Donnerstag, 30. November 2006

Aktenzeichen Steffi ungelöst

Weiß irgendjemand, was aus Steffi Sturm geworden ist? Den ganzen Tag lässt sie sich schon nicht auf meiner Homepage blicken. Die wird doch wohl nicht mit ihrem Freund, dem Amazon-Platzhalter durchgebrannt sein? Oder wurde die Schöne vom FBI, CIA, ZDF oder GEZ entführt, um mich endgültig in den Wahnsinn zu treiben? Falls´sie doch durchgebrannt ist und jemand sie sieht, möchte er ihr doch bitte Folgendes ausrichten: »Hee, Steffi, Du hast einen Vertrag unterschrieben und in dem steht (ich zitiere wörtlich): »...Anwesenheit rund um die Uhr, stets wohl frisiert und schick gekleidet«. Für sachdienliche Hinweise setzte ich eine Belohnung von einem großen Stück Lindt-Schokolade aus. Wahlweise in Vollmilch, Zartbitter oder Knoblauch-Nuss.
Ach ja: Nur für den Fall der Fälle: Kennt jemand die Telefonnummer von Peter Nidetzky oder Konrad Toenz?

Das Zeitloch

Ich glaube, ich habe ein massives Zeitproblem. Also nicht, daß ich zu viel oder zu wenig hätte. Ich glaube nur, daß mir irgendwie welche abhanden kommt, ohne daß ich es bemerke. Gestern zum Beispiel. Habe mich abends so um halb zwölf vor den Rechner gesetzt und gespielt. Und als ich das nächste Mal auf die Uhr gucke, ist es vier Uhr morgens! Dann bin ich heute so um acht Uhr aufgewacht, habe kurz telefoniert und habe dann den Hörer weggelegt. Dann gucke ich auf die Uhr und es ist elf!!! Wo sind die Stunden hin? Warum merke ich davon nix? Und vor allem: Was mache ich in der Zeit? Liege ich reglos in der Gegend und merke es nicht? Oder mache ich Sachen, von denen ich hinterher nix mehr weiß?. Bin ich etwa unfreiwilliger Teilnehmer an einem fiesen Hypnose-Experiment von FBI/CIA/ZDF oder GEZ?

Mittwoch, 29. November 2006

Im Track gewühlt

Trackmania United schon vor dem offiziellen Deutschland-Release spielen? Ja, Rennsportaktivistin Pia hat sich die offizielle, kostenpflichtige Download-Variante geschnappt und gibt seitdem Gas. Bei einem kurzen Boxenstop stellte sie flugs noch diesen Test online und bretterte dann gleich weiter. Seitdem ist sie irgendwie im Netz verschollen. Sachdienliche Hinweise zum Verbleib unserer rennsportgeschädigten Testerin nimmt jede Außenstelle von Völlig Verspielt entgegen. Pia, komm zurück oder brems wenigstens mal!

Dienstag, 28. November 2006

Doctor in the House

Habe gerade »Dr. House« gesehen. Wer's nicht kennt: Ist so ne Amiserie um einen schlecht rasierten und extrem zynischen Arzt, der sich stets um obskure Krankheiten kümmert. Das Tolle daran: Man lernt pro Folge mindestens zehn Begriffe, die man noch nie gehört hat. Neun davon vergisst man sofort wieder. Aber den »Rauch-Sülzberg-Test« habe ich mir gemerkt. Keine Ahnung, worum es dabei geht und für was der gut ist. Ich speichere ihn dennoch ab, um bei der nächsten Vorsorgeuntersuchung meinen Arzt mal kräftig zu beeindrucken. »Herr Doktor, sind sie sich wirklich sicher, daß meine Erkältung nächste Woche wieder weg ist? Oder sollten wir vielleicht nicht besser doch den Rauch-Sülzberg-Test machen lassen? Ich bin ja privat versichert.« Oder: »Ich habe gelesen, daß die in den Staaten Haarausfall nach Rauch-Sülzberg kurieren.« Mal gucken, was der Mediziner meines Vertrauens dazu zu sagen hat. Aber das hat ja auch noch Zeit. Bis dahin lerne ich fleißig weiter mit Dr. House neue Krankheiten und deren Diagnosen.

