Samstag, 30. September 2006

Schluß mit Gimmicks, keine Glasperlen mehr

Man bin ich sauer! Warum? Habe gerade im Zeitschriftenladen die aktuelle PC Games entdeckt - in der Gothic-Spezialausgabe. Neben dem normalen Heft ist da ein Gothic-Schlüsselband und ein Bügelbild, irgendein Poster plus ein bisschen was vom Soundtrack drin!!! Ja, was soll das denn? Erinnert mich fatal an Yps - jetzt mit Gimmick. Liebe Verlage, Ihr entwertet mit dieser Glasperlenpolitik die Arbeit Eurer eigenen Redaktionen. Die Geschäftsleitungen (nicht nur bei Computec, sondern auch anderswo) können sich offenbar nicht vorstellen, daß Leser das jeweilige Heft kaufen, weil sie es mögen. Weil sie kompetent beraten werden und ihre Spieleauswahl danach richten. Weil sie die Redakteure mögen. Kurz: Weil ihnen das Heft gefällt. Stattdessen glauben die Herren in den Chefetagen gern, daß sie noch was mit draufpacken müssen, damit sich die Hefte wieder besser verkaufen. Nur: So klappt das bestimmt nicht. Für wie blöd haltet Ihr Eure eigenen Kunden denn, daß sie sich mit Glasperlen (und nix anderes sind Schlüsselband und Bügelbild) ködern müsst? Nicht viel besser sind die Vollversionen. Das führt doch nur dazu, daß die Leser nicht mehr das beste Heft, sondern die beste Vollversion kaufen.
Liebe Vorständler, wenn Ihr das wollt, dann lasst das Heftemachen doch gleich ganz und verkauft stattdessen Wundertüten. Überraschungseier mit Vollversion, Sammelbild, Brausebonbons und der berühmten Seife am Bande.
Ich weiß schon, Ihr lest das hier ja sowieso nicht. Ich schreib es aber trotzdem mal auf, damit hinterher keiner sagen kann, ich hätte es nicht erwähnt. Wenn Ihr Eure Heftauflagen wieder steigern wollt, dann gebt den Lesern das zurück, was sie wollen. Kompetente Kaufberatung, eine sympathische und erfahrene Redaktion, die auch noch Wertungen, die älter als 12 Monate sind vertreten können. Und ganz viel seriöse Kaufberatung, die auch noch unterhaltsam geschrieben wird. Und vor allem Kontinuität und die Kritikfähigkeit schlechte Spiele zu verreißen, egal, wie groß der Druck der jeweiligen Hersteller wird. DAS wollen die Leser. Dann kaufen sie gern die Hefte. Wenn Ihr mir nicht glaubt, dann erhebt Euch mal aus Euren Chefsesseln und fragt die Leser selber. Nicht die zusammengecasteten Fokusgruppen in Marketingbefragungen. Sondern die echten Leser. Die finden sich zum Beispiel auf der Games Convention. Dafür müsst Ihr Euch aber mal ins Gedrängel stürzen, Euch selber an den Stand stellen und mit denen reden. Und oh Wunder: Die Jungs und Mädchen geben gern Auskunft. Oder wie wärs mal mit einem Blick in eure eigenen Foren? Oder diverse Blogs. Da trefft Ihr diese Leute auch. Machts mal und Ihr werdet einsehen: Die Zeit ist reif: Schluß mit der Glasperlenpolitik! So, das musste jetzt einfach mal raus.

Eineinhalb neue Tests

... gibts bei Völlig Verspielt. Warum aus den geplanten zwei Test nur eineinhalb wurden, lest Ihr hier.

Freitag, 29. September 2006

Fragen, die die Welt bewegen Teil 1

Mal so ne Frage: Was macht Ihr lieber, wenn Euch langweilig ist: Ein Buch lesen oder Fernsehen? Und wenn, dann was?

