Dienstag, 31. Oktober 2006

Gespräche mit Steffi Teil 2

Nach der großen Resonanz auf das Gespräch mit der genauso lieblichen wie zickigen Wetterfee Steffi Sturm wurde eine Frage ganz besonders oft gestellt. Tagelang habe ich all meinen Mut gesammelt, um mich dann doch nicht zu trauen. Aber heute, am Halloweenabend wage ich es.
Ich: »Hi Steffi, Du die Leser haben mir immer wieder eine ganz bestimmte Frage gestellt.«

Steffi: »Wahrscheinlich dasselbe, was Du mich immer wieder fragst, Michael. Und die Antwort lautet nach wie vor: Nein. Ich ziehe mich nicht aus. Nein, nicht mal nur das Oberteil. Schon gar nicht bei diesen Temperaturen. Dabei habe ich mich mal tierisch erkältet.«

Ich: »Aber nein, liebe Steffi. Darum geht es doch gar nicht.«

Steffi: »Tut es doch. Oder will mich mal wieder einer heiraten? Dem kannst Du ausrichten, daß ich nen festen Freund habe, der bei Amazon...«

Ich: »Ja, wissen wir Steffi. Dein Freund der Platzhalter bei Amazon.«

Steffi: »Gut, daß Du Dir wenigstens das gemerkt hast.«

Ich: »Nun lass mich doch erstmal die Frage stellen.«

Steffi: »Warum machst Du es dann nicht einfach?«

Ich: »Okay, also holde Steffi, dann kommt hier die Frage: Wieso trägst Du eigentlich immer Plateauschuhe mit so riesigen Absätzen?«

Steffi: »Also das ist doch eine Unverschämtheit. Was geht es diese...«

Ich: »Vorsicht Steffi, keine Beleidigungen. Du wohnst hier kostenlos auf meiner Homepage, da kannst du ruhig mal...«

Steffi (guckt verlegen zu Boden, scheint mit sich selbst zu ringen): »Na gut, ich will meinen Herrn Vermieter ja nicht erzürnen. Also das mit den Plateauschuhen. Das ist ein politisches Statement. Das soll die Emanzipation der Frauen symbolisieren. Auch wenn ich nur aus Pixeln bestehe habe ich doch Rechte...«

Ich: »... und Pflichten. Also die Wahrheit bitte. Könnte es nicht viel eher so sein, daß Du unter Minderwertigkeitskomplexen leidest? Immerhin bist Du gerade mal sechs Zentimeter groß.«

Steffi: »Sechseinhalb. Und das ist doch überhaupt kein Thema. Willst Du mich über Äußerlichkeiten definieren? Außerdem habe ich hier extra für Dich heute diesen tollen Halloween-Kürbis aufgestellt.«

Ich: »Lenk nicht ab. Du hast die Frage nicht beantwortet.«

Steffi: »Und diese schicke Hose gefällt Dir gar nicht? Ich könnte auch nen langen Rock anziehen. Oder was anderes. Also, vielleicht mal ein Kleid. Hey, Bollywood-Stil ist doch derzeit total angesagt. Wie wär's mit ner neuen Frisur? Oder ich könnte singen oder...«

Tja, liebe Leser. Ich glaube mal nicht, daß wir von Steffi jetzt noch eine ordentliche Antwort erhalten. Ich bin mir ziemlich sicher, daß sie sich für zu klein hält und deshalb diese Mörderabsätze trägt. (Steffi: »Ach komm Michael, lieber Mick. Vergiss doch diese alberne Frage. Ich wüsste da ein paar Betriebsinterna von Amazon, da würdest Du aber mit den Ohren schlackern. Also, der 1-Click-Button soll ja schwul sein...«) Sie gibt nicht auf. Egal, ich auch nicht und werde für Euch auch dieses Geheimnis lösen - irgendwann.

Stopt den Hüpfwahn

So, liebe Spieleentwickler, es reicht. Jetzt will ich es wissen. SOFORT!!! AUF DER STELLE!!! Wer hat euch eingeredet, daß man in einem Actionshooter unbedingt auch Hüpf-und-Spring-Einlagen braucht? Wer hat Euch gezwungen, diese selten dämlichen , elend langen Laufen-Springen-Runterfallen-Spielstand laden, Laufen-Springen,-Runterfallen-Spielstand Laden-Passagen einzubauen? Der Typ gehört mit mindestens zehn Stunden Evochron bestraft. Warum ich mich so aufrege? Ich wollte meine neue Grafikkarte mit was Schönem einweihen. Und da mir Gothic 3 zu buggy ist, habe ich mir Dark Messiah of Might & Magic ausgesucht. Theoretisch ein schönes Spiel. Klasse Grafik, ein Hauch Rollenspiel und ein stimmiges Fantasy-Szenario. Da schnetzele ich mich vergnügt durch die verschiedenen Level und plötzlich kommt so eine von diesen doofen Hüpfereien - unter Zeitdruck!!! Waaahhh, überlasst die Hopsereien den Konsolen. Wer auf Mario steht, ist eh ein Masochist. Soll der sich um den Verstand hüpfen. Aber als erwachsener PC-Spieler will ich verdammich nochmal mit sowas nicht belästigt werden. Weg damit, verboten gehört das. Ach ja, Schleichpassagen solltet Ihr auch mal ein paar Jahre auf Eis legen. Action, Schnetzeln, Ballern und das in schöner Grafik. Ist das wirklich zu viel verlangt?