Lange Leitung

Telefonieren über das Internet ist was Tolles. Vor allem, weil es eigentlich nix kostet. Denn ich zahle mit Flatrate inzwischen dasselbe, wie vorher ohne. Nur: ab und an macht 1-und-1 Zicken und es klappt nicht. Doch das passiert eher selten. Was mich vielmehr nervt: Es dauert eine Ewigkeit, bis ein Anruf auch tatsächlich durchgestellt wird. Ich habe mich mal probeweise selber mit dem Handy angerufen. Stolze dreimal hat es geklingelt, bis die Fritz-Box überhaupt bemerkte, daß jemand anruft. Weitere zwei Tüttöne dauerte es dann noch, bis der Anruf auch tatsächlich an mein Telefon weitergereicht wurde. Das sind bereits fünfmal läuten, bevor ich es überhaupt mitkriege. Bis dahin haben die meisten doch schon aufgelegt und denken, ich wäre gar nicht zu Hause. Also: Wer mich anruft: Ich habe tatsächlich eine lange Leitung. Siebenmal müsst Ihr es schon läuten lassen, damit ein alter Mann wie ich überhaupt die Chance hat dranzugehen. Äh, habe ich am Anfang nicht geschrieben, daß telefonieren übers Internet was Tolles ist?

Montag, 27. November 2006

Voll auf die Fresse

Wenn man mal einen braucht, ist keiner da. Ein Universal-Verantwortlicher. Ja, ich weiß, ich bin ja selber Schuld. Warum laufe ich auch in Schlappen eben mal um die Ecke in den Supermarkt? Warum passe ich auch nicht auf und klatsche voll auf den Asphalt. Nur wenn man da so liegt, und sich noch entscheidet, was mehr weg tut: das aufgeschlagene Knie, oder der zermatschte Oberkiefer, da hätte man gern jemanden, den man dafür verantwortlich machen könnte. Dem man ein »Du blöder Penner, pass doch auf« ins Gesicht brüllen könnte. Dann ginge es mir garantiert gleich wieder besser. So humple ich nach Hause, mache mir eine heiße Tasse Bouillon und setze diesen frommen Wunsch auf meinen diesjährigen Weihnachtszettel..

Sonntag, 26. November 2006

Wir wollen Knollen

Heute gab es nach langer Zeit mal wieder Mutters guten Möhreneintopf. Wohlgemerkt mit Fleisch und ganz viel Kartoffeln. Als großer Freund der köstlichen Knollen möchte ich mich an dieser Stelle posthum noch einmal recht herzlich bei der Spanischen Armada bedanken. Die war so freundlich im September 1588 zum Teil vor der Küste Irlands unterzugehen. Dabei gelangten einige Kartoffelkisten bis ans irische Festland, wurden dort von den ständig hungernden Bewohnern dankbar aufgenommen und angebaut. Tja und von da aus war es nur noch ein kleiner Sprung aufs Festland (vielen Dank auch an den Alten Fritz für seine Anbauaktion) und schon begann die Kartoffel-Karriere auch auf dem Kontinent und natürlich besonders in Deutschland. Ich kann gar nicht genug davon bekommen. Kartoffeln liebe ich in so ziemlich jeder Variante. Egal ob gebraten, gekocht, frittiert, geknödelt oder sonstwie zubereitet. Und da ich ein Freund offizieller Gedenktage bin, rufe ich heute den offiziellen »Tag der köstlichen Knolle« aus, auch wenn eigentlich gar kein spezieller Anlass besteht. Das mache ich ab sofort jedes Jahr und irgendwann wird die UNO oder sonst wer offizielles mich unterstützen und der Tag wird weltweit gefeiert. Auch in Asien, wo die ja derzeit lieber Reis futtern (brrr....., wie kann man nur?). Kartoffelfreunde aller Länder, vereinigt Euch! Ups, ich glaube, jetzt bin ich ein wenig übers Ziel hinausgeschossen. Egal, die kartoffel ist es wert. Es lebe die Kartoffel!