Donnerstag, 28. September 2006

TV-Skandal

Waaahhh. Der dumme Ossi-Tanzbär hat gerade die Falsche aus dem Workshop rausgeschmissen. Die, die singen kann, muss gehen, die Asi-Tucke bleibt. Mannomannomann... Ähhh, rege ich mich da gerade tatsächlich über Popstars auf? Hilfeeeee......

Dienstag, 26. September 2006

Mick, Sally und der trommelnde Hirsch

Wunder gibt es immer wieder. Und das Internet ist voll davon. Kaum habe ich mich in meinem Blog beschwert, daß ich bei McDoof keine Sally mehr kriege, kommt ein trommelnder Hirsch vorbeigesprungen, kauft eigens ein Happy Meal (guten Appetitt übrigens nachträglich) und ersteht den flotten blauen Porsche für mich. Hier der Beweis: Sally ist gut und wohlbehalten bei ihrem neuen Besitzer (also mir) angekommen. Werter Trommelhirsch: Wenn Du je nach München und Umgebung kommst, unbedingt Bescheid sagen. Hier wartet ein kühles Bier auf Dich.

Montag, 25. September 2006

Mick und Nick

Englische Presseleute sind immer etwas ganz besonderes. Allesamt trinkfest und meist sehr unterhaltsam. Einen ganz besonderen Stellenwert hatte in unserer kleinen Branche immer Nick aus London. Der war ein sehr fröhlicher und freundlicher Mensch, lachte viel und redete pausenlos ... nur verstand man kein Wort von dem was der gute Nick so von sich gab. Die Legende sagt, daß nicht mal sein eigener Chef den Nord-Londoner-Akzent in klar verständliche Sätze umwandeln konnte. Das war aber kein Problem: Nick plauderte meist fröhlich, ich grinste und nickte ab und an verstehend und am Schluß ließ er dann stets eine CD (ach nee, das waren ja noch Disketten) samt Pressemitteilung da, auf der ich mir dann durchgelesen habe, was Nick eigentlich gewollt hatte. Tja, alles war gut, bis zu dem Abend, an dem ich mit Nick in einer Hotelbar Zeit totschlagen musste... jede Menge Zeit...
Da wir kein Computerspiel hatten ,das er mir zeigen konnte, wurde das Gespräch schon nach kurzer Zeit sehr bemüht... und drohte schließlich ganz zu versanden. Die Rettung war ein Fernseher, auf dem irgendwelcher englischer Fußball lief. Plötzlich hatte Nick wieder ein Thema und ich lauschte gebannt, während ich ein Guiness nach dem anderen in mich reinschüttete. Und dann geschah es.. so nach dem dritten oder vierten begannen seine Worte plötzlich Sinn zu ergeben. Ich ertappte mich dabei, wie ich auf seine genuschelten Sätze ähnlich genuschelte Kommentare erwiderte. Und Nick schien tatsächlich zu verstehen, was ich meinte. Obwohl mir das selber nicht klar war.. habe ja von englischem Fußball keine Ahnung. Aber damals habe ich endlich verstanden, was Alkohol und Fußball für die Völkerverständigung tun. Ach ja, am nächsten Morgen hatte ich einen tierischen Kater und keine Ahnung mehr, welch spannende Geheimnisse des Brit-Soccers mir Nick am Vorabend verraten hatte. Wollte nachfragen, aber ohne den passenden Alkoholpegel war die schöne Völkerverständigung wieder dahin... Was er wohl heute mach? Vielleicht arbeitet er als Simultan-Dolmetscher...

Sonntag, 24. September 2006

Kein Plan von Foto

Habe mir einen Fotoapparat gekauft. Dem lag diese übersichtliche Bedienungsanleitung bei. Hmmm... komisch an irgendwas erinnert mich das Ding. Einen Schnittmusterbogen? Nein, aber was war das nur? Ich hab's direkt vor Augen.. Moment...