Sonntag, 29. Oktober 2006

Eins, zwei, drei - Teil 2

Habe mir heute mal wieder Eins, zwei, drei von Billy Wilder angeguckt. Dafür musste ich tatsächlich suchen, wo denn genau noch mal Arte auf meiner Fernbedienung liegt. Habe es dann irgenwo im fast dreistelligen Kanalbereich gefunden, zwischen den ganzen Shoppingkanälen, die ich eh nie gucke. Aber egal, schöner Film, wenngleich für heutige Verhältnisse ein wenig langsam und bieder. Aber das macht ja nix. Wie wär's mit einem Remake? Der Kalte Krieg kann natürlich nicht mehr als Szenario dienen. Da muss schon was Aktuelles her. Irgendwo, wo die Amis Krieg geführt haben und jetzt die Segen der Zivilisation hin bringen. Hmmm... wie wär's mit dem Irak? Ja, das Szenario hat heute in etwa die weltpolitische Bedeutung wie früher Berlin und die Mauer. Als Regisseur würde ich Spielberg vorschlagen. Der hat im Irak sicher viele Anhänger. Die Rolle von Lilo Pulver könnte Jennifer Aniston übernehmen (die sähe zumindest mal wirklich sexy aus). Und statt eines hitzblütigen Jungkommunisten, verliebt sich die Cola-Manager-Tochter (diesmal eine der Olsen-Zwillinge) eben in einen hitzblütigen Selbstmordattentäter. Und für Horst Buchholz käme Owen Wilson zum Einsatz, mit schwarzgefärbten Haaren natürlich. Die drei Politkommissare ersetzen drei schräge Mullahs, verkörpert von Johannes Heesters, Peter Scholl-Latour und Nina Hagen. Und das Ganze wäre dermaßen politisch unkorrekt, daß er garantiert alleselbsternannten Gutmenschen auf den Plan ruft. Die fänden das gar nicht lustig (O-Ton mit moralinsaurer Mine vorgetragen: »Der Film macht sich über unsere muslimische Mitbürger lustig«) und würden den Film boykotieren. Die Islamisten (und alle angehenden Bombenleger) rufen selbstverständlich in technisch schlecht abgemischten und übersteuerten MP3-Ansprachen (auch als Podcast erhältlich) zum Heiligen Krieg gegen den Film (und sicherheitshalber die USA) auf. Und die USA boykotieren ihn auch, weil Ihre ganze Lebensweise karrikiert wird. In Texas wird der Besuch des Films sogar unter Strafe gestellt. Herrlich, die Idee. Hey Hollywood, wie wär's? Traut Ihr Euch?
Ach ja, falls jetzt eine der Parteien mir Instinktlosingkeit ob eines »so ernsten« Themas vorwirft: Nur zu, das hat man Billy Wilder anno 1961 auch. Ich bin also in guter Gesellschaft.

Hub... schrapp... schrapp

Daß ich Hubschrauber über alles liebe, habe ich ja hier schon mehrfach erzählt. Aber vom neuesten Spielzeug meines lieben Bruders wissen bislang nur eingeweihte. Das ist so ein Winz-Drehfügler (man beachte die Größe im Vergleich zur Hand), den man tatsächlich über eine Fernsteuerung durch die Wohnung fliegen lassen kann. Das funktioniert sogar recht gut und eignet sich ganz hervorragend, um Leuten damit kräftig auf die Nerven zu fallen, wenn man ihnen den Mini-Kopter um den Kopf herum schweben lässt. Sowas macht mich tatsächlich glücklich und wie das aussieht, könnt Ihr auf dem Bild ganz unten sehen. Und nein, ich hatte keinerlei Drogen oder Alkohol intus, so sehe ich aus, wenns mir gut geht.

Es ist übrigens gar nicht so leicht, den Hubschrauber so ruhig auf der Stelle zu halten, daß man ihn in Ruhe knipsen kann


Ja, ganz brav und zutraulich ist er, wenn er auf der Hand gelandet ist. Eine wahrhaft fliegerische Leistung. Okay, der Akku war leer und er ist einfach heruntergeplumpst.

Mick im Freudenrausch. Zugegeben, etwas verkniffen gucke ich schon. Hatte gerade eine Wette laufen. Wer zuerst den Mund aufmacht verliert. Oder wars, der Preis für das dümmste Gesicht des Monats?

