Mittwoch, 30. August 2006

Brezeln-Basteln mit der Bahn

Der erfahrene Reisende weiß: Niemals unter keinen Umständen, also auch gar keinen Fall darf man Getränke oder Nahrung im Zug kaufen. Diese überlebenswichtige Regel (Nummer 132 im verbindlichen Mick-Register) kannte ein Mitreisender heute wohl nicht. Der arme Mann bestellte eine Butterbrezel beim unfreundlichen Mitropa-Mann. Für stolze 1,60 Euro (für die Älteren unter uns: 3,20 Mark!!!) bekam er eine trockene Brezel ausgehändigt, dazu ein weitgehend gefrorenes Stück Butter und ein Plastikmesser. Da auf unseren Sitzplätzen nicht mal so ein blöder Tisch vorhanden war (von einer Gepäckablage oder Möglichkeit zum Aufhängen der Jacken ganz zu schweigen), musste der gute Mann das Gebäck auf einer Hand balancieren, mit der anderen das Messer führen um dann kunstvoll mit der dritten Hand (die habe ich ihm geliehen) die Butter aufzulegen. Daß sich das hartgefrorene Fett nicht sonderlich gut verteilen ließ, versteht sich von selbst. Vielleicht hätte er sich mit der älteren Dame zusammentun sollen, die für rekordverdächtige 4 Euro (das rechne sich jeder mal selbst in Mark um) ein Tütchen Trockencafe in einem Pappbecher aufgeschüttet mit mittelwarmem Wasser bekam... Ich muss die Nichts-im-Zug-kaufen-Regel unbedingt von Platz 132 weiter nach vorn rücken. Die ist immens wichtig...

Die Schokoflüsterin

Hurra. Ein Hoch auf die Wiederbelebungskünste der Frau Piano. Die reinste Schoko-Flüsterin, die kranke Schokoladen heilt. Denn ich hatte die 3 Musketeers schon aufgegeben, doch irgendwie hat sie die Dinger doch noch restauriert gekriegt. Nach dem etwas ruppigen Transport in den unendlichen Tiefen eines Flugzeuggepäckraums und diversen Knautsch- und Knubbelattentaten sehen die Dinger zwar eher aus wie eine Mischung aus Spachtelmasse und braun gefärbtem Fensterkit. Aber sie schmecken nach einer langen Nacht im Kühlschrank immer noch klasse. Und das, obwohl die Teile seit neuestem um 45 Prozent fettreduzieret sind, wie ich erschreckt auf der Packung lesen musste. Merkt man aber nicht, sind immer noch genug Kalorien für einen ganzen Monat pro Riegel. Mhhhhmmm... das waren jetzt vier Stück. Bis zum Ende des Jahres darf ich also nix mehr essen. Obwohl, die Krebse da vorne gucken mich so lecker an...

Dienstag, 29. August 2006

Yps, I did it again.

Zugegeben, eigentlich habe ich das Heft gekauft, weil ich geglaubt habe mit »Der stärkste Flieger der Welt« hätten die mich gemeint. Aber jetzt habe ich auch noch die berühmten Urzeitkrebse dazu. Das letzte Mal, als ich probiert habe, die Dinger zu züchten, war ich so zwölf. Die erste Woche mit dem mitgelieferten Trockenfutter ist auch prima gelaufen. Meine Krebschen entwickelten sich prächtig. Doch dann habe ich (wie extra empfohlen) auf eine Hefediät umgestellt und dann sind... nun ja, sind die Biester geplatzt, einfach geplatzt. Damals habe ich das erste Mal verstanden, warum diese Urzeitkrebse seinerzeit wohl ausgestorben sind. Wahrscheinlich, als sie in der Ursuppe auf den ersten Hefepilz getoßen sind. Warum Fix und Foxi sich neuerdings aber als Yps mit Gimmick tarnen, ist mir ein völliges Rätsel. Vielleicht, um von der fiesen Fratze von Wigald Boning abzulenken. Ich will mein altes Fix & Foxi zurück, ohne Gimmick und ohne Krebse. So Fütterungszeit, hoffentlich überleben meine kleinen Lieblinge das diesmal...

Montag, 28. August 2006

Bayern unter Kontrolle

Das vernünftigste Zubehör auf der ganzen Games Convention: Der FC Bayern Controller. Darauf habe ich gewartet. Am nächsten Wochenende werde ich damit die Bayern unter meine Kontrolle bringen. Mit dem Kahn-Knopf lasse ich Olli aus dem Tor laufen. Per Kaiser-Knopf stürmt der Franz aufs Feld und blendet alle (»Aus dem Weg, ich bin a Lichtgestalt«) und mit den vorderen Schultertasten kann man das Stadion in die gewünschte Richtung kippen. An diesem Wochenende wird Schalke das Bayernpack endlich hinter sich lassen - dank mir und meinem Controller.

Sonntag, 27. August 2006

München wegen Umbau geschlossen

Herrlich, wie man in München am Flughafen empfangen wird. Da hat man so richtig Lust, gleich wieder kehrtzumachen. Ich bin mir sicher, die haben länger dafür gebraucht ihre kunstvolle Absperrung aufzubauen (man beachte die professionellen Warnschilder), statt gleich die Rolltreppe zu reparieren.

Samstag, 26. August 2006

Kinder-Entsorgung

Der Kinderhort auf der Games Convention hatte eine der längsten Warteschlangen. Wobei ich mich frage, ob nicht der größte Teil der Besucher da rein gehört hätte. Und ob wirklich alle Bratzen Abends wieder abgeholt wurden? Die Gelegenheit wäre günstig gewesen...