Samstag, 23. September 2006

Mick in Gefahr

Ich bin ein knallharter Typ. Voll der Tapfere. Einer, der kein Risiko scheut. Denn heute mache ich es. Habe lange darüber nachgedacht, ob ich das Wagnis eingehen soll. Habe die Risiken abgeschätzt, die Gefahren analysiert. Mein klarer Menschenverstand rät mir: Lass es sein. Doch ich tue es: ich gehe gleich auf die Wiesen...
Nachtrag: Waahhh, Hilfe. War kurz da. Bereits am Mittag alles grob überfüllt... also wirklich überfüllt. Kein Platz nirgendwo nicht. Tja, da sind wir einfach auf die geniale Idee gekommen, einfach in den Englischen Garten zu gehen. Da wars herrlich leer... das Bier war billiger und das Ganze ein extrem entspannter Nachmittag. Allerdings werde ich wohl um die Wiesen trotzdem nicht drumkommen. Denn schließlich liebe ich Achterbahnfahren.. aber das mache ich am Dienstag Nachmittag, da kostet es ja deutlich weniger. Außerdem steht da noc heine Mutprobe an: Das 52 Meter hohe Kettenkarussel des Todes... Habe Höhenangst.. Habe Panik... aber mal sehen...

Freitag, 22. September 2006

Der Vertipper des Tages

»Gehste auf die Wiesen wieder mit Leserhose?"
Aaaarrrggghhhhh... so schlecht wird man als Redakteur nun auch wieder nicht bezahlt, daß man auf Kleidungsstücke unserer werten Kundschaft angewiesen wären ;-)

Donnerstag, 21. September 2006

Völlig verrückt

Große Dinge geschehen immer zuerst im Kleinen. Stolz und glücklich verkünde ich hiermit eine Weltpremiere: Völlig Verspielt ist endlich online. Was? Kennt keiner? Das wird sich bald ändern. Denn dort werden ab sofort Pia Dettmer und Mick Schnelle die weltbesten Spieletests veröffentlichen. Höre ich da irgendwo jemanden »Größenwahn« murmeln? Vielleicht. Auf jeden Fall sind wir zwei beiden komplett unabhängig, werden von niemandem gesponsert (außer vielleicht einigen Verwandten, die uns besorgt schon mal ein Stück Schokolade oder einen Keks zustecken), und machen das völlig unkommerziell aus reiner Spaß an der Freud. Die Premiere feiern wir mit Pias knallhartem Test von Call of Juarez. Mick wird morgen (spätestens übermorgen, ich schwör's) mit Paraworld seinen Einstand geben. (Zumindest, wenn er bis dahin endlich mal Level 12 gelöst hat.) Wir beide hoffen, daß Ihr alle viel Spaß bei unseren Tests habt, die zwar immer subjektiv geschrieben, aber stets objektiv bewertet werden. Dabei gilt: Die Wertungen stammen immer vom jeweiligen Tester. Sind wir uns mal uneins (was bestimmt auch mal vorkommt) machen wir eben einen Doppeltest. Ach ja, es gelten dort wie hier und hier natürlich die gleichen Regeln: Immer schön höflich bleiben.

Montag, 18. September 2006

Mick allein zu Haus

Ha, das war auch noch nicht da. Meine gesamte ICQ-Liste ist offline. (Schon klar, irgendwann sind sie das wahrscheinlich sowieso, nur ist mir das eben noch nicht passiert). Also habe ich das ganze Internet allein für mich. Niemand ist da. Das ist fast so, als wenn die Eltern früher nicht zu Hause waren. Mhhhmmm... was mache ich nur? Irgendeinen Unfug, das ist klar. Sonst wäre ich ja nicht ich. Aber nur was? Fieses Zeug über jemanden schreiben? Das würde der bzw. diejenige ja nicht vor morgen merken... und bis dahin wäre es vielleicht schon die Hauptschlagzeile bei Spiegel online... oder noch besser auf der Bildzeitung. Die schreiben ja bekanntlich unüberprüft jeden Müll. Wäre doch tierisch lustig, wenn man auf dem Weg zur Arbeit seinen Namen auf der Bild liest: »Brancheninsider wussten es schon immer: Schnelle komplett unfähig und inkompetent.« oder »Koffeinsüchtiger Spieletester gab Wertungen im Vollrausch ab.« oder »Das Schnelle-Geständnis: Knightshift doch ein tolles Spiel. Spielspaß war beim Test aus Versehen hinter den Schreibtisch gerutscht.« Ähh, das geht ja nicht. Ist ja mein eigener Name. Ich müsste einfach was über einen der anderen Kontakte erfinden: »Fleischskandal: Fabian isst heimlich Salat!« »Wurstskandal: Pia isst heimlich eigenen Hund«, »Geflügelskandal: Daniel isst Tauben aus eigener Schlachtung«. Ha, das sind die Schlagzeilen von morgen. Freue mich schon jetzt darauf, wenn ich morgen zum Kiosk dackle...