Donnerstag, 26. Oktober 2006

When I'm 64.. mal Zwei

Ich habe letztens mal ein wenig nachgerechnet und bin dabei darauf gekommen, daß ich wahrscheinlich exakt 128 Jahre alt werde. Das würde bedeuten, daß ich noch weit über 80 Jahre lang Spiele testen und bekritteln kann. Jahaa, liebe Branche, das ist jetzt ein Schock, oder? Dabei stellt sich die Frage: »Was ist wohl das letzte Spiel, das ich teste?« Also der Titel, bei dem ich mein Leben aushauche? Ich vermute ja mal, es wird sich um ein im Zweiten Weltkrieg angesiedeltes Echtzeitstrategiespiel handelt. Die Dinger werden selbst mich überleben. Oder ist es vielleicht der Patch 1.14 für Gothic 3? Oder gar der Flight Simulator XXX? Nee, wahrscheinlich irgendwas von Zuxxez. Wäre doch lustig. Man findet mich tot vor dem Rechner, Knightshift 2 läuft und mit meinem eigenen Blut habe ich »Hassinger war's« geschrieben. Dann würde aber jemand echte Probleme kriegen. Obwohl der dann wohl auch schon das Zeitliche gesegnet hat. Nein, jetzt hab ich's. Ich weiß, was das letzte Spiel sein wird: Stalker, zumindest eine frühe Pre-Alpha-Version. Wobei die Entwickler aber versprechen, bald was richtig Spielbares nachzuliefern. Spätestens zum 100sten Jahrestag von Tschernobyl.

Mittwoch, 25. Oktober 2006

Nu aber... Flight Simulator X

So, der Test ist online. Wie angedroht und versprochen habe ich kräftig über den FS X gemeckert. Denn was sich Microsoft mit dem Ding leistet, ist schon heftig. Wie? Was denn genau nicht okay damit ist? Nun, guckt einfach hier nach. Ich habe den neuen Flight Simulator jedenfalls erst mal wieder von meiner Platte gehauen. Auch egal, habe gerade eh keine Zeit. Der Anno 1701-Test muss fertig werden. Den gibt's dann wieder bei Eurogamer.

Montag, 23. Oktober 2006

Weil es mich nervt...

...bei jedem neu erscheinenden Flight Simulator immer wieder denselben Blödsinn zu lesen: Anders als die damit stets einhergehende Pressemitteilung von Microsoft behauptet, wurde der Flight Simulator NICHT 1982 zum ersten Mal veröffentlicht. Das ist nur das Jahr, in dem Microsoft ihn das erste Mal publishte. Tatsächlich erschien er bereits 1979 (übrigens auch NICHT 1980, wie man immer wieder mal lesen kann) zuerst für den Apple 2, dann Tandy TRS-80. Das Ganze basierte auf der Diplomarbeit von Bruce Artwick, die er 1975 veröffentlichte. Der Name seiner Firma war Sublogic (später BAO), die später von Microsoft gekauft wurde. Artwick wurde dabei reich und besitzt heute eine stattliche Sammlung von Harleys. An der Entwicklung des Flight Simulators ist er inzwischen nicht mehr beteiligt. So, werte Kollegen, beim nächsten Mal könnt Ihr nicht mehr sagen, Ihr hättet es nicht gewusst. Ach ja, einen Test dazu gibts übermorgen bei Völlig Verspielt.

Völlig irre

Und es geht weiter mit den Tests bei Völlig Verspielt. Die blutrünst... ähh nervenstarke Horror-Expertin Pia hat diesmal mit dem Klassikertest etwas Neues gewagt, tief in ihrem geheimen Schatzkästlein gewühlt und eins ihrer absoluten Lieblingsspiele herausgekramt. Sanitarium, ein Adventure, das ich zugegebenermaßen nie gespielt habe. Warum nicht? Keine Ahnung, nach Pias Test werde ich es aber auf jeden Fall nachholen. Der steht natürlich wieder hier.
Anmerkung von Steffi Sturm: »Hey, wieso darf ich dafür eigentlich nix schreiben?«
Anmerkung von Mick: »Weil Du hier gefälligst das Wetter präsentieren sollst!«
Anmerkung von Steffi Sturm: »Apüh, dann regnets eben den Rest der Woche.«

Samstag, 21. Oktober 2006

An Tieren reiben

Was man beim Einkaufen nicht so alles sieht: Heute sind mir die Massagetiere über den Weg gelaufen. Kein Witz, die gabs tatsächlichfür lächerliche fünf Euro pro Stück. Dazu folgenden Werbespruch: »Ideal für die Massage zu Hause: Schon leichte, kreisende Bewegungen der Kugeln auf der Haut stimulieren die Nervenenden.«
Warum denke ich bei sowas immer gleich an irgendwelchen Schweinkram - mit Tieren?

Donnerstag, 19. Oktober 2006

Gespräche mit Steffi Teil 1

Lange hat sich meine Schöne geziert und mir ihren Namen nicht verraten. Doch jetzt ist es endlich soweit: In einem Exklusiv-Interview verrät sie ihr süßes Geheimnis.

