18 Februar, 2007 17:02, Anonymous Dalai Lama meint...

ja, kann man....in diesem Fall aber nicht. Bild ist scheisse, Sportbild ist klasse.

 
At 18 Februar, 2007 17:21, Blogger Mick meint...

doch, doch, man kann. Ausdrücke wie "Abschaum", "vergewaltigen", "Kack" etc. bitte nicht in diesem Blog!

 
At 19 Februar, 2007 15:06, Blogger Schlunz meint...

Tja, das habt Ihr mit uns Anwälten gemein :P

 
At 19 Februar, 2007 18:37, Blogger Gallean meint...

Die "Bild"-Zeitung und ihre Derivate kann man wohl nicht zum seriösen Journalismus zählen, da sie ihre artikel sehr reißerisch aufbauen. Dafür wurde ja auch der Begriff Boulevardjournalimsus geprägt, der leider heute anscheinend kommerziell wesentlich erfolgreicher erscheint, als der weg des seriösen journalismus.
Aber Irrtum ist schoneinmal eine grundvorrausetzung für das menschliche denken und der journalismus das spiegelbild der gesellschaft, weshalb journalismus und irrtum wohl immer hand in hand gehen werden.

 
At 19 Februar, 2007 18:55, Blogger Mick meint...

Bei Bild & Co. fällt die schlampige (und teilweise absichtliche falsch darstellende) Arbeit nur leichter auf. Ich habe auch in der Süddeutschen, Spiegel, Zeit und anderen noch nie einen Artikel gelesen, der, wenn ich das Thema auch ansatzweise kannte, nur annähernd fehlerfrei gewesen wäre. Traurig, aber wahr. Man denke nur daran, was da schon alles zum Thema "Killerspiele" zu finden war...

 
At 20 Februar, 2007 02:29, Blogger Gallean meint...

Naja man muss unterscheiden, zwischen etwas schlampiger Recherche und bewusster Meinungsmache(Hetze). Klar, auch Spiegel, taz usw. sind bei weitem nicht perfekt, aber zumindest in den meisten Themen kann man wenigstens eine gewisse objektive berichterstattung sehen(kommt immer aufs thema drauf an), welche man beim boulevardjournalismus die meiste zeit sucht. Ganz davon zu schweigen, dass die gewichtung bei spiegel usw. noch auf halbwegs vernünftigen themen basiert und noch nicht alles dem klatsch&tratsch zum opfer gefallen ist.

 
At 20 Februar, 2007 07:41, Blogger Mick meint...

allerdings kommt es sehr aufs Thema an. Bewusste Meinungsmache wird auch bei Spiegel & Co. betrieben, Thema: "Killerspiele" oder "George Bush". Die taz zähle ich übrigens zur Bildzeitungsliga, nur eben von der linken Seite. Denen ist genausowie Springer auch wenig an der Wahrheit gelegen.

 
At 20 Februar, 2007 07:43, Blogger Mick meint...

eben so eine Münchhausen-Postille für linke Akademiker ;-)

 

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