Donnerstag, 24. August 2006

Reiseeindrücke

1.) Der Preis für eine 0,5 Liter Flasche Cola light ist beliebig variabel. Zwischen kostenlos (als Aktion vor dem Eingang zur Games Convention), 75 Cent im HL-Markt,, 1,50 am Flughafen VOR dem Sicherhheitsbereich und 2,65 Euro!!!! HINTER dem Sicherheitsbereich. Schlußfolgerung: Sicherheit kostet.

2.) In Dunkeldeutschland gibt es Haltestellen, an denen würde ich selbst für Geld nicht aussteigen. Deren Namen wie »Industriestadt« oder »Bauplatz« wurden zur Abschreckung vom Bahnsteig gut leserlich angebracht.

3.) Durchsagen des Piloten wie »Meine Damen und Herren, wir befinden uns über dem Bayerischen Wald. Wir möchten uns jetzt von Ihnen verabschieden« finde ich zutiefst beunruhigend, wenn die Flugzeit eigentlich noch rund 20 Minuten beträgt oder zumindest betragen sollte.

4.) Ich mag Blondinen

5.) Die bescheuerteste Spielumsetzung der gesamten Messe war »Desperate Housewifes«. Wie verzweifelt müssen Entwickler sein? Das schlug sogar »My first boyfriend« und dieses Ponyzuchtspiel.

6.) Wie oft habe ich bei Treffen mit langjährigen Kollegen und Branchenkontakten gedacht »Der/die ist aber auch alt geworden«. Bis mir einfiel, daß die wahrscheinlich genau dasselbe überlegt haben...

7.) Spieleentwickler, die im Anzug rumlaufen verwirren mich. Die beiden Begriffe schließen sich doch eigentlich gegenseitig aus.

8.) Die lieben Menschen, die man trifft sind immer noch lieb... die Doofen immer noch doof.

9.) Das am gernsten geschriebene Autogramm haben Heiko und ich der netten Sarah am GS-Stand gegeben. (und die war noch nicht mal blond).

10.) Die besten Branchen-News und -gerüchte erfährt man immer nach maximal zehn Minuten auf der Messe.

Mittwoch, 23. August 2006

Geschichten aus der Geschichte Teil 2

Ein Konferenzraum im schönen Redmond bei Seattle. Der Raum ist voller Journalisten, auf dem Tisch liegt das versammelte Hightech der PDA-Welt. Dazwischen irgendwo mein gutes altes Olympus-Diktiergerät, Baujahr 1994. Vor dem Tisch steht der Chefentwickler des Flight Simulators. Jeder wartet darauf, daß er die Präsentation beginnt. Doch stattdessen mustert er die PDA-Phalanx. Dann sagt er
»Sony?« und zeigt auf eins der Geräte »Bäh«.
Danach das nächste.
»Apple? Hey, guys, what you're gonna thinking?«
Schließlich hebt er mein braves Olympus an, das tapfer seine Spulen dreht.
»Who's is this?«
Verschämt melde ich mich.
»Okay, you're first with the interview.«
Ich hatte schon mit dem Gedanken gespielt, meinen analogen Freund gegen so'n Digi-Alleskönner auszutauschen. Aber ich glaube, das lasse ich lieber. Morgen auf der GC ist er garantiert wieder mit von der Partie. Ach ja, wenn einer von Euch auch da ist: Ich freue mich über jedes Gespräch. :-)

Die Milch macht's

Er ist fast 80 und klempnert aus Passion. Was meinen Lieblingsinstallateur vor allem anderen auszeichnet: Er repariert noch tatsächlich und tauscht nicht einfach aus. Neulich tropfte es mal wieder am oberen Wasserzufluß. Flink wie ein Wiesel klettert er mal eben auf den Wannenrand, dann aufs Fensterbrett, hantiert freistehend, mit beiden Händen oben an der Leitung rum. Dann drückt er mir eine ausgelabberte Dichtung in die Hand und meint »Gib mir mal die Tube mit dem Manganfett.« (Zumindest meine ich, daß er »Manganfett« gesagt hat) Tube gesucht (war die einzige, die in seiner Tasche lag), raufgereicht, Dichtung hinterher. Eine Minute später klettert er wieder runter. Dichtung dichtet wieder perfekt. Geld wollte er dafür nicht haben, hat sich aber zu einem Glas Buttermilch überreden lassen. Wahrscheinlich das Geheimnis seiner Fitness. Mann, ich wünsche mir, daß ich mit 80 auch noch so fidel bin und so viel Spaß bei der Arbeit habe.

Dienstag, 22. August 2006

Unbedingt merken:

Es heißt »arbeiten«, NICHT »abreiten«. Sätze wie »Ich muß heute abreiten«haben einen obszönen Beiklang...

Montag, 21. August 2006

Ente-lich Litera-Tour

Hurra, das neue Lustige Taschenbuch ist endlich da. Allerdings ist nur eine einzige Geschichte mit meinem Lieblingshelden Phantomias drin. Und gar nix mit Gundel Gaukelei... Seufz, wann lernen die es bei Ehapa endlich: Niemand will diesen doofen Mickey (auch wenn er einen coolen Namen hat). Schon gar nicht, wenn er in Kriminalfällen ermittelt. Goofy kann mir auch gestohlen bleiben. Ich will Donald, Dagobert, die Neffen und natürlich Phantomias - ganz viel Phantomias. Egal, die nächsten zwei Stunden werde ich in Ruhe Das Geheimnis des Luna-Parks ergründen. Bitte nicht stören.