Samstag, 25. November 2006

Fantasy, aber völlig final

Sachen gibt's... Da hatte ich gestern noch felsenfest vor, mich mal wieder um meine Everquest-Fee zu kümmern, ich aktualisiere das Spiel, lade stundenlang das neue Gebiet runter. Und da kommt plötzlich ein freundlicher Dirk vorbei, wir quatschen und kommen plötzlich auf Final Fantasy 3 (Teil 6 nach japanischer Zeitrechnung). Tja und eh ich mich versehe, habe ich die aufgebohrte Playstation-Version des SNES-Klassikers rausgewühlt und seitdem spiele ich... und spiele.. und spiele. Klar, grafisch ist das eben nur guter Super-Nintendo-Standard. Aber was Charaktere und Story angeht, ist Final Fantasy 3 nach wie vor ungeschlagen. Da kann kein Gothic oder sonstwer mithalten. Selbst die eigenen, ebenfalls sehr guten Nachfolger nicht. Wo erlebt man schon mitten im Spiel den Weltuntergang, tritt in einer Mini-Oper auf und bekämpft Mutantenschnecken mit energiegeladenen Häusern auf dem Rücken? Und immer wieder wirds so richtig schön traurig. Das mit den Emotionen haben die Square-Entwickler echt drauf. Ich kenne kein schöneres Final Fantasy. Und nach über zehn Jahren spiele ich es jetzt endlich mal wieder.
Anmerkung von Steffi Sturm: »Bei aller Begeisterung, werter Michael, hast Du nicht etwas vergessen?«
Anmerkung von Mick: »Richtig, holde Steffi. Ich wollte ja noch auf das Konzert von Pia samt Band hinweisen. Das ist heute Abend. Ein Termin, den man sich nicht entgehen lassen sollte, schließlich stellen die Herrschaften plus Dame dort ihre brandaktuelle Live-CD vor. Infos dazu gibts hier. Steffi und ich werden auf jeden Fall da sein.«
Nachtrag: Alle die nicht da waren, haben echt was verpasst. Pias Jokers haben ne Super-Show geboten (inklusive einer bemerkenswerten Maggi-Reklame) und waren mit Abstand die beste Band des Abends. Das entschädigte auch voll und ganz für diese total langweilige, sehr akademisch wirkende Jazzcombo, die davor die Zuschauer in den spontanen Tiefschlaf versetzten. Die spielten Zeugs, als ob es die letzten 30 Jahre an Jazzrock nie gegeben hätte. Na ja, die Band bestand größtenteils aus älteren , rauschbärtigen Herrschaften, wahrscheinlich waren die musikalisch eben 1972 oder so stehengeblieben.

Freitag, 24. November 2006

Everquesting Love

Meine liebe Paladineuse. Ja, ich weiß, ich habe dich sträflich vernachlässigt. Habe mich mit anderen in anderen Welten rumgetrieben. War in Guild Wars mit einer Mönchin unterwegs, habe meinen WoW-Tauren begleitet. Es war sogar ein kurzer, wenig erfreulicher ausflug nach D&D Online dabei. Doch für Dich hatte ich in den letzten zehn Monaten keine Zeit. Ja, ich schäme mich. Doch das wird jetzt anders. Ich komme zurück zu Dir. Werde mit Dir durch die neuen Lande streifen und nicht ruhen, bis Du mindestens 20 Levels nach oben rückst. Gleich werde ich bei Dir sein. gleich... wenn dieses blöde System endlich das Update installiert hat. Mmmmpf... Time remaining: 1.32. Aber das schaffe ich auch noch...

Anmerkung von Steffi Sturm: »Männer...«

Mittwoch, 22. November 2006

Verbrecher, überall nur Verbrecher

Irgendwo habe ich diesen Typen schon mal gesehen. Ich weiß nur nicht mehr wo?

Dienstag, 21. November 2006

Aus aktuellem Anlaß...