No Sally, no Lightning

Premiere am Samstag. Zumindest für mich. Heute werde ich mein allererstes Kindermenü, oder Kids Club oder Juniortüte oder wie immer auch das doofe Ding heißt, kaufen. Für wen? Natürlich für mich. Denn bei McDoof gibt's ja die Autos von Cars. Ha, ein Lightning McQueen oder ne Sally. Ist mir egal, wen von den beiden. Dazu Cheeseburger, Pommes, ne Cola. Gibt es irgendetwas schöneres? Dann die Ernüchterung: Wie, die beiden haben die nicht mehr? Ich kann nur diesen Hippie-Bully kriegen (ich hasse Hippies) oder den doofen Abschlepper? Das sind NEBENDARSTELLER, ich will aber einen von den Stars. Grmbl... komme mir vor, wie 1978, als ich ein dreiviertel Jahr lang versucht habe, C3-PO als Figur zu kriegen. (Den »Goldenen«, wie meine Mutter imemr sagte). Mist, jetzt muss ich die anderen McDoofs durchstreifen... aber ich werde fündig werden. Weiß jemand, wann diese Aktion ausläuft?

Samstag, 16. September 2006

Die Methusalem GmbH

Was ist wohl die älteste Firma der Welt? Also eine, die ununterbrochen existiert hat und heute noch dasselbe macht, wie zu den Gründerzeiten. Hmmm... habe zuerst auf irgendein Postunternehmen getippt. Kurierdienste gibt es ja schon ewig. Aber nee, noch älter ist garantiert der Weinanbau. Also wahrscheinlich irgend so ein französisches Weingut. War dann doch sehr erstaunt, als ich in den Weiten des Internets gelesen habe, daß die älteste Firma der Welt das unternehmen Kongo Gumi sein soll. Anders als man erwarten würde, liegt das nicht in Afrika und hat auch nix mit Kautschukproduktion zu tun. stattdessen ist das eine japanische Baufirma, deren Spezialität buddhistische Tempel sind. Besteht seit 1428 Jahren. Seit 40 Generationen im Familienbesitz. Meine Herren, wusste gar nicht, daß man davon so lange existieren kann. Denn Japan ist ja nicht so groß und irgendwann müsste doch ein gewisser Sättigungsgrad an buddhistischen Tempeln erreicht sein. In Europa wird ja auch nicht jede Woche eine neue Kathedrale eröffnet. Allerdings scheint das Tempelgeschäft auch in eienr Rezession zu stecken. Denn Anfang des Jahres wurde Kongo Gumi verkauft... an den Jungspund-Konkurrenten Takamatsu. Der existiert gerade mal 250 Jahre...

Freitag, 15. September 2006

Erster!

Ha, da sind sie endlich. Die allerersten Lebkuchen der aktuellen Weihnachtssaison. wie, wir haben erst September? Mir doch egal. Werde mir heute das Erlebnis von saftigem Lebkuchen im leckerer Zartbitterschokolade gönnen. So, jetzt warte ich nur noch auf die ersten Nikoläuse, und ich stecke die erste Adventskerze an. Und das noch vor dem offiziellen Wiesenstart!