Sonntag, 20. August 2006

Der Musketiere Tod

Hatte mich so auf ein Wiedersehen mit Athos, Porthos und Aramis gefreut. Doch anscheinend ist den drei Musketieren auf ihrem beschwerlichen Weg über den Atlantik Entsetzliches widerfahren. Völlig zermatscht wurden sie und sind zu allem Überfluß auch noch in der Sonne geschmolzen... Und dann war da alles voller Nerds... Tja, diese Soldiers hatten offensichtlich kein Fortune. Und wer jetzt nicht weiß, wovon ich eigentlich rede, braucht sich nicht zu wundern. Und, nein, ich bin noch nicht dem Wahnsinn verfallen, noch leide ich unter Jetlag.

Aus dem Leben eines Ober-Bösewichts

06:00 Uhr: Bin zeitig aufgestanden. Habe die Glatze rasiert, glatt poliert und den Spitzbart gezwirbelt. Vielleicht sollte ich die Augenbrauen etwas nachziehen. Sehen dann markanter und dämonischer aus.

07:15 Uhr: Kann meinen Magierumhang nicht finden. Verdammt, den habe ich nach dem Saufgelage gestern bei den Skeletten im vierten Untergeschoß liegen lassen. Die Brüder können was vertragen... Na ja, bei denen läuft ja auch immer alles gleich durch. Ist ne ziemliche Sauerei...

08:20: Bereite mich auf das Meeting mit den Zwischengegnern vor. Muss denen unbedingt klarmachen, daß sie nicht immer so elend lange Vorträge halten sollen, bevor sie sich die Abenteurer vornehmen. Hört doch eh keiner zu. Ach ja: an der Gestik müssen so einige von denen auch noch arbeiten.

08.35: Mist, habe schon wieder die Hintergrundgeschichte vergessen. Keine Ahnung, warum ich hier im 34. Untergeschoß in einem feuchten Keller hocke. Ohne Fenster, Strom oder eigenes Bad. Irgendwas war doch da. Mhhhmmm... ach, ja, da stehts ja: Habe die Tochter des Königs entführt, die ich in meinem Verließ gefangen halte.... Ähhh, wenn ich nur wüßte, wo?

08:52: Höre Waffengeklirr. Verdammt, die erste Gruppe ist schon bei den Ghoulen in der 22. Etage. Das kann doch gar nicht sein. Bin mir sicher, daß die Vampire im 13. Stock mal wieder zu lange gepennt haben und immer noch faul in ihren Särgen liegen. Na, denen leuchte ich mit etwas Instantsonne mal kurz in die Gruft.

9:00: So, die Vampire sind staubige Geschichte. Musste eh ein paar Stellen abbauen. Bei der mauen Auftragslage kann ich mir so viel Personal sowieso nicht mehr leisten. Habe im »Journal of Evil Business« gerade einen Artikel über »lean Dungeon-Management« gelesen. Muss vielleicht auch noch welche von den Ratten entlassen. Außerdem denke ich aktiv darüber nach, mehrere ungenutzte Teilbereiche im Gewölbe an Zwerge unterzuvermieten. Die wollen da Souvenirshops einrichten. Mir soll's recht sein, solange die keine Waffen verkaufen...

09:15 Uhr: Mache jetzt die Kistentour. Muss unbedingt die Schatztruhen auffüllen. Allerdings sollte ich mal etwas weniger Gold als sonst reintun. Stattdessen müssen ein paar Fackeln reichen. Dazu gibt's ein paar wertlose, aber bedeutsam aussehende Edelsteine und Runen. Die kleben sich die Helden gern an die Waffen. Soll sie angeblich aufwerten. Wer's glaubt...

15:30 Uhr: Verdammt, bin in eine meiner eigenen Fallen gestolpert. War ein Schlafzauber. Habe deswegen die erste Heldentruppe verpaßt, die hier in meinem Refugium erschienen ist, während ich hinter einem Kistenstapel im 17. Stock verpennt habe. Wie peinlich... Werde den Jungs einen Gutschein für einen Endkampf ins Inventory zaubern.

17:00 Uhr: Boah, ist das langweilig. Was ist denn heute los? Kein einziger Trupp schafft es über Ebene 16. Muss da mal nach dem Rechten sehen.

17:22 Uhr: Mann, bin ich sauer. Auf dem 16. hatte sich so ein dämlicher Händler einquartiert, der diese verflixten Townportals verkauft hat. Super, jetzt rüsten die sich alle in der Stadt neu aus und heilen sich in aller Ruhe. Und dann kommen sie kurz vor Dungeonschluß alle auf einmal und zanken sich wieder um den Endkampf. Nee, da mache ich nicht mit. Mehr als ein »Letztes Gefecht« pro Stunde ist echt nicht drin. Mhhhmm.. Wo habe ich die Prinzessin nur versteckt? Da war doch was.

18.10 Uhr: War kurz in der Kantine, was essen und dann bei den Skeletten auf einen Blutwein. Hätte beinahe meinen Orgelunterricht verpasst. Muss unbedingt mehr Wert auf Moll legen, das klingt dämonischer.