... lasse ich mich jetzt mal nicht über die erwartete Reaktion von Politikern aus der zweiten und dritten Reihe zum Thema »Killerspiele« aus. Auch nicht über den erwarteten altbekannten Populismus diversen Medien. Was mich vielmehr verwirrt ist, warum nicht endlich mal die Hersteller selber zu einer ordentlichen Lobbyarbeit zusammenfinden, die diesen irrigen Verbalattacken profilierungssüchtiger Politiker entgegentritt. Denn, daß »Killerspiele« Gewalt produzieren, stimmt ja erwiesenermaßen nicht, wie wir alle, die solche Programme spielen, aus eigener Erfahrung wissen. Nur: Irgendjemand muss das dem Restvolk da draußen auch mal erklären. Jemand, der charismatisch genug ist, um auch Fernsehdiskussions-tauglich zu sein. Jemand, der den platten Argumenten mal eine klar formulierte Gegenmeinung entgegenhalten kann. Aber dazu müssten ja die Hersteller ein einziges Mal an einem Strang ziehen. Tun sie aber nicht, wie der mittlerweile untergegangene VUD seinerzeit bewiesen hat. Stattdessen machen Firmen wie Microsoft einen Rückzieher und bringen Spiele wie Gears of War hierzulande gar nicht erst auf den Markt, weil es keine USK-Freigabe kriegen würde. So etwas ist doch ein indirektes Schuldgeständnis. Stattdessen muß man als Industrie haltlosen Vorurteilen entschlossen und auch sympatisch entgegentreten. Das macht die Zigarettenbranche doch schon seit Jahren erfolgreich vor. Und deren Produkte sind nachweislich schädlich! Doch durch gute Lobbyarbeit und erfolgreiche Werbung haben sie genug Verbraucher und Politiker auf ihrer Seite. Ähnliches gilt für die Automobilbranche. Nur: Diese Branchen arbeiten zusammen, statt gegeneinander. Haben gleiche Interessen, statt sich in kleinstaatlicher Zankerei gegenseitig das Leben schwer zu machen. Also, liebe Industrie: Tut endlich was und das über viele Jahre kontinuierlich hinweg. Fragt dabei nicht nach kosten oder kurzfristigem Nutzen. Nur durch intensive und langjährige Kontakte in die Politik, gezielte Aufklärungskampagnen und viel, viel Lobbyarbeit lässt sich das Image der Branche nachhaltig verbessern. Dann wird auch nicht wieder bei jedem Amoklauf eines verwirrten Idioten gleich nach dem Verbot von Computer- und Videospielen gerufen. Enden möchte ich mit dem leicht abgewandelten Werbeslogan eines Ölmultis (aus einer ebenfalls erfolgreich Lobbyarbeit betreibenden Industrie): Es gibt viel zu tun, packt es endlich an.

Montag, 20. November 2006

Bemerkenswerte Zitate aus Spielen

... zum Beispiel: »Hoffnung ist der erste Schritt auf der Straße der Enttäuschung.« Na, woraus stammt das? Spiele ich nämlich gerade mal wieder mit viel Vergnügen. Ein kleiner Tip noch: Aus demselben Spiel stammt folgender unvergeßlicher Satz: »Ketzerei entspringt aus Müßiggang«.

Samstag, 18. November 2006

Königsblau-Weiße Träume

Ich weiß, ich habe es schon mal beschrieen und dann ist doch nix draus geworden. Aber seit 42 Jahren warte ich darauf, daß Schalke endlich mal Meister wird. Ein einziges Mal nur. Das ist doch nicht zu viel verlangt. Dieses Mal klappt es... ganz bestimmt... garantiert... Immerhin, diese Woche mal wieder Platz 1. Eine gute Ausgangsposition. Wenn's dieses Jahr klappt, schmeiße ich ne Runde, versprochen.