Mittwoch, 13. September 2006

Katja und Käse

Ich bin mir zwar nicht ganz sicher. Aber ich glaube, ich habe heute Katja Woywood bei uns im Minimal an der Käsetheke gesehen. Für alle die sie nicht kennen: eine der hübschesten deutschen Schauspielerinnen. Leider völlig talentfrei, weshalb sie ihr Dasein meist in Derrick, Traumschiff und som ZDF-Zeug fristen muss. Tja, und tapfer, wie ich nun mal bin, habe ich sie... nicht angesprochen... Seufz, habe es nicht mal probiert. Was hätte ich auch sagen sollen: Du siehst klasse aus, aber ich habe schon seit Jahren nix mehr mit Dir angeguckt, weil Du so scheiße bist? Das hätte sicher nicht funktioniert. Ich überlege, was die wohl bei uns in Baldham macht. War vielleicht auf der Durchfahrt und bekam einen akuten Anfall von Käsesucht. Auch Promis kriegen mal Hunger...

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Autos und sensible Männer

Ich: »Hey, ich war heute in Cars. Echt witzig, habe viel gelacht... und sogar ein bisschen geweint.«
Nicht näher genannte Person: »DABEI hast Du geweint?«
Ich: »Ja, diese traurige Geschichte von der verlassenen Stadt, an der die Autobahn vorbeiführt und der Traum von dem niedlichen Porsche. Das fand ich echt rührend.«
Nicht näher genannte Person: »MUHAHAHAHA«
Also echt, war ich wirklich der Einzige, der das rührend fand? Bin ich ein Weichei? Oder einfach nur unglaublich sensibel?

Montag, 11. September 2006

Sie gehen in Stellung

Waaaaah. Heute habe ich bereits wieder die ersten gesehen. Dirndl- und Lederhosenträger. Was treibe ich mich auch direkt vor dem Hofbräuhaus rum. Und dabei ist es mir eingefallen: Am Samstag geht dieses Kollektivbesäufnis wieder los, sprich die Wiesen. Hilfeeee. Das heißt, das nicht nur tausende Japaner und Amis die Innenstadt unsicher machen, sondern, das ist noch viel schlimmer, Landvolk. Die erkennt man leicht an den unsicheren Blicken am Bahnsteig, wenn sie den technischen Fortschritt in der großen Stadt bewundern. (»Da schau her, die hom zwoa Gleise, host mi, zwoa Gleise«) Ich bin allerdings auch schwer vorbelastet. Habe mal drei Stunden in ner S-Bahn im Tunnel festgesessen, die voll war mit Besoffenen von der Wiesen. Habe schon Angst vor den nächsten drei wochen... Obwohl, wahrscheinlich gehe ich einfach in die ganz normalen biergärten. Die müssten dann ja leer sein.

Wut nix gut

Wenn ich wütend bin, dann fällt mir nix ein, was ich bloggen könnte. Und das wiederum macht mich dann wütend... Ein Teufelskreis...

Sonntag, 10. September 2006

Obst zu Ossi-Preisen

Daß mit dem Euro alles teurer geworden ist, bestreitet ja nicht mal mehr das Statistische Bundesamt. Aber ganz besonders hat es Obst und Gemüse erwischt. Gestern im Supermarkt wollten die glatt 2,50 Euro!!! für ein Kilo Äpfel haben. Häää, gibts da noch ne Eigentumswohnung dazu oder sowas? Noch besser: Bananen kosten hier das ganze Jahr 2 Euro, Preise wie in der DDR. Erdbeeren: 5,98 Euro. Das sind 12 Mark!!!! Für Erdbeeren. Und da wundern sich alle, warum sich die Leute so ungesund ernährend. Ne Tüte Flips kriege ich für 40 Cent. Dabei jault jeder Bauer, er wäre so arm. Der Einzelhandel jammert... Wer wird denn dann daran eigentlich so reich? Die Obst-Mafia? Der Delicious-Pate?