19.30 Uhr: Auf der Suche nach der Prinzessiin bin ich auf ein Drehfeld getreten. Habe völlig die Orientierung verloren und mich in meinem eigenen Dungeon verlaufen. Habe so eine merkwürdige Stelle erreicht, wo es nur mit Hüpfen und Springen weiterzugehen scheint. Die muss weg, das macht einen ja ganz kirre. Rede gleich morgen mit dem Hausmeister. Der soll dann auch diese Dunkelfelder abschalten. Ähh... war ich hier schon?

20.51: Ich wusste gar nicht, daß es hier so viele Ratten gibt. Habe mehreren durch Drauftreten »gekündigt« Die Goldmünzen, die beiden Streitäxte, den Plattenpanzer und die 16 Heiltränke habe ich aufgesammelt und in eins der Fässer gesteckt.

21:16: Das ganze Rumlaufen hat mich echt müde gemacht. Habe die Prinzessin immer noch nicht gefunden. Hey, ich habe nochmal nachgeguckt. War im Kapitel verrutscht. Ich bin ja der Oberbösewicht aus Teil 2. Und habe gar keine Prinzessin entführt, sondern hüte das Artefakt der blitzenden Schärfe. Hmmm... und das laut Handbuch schon seit 200 Jahren. Hey, das muss dieser praktische Rasierer sein, mit dem ich mir jeden Tag die Glatze raspele. Ist immer noch scharf.
Ah, es hat geläutet. Das müssen die neuen Abenteurer sein. So, jetzt noch eben den Endkampf und dann ab in die Heia. Vielleicht gucke ich vor dem Schlafen noch ne Folge Xena...

Samstag, 19. August 2006

Rollenspiel-Regeln

1.) Die meisten Gegenstände sind komplett nutzlos, vor allem Fackeln.
2.) Wenn man doch mal Fackeln braucht, hat man sie garantiert gleich zu Beginn weggeworfen, weil ja normalerweise nutzlos.
3.) Gute Waffen kann der Held nicht benutzen, weil der Charisma-Wert zu niedrig ist.
4.) Gute Rüstungen kann der Held nicht benutzen, weil der Intelligenz-Wert zu niedrig ist.
5.) Gute Waffen und Rüstungen, die der Held benutzen könnte, sind zu schwer zum Tragen.
6.) Ist der Held weiblich, reichen auch drei nabelfreie Lederstriemen für einen Rüstungswert von 10.
7.) Braucht man Mana, findet man Heiltränke.
8.) Braucht man Health, findet man Speed-Potions.
9.) Mitkämpfende NPCs sind immer einen Level zu schlecht für die aktuellen Gegner.
10.) Zwischen- und Endgegner benutzen nie ihre besten Waffen. Die haben sie stets in einer Kiste versteckt, die man nach dem Sieg findet.
Und das wichtigste zum Schluß: Auch Ratten können reich sein.

Donnerstag, 17. August 2006

(War)Craft-Akt

Wer sich gefragt hat, was ich nach meiner Zeit bei GameStar so alles mache: Na, zum Beispiel das hier. Nein, ich habe keinen Roman geschrieben, zumindest nicht diesen. So schnell bin ich nun auch nicht. Aber ich habe den allerersten offiziellen World of WarCraft-Roman ins Deutsche übersetzt. Verfasst wurde Teufelskreis (Original-Titel: Cycle of Hatred) von Keith DeCandido. Das Werk erscheint nächste Woche im Dino-Panini-Verlag. Ab dann ist er in jeder guten und (wahrscheinlich auch schlechten) Buchhandlung erhältlich. Wer die anderen WarCraft (ohne World of im Titel)-Romane kennt, wird feststellen, daß Teufelskreis direkt daran anschließt. Im Mittelpunkt stehen Thrall und Jaina Proudmoore. Mehr verrate ich nicht. Mir hat das Ganze trotz etlicher durcharbeiteter Nächte, wenig Schlaf und stundenlangem Wörterbuchstudium tierischen Spaß gemacht. Mal sehen, wie es den Fans gefällt. Bin schon sehr gespannt darauf.

Mittwoch, 16. August 2006

Wichtig:

Tuben, auf denen »Bepanthen« steht, enthalten KEINE Zahnpasta. Wie peinlich, das ist mir jetzt schon das zweite Mal passiert...

Bond... und der Millionenfehler


Merkwürdig. Ich bin quasi über Nacht in einer Datei der reichen Leute gelandet. Zumindest wenn ich mir den Werbemüll so ansehe. Statt labbriger Aldiprospekte oder fadenscheiniger Faber-Gewinnmitteilungen, kriege ich seit kurzem Hochglanz-prospekte von BMW, die mir einen Leasingvertrag für eine ihrer 7er Limousinen aufschwatzen wollen. Nicht von einem Händler, sondern von BMW direkt, merkwürdig. Dann kam Post aus der Schweiz. Omega unterbreitet mir ein Angebot für die neue Generation ihrer Präzisionschronographen (»Uhr« sagt man in der Preisklase ab 2000 Euro ja nicht mehr). Auf Wunsch könnte ich die auch in der JamesBond-Edition haben. Vielleicht hat ja die Schufa einen kleinen Fehler gemacht, Plus mit Minus vertauscht und die glauben jetzt tatsächlich, daß ich reich bin. Ich glaube, ich werde morgen den Kreditrahmen meines Girokontos erweitern. So um die fünf... ach quatsch zehn Millionen Euro. Werde mal bei der Sparkasse vorbeigehen.