Ich: »Du präsentierst hier schon eine ganze Weile das Wetter, aber wolltest bislang immer anonym bleiben. Warum?«

Steffi: »Hee, bevor Du mir so indiskrete Fragen stellst, stell mich doch bitte erstmal vor. Soviel Zeit muss schon sein.«

Ich: »Okay, kein Problem (Schwitz, ist die zickig). Ja, liebe ähhh... Wetterfee. Wie heißt Du denn jetzt eigentlich?«

Steffi: »Schön, daß Du fragst. Also, ich bin die Steffanie Sturm.«

Ich: »Darf ich auch Steffi zu Dir sagen?«

Steffi: »Ähhm, also werter Michael, dafür kennen wir uns doch wohl noch nicht lange genug.«

Ich: »Also hör mal, Steffi. Du präsentierst hier schon seit einiger Zeit das Wetter. Und das hier ist ja mein Blog. also könnte man durchaus sagen...«

Steffi: »Ganz schön plump. Was Besseres fällt Dir nicht ein, mein Lieber? Aber gut, ich will mal nicht so sein. Gut, Michael, dann nenn mich Steffi.«

Ich: »Dann darfst Du auch Mick zu mir sagen.«

Steffi: »Na super, muss ich das oder kann ich nur, Michael?

Ich: »Ähm, also nee, Du musst natürlich gar nix. Ach, wecheln wir das Thema. Wo kriegst Du eigentlich immer diese schicken Sachen her?«

Steffi: »Ach, jetzt reduzierst Du mich auf meine Klamotten. Also wirklich, Michael, das hätte ich nicht von Dir erwartet. Und überhaupt, wieso hast Du eigentlich eine eigene Email-Adresse hier und ich nicht? Mir kann niemand schreiben, obwohl ich bestimmt mehr Fanpost kriegen würde als Du. Schließlich bin ich ja die Hauptattraktion hier in diesem Blog.«

Ich: Darüber können wir ja reden. Aber nun sei doch mal nicht so zickig. Verrat uns lieber noch einen Deiner Wünsche.

Steffi: »Wünsche? Nun gut, einen verrate ich. Ich hätte gern auch so ein sternförmiges Reißverschlussschnippel-Ding. Das finde ich totschickt.«

Ich: »Mal sehen, was sich machen lässt. Jetzt arbeite ich erstmal an Deiner eigenen Emailadresse. «

Steffi: »Ich bitte darum. So, jetzt habe ich es aber eilig. Mein Freund wartet.«

Ich: »Du hast einen Freund?«

Steffi: »Ja, Michael, was ist denn daran so merkwürdig? Der arbeitet als Platzhalter bei Amazon.de. und neulich durfte er sogar für eine Stunde den berühmten »Jetzt-mit-1-Click-Kaufen«-Button vertreten. Der macht noch große Karriere, mein Schatz.«

Ich: »Wieso nennst Du mich »mein Schatz«?

Steffi: »Was? Wie, nein, DU doch nicht. Was bildest Du Dir ein?«

Tja, das Gespräch verlief ja ein wenig... nun.. sagen wir frostig. Aber das wird sicher noch. Immerhin hat Steffi jetzt endlich einen Namen und das mit der Emailadresse... nun ich weiß nicht. Unter uns: Die ist ja nicht mal ein richtiger Mensch sondern nur ein Skript, das im Blog abläuft... (»Hee, DAS habe ich gehört, Michael. Noch so'n Ding und ich sage es meinem Freund. Dann darfste beim nächsten Mal den 1-Click-Button aber lange suchen, Du...«)
Seufz, manchmal ist die Welt böse...