Donnerstag, 16. November 2006

Das Sammelsurium nutzlosen Wissens

Ich bin ein wandelndes Lexikon. Echt, wirklich. Ich merke mir leicht Dinge und vergesse sie nie wieder. Das Dumme dabei: Es handelt sich dabei um völlig unwichtigen Kram. Das war schon immer so. Zum Beispiel im Studium. Physikalische Chemie war immer eins meiner Lieblingsfächer. Was ich mir davon gemerkt habe? Nun, zum Beispiel, daß Ludwig Boltzmann, nach dem die berühmte Boltzmann-Konstante benannt ist, ja schwermütig war und sich erhängt hat. Außerdem war er ein Gegner von Max Planck. Nur, warum eigentlich? Das weiß ich ehrlich gesagt nicht mehr. Oder ein anderes Beispiel: Isaac Newton hat sich mal im Selbstversuch mit einer Nadel ins Auge gestochen. Außerdem fand man in seiner Leiche eine riesige Portion Quecksilber, was erklären dürfte, warum der gute Mann oft stundenlang völlig reglos auf seiner Bettkante saß. Hat das irgendetwas mit den revolutionären Gesetzmäßigkeiten zu tun, die Newton entdeckt hat? Nein, ich habe es mir aber gemerkt, und das, ohne es eigentlich zu wollen. So geht es mir mit etlichen Dingen. Den unnützen Kram weiß ich, das nützliche Wissen rinnt durch meine Hirnwindungen wie Wasser durch das berühmte Sieb. Ich weiß, daß Calgon eigentlich aus dem Grahamschen Salz besteht, daß Eisbären schwarze Haut haben und daß Nena mit Nachnamen Kerner heißt. Aber was ich letzte Woche Freitag gegessen habe, weiß ich nicht. Meine Steuernummer kann ich mir nicht merken und manchmal vergesse ich sogar komplette Testberichte, die ich selbst geschrieben habe. (Ehrlich, ich konnte mich wirklich nicht mehr daran erinnern, daß ich Galactic Civilizations getestet hatte, ich schwör's.) Na ja, was soll's. Mir ist's egal, solange ich nicht mal meinen eigenen Namen vergesse. Ups, das ist mir doch schon mal passiert. Aber ich sage nicht wann und warum. Ist ein wenig peinlich.

Eine Minute meines Lebens

Wieso ändern sich eigentlich Ladezeiten nie? Ganz egal welche Fortschritte beim Prozessorbau gemacht werden, wie schnell Speicherbausteine und Festplatten auch werden: Stets dauert es rund 60 Sekunden bis ein Spiel läuft. Wer steckt dahinter? Eine weltweit operierende Ladezeit-Mafia? Eine unheilige Allianz aus Bill Gates, Vito Corleone und den Haffer-Brüdern (Wenn sich noch einer an die beiden erinnern kann)? Und vor allem: Was wollen sie damit erreichen? Die Spielzeit künstlich in die Länge ziehen? Immerhin, 60 Sekunden sind eine volle Minute, man rechne das mal auf alle Ladevorgänge pro Jahr hoch. Da kommt leicht ein kompletter Feiertag dabei zustande. Erst klaut man uns den Buß- und Bettag, und dann wird er so, quasi durch die Hintertür, wieder eingeführt. Oder entspringt es einem neuen Regierungsprogramm, um Kinder und Jugendliche von der Straße zu holen. Ich höre jetzt schon eine besorgte Mutter: »Ach, mir ist es lieber der Junge sitzt vor dem Ladebildschirm, als er macht draußen Unsinn.« Wahrscheinlich ist das aber gar nicht wahr und ich bilde mir das nur ein. So, Need for Speed Carbon hat fertig geladen, ich muss jetzt los. Was, wie lange das gedauert hat? Ich glaube ne gute Minute. So lange, wie ich gebraucht habe, um dieses Posting zu schreiben eben. Wieso fragt Ihr?

Mittwoch, 15. November 2006

Kultur Schock

Habe gestern im ZDF eine Dokumentation über Maos beliebte Kulturrevolution gesehen. Dabei dachte ich mir: »Hey, Kultur, kein schlechtes Stichwort« und habe mir sofort welche gegönnt. Im Adventure Sam & Max: Culture Shock geht's ja auch um Kultur (aber glücklicherweise nicht um Mao), irgendwie. Den Test lest Ihr wie immer bei Völlig Verspielt.