Dienstag, 15. August 2006

Flugangst

Habe gerade mit Schrecken festgestellt, daß ich nächste Woche ja fliegen muss. Und habe jetzt ein ungutes Gefühl. Das eigentliche Fliegen ist ja der Spaß. Ich mags auch wenn die Maschine so ein bißchen rumpelt und mal ein Luftloch erwischt. Auch vor irgendwelchen Terroranschlägen ist mir nicht bange. Schlimmer ist der eigentliche Terror, der von unterbezahlten »Sicherheitskräften« ausgeht. Die spielen sich vor allem in München gern auf. Schuhe ausziehen, Gürtel abschnallen, mal gucken, was sie sich für dieses Mal ausgedacht haben. Vielleicht muss man sich jetzt sämtliche Haare abrasieren, damit sich da drunter keine Bombe verbirgt. Oder wie wär's, wenn jeder vor dem Einsteigen 20 Liegestütz machen muss? Noch viel mehr Sorge macht mir dieses unsinnige »Nix darf mehr ins Handgepäck« Wie, keine Flüssigkeiten? Haben die vielleicht mal dran gedacht, daß der menschliche Körper wegen der Bordklimaanlagen austrocknet? Und da es auf Inlandsflügen inzwischen Getränke nur für die Bonzenklasse vorne gibt, muss der Rest eben leiden. Schwachfug, echt. Weiß eigentlich jemand wie es mit iPods und PSP ist? Kann man die mitnehmen, oder werden die auch gleich konfisziert?

Wo ist mein Wunsch-Wetter?

Was soll das eigentlich? Kaum bin ich bei GameStar weg und hätte etwas Zeit gemütlich in der Sonne zu liegen, da fängts an zu regnen... und regnen... und regnen... Kalt ist es obendrein. Und daß, nachdem ich wochenlang im Büro bei 150 Grad gegrillt wurde. Ich habe ja den dringenden Verdacht, daß der Regen irgendwann direkt in Schnee übergeht. Schöner Mist. Hey, Sommer, komm gefälligst zurück, wenn ich dich mal brauche. Werde am Donnerstag mal kurz die Redaktion heimsuchen... Wetten daß dann wieder knallig Sonnenschein ist?

Sonntag, 13. August 2006

Goldenes Jubiläum

»Murdock...«
Blitz, Donner...
» ... ich hol´ Sie mir, ich mach´Sie kalt...«
Wer erkennt, aus welchem Film diese weisen Worte stammen, weiß, was ich gestern zum exakt 50igsten Mal gesehen habe. Inklusive der zehn Mal, die ich im Kino war, dann auf Video, jetzt auf DVD... und gestern die arg geschnittene Version bei RTL. So, das muss als Hinweis reichen... wer's jetzt noch nicht rausgefunden hat, sollte sich was schämen. Ich kann mich noch gut daran erinnern, als ich den Film das erste Mal im Kino gesehen habe. Tonnenweise Links-Alternative hatten sich davor versammelt, um diesen »faschistoiden Imperialistenfilm« zu verbieten. Genützt hat's (wie bei all den Aktionen dieser Spinner) natürlich nix, ist mittlerweile ein echter Klassiker des Actionfilms, der noch komplett ohne irgendwelche Rendereffekte und so'n Zeug ausgekommen ist. Wenn da was explodiert, dann fliegt tatsächlich was in die Luft. Natürlich haben die auch damals nur mit Wasser gekocht. So sterben einige Statisten mehrere Male, Hubschrauber der Russen sind amerikanische Bells und die Logik bleibt zuweilen auch auf der Strecke. Dafür gibt's jede Menge zitierwürdige Stellen, die auch nach 21 Jahren noch klasse sind. Eine davon steht hier oben, eine andere wäre »Um den Krieg zu überleben, muss man selbst zum Krieg werden.« Das kam sogar später in Gremlins 2 vor. Köstlich...

Samstag, 12. August 2006

Joy ohne Stick

Sorry für den Kalauer. Habe mich woanders anstecken lassen. Aber er passt ja auch. Wollte die Flight Simulator-Demo ausprobieren. Und erst da ist mir aufgefallen, daß ich meinen geliebten Sidewinder-Joystick nicht an meinem aktuellen PC anschließen kann, weil der keinen Gameport hat. Der Sidewinder funktioniert aber nicht mit USB. Dabei habe ich den Rechner schon seit eineinhalb Jahren. Nur gab's irgendwie keine neuen Simulationen (die alten laufen immer noch auf meinem alten PC), deshalb habe ich das gar nicht bemerkt. Wie peinlich. Sehe jetzt schon die Leitartikel in den großen deutschen Sonntagszeitungen: »Schnelle hat keinen Stick«, »Angeblicher Simulationsexperte ohne Kontrolle« und so was. Und Recht haben sie. Wie ist es möglich, daß der Simulationsexperte der Ex-Gamestar (huch, falschrum) ähh... Ex-Simulationsexperte der GameStar (nee, das ist auch missverständlich) also jemand der seit über 20 Jahren alles fliegt, was er in die Finger kriegt, keinen Joystick an seinen aktuellen Rechner anschließen kann und das noch nicht mal mitgekriegt hat. Werde ich senil? Sitze ich wohlmöglich bereits in einem Heim und glaube nur, daß ich täglich irgendwelche Blogeinträge schreibe. Füllt mich gerade eine Schwester mit Haferschleim ab mit den Worten »Natürlich, Opa Schnelle, wir fliegen heute noch nach San Franzisko. Genau, mit dem Airbus. und jetzt legen wir uns brav wieder hin.« Hups, irgendwie ist mir das Thema ein wenig entglitten. Wie bin ich denn nur vom Flight Simulator zum senilen Pflegefall gekommen... Hmmm... vergessen...