Freitag, 8. September 2006

Wein, Weib und Weitsicht

Ha! Am 16. September ist hier draußen Wein- und Weiberfest. Alkohol und Frauen, da muss ich hin. Wollte mir schon den Termin im Kalender markieren. Beim Näherkommen mutierte die Schrift auf mir unerklärliche Weise zum Wein und Weißbierfest (mit einem missverständlich geschriebenem Esszett). Brrr.... ich hasse Weißbier... von Frauen steht da auch nix mehr. Vielleicht sollte ich mir wirklich langsam mal ne Brille zulegen. Ach ja, welchen Buchstaben ich gestern beim Eintippen von Madonnas »Frozen« vergessen habe, verschweige ich lieber mal... Böse Zungen würden jetzt wieder von Freud'scher Fehlleistung sprechen.

Mittwoch, 6. September 2006

Angelina, das Magazin

Darf eine Zeitschrift, die bezeichnenderweise »Jolie« heißt, ausgerechnet Jennifer Aniston aufs Cover nehmen?

Dienstag, 5. September 2006

Euer Gamer

Und wieder was aus der Rubrik: Was der Mick so alles macht, wenn er nicht Donald Duck oder Fix & Foxi liest. Zum Beispiel Tests und Previews für Eurogamer.de schreiben. Wie? Kennt Ihr noch nicht. Dann husch, husch, schnell dahin. Wer mag, findet hier meine allererste Preview, die ich, nach neun Jahren GameStar, für ein anderes Magazin geschrieben haben. Viel Spaß dabei.
Kleines Update: Hier gibt's ein nettes Streitgespräch zum Thema Geheimakte Tunguska - und ich bin ausnahmsweise mal nicht der Böse...

Montag, 4. September 2006

So ein A....

Das Bild stammt von meinem Vermieter, der ist Kunstmaler. Viel bemerkenswerter: Dessen Ausstellung (das ist das offizielle Plakat dazu) wurde von Vaterstettens Bürgermeister Robert Niedergesäß eröffnet.

Sonntag, 3. September 2006

Braune Brühe

Habe heute einer meiner Spezialitäten gekocht. Lecker Graupensuppe, mit viel Lauch und Zwiebeln. Langsam geköchelt, bis sie herrlich cremig wurde. Hmm.... dazu ein wenig Salz, Pfeffer, das war's - köstlich. Und natürlich etwas Maggie, das färbt das Ganze so lustig braun. Apropos: Habe gelesen, Graupensuppe war auch Adolf Hitlers Leibgericht - muss ich mich jetzt schämen? Und warum steht das in keinem Restaurant-Führer...

Man ist so alt, wie man geschätzt wird...

Traue keinem, der einen Doktortitel im Namen führt. Das gilt für Doktor Mabuse genauso wie für Doktor Best oder Doktor Oetker. Neuestes Mitglied im Club der Doktoren, denen ich nichts glaube, ist Doktor Kawashima. Ich wollte ja mein Nintendo DS für was Sinnvolles nutzen und habe mir das Gehirnjogging besorgt. Dadrin gibt's den Alters-Gehirntest. Man ordnet ein paar Farben zu, löst ein paar Rechenaufgaben und Doktor Kawashima erzählt einem dann, wie fit das Gehirn ist. Tja... was soll ich sagen, dieser Herr aus Japan (bzw. sein Nintendo-Modul-Ego) behauptet glatt, daß ich die Hirnleistung eines 80jährigen habe. Bevor jetzt einer lacht: Ich behaupte ja, diese grandiose Fehleinschätzung lag vor allem daran, daß Doktor Kawashima Probleme hat, das Wort »Rot« zu verstehen, wenn ich es laut und vernehmlich ins DS-Mikro spreche. Grmbl... Habe sogar versucht, es asiatisch mundgerecht als »Lot« auszusprechen, aber Fehlanzeige. Außerdem erkennt er beim Mathetest eine gekritzelte »4« gern als »55«. Immerhin, beim zweiten Versuch hat er mich dann auf 30 Jahre geschätzt, was mich wieder einigermaßen versöhnt hat. Nur weigerte sich der Idiot das 30-Jahre-Ergebnis auch zu speichern, weil ich den Test ja bereits einmal gemacht hatte. Der ist ja schlimmer als ne deutsche Behörde oder die Ami-Botschaft bei der Visavergabe. Aber heute werde ich es Kawashima zeigen. Ähhhmmm... hat jemand nen Cheatcode?