Montag, 13. November 2006

Jubiläum bei Völlig Verspielt

Hurra, großes Jubiläum bei Völlig Verspielt. Unser zehnter Artikel ist soeben online gegangen Pia hat sich mit mit ihrer Heldin Uschi den neuen Herausforderungen in Guild Wars Nightfall gestellt. Hier ihr Test, natürlich jubiläumsmäßig kritisch und kompetent. So, ich mache jetzt zur Feier des Tages eine Flasche Sekt auf, habe von den ganzen Wüstenbildern tierisch Durst gekriegt.

Wenn der kleine Hunger kommt...


















... nimmt man eben, was man so gerade findet.

Freitag, 10. November 2006

Mogelpackung aus dem Mittelalter.

Ja, ich gebe es zu: Ich bin ein leichtgläubiger Mensch. Ich glaub (zumindest ab und an) sogar Werbeversprechen. Und als ich die Packung der Collectors Edition von Medieval 2 sah, war mein Interesse sofort geweckt. Eine große, sehr schön aussehende Verpackung. Drin sollte sich zum Beispiel eine »hochwertige, auf Stoff gedruckte Karte« befinden. Ja, es ist tatsächlich eine Karte. Aber auf schnödem Papier, und nicht mal besonders hochwertigem. Die Extra-Anleitung für die Collectors Edition ist ein lieblos gemachtes Booklett komplett in schwarz weiß. Der Hammer ist die beigelegte Spielfigur: Das ist ein maximal fünf Zentimeter großer, extrem hässlicher Bonsai-Ritter. Die Making-Off-DVD habe ich mir noch nicht angeguckt. Aber ich glaube kaum, daß die die stolzen 60 (in Worten sechzig!) Euro Kaufpreis wert war. War wohl auf lange Sicht erstmal meine letzte Collectors Edition von irgendwas. Was da alles so in letzter Zeit rauskam, wie Anno oder Neverwinter Nights 2, war eh eher mäßig und völlig überteuert. Die letzte richtig gute und mit sinnvollen Goodies ausgestattete Sonderversion war World of WarCraft. Mal gucken, vielleicht schlage ich bei Burning Crusade wieder zu. Den Rest kann mir dagegen gestohlen bleiben. Das ist Nepp!

Mittwoch, 8. November 2006

Die Welt ist gut

Na also, das Warten hat sich doch noch gelohnt. Britney hat sich endlich von dieser Pfeife scheiden lassen und jetzt kann ich meine lange auf Eis gelegten Heiratspläne wieder aus der Schublade holen. Einladungen, Flugtickets, Stadtplan von Beverly Hills, alles da. Nur bleibt natürlich trotzdem noch ein Problem bestehen: Wieso sollte das jetzt wieder Fräullein Spears ausgerechent mich ehelichen? Weil ich ein paar CDs von ihr habe? Hmm... die hat wahrscheinlich selber welche. Mein Level 46 Elfen-Ranger wird sie wahrscheinlich genauso wenig beeindrucken, wie die Level 7 Krieger-Paragoneuse. Hey, ich habe noch einen Lottoschein, mit dem ich am Wochenende garantiert Millionär werde. Aber genug Kohle dürfte die sicher auch haben. Ach was, ich werde mein charmantes Lächeln einsetzen, ihr ne Pepsi spendieren und dann geht das schon. Oder hat jemand vielleicht einen besseren Vorschlag?

Anmerkung von Steffi Sturm: Du Doof. Was glaubst Du denn was das hier wird. Lass Dir ja nicht einfallen einfach nach Amiland abzudampfen, so ne Ex-Teenietusse anzumachen und den Blog zu vernachlässigen.
Anmerkung von Mick: Vorsicht Fräullein, nix gegen Britney, sonst lösche ich den Blog noch ganz ... und zwar vollständig, inklusive aller Skripte.
Anmerkung von Steffi Sturm: Hee das kannste doch nicht machen. Dabei habe ich gerade erst die neue Winterkollektion reingekriegt. Ich könnte auch welche von den Sommersache anziehen. Den Rock... oder