Freitag, 11. August 2006

Lecker Pferdegulasch

Auf Anregung meines fleißigen Lesers Kapaun habe ich mich heute tatsächlich mal auf den Viktualienmarkt gewagt - auf der Suche nach Grünkohl und Stielmus. Okay, okay, Grünkohl gibt's nur im Winter. Aber was ist mit Stielmus? Habe dann mal ein bisschen rumgefragt. Aber außer ratlosen Gesichtern habe ich bei einem Händler neben buntem Mangold tatsächlich italienischen Löwenzahn gesehen, der dem Stielmus nicht unähnlich ist. Zumindest rein optisch, vom Geschmack des Hasenfutters habe ich mich aber nicht locken lassen. Apropos Hase: Mein absolutes Highlight war der Pferdemetzger. Nicht zu fassen, ich habe immer gedacht, Pferde hat man nur nach'm Krieg gegessen, als es nix anderes gab. Aber offensichtlich gibt es eine wohlbetuchte Klientel (nach dem Äußeren des Geschäftes und dem Niveau der Preise zu schließen) der es ab und an nach einem Stutenfilet oder etwas Pony-Hack gelüstet. Nur frage ich mich: Züchtet man extra »Verbrauchspferde«, also welche, die gleich zum Schlachten gedacht sind. Oder sind das alles »Unfälle« auf der Reitbahn. »Jim, wir müssen Fury töten. Es ist besser für ihn. Sein Bein ist stark geschwollen. Er hat Schmerzen« (Keine Ahnung wo, aber das muss ich mal in nem Film gesehen haben.) Bloß, wie kann dann der Pferdemetzger planen? Er weiß ja nicht wann sich welcher Gaul wo was verknackst. Hat der dann ein von Tag zu Tag stark wechselndes Angebot? (»gnä Frau, heute frischen Araberhengst, der ist noch ganz warm, frisch aus dem dritten Rennen«.) Und überhaupt: Wer will tatsächlich Pferde essen? Umgekehrt fressen Pferde sicherlich lieber Löwenzahn als ich, der trotz aller Mühen immer noch kein Stielmus gefunden hat (Puh, den Bogen habe ich gerade noch so gekriegt)

Donnerstag, 10. August 2006

Pizza Bottrop

Zu den größten Geschmacksverirrungen der Convenient-Food-Neuzeit gehört nachweislich Doktor Oetkers Culinaria-Pizza-Sortiment. Neben den bisherigen Preisträgern des Mick-Schnelle-Bad-Taste-Awards Ham & Hollandaise und Greek Style (was haben Gyros und Zaziki auf ner Pizza verloren?) habe ich heute den Anwärter auf den Titel des nächsten Jahres gesehen. Die Variante mit (Tusch, Träräää) Currywurst. Würg. Kein Scherz, die habe ich heute tatsächlich im Supermarkt meines Vertrauens gesehen. Die ist entweder so neu, daß sie auf der offiziellen Homepage noch gar nicht erwähnt wird - oder doch so grauenhaft, daß sie schon wieder aus dem Sortiment entfernt wurde. Man weiß es nicht. Aber wenn die Doktor-Oetker-Forschung auf der Suche nach neuen Culinaria-nischen... äähhh kulinarischen Entdeckungen ist, hätte ich noch ein paar Vorschläge: Wie wär's mit der Pizza Pommes Schranke (in Süddeutschland Rot-weiß oder Halb-und-Halb). Oder der Pizza Schaschlik-süß-sauer? Oder Pizza Sauerer Rollmops mit Gurke? Oder Pizza Friko mit extra Senf und kräftig Mayo oben drauf? Ja, ja, in der Frittenbudenkultur kenne ich mich aus. Nur mit Pizza hat das alles nix mehr zu tun, kulinarisch ist es eh nicht.

Dienstag, 8. August 2006

Bedrohtes Gemüse

Der Zentraleinkauf diverser Supermarktketten ist schuld am Gemüsesterben. Daß es kaum noch irgendwo Stielmus gibt, habe ich ja schon des öfteren ausgeführt. Aber jetzt erwischt es nach und nach auch weiße Bohnen im Glas, Trockenerbsen und sogar ganz gewöhnlichen Grünkohl. Daß das in Bayern völig unbekannt ist, weiss ich ja schon ne Weile. Aber inzwischen gibt's auch bei uns zu Hause sowas nicht mehr. Das meist perfekt arabisch-türkisch-serbokroatisch sprechende Personal ist meist schon mit dem Begriff »Gemüse« reichlich überfordert. Von Details braucht man da gar nicht erst anzufangen. deshalb rufe ich jetzt den Verein der »Freunde vom Aussterben bedrohten Gemüses« kurz FAG ins Leben. Wir helfen dem Grünkohl, Stielmus und den anderen zu Unrecht verschmähten Sorten von Grünzeug wieder zu ihrem angestammten Recht. Vielleicht mache ich daraus auch ne Partei, die bei den nächsten Kommunalwahlen mächtig abräumen wird. Aldi, Lidl, Plus und wie Ihr zentraleinkaufenden Gemüseblockierer sonst noch alle heisst, ich komme!!!