Dienstag, 17. Oktober 2006

Von Deppen, Apostrophen und unwirschen Kellnern

Daß guter Service und freundliche Bedienung in München selten sind, ist leider eine traurige Wahrheit. Heute dachte ich mir: Geh ins Kino und vorher vielleicht noch was Leckeres essen. Da der Film nur im Mathäser lief (für die München Unkundigen: immer gerammelt volles Multiplex-Kino ohne jeden Charme), entschieden wir uns für das direkt darunter gelegene Restaurant von Herrn Eisgruber. Wie stand auf seiner Homepage so schön zu Lesen: »Die warmen Farben der Eisgruber-Gastronomie sorgen für ein angenehmes Ambiente, die gemütlichen Holzmöbel im gediegenen eleganten Design laden zum Relaxen und Genießen ein.« Okay, daß das mit dem Genießen nicht stimmt, wusste ich bereits. Das Essen dort hat Microwellen-Fertiggericht-Niveau. Aber dafür liegt's eben nah am Kino. Draußen erwische ich tatsächlich noch einen Platz. Dachte ich zumindest. Denn plötzlich kommt der unwirsch aussehende Kellner, knallt einen zerknitterten Quittungszettel auf denTisch, auf dem irgendwas Unleserliches mit Kulli gekritzelt steht und sagt: »Weg hier, ist reserviert.« Na, unter angenehmem Ambiente« stelle ich mir etwas anderes vor. Aber gut, ich habe Hunger, geben wir Herrn Eisgruber und seinem unfreundlichen Pack noch eine Chance. Drinnen erwische ich den letzten freien Tisch. Okay, eigentlich ist es nur eine winzige viereckige Platte, die auch noch direkt vor der Küche liegt. Es ist unangenehm warm und stickig. Plötzlich nähert sich eine Psychopathin von neun Uhr. Zumindest glaube ich das. Denn die Gute starrt mich einfach nur an und rührt sich sonst nicht. Ich zähle langsam bis zehn. als sie sich dann immer noch jeder Bewegung verweigert, sage ich kurz und knapp: »Die Karte«. Das »bitte« erspare ich mir einfach mal. Zuerst reagiert sie wieder nicht. Doch dann greift sie unwirsch auf den Nachbartisch und zerrt (ohne einen der Menschen, die da sitzen zu fragen) die Karte herunter und knallt sie mir unter die Nase. Immerhin hatte ich dann ausreichend Zeit, den grausamen Englisch-Deutschen-Buchstabenmix mit bayerischen Einsprengseln zu studieren. Denn eine gute Viertelstunde passierte nichts mehr. Die gute Frau ignorierte jeden Bestellversuch. Tja, dann eben nicht. Offensichtlich geht es der deutschen Gastronomie viel zu gut. Auf Kunden sind die jedenfalls nicht angewiesen. Ach ja: Lieber Herr Eisgruber, ein kleiner Hinweis noch zu Ihrem Firmenlogo: Der Genitiv im Deutschen wird ohne Deppenapostroph gebildet!

Montag, 16. Oktober 2006

Der Name der Rose

Eigentlich ist es ja ungerecht. Sie ist stets nett und adrett. Kleidet sich immer schick. Mal nabelfrei in Hüfthosen, dann wieder im langen Rock. Und verkündet zuverlässig das Wetter. Doch trotzdem steht sie immer nur am Rand. Ja, ich gebe es zu, ich behandle meine Wetterfee nicht wie es ihr gebührt. Das wird jetzt anders. Zumindest heute steht meine Schöne mal im Mittelpunkt. Nur: Wie heißt die kleine Blondine eigentlich? Isolde? Neee, ganz bestimmt nicht. Paris? Auf gar keinen Fall. Auch Britney ist schon längst anderweitig belegt (ähh... sorry für den Kalauer). Wer hat Ideen, immer her damit. Bin schon gespannt auf Eure Vorschläge. Zu gewinnen gibt es auch etwas. Dem Gewinner sagt sie einen Tag lang ganz exklusiv das Wetter vorher.

Sonntag, 15. Oktober 2006

Goodbye Brady, Hello... ja was eigentlich?

So, heute ist es passiert. Ich habe die allerletzte Folge von Brady Bunch gesehen. Aus, vorbei, finito... Dabei habe ich auch die ganzen späteren Specials, wie A very Brady Christmas, Growing up Brady und selbst die grottenschlechte Brady Bunch Variety Hour nicht ausgelassen. Und natürlich die drei Kinofilme (inklusive dem, der nur auf DVD erschienen ist). Abgesehen von den beiden Spinnoff-Serien The Brady Girls get married und The Bradys habe ich damit alles gesehen, was es gibt. Kurz und gut: Es wird Zeit für was Anderes. Aber was soll ich gucken: Die Partridge Familie mit Susan Dey in ihren guten Tagen? (Wer es nicht wusste: Susan Dey hat mit Eve Plumb (also Jan Brady) zusammen in Little Women gespielt. Tja, in 70iger-TV-Trivia kenne ich mich aus) Oder lieber doch Sledge Hammer? Außerdem wartet noch Xena auf mich. Zumindest die erste Staffel davon. Liegt alles bei mir im Regal. Also 70iger, 80iger oder lieber 90iger Jahre? Hmmm... keine Ahnung, aber bevor ich mir irgendso 'ne aktuelle Fernsehserie wie Desperate Housewifes (brrr...), Lost, (Oh nein!) oder diesen Nip/Tuck-Müll antue, guckei ch lieber was von früher. Obwohl: Fackeln im Sturm habe ich hier auch noch stehen. In der ungekürzten Originalfassung. Oder Bonanza, Die Waltons schwierig, schwierig...

Freitag, 13. Oktober 2006

Man muss auch Danke sagen können


Im Namen aller Besitzer günstig eingekaufter Boeing-Aktien möchte ich mich herzlich bei EADS, und ganz besonders bei der unfähigen Airbus-Chefetage bedanken. Ohne Eure schludrige Geschäftsführung, das hilflose Krisenmanagement, Eure Schluderein mit dem Airbus 380 und den damit verbundenen miesen Schlagzreilen hätte ich nie soviel Gewinn mit meinen US-Aktien in so wenigen Tagen machen können. Auf deutsch-französische Kooperation ist eben Verlass :-)

Gothes ante Portas: aktuelles Update


Das hatte ich seit dem letzten Earth 21-irgendwas nicht mehr: Ein Spiel, bei dem der Patch einen Tag vor Veröffentlichung rauskommt. Stolze 60 MB habe ich bereits runtergeladen und besitze Gothic 3 noch nicht mal. Das wird sich im Laufe des Tages ändern. Bin schon reichlich gespannt, ob und wie bugverseucht das Ding ist. Ich könnte mich jetzt natürlich seitenweise über die merkwürdige Release-Politik einiger Hersteller und Publisher auslassen. Über unfertige spiele und vieles mehr. Andererseits: Ein 60 MB-Patch spricht wirklich für sich; da muss ich gar nix mehr dazu sagen. Aber mal sehen wie es morgen tatsächlich läuft. Am Wochenende werde ich mir dann ausführlich Zeit nehmen, mal gucken, wann es den Test bei Völlig Verspielt gibt. Aber eins verspreche ich auf jeden Fall: Zwei Wertungen wird es sicher nicht geben! DARÜBER könnte ich mich jetzt auch seitenweise auslassen... aber lassen wir das.Mehr als eine Chefredaktion sollte man pro Monat nicht verärgern.
Kleiner Nachtrag: So, ich habe es jetzt und habe auch gleich den 60 MB Patch aufgespielt. Nach dem ersten Programmstart (»nur« drei Minuten Ladezeit) hatte ich einen Absturz noch während das Intro lief. Beim zweiten Mal liefs besser. Allerdings sieht die Grafik gerade so aus, wie auf dem Bild. Statt Gegner nur schwarze Klötzchen. Na klasse, werde mal mit den Einstellungen herumspielen. Na das kann ja heiter werden. Könnte einer der Entwickler oder sonst wer von Jowood oder Deep Silver, der das hier liest, mir mal erklären, woran das denn liegt? Ach ja: Beim Speichern bin ich dann plötzlich wieder auf dem Desktop gelandet. Super, echt... und das hat beim Testen keiner gemerkt???

Mittwoch, 11. Oktober 2006

Fragen, die mich wirklich interessieren.

Zum Beispiel: Wie funktioniert eigentlich das Geschäftsprinzzip hier bei Blogger? Erklärt mich für dumm oder komplett uninformiert. Nur: Ich weiß es wirklich nicht. Man zahlt nix, Werbung gibt es auch keine. Irgendwie komisch. Oder ist das ne Geldwaschanlage für Bin Laden oder die Mafia? Dann war ich wohl mit meinem Posting von gestern etwas unvorsichtig (Stichwort: Schulden bei der ehrenwerten Gesellschaft) Mal im Ernst: Wer kann mir erklären, wie das funktioniert. Womit verdient man hier Geld?

Dienstag, 10. Oktober 2006

Dinge, ohne die ich nicht leben kann

Ein Paket Gouda, 400 Gramm.
Ein Überraschungsei (Hoffentlich ist diesmal nicht wieder so ein doofer Schlumpf drin.)
Eine Tüte Yoghurt-Gums (interne Bezeichnung bei mir »Suchtbonbons«)
Eine Flasche Cola light, 2.0 Liter
Ein lustiges Taschenbuch, Nummer 356, »Sheriff gesucht«
Zwei Riegel Kinderschokolade (ja, ich weiß, einzeln sind die eigentlich zu teuer)
Meine Mutter hätte angesichts meiner heutigen Einkäufe garantiert gesagt: »Junge, wirst Du denn nie erwachsen?«

Montag, 9. Oktober 2006

Sonne Gemeinheit

So, wieder ist ein neuer Test bei Völlig Verspielt online. Ich habe mich als englischer Agent in Operation Wintersonne nach Nazi-Deutschland gewagt. Hier erfahrt Ihr warum der Held ein gelb-braunes Weichei ist. Außerdem verrate ich das schreckliche Geheimnis, warum es gemeinerweise nur ein einziges Bild im ganzen Test gibt. Und wer als erster auf Pias Blog klickt, darf Ihr eine ganz persönliche Mail schicken.
Nachtrag zu später Stunde: So, die restlichen beiden Bilder sind jetzt auch eingebaut. Nach wie vor läuft aber der Wettbewerb: Wer klickt zuerst über diesen Link auf Pias Blog.

Kommt ein Stöckchen geflogen...

Huch, da kam schon wieder so ein Stöckchen angeflogen. Diesmal von der lieben Dampflok. Na gut, dann bücke ich mich mal (man, das geht in meinem Alter nicht mehr so leicht), hebe es auf und los gehts:

Fünf Dinge, die ich nicht habe, aber gerne hätte:
  • den Lotto-Jackpot für nen eigenen Verlag
  • eine persönliche Assistentin, die sich um die nervigen Dinge des Lebens kümmert
  • mehr Platz in der Wohnung
  • irgendein Talent (irgendwie kann ich nichts richtig)
  • mehr Zeit zum Lesen

Fünf Dinge, die ich habe, aber nicht gerne hätte:

  • schmutziges Geschirr
  • Wurstfinger
  • Rückenprobleme
  • Höhenangst
  • krumme Zehen

Fünf Dinge, die ich nicht habe und auch nicht haben möchte:

  • einen Job in der Chefetage
  • Krankheiten jeder Art
  • Haarausfall
  • Platten von Depeche Mode
  • Schulden bei der Mafia

Drei Gerngelesene an die das Stöckchen weiterfliegt und die es vielleicht aufheben mögen

auch bei mir sind es nur drei. Weil ich den versammelten Rest wie Pia, Fabian oder Rasputina schon so oft erwähnt und verlinkt habe, lasse ich das hier jetzt mal sein. Stattdessen verweise ich mal wieder auf Völlig Verspielt, wo wir demnächst wieder ein paar spannende Testberichte haben.

Sonntag, 8. Oktober 2006

Global daten

Generell finde ich es ja toll, wenn ICQ mich auf Möglichkeiten aufmerksam macht, ein paar flotte Frauen kennenzulernen. Allerdings stelle ich mir »Dating in Bulgaria« eher etwas kompliziert vor. Verstehe da wahrscheinlich kein Wort. Außerdem habe ich beim Begriff »Bulgarien« immer irgendwelche heruntergewirtschafteten Kolchosen in schwarz-weiß im Kopf auf dem kopftuchbewehrte, stämmige Landfrauen Heu dreschen. Dann doch vielleicht eine der Alternativen. Vielleicht finde ich den himmlischen Frieden ja in China. Nee, da kann ich ja nicht mal die Schrift lesen. Außerdem mag ich keine Hühnerfüße süß-sauer. Und Österreich? Da kommen wieder die Bilder der kopftuchbewehrten Landfrauen... immerhin in Farbe. Mal sehen...

Freitag, 6. Oktober 2006

Jängel-Wood

Habe gerade beim Durchschalten mal wieder in so einen von diesen Bollywood-Filmen reingeguckt. Kann es sein, daß da immer dieselben Schauspieler mitmachen? Oder sehen die nur alle gleich aus? Und wieso müssen die immer so jängelig singen (ganz schlimm die Frauen mit so kicksenden Stimmchen im Ultraschallbereich), wenn ich kurz durchzappe?

Post aus Fürth

Wer austeilt, muss auch einstecken können. Auf mein Posting »Schluss mit Gimmicks - keine Glasperlen mehr« hat sich Petra Fröhlich, die Chefredakteurin der von mir kritisierten PC Games gemeldet. Hier ungekürzt und in voller Länge, was sie zu sagen hat. Von mir meinen Respekt und Dank an Petra, daß sie sich die Zeit genommen hat, dazu Stellung zu beziehen.

Lieber Mick,
Kollegen haben mich auf deinen Blog-Eintrag vom 30.09. aufmerksam gemacht. Und ich muss doch ein paar offene, um nicht zu sagen: öffentliche Worte verlieren...ich kann nicht anders.
Mick, du bist nicht erst seit vorgestern in der Branche. Umso mehr verwundern mich deine Worte (die noch dazu ausgesprochen populistisch und sachlich falsch gegen "die da oben" böllern). Wenn du Schlüsselbänder und Making Ofs anprangerst, dann musst du MICH anprangern. Wir (= Redaktion) haben die Ideen entwickelt. Wir (= Redaktion) haben die Freigaben eingeholt. Wir (= Redaktion) haben die Wünsche der Fans sehr genau abgefragt. Jede andere Vorgehensweise wäre dumm bis fahrlässig.
Unser Geschäftsmodell (und das von unseren Mitbewerbern, online und Print) basiert auf unserer redaktionellen Leistung, auf einer Redaktion, die eher wächst als schrumpft. Das können wir aber nur, weil wir sehr genau in die Communities reinhören, das Gras möglichst frühzeitig wachsen hören und darauf abgestimmte Dienstleistungen und Produkte rund um das Hobby der Spielefans anbieten.
Anders als du schreibst, müssen wir m. E. niemandem etwas "zurückgeben". Es ist genau umgekehrt, denn die brutale Wahrheit lautet (und ich sag's jedem, der's nicht hören will): Kompetente, seriöse, glaubwürdige, neutrale Kaufberatung erfahrener Redakteure *alleine* reicht nicht mehr, genausowenig wie man noch Cornflakes ohne Goodie verkaufen kann. Oder Spielfilm-DVDs ohne "Special Features". Oder Abos ohne "Geschenk" (egal, ob FAZ, Spiegel, Gamestar oder PC Games).
Magazin-Datenträger mit Demos, Videos, Vollversionen sind seit Anbeginn der Zeit, also im Falle von PC Games seit mehr als 14 Jahren, integraler Bestandteil des Gesamtpakets. Ohne gesunden redaktionellen Kern geht es nicht - das mussten Mitbewerber (und deren Angestellte) schmerzlich erfahren. Es geht aber auch nicht ohne das "Drumherum" - auch diese (Fehl-)Entwicklung konnte man allenthalben besichtigen. Du warst doch live dabei, oder nicht?
Solange ich Monat für Monat 180-Puls-Debatten mit Publishern und Studios über Wertungen und Formulierungen führe, weiß ich, dass die Welt der Objektivität noch halbwegs in Ordnung ist. Du weißt ganz genau, dass gerade die Chefredakteure der großen Magazine wie ein Schutzschild vor ihren Redaktionen stehen und diese brutale Hitze so gut wie möglich absorbieren. Das gilt im Übrigen auch für die von dir so propagierten Foren, wo gerne mal gefordert wird, "unbequeme" Redakteure von ihren Aufgaben/Genres zu entbinden.
Um deinen Vorwurf aufzugreifen: Wir halten unsere Leser nicht für "blöd", sondern für mündig genug, um zu entscheiden, ob sie Kaufberatung pur (Magazin), gar kein Heft (> pcgames.de), ein Heft mit DVD oder eben eine Premium-Version mit allem Zipp und Zapp erwerben möchten. Hey, wir leben im freien Westen.
Deine Unzufriedenheit mit der Gesamtsituation in allen Ehren (freier Westen und so...). Aber deine Kritik ist mindestens genauso unfair wie unberechtigt. Es ist problemlos möglich, vor den Bugs von Gothic 3 zu warnen, dessen Stärken herauszustellen und *trotzdem* eine Gothic-3-Fan-Edition an die Kioske zu bringen. Kompetenz bedeutet nicht: "Verriss von heiß erwarteten Spielen".
Schöne Grüße aus Fürth
Petra Fröhlich, Chefredakteurin PC Games<<