Samstag, 2. September 2006

Schau mal, Schaum

Rasierschaum am Ohr kann man auch mit noch so viel verbalem Geschick weder als neuesten Modetrend noch Ausdruck der Individualität erklären. Einfach abwischen, auch wenn man das erst nach ner Stunde bemerkt und sich über die merkwürdigen Blicke im HL-Markt gewundert hat... (schäm).

Freitag, 1. September 2006

Brit..., nee, nicht ...ney, sondern ...Annica & Ich

Eigentlich bin ich ein sehr langsamer Leser und lese auch noch meist vier, fünf Bücher parallel. Deshalb dauert es für gewöhnlich eine Ewigkeit, bis ich eins durch habe. Für die 400 Seiten von Britannica & Ich habe ich allerdings nur rekordverdächtige eineinhalb Tagen gebraucht. Das liegt nicht nur an dem flotten Schreibstil, sondern vor allem interessanten Thema: Der Autor erzählt, wie er die komplette Enzyclopaedia Britannica durchackerte, kommentiert dazu die interessantesten Stellen und ist dabei so witzig, daß man tatsächlich nicht mehr aufhören mag. Zugegeben, zum Schluß hin wird Mister Jacobs etwas schwülstig und einige Fehler können wirklich nur einem Ami unterlaufen. Z. B. wenn er ernsthaft glaubt, Max Schmeling wäre ein strammer Nazi gewesen oder Jacobs noch nie von Aachen gehört hat. Das beste an dem Buch aber ist: Ich habe einen Fehler gefunden, der dem Übersetzer unterlaufen ist. Übertrug er doch den Titel der von mir heiß geliebte Fernsehserie Brady Bunch falsch mit Drei Mädchen und Drei Jungen. Wo doch jeder geneigte Leser dieses Blogs weiß wie es richtig heißt. Ha, was bin ich doch für ein Klugscheißer, werde dem Verlag gleich mal ne besserwisserische Mail schreiben. Und dann kann ich die gleich noch darüber aufklären, daß der klügste Mensch der Welt natürlich ich bin. Was ja schon die kongeniale Überschrift zu diesem Posting beweist...

Hilfe, Popstars lähmen mein Hirn

Jessas, ist das peinlich. Wurde heute Abend dazu genötigt, diese Sendung mit dem dicken Ossi-Tanzbären zu gucken. Normalerweise halte ich mich davon fern. Deshalb war ich um so verwunderter, daß mir Popstars so seltsam vertraut vorkam. Bin dann drauf gekommen: Das lag daran, daß ich so ziemlich Zweidrittel aller gespielten Titel auf meinem iPod habe. Ungelogen, egal ob Kelly Clarkson, Rosenstolz, Sandy oder auch Shakira: sind alle in meiner Sammlung. Okay, von Xavier Naidoo habe ich zum Glück nix. Und das Zeug von Robbie Williams findet sich bei mir auch nicht. Bin ich vielleicht doch Teil der Zielgruppe für sowas? Oder bin ich gar die komplette Zielgruppe? Dachte bislang, das wären hauptsächlich 13jährige Mädels, die ernsthaft für Hartz-IV trainieren. Ich hoffe mal, das mit der Musiküberschneidung war nur ein dummer Zufall, ignoriere die Sendung ab sofort wieder brav und werde ernsthaft mal über meine Titelauswahl nachdenken müssen...

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