Montag, 7. August 2006

Herzlich willkommen

allen, die sich aus dem PCExtreme-Forum hierher verirrt haben. Seid gegrüßt. :-)

Sex mit Toten

Einmal einkaufen gehen und Spaß haben. Herrlich, was der bunte Blätterwald so alles bereit hält. Nein, ich meine jetzt nicht die dramatische »Enthüllung« von Frank Elstners Glasauge in der Bild. Viel besser ist die Schlagzeile, die an diesen Verkaufskästen davor prangt: »SKANDAL! Sexfilme mit toter Volkmann im TV« Jetzt frage ich mich, ob sie die arme Elisabeh Volkmann extra ein paar Tage später beerdigt haben, damit sie noch eben ein paar »flotte« Filmchen für RTL (oder wer den Schmodder sonst so zeigt) drehen konnten? Verwesen Menschen nicht, wenn sie tot sind? Und wer ist die Zielgruppe: Die ständig wachsende Gemeinde der Nekrophilen? Die spannendste Frage zum Schluß: Wer spielt die männliche Hauptrolle? Klaus-Jürgen Wussow? Weil der verwest ja schon seit Jahren öffentlich? Oder doch Sascha Hehn? Der ist auch nicht mehr der Jüngste und hat einschlägige Schulmädchen-Report-Erfahrungen. Nee, wahrscheinlich doch Florian Silbereisen. Über den Volksmusikbubi habe ich nämlich ebenfalls heute gelesen, daß er angeblich mit Mireille Mathieu zusammen ist. Und die war bekanntlich schon alt, als ich noch jung war. Also irgendwann vorm Krieg...

Smoke-Alarm

Die von mir wenig geschätzte EU samt willfähriger Bundesregierung haben es mal wieder auf die Raucher abgesehen. Jetzt soll es sogar legal sein Bewerber abzulehnen, weil sie rauchen. Echt, diese Hexenjagd nimmt teilweise schon skurille Formen an. So in Kalifornien, wo man auf der Straße zwar rauchen, aber nichts trinken darf, während drinnen striktes Rauch- aber kein Alkoholverbot herrscht. Wer also zum Wein eine rauchen will, muss permanent rein und rausrennen. Schwachfug. Ich bin Nichtraucher, fühle mich aber von anderen Sachen deutlich mehr gestört, als von ein paar Glimmstengeln. Popcorn zum Beispiel kann mir ganze Filme im Kino versauen. Das Zeug stinkt einfach nur widerlich und dann noch die ekligen Schmatzgeräusche. Oder diese fies riechenden Käse-Nachos. Ich frage mich bei einigen Leuten wirklich, warum die überhaupt ins Kino und nicht gleich essen gehen. Oder bestimmte Parfumsorten, die sich wie Klebstoff auf die Lunge legen. Oder diesen furchtbar lauten THX-Vorspann, oder Omas, die an der Kasse ewig im Kleingeld wühlen, oder Politiker, die ihre eigene Inkompetenz hinter Hetzkampagnen verbergen, oder eine »Wirtschaftsgemeinschaft«, die mit ihrem Kontroll- und Regulierungswahn mehr Schaden anrichten, als sämtliche Investor-Heuschrecken der Wallstreet.... Bevor es jetzt völlig absurd wird: Wie wär's einfach mit ein bisschen Toleranz und Rücksicht auf beiden Seiten? Raucher, die wissen wann man auch mal auf die Kippe verzichtet und Nichtraucher, die nicht bei jedem Qualmwölkchen gleich das Abendland bedroht sehen. Könnte doch klappen, oder?

Sonntag, 6. August 2006

Leserschwund

Was ist los? Seit Tagen schwinden immer mehr Leser. Bin ich zu langweilig? Oder lachen sich einige tatsächlich tot und kommen deshalb nicht zurück? Fakt ist, es werden immer weniger. Was soll ich machen? Nacktbilder von mir oder besser von Christina Stürmer hier reinsetzen? (Nach meiner letzten Auswertung liegt Fräullein Stürmer immer noch ganz vorn bei den Google-Anfragen, die auf dieser Seite landen). Oder mehr auf die Leser aus Antigua und Barbuda eingehen, die sich hierher tatsächlich verirrt haben? (Deren Endung »ag« ist tatsächlich mehrfach hier aufgetaucht.) Allerdings weiß ich nicht, welche Sprache man dort spricht. Oder sollte ich die Seite vielleicht etwas auf das US-Militär zuschneidern, die sich auch des öfteren zu mir verlaufen?(kein Scherz, hatte in den letzten drei Tagen sieben Seitenaufrufe von denen).
Oder lasse ich einfach alles so, wie es ist, schiele nicht auf die Quote und bleibe ich selbst. Allerdings kann ich mir dann die Top 100 abschminken. Alles irgendwie schwierig...

Freitag, 4. August 2006

Hilfe, ich schrumpfe

Tatsächlich, gestern habe ich irgendwie zwei Zentimeter an Höhe verloren. Eben noch ein Blick in ein paar braune Toffifee-Augen, kurz danach reichts gerade mal für die Nasenlöcher. Damit wäre nicht mal Humphrey Bogart durchgekommen: »Ich schau Dir in die Nase, Kleines.« Obwohl der ja bei dem Spruch auf nem Telefonbuch stehen musste. Immerhin, so nach ner Weile gings wieder. Ich hatte irgendwie meine alte Größe (also rein körperlich) zurück. Habe jetzt aber trotzdem Angst, daß ich irgendwann auf einsfuffzig zurück-wachse.

Stöckchenweitwurf

Autsch, jetzt habe ich hier so ein Stöckchen an meinen Kopf bekommen. Geworfen hat der da. So, jetzt habe ich es aufgehoben, los gehts:

Warum bloggst Du?
Weil ich ein eitler Selbstdarsteller bin, der sonst keine Aufmerksamkeit kriegt. Und weil dieser Herr und diese Dame mich mit dem Bloggen infiziert haben.