Donnerstag, 5. Oktober 2006

Nächte mit Helen

Wie gut, daß es noch tapfere Seelen gibt. Die begnadete Außenreporterin Helen Hurtig ist für uns am Preview-Wochenende ins Guild Wars-Universum gereist. Dort hat sie die Tage und Nächte mit Alkohol und Kerlen ähhh... dem neuen Nightfall-Addon verbracht. Ist unsere Schöne dem neuen orientalischen Wüstenszenario verfallen? Hat sie sich in einen der neuen Helden verliebt? Ihren Reise- und Abenteuerbericht lest Ihr hier.

Mittwoch, 4. Oktober 2006

Gut Ding mit Weile

Mit dem Alter kommt die Weisheit. Okay, dieser Spruch ist genauso wenig originell, wie wahr. Aber selbst ich erlange mit den Jahren ab und an ein wenig Erkenntnis. Zumindest glaube ich das. Und eine davon ist, daß »Die Welt ist böse« kein sehr gutes Lebensmotto ist. Vielleicht wahr, aber trotzdem wenig konstruktiv. »Die Guten werden gewinnen« ist vielleicht nur ein frommer Wunsch. Aber ungleich positiver und wenn nur genug Leute mitmachen, ebenso realistisch. Wer sind die Guten? Nun, das ist ganz einfach: Gut ist, wer Gutes tut. Klingt ein wenig nach Forrest Gump, soll es auch. Ich glaube jeder von uns weiß ganz genau, was gut und was böse ist. Und wenn wir Guten einfach zusammen halten, haben wir gegen die Bösen eine reelle Chance. Ich habe immer wieder Gute getroffen. Werde aber ab sofort verstärkt nach solchen Menschen Ausschau halten. Vielleicht ist dieser Blog ja ein guter Treffpunkt für uns Guten. Wäre irgendwie doch gut, oder?

Dienstag, 3. Oktober 2006

Mit Humor zur Weltherrschaft

Bin heute laut lachend aufgewacht. Echt! Das ist mir noch nie passiert. Und vor allem weiß ich gar nicht, über was ich da eigentlich gelacht habe. Wenns ein Witz war, muss er tierisch gut gewesen sein. Hatte sogar ein paar Tränen in den Augen. Oder mir ist im Traum eine phantastische Möglichkeit eingefallen, die Welt unter meine Herrschaft zu bringen. Dann war es wohl eher so ein Bösewichtlachen à la »MUHAHAHAHA, heute Baldham und morgen die ganze Welt!!! MUHAHAHAHA« Oder bin ich jetzt schon völlig irre? Habe ein wenig Angst. Aber immer noch besser das, als im Urlaub ekliges Früchtegeflügel essen zu müssen. Das wäre der wahre Horror für mich.

Montag, 2. Oktober 2006

In der tiefsten Provinz...

... könnte man meinen, daß dieses Bild entstanden ist. Stimmt aber nicht. Das Foto habe ich am Freitag abend um acht Uhr in einem Biergarten ganz nah an München gemacht. Alles dicht und verammelt, keine Menschenseele weit und breit. Und das mitten in einer Millionenstadt. Waren die alle auf der Wiesen? Und wenn ja, warum? Wieso drängen sich die Deppen lieber in stinkenden Zelten mit unverschämten Schankzenzis, statt sich in gemütlicher Lage ein Bier zu gönnen? Oder hatte der Wirt einfach keinen Bock mehr? Verkehrte Welt...

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