Dienstag, 7. November 2006

Schrecken der Vergangenheit

Was man beim Angucken alter Fotos so alles erleben kann. Lange hatte ich sie völlig verdrängt, doch gestern beim Blättern im Fotoalbum sah ich sie plötzlich. Sie, die mich lehrte, was das Wort» Ekel« tatsächlich bedeutet. Sie, die meine Liebe zu süßen Sachen schwer auf die Probe stellte. Sie, die Novesia Goldnuss-Schokolade. Wer sie nicht kennt: Das ist ne besonders fies schmeckende Vollmilch-Nuss-Schoki, die zum mäßigen Geschmack noch einen weiteren Nachteil hat: Meine Tante Gertrud hatte davon eine komplette Jahresproduktion gekauft, und fortan wurden wir damit zu jedem Geburtstag oder anderen Festlichkeiten beglückt. Echt, die Tante war eingentlich eine herzensgute Frau, doch Sätze wie »Ich mag die Schokolade nicht« oder »Wie wär's mal mit ner anderen Sorte?« drangen einfach nicht zu ihr durch. Genauso bekam meine Mutter von ihr alljährlich zu Weihnachten Pralinen geschenkt. Nur hatte ihr meine Mutter schon x-mal gesagt, daß sie Pralinen haßt. Tja, mittlerweile ist die gute Tante lange tot, die Bilder sind vergilbt, aber eins ist heute noch so präsent, wie vor über 30 Jahren: Der fiese, eklige, nussig-mehlige, gnadenlos übersüßte, widerliche Geschmack von Novesia Goldnuss. Ich hoffe der Hersteller ist mittlerweile pleite gegangen. Verdient hätte er es für dieses Verbrechen an der Schokoladenkultur und meine verkorkste Kindheit.

Sonntag, 5. November 2006

Das Museum der verlorenen Worte

Es gibt immer wieder Worte und Ausdrücke, die aus unserer Sprache völlig verschwinden. Wer kann sich noch an dufter Beatschuppen oder töfte Fete erinnern? Wahrscheinlich nur die Älteren unter uns. Nee, wahrscheinlich haben die das auch schon lange vergessen. Ich würde gern das Museum der verlorenen Worte eröffnen. Wo Kreationen wie Trottoir, Potpourri, steiler Zahn, neckisch, Backfisch, Generaldirektor, Rendezvous, Karbolmäuschen, Frechdachs, Trübe Tasse, Ringelpietz oder Techtelmechtel ihren Platz finden. Oder auch längst vergessene Modeworte, die früher mindestens zehnmal pro Tag in jeder Zeitung standen, wie saurer Regen, Ozonloch oder Ölkrise. Wer hat noch Vorschläge?

Subway weg?

Irgendwie hatte es der Subway Nee!-Artikel von gestern in sich. Der, in dem ich mich über das miese Labberbrot dieser Ami-Sandwichkette beschwert habe. Da, wo nicht mal der Getränkeautomat funktionierte, der Brotbelag aus der vorbereiteten Pappschüssel kam und der Rest einfach nur pappig schmeckte. Irgendwie ist dieser Artikel verschwunden, nachdem man ihn vorher schon nicht kommentieren konnte. Merkwürdig. Wahrscheinlich greift hier Google massiv ein, es geht ja nicht an, daß man ein Ami-Unternehmen beleidigt. Nee, wahrscheinlich war's wirklich nur ein Datenbankfehler. Mal gucken ob dieses Posting wenigstens stehen bleibt. :-)

Freitag, 3. November 2006

Nie Winter mit Steffi

Mit viel Überredungskunst konnte ich die reizende Steffi Sturm davon überzeugen, mit mir Urlaub zu machen. Und zwar ganz romatisch in Niewinter, dem schönen Städtchen an der berühmten Schwertküste. Warum wir für einander doch keine Zeit hatten, wieso ich trotzdem mächtig begeistert bin und welche Abenteuer wir dort erlebten, erfahrt Ihr in meinem Test von Neverwinter Nights 2. Natürlich wieder bei Völlig Verspielt.

Donnerstag, 2. November 2006

Manchmal...

... hasse ich es einfach Recht zu behalten. Ich hasse es...

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