Seit wann bloggst Du?
Seit dem 19.5.2006. Kurz nach Beginn meiner ärztlich attestierten geistigen Umnachtung.

Selbstportrait:
Oben rechts.

Warum lesen Leute Deinen Blog?
Weil sie gern den Gedanken eines eitlen Selbstdarstellers folgen, der mal irgendwann bei der GameStar war.

Welches war die letzte Suchanfrage, über die jemand auf Deine Seite kam?
»Mick Schnelle Blog«. Nicht sehr originell, aber zielgerichtet, definitiv.
Favorit: »Inge Meysel nackt«. Brrr....

Welcher Deiner Blogeinträge bekam zu Unrecht zu wenig Aufmerksamkeit?

Dieses hier. Dabei lege ich darin meine Welteroberungspläne offen.

Dein aktuelles Lieblingsblog?
Pias und Fabians. Mal das, mal das.

Welches Blog hast Du zuletzt gelesen?
Das hier

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Klapsenschaffner, weil der Name genauso cool ist, wie das Blog

Donnerstag, 3. August 2006

Fremdgegangen

Es tut mir leid, Schatz. Ehrlich. Schau, ich wollte ja mit Dir ins Kino gehen. Nur warst Du nicht da. Und dann stand sie da, Deine Schwester, einfach so. Und sie war... verfügbar. Ähnlich kurvig und so kühl. Also habe ich sie kurzerhand einfach mitgenommen. Ja, im Film sind wir uns näher gekommen. Ich habe ihren Hals an meinem Mund gespürt. Nein, es hat mir nichts bedeutet. Denn sie war so... fad, ohne eigenes Aroma. Liebe Cola light, ich werde dich nie wieder betrügen. Deine Schwester hat mir Zero bedeutet. Beim nächsten Mal bist wieder Du allein dabei, versprochen.

Neue Abenteuer in der S-Bahn

»Fahrscheinkontrolle!« Das ist der Lieblingsausdruck von den Baskenmützen-bewehrten Herrschaften in Pseudouniform, die sich gern abends in der S-Bahn wichtig machen. Schlagstock an der Seite, »Ich bin wichtig«-Gesichtsausdruck und dazu meist mit mittlerem Übergewicht gesegnet. Eine ältere Dame hält der Kontrolleuse (mittelalt und mit ostdeutschem Dialekt geschlagen) ihre Fahrkarte hin.
»Die muss ich einziehen«, schnarrt die Kontrolltusse im schlimmsten Dresdendeutsch. »Die Korte (sie meint wahrscheinlich »Karte«) ist defekt.«
»Aber die habe ich von meinem Enkel geliehen. Die ist doch gültig.« Die Panik ist der Dame deutlich anzumerken.
»Ich hobe meine Vorschriften. Die Korte ist eingerissen. Sehen Sie, hier am Rand. Ich schreibe ihnen jetzt eine Bestätigung aus, und mit der werden Sie morgen auf unserer Dienststelle vorstellig...« und so salbatert sie im schönsten Dienst-Amtsdeutsch weiter und weiter. Ihr Kollege (etwas stämmig, grimmiger Gesichtsausdruck) postiert sich schon mal daneben. Könnte ja sein, daß die ältere Dame vielleicht zur MP greift und damit zur »Gefahrensituation« wird.
So ähnlich muss man sich früher vorgekommen sein, wenn man in den Ostzoo, also die real existierende »DDR« einreisen wollte.
Die ältere Dame ist mittlerweile völlig aufgelöst.
»Kann ich irgendwie behilflich sein?« Der Mann ist eher unscheinbar, läßt sich aber auch vom finster guckenden Baskenmützen-Kontrolletti nicht einschüchtern.
»Das geht Sie nüscht an«, schnarrt die Stasifrau (so nenne ich sie mittlerweile, vermutlich hat sie da noch ihr Handwerk gelernt).
»Ich glaube doch« Der Kleine bleibt ruhig. »Ich bin Journalist.«
Stille, dann wendet sich die Baskenfrau wieder an die ältere Dame. »Hier ist die Adresse unserer Dienststelle. Bringen Sie auf jeden Fall ihre Ausweispapiere mit...«
»Ich arbeite für die Süddeutsche Zeitung und wüsste jetzt gern Ihre Dienstnummer. Ich will ja nichts Falsches schreiben.«
Frau Stasi stockt, wechselt einen Blick mit ihrem Kollegen. Den Süddeutschen-Menschen ignorierend gibt sie der Dame ihre Fahrkarte kommentarlos zurück und die beiden rücken mit einem »Die Fahrausweise bitte!« in Richtung nächster Waggon ab.
Ich habe natürlich nichts gesagt, so wie die meisten anderen auch. Man hält ja leider viel zu oft die Klappe. Aber gestern habe ich tatsächlich eine Süddeutsche gekauft, obwohl ich die Zeitung nicht sonderlich mag. Soviel Respekt vor dem Kollegen muss schon sein.

Mittwoch, 2. August 2006

Karges Knäcke

Ich finde es immer toll, wenn der Name Programm ist. Diese KARGe Mahlzeit erspare ich mir doch lieber.

Dienstag, 1. August 2006

Blöde Frage

»Entschuldigung, interessieren Sie sich für den Tierschutz?«
»Nicht solange Schwein so lecker schmeckt